Dear visitor, welcome to PaniniComics.de Forum. If this is your first visit here, please read the Help. It explains in detail how this page works. To use all features of this page, you should consider registering. Please use the registration form, to register here or read more information about the registration process. If you are already registered, please login here.
Superman
Ich kritisiere sie, weil ihr politische Programm schwach ist. Gründe warum die Piraten nicht ernst genommen werden, kannst Du im Diskussionsverlauf etliche finden, du musst nur danach suchen. Auch dein gegenübersetzen von konventionell und alternativ erscheint mit nicht sehr logisch. Die revolutionärste Partei der deutschen Geschichte ist die SPD, dennoch sind sie heute etabliert und Du würdest sie als konventionell bezeichnen. Mein Problem mit Eurer Beweihräucherung der Piraten ist, dass euch das alternative und unkonventionelle so begeistert, dass ihre politische Kompetenz für Euch nachrangig ist.
gravierender ist doch, dass die etablierten parteien (und gerade dann auch noch die partein, die sich kompetenz in diesen dingen auf den fahnen schreiben (CDU,FDO) gerade in ihrem handeln sehr wenig Kenntnis und Wissen in diesen Themen zeigen. die Grünen, die SPD und auch ein wenig die LINKEN haben da ja wissenschaftlich fundiertere Ansätze als eben die genannten beiden. WObei die SPD dann ja auch komisch handelte bei ihrer letzten Reg-Zeit.o gravierend wenig zu Themen wie Wirtschafts- und Finanzpolitik zu sagen hat
naja, dass haben ja auch schon andere gesagt und zeigt eher deine persönliche sehr enge Defintion von Politik.In den beiden Volksparteien und den beiden etablierten "kleinen" Parteien kann sich jeder politisch interessierte Mensch wiederfinden.
Du halt, Meinung, kein Argument. Kannste ja auch ruhig, die SPD hat ja zB schon nachgewiesen, dass viele ihrer Ansätze zu den Themen unbrauch bar waren/sind.Die Ansätze der Piraten zu diesen Themen halte ich für unbrauchbar.
welches Konzept von welcher PArtei stammt den originär von ebendieser? Die Leistung, ein solches spannendes Konzept auf die Agenda zu holen ist die politische Leistung in eine, Vertretungsparlamentarismus. Klar, das haben die Piraten nicht allein gepachtet, aber das Konzept HARTZ war ja auch keine "Erfindung" der SPD, sondern vom parteilosen Hartz zusammen mit Grünen und CDU.Bedingungslose Grundeinkommen ist ein interessantes Konzept, stammt aber nicht von den Piraten.
Hui, na das ist repräsentativ.Zitat von »Rovin«
Und dass es bei den Piraten die Mehrheit ist weist du....woher?
Das sehe ich an den Piraten(-sympathisanten), die ich kenne.
Warum du die linken da ausnimmst, kann ich ja nur mal vermuten, ist, weil du gerne die spd als einzige fortschrittliche partei haben willst. Was sie meiner Meinug nicht ist, und in ihrer Geschichte oft nicht war.Zitat von »dk one«
um sich bei keiner der 4 etablierten Parteien wiederzufinden.
Der vier (?) etablierten Parteien? Möchtest du die Linke, die im Bundestag mehr Sitze hat, als die Grünen etwa davon ausnehmen? Oder hast du dich verzählt?
Je politischer ein Mensch desto zufriedener ist er mit unserem politischen System.
gravierender ist doch, dass die etablierten parteien (und gerade dann auch noch die partein, die sich kompetenz in diesen dingen auf den fahnen schreiben (CDU,FDO) gerade in ihrem handeln sehr wenig Kenntnis und Wissen in diesen Themen zeigen. die Grünen, die SPD und auch ein wenig die LINKEN haben da ja wissenschaftlich fundiertere Ansätze als eben die genannten beiden. WObei die SPD dann ja auch komisch handelte bei ihrer letzten Reg-Zeit.o gravierend wenig zu Themen wie Wirtschafts- und Finanzpolitik zu sagen hat
Warum du die linken da ausnimmst, kann ich ja nur mal vermuten, ist, weil du gerne die spd als einzige fortschrittliche partei haben willst. Was sie meiner Meinug nicht ist, und in ihrer Geschichte oft nicht war.
Ich denke mal, wissenschaftlich fundierte Ansätze haben alle Parteien zumindest auf programmatischer Ebene. Die Probleme ergeben sich ja eher in der praktischen Umsetzung im Tagesgeschäft. Das ist aber mMn ein parteiübergreifendes Problem des parlamentarischen Systems und der darin ständig entstehenden Kompromißlösungen.
Der mündige Wähler muss sich mit den Problemen auseinandersetzen um überhaupt beurteilen zu können wem er deren Lösung zutraut.Die Komplexität eines Problems zu durchschauen ist damit nicht Aufgabe des Wählers. Zu bestimmen, wem er das Durchschauen, das Lösen, zutraut, dass ist seine wichtige Aufgabe.
Ich gewöhne mich an die Piraten, wie ich mich an jede andere Partei mit demokratischer Legitimation gewöhne (sogar die Linke), in dem ich versuche aufzuzeigen, wo sie falsch liegen und noch an sich arbeiten müsse.Ich denke, die Partei wird nicht so schnell wieder in der Versenkung verschwinden, ihr werdet euch an sie gewöhnen müssen, dk one
Doch. Die letzte außerpateiliche Bewegung, die wirklich etwas in diesem Land verändert (wertungsfrei) hat, war die APO.Aua. Nein.
Das will doch auch niemand.Niemand kann den Piraten verbieten Politik zu machen .
Bei allem nötigen Respekt, aber wenn man die Argumente einer Person nicht widerlegen kann, zweifelt man an der Person selbst. Wenn es 2 Personen hier gibt, die versuchen Meinungen und Argumente auseinanderzuhalten, sind es Nania und ich.
Quoted
bei allem nötigen respekt, dk1, du hast da, wahrscheinlich aus soziologischen gründen, eine etwas enge definiton von vielen und vermengst meinugn und argument
Das ist dei Essenz meiner politischen Lebenserfahrung. Ich wette mit jeder beliebigen Person (Extremisten ausgenommen), dass sie sich nach ausgiebiger Beschäftigung mit der Thematik mit einer der 4 Kernparteien identifizieren könnte. Das Problem liegt, wie bereits mehrfach ausgeführt, an der mangelnden Bereitschaft dies zu tun, weil es mit sehr viel Eigeninitiative verbunden wäre.
Quoted
naja, dass haben ja auch schon andere gesagt und zeigt eher deine persönliche sehr enge Defintion von Politik.
Lies das Piraten Programm und überzeug mich vom Gegenteil, statt immer so pauschal zu antworten.
Quoted
Du halt, Meinung, kein Argument.
Wovon soll ich ausgehen, wenn nicht von meiner persönlichen Erfahrungen?
Quoted
Hui, na das ist repräsentativ.
Ich nehme die Linke aus, weil ich gravierende Demokratiedefizite bei ihnen erkenne. Dein Seitenhieb gegen die SPD zeigt mangelndes Geschichtsbewustsein.
Quoted
Warum du die linken da ausnimmst, kann ich ja nur mal vermuten, ist, weil du gerne die spd als einzige fortschrittliche partei haben willst. Was sie meiner Meinug nicht ist, und in ihrer Geschichte oft nicht war.
Wer hat Zeit, sich parteipolitisch zu engagieren? Worauf willst Du mit dieser Frage hinaus? Personen aus welcher Schicht, Klasse oder Millieu haben Deiner Meinung nach keine Zeit sich zu engagieren?
Quoted
Da könnte ich auch mal kurz nur ein soziologischen EInschub bringen: Auch wenn es so aussieht, hat das vllt nur mittelbar zu tun.
Wer hat Zeit, sich "politisch" (nach deiner Def., also parteilpolitisch zu engagieren?) Aus welcher Schicht, Klasse oder Millieu (oder auch Peer Group) stammen sie?
Wer ist zufrieden? Antworten auf diese Fragen helfen manchen auf die Schliche zu kommen.
This post has been edited 1 times, last edit by "dk one" (Mar 20th 2012, 4:03pm)
Der mündige Wähler muss sich mit den Problemen auseinandersetzen um überhaupt beurteilen zu können wem er deren Lösung zutraut.Die Komplexität eines Problems zu durchschauen ist damit nicht Aufgabe des Wählers. Zu bestimmen, wem er das Durchschauen, das Lösen, zutraut, dass ist seine wichtige Aufgabe.

Das ist dei Essenz meiner politischen Lebenserfahrung. Ich wette mit jeder beliebigen Person (Extremisten ausgenommen), dass sie sich nach ausgiebiger Beschäftigung mit der Thematik mit einer der 4 Kernparteien identifizieren könnte. Das Problem liegt, wie bereits mehrfach ausgeführt, an der mangelnden Bereitschaft dies zu tun, weil es mit sehr viel Eigeninitiative verbunden wäre.
Quoted
Keine kompletten Zitate!
This post has been edited 2 times, last edit by "Collector" (Mar 22nd 2012, 12:34pm)
Mal abgesehen davon, dass es anmaßend und unanständig von Dir ist, etwas was ich als meine "politischen Lebenserfahrung" bezeichne als Blödsinn abzutun, nehme ich die Wette gerne an: Nenne mir eine nicht-extremistische politische Strömung , die in Deutschland nicht durch eine der etablierten Parteien abgedeckt wird.Das ist und bleibt Blödsinn. Eine selbst aufgestellte Tautologie, die immer stimmt: Wenn einer das nicht kann, hat er sich nicht ausgiebig genug damit beschäftigt.
Ich wette einfach mal dagegen.
?] ein paar ["vielversprechende"] Namen: Dobrindt/Lötzsch/Merkel/Nahles/Roth/Rösler/Söder/von der Leyer/Wester(n)welle/etc.
Hey tdkHi dk![]()
Siehe mein letzter Beitrag.Bzgl. Deines "Wettangebots"... halte ich dagegen...![]()
Das ist doch genau meine Kritik. An den Piraten schätzt man vor allem wie sie sich präsentieren, nicht ihre Inhalte....Ich für meinen Teil finde den "Transport" von Inhalten [beinahe] ebenso wichtig wie diese selbst [...Stichwort "Glaub-/Vertrauenswürdigkeit" (...in etwaige "Kompetenzien")] - dbzgl. bin ich aller "etablierten" Parteien "überdrüssig" [...Nicht zuletzt hierin sehe ich den "Erfolg" der Piraten begründet]..!
(Das war polemisch, ich weiß
)

Ist er tatsächlich! Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich seine Kolumne nicht gepostet. Was er schreibt ist trotzdem sehr vernünftig.PS: Frank Lisson ist ein Autor der Neuen Rechten. Da bin ich generell vorsichtig.
This post has been edited 1 times, last edit by "dk one" (Mar 20th 2012, 7:23pm)
Mal abgesehen davon, dass es anmaßend und unanständig von Dir ist, etwas was ich als meine "politischen Lebenserfahrung" bezeichne als Blödsinn abzutun, nehme ich die Wette gerne an: Nenne mir eine nicht-extremistische politische Strömung , die in Deutschland nicht durch eine der etablierten Parteien abgedeckt wird.Das ist und bleibt Blödsinn. Eine selbst aufgestellte Tautologie, die immer stimmt: Wenn einer das nicht kann, hat er sich nicht ausgiebig genug damit beschäftigt.
Ich wette einfach mal dagegen.
@ Käptn: Sorry, Du hast Recht, soweit hatte ich in dem Moment nicht gedacht.
Ich kenne Deinen Standpunkt. Kannst Du in belegen? Ich behaupte, dass alle existierenden nicht-extremistischen politischen Strömungen von den etablierten deutschen Parteien abgedeckt werde und Du wirst nicht das Gegenteil beweisen können. q.e.d.Ich hingegen finde es anmaßend zu denken, jeder Mensch -ist er nur hinreichend informiert- fühlt sich von einer der 4 Parteien vertreten (die du als etabliert definierst). Vice Versa: Fühlt jemand sich von keiner der 4 Parteien vertreten, ist er nicht gut genug informiert über sie. In dem Sinne empfinde ich solch eine Aussage als Blödsinn.
Blödsinn ist ein Wort, dass in diesem Kontext völlig fehl am Platz war. Ich fühlte mich dadurch beleidigt und "unanständig" war das neutralste Wort um das auszudrücken. Ich hätte auch "unverschämt" schreiben können, aber das erschien mir zu aggressiv.Und "unanständig": Nun lass mal die Kirche im Dorf, dk one. Das ist TV-Polittalk-Rhetorik, wir sind hier unter uns.
Blödsinn ist ein Wort, dass in diesem Kontext völlig fehl am Platz war. Ich fühlte mich dadurch beleidigt und "unanständig" war das neutralste Wort um diese Tatsache zu beschreiben. Ich hätte auch "unverschämt" schreiben können, aber das klang mir zu aggressiv.