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Germanreach1

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161

Tuesday, March 20th 2012, 8:27am

Ich hab nicht so viel Ahnung von dem ganzen Zeug aber ;

Niemand kann den Piraten verbieten Politik zu machen .

Wenn die etablierten Parteien und Politiker schon nicht auf Proteste und Demonstrationen zu bestimmten Themen reagieren oder eben nur eine kurze Kreisfahrt machen um die Bürgerschaft wieder ruhig zu stellen , dann muss man sich ja mal fragen ob die Volksvertreter nicht andere Interessen verfolgen als die Bürger . Die Piraten hingegen oder teilweise auch diese "Grünen" vertreten nun irgenwie in vielen Fällen sehr viel besser die Anliegen des Deutschen Volkes als die ganzen anderen Parteien . Es ist gut das es solche Parteien gibt oder wollt ihr lieber das die Leute weiter aus Ahnungslosigkeit die NPD oder eine Partei wie die Linke wählen ?

Superman

162

Tuesday, March 20th 2012, 10:31am


Ich kritisiere sie, weil ihr politische Programm schwach ist. Gründe warum die Piraten nicht ernst genommen werden, kannst Du im Diskussionsverlauf etliche finden, du musst nur danach suchen. Auch dein gegenübersetzen von konventionell und alternativ erscheint mit nicht sehr logisch. Die revolutionärste Partei der deutschen Geschichte ist die SPD, dennoch sind sie heute etabliert und Du würdest sie als konventionell bezeichnen. Mein Problem mit Eurer Beweihräucherung der Piraten ist, dass euch das alternative und unkonventionelle so begeistert, dass ihre politische Kompetenz für Euch nachrangig ist.

Im Prinzip kann ich das erstmal so unterschreiben. Aus diesen Gründen wären die Piraten für mich derzeit nicht wählbar.

Allerdings ist das mMn nur ein Teilaspekt bei der Beurteilung dieser Partei. Grundsätzlich finde ich es nämlich gut, dass Leute sich in der Politik engagieren und eine Unzufriedenheit mit den derzeitigen politischen Angeboten aktiv mit Gegenangeboten abseits des radikalen Randes kontern. Das dabei erstmal ein Spartenprogramm rauskommt, halte ich generell erstmal nicht für tragisch. Auch die SPD oder die Grünen haben mal mit einem Spartenprogramm angefangen und sich dann schrittweise allgemeinpolitische Kompetenz erarbeitet. Entscheidend für eine Bewertung der Piraten wird sein, ob die diesen Sprung auch mal schaffen. Da muss man mal schauen, wie die Entwicklung künftig läuft.

163

Tuesday, March 20th 2012, 12:23pm

bei allem nötigen respekt, dk1, du hast da, wahrscheinlich aus soziologischen gründen, eine etwas enge definiton von vielen und vermengst meinugn und argument. nania und rovin haben da ja schon einiges versucht rauszustellen.
o gravierend wenig zu Themen wie Wirtschafts- und Finanzpolitik zu sagen hat
gravierender ist doch, dass die etablierten parteien (und gerade dann auch noch die partein, die sich kompetenz in diesen dingen auf den fahnen schreiben (CDU,FDO) gerade in ihrem handeln sehr wenig Kenntnis und Wissen in diesen Themen zeigen. die Grünen, die SPD und auch ein wenig die LINKEN haben da ja wissenschaftlich fundiertere Ansätze als eben die genannten beiden. WObei die SPD dann ja auch komisch handelte bei ihrer letzten Reg-Zeit.
In den beiden Volksparteien und den beiden etablierten "kleinen" Parteien kann sich jeder politisch interessierte Mensch wiederfinden.
naja, dass haben ja auch schon andere gesagt und zeigt eher deine persönliche sehr enge Defintion von Politik.
Die Ansätze der Piraten zu diesen Themen halte ich für unbrauchbar.
Du halt, Meinung, kein Argument. Kannste ja auch ruhig, die SPD hat ja zB schon nachgewiesen, dass viele ihrer Ansätze zu den Themen unbrauch bar waren/sind.
Bedingungslose Grundeinkommen ist ein interessantes Konzept, stammt aber nicht von den Piraten.
welches Konzept von welcher PArtei stammt den originär von ebendieser? Die Leistung, ein solches spannendes Konzept auf die Agenda zu holen ist die politische Leistung in eine, Vertretungsparlamentarismus. Klar, das haben die Piraten nicht allein gepachtet, aber das Konzept HARTZ war ja auch keine "Erfindung" der SPD, sondern vom parteilosen Hartz zusammen mit Grünen und CDU.
Zitat von »Rovin«
Und dass es bei den Piraten die Mehrheit ist weist du....woher?

Das sehe ich an den Piraten(-sympathisanten), die ich kenne.
Hui, na das ist repräsentativ.
Zitat von »dk one«
um sich bei keiner der 4 etablierten Parteien wiederzufinden.



Der vier (?) etablierten Parteien? Möchtest du die Linke, die im Bundestag mehr Sitze hat, als die Grünen etwa davon ausnehmen? Oder hast du dich verzählt ;)?
Warum du die linken da ausnimmst, kann ich ja nur mal vermuten, ist, weil du gerne die spd als einzige fortschrittliche partei haben willst. Was sie meiner Meinug nicht ist, und in ihrer Geschichte oft nicht war.
Je politischer ein Mensch desto zufriedener ist er mit unserem politischen System.

Da könnte ich auch mal kurz nur ein soziologischen EInschub bringen: Auch wenn es so aussieht, hat das vllt nur mittelbar zu tun.
Wer hat Zeit, sich "politisch" (nach deiner Def., also parteilpolitisch zu engagieren?) Aus welcher Schicht, Klasse oder Millieu (oder auch Peer Group) stammen sie?
Wer ist zufrieden? Antworten auf diese Fragen helfen manchen auf die Schliche zu kommen.
Das ist keine Pfeife.




164

Tuesday, March 20th 2012, 12:41pm


o gravierend wenig zu Themen wie Wirtschafts- und Finanzpolitik zu sagen hat
gravierender ist doch, dass die etablierten parteien (und gerade dann auch noch die partein, die sich kompetenz in diesen dingen auf den fahnen schreiben (CDU,FDO) gerade in ihrem handeln sehr wenig Kenntnis und Wissen in diesen Themen zeigen. die Grünen, die SPD und auch ein wenig die LINKEN haben da ja wissenschaftlich fundiertere Ansätze als eben die genannten beiden. WObei die SPD dann ja auch komisch handelte bei ihrer letzten Reg-Zeit.

Ich denke mal, wissenschaftlich fundierte Ansätze haben alle Parteien zumindest auf programmatischer Ebene. Die Probleme ergeben sich ja eher in der praktischen Umsetzung im Tagesgeschäft. Das ist aber mMn ein parteiübergreifendes Problem des parlamentarischen Systems und der darin ständig entstehenden Kompromißlösungen.

Warum du die linken da ausnimmst, kann ich ja nur mal vermuten, ist, weil du gerne die spd als einzige fortschrittliche partei haben willst. Was sie meiner Meinug nicht ist, und in ihrer Geschichte oft nicht war.

Wer hat uns verraten?
Sozialdemokraten! :P :D ;)

165

Tuesday, March 20th 2012, 12:45pm

Ich denke mal, wissenschaftlich fundierte Ansätze haben alle Parteien zumindest auf programmatischer Ebene. Die Probleme ergeben sich ja eher in der praktischen Umsetzung im Tagesgeschäft. Das ist aber mMn ein parteiübergreifendes Problem des parlamentarischen Systems und der darin ständig entstehenden Kompromißlösungen.

stimmt eigentlich so. im groben.

und wer hat uns belogen?
Sozialpädagogen. :D
Das ist keine Pfeife.




166

Tuesday, March 20th 2012, 1:05pm



und wer hat uns belogen?
Sozialpädagogen. :D


Das wird meine Liebste nicht gerne hören. :D

167

Tuesday, March 20th 2012, 1:09pm

muß sie ja nciht von dir hören, ansonsten wie JAck Nicholson: Die Wahrheit? ;)
Das ist keine Pfeife.




dk one

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168

Tuesday, March 20th 2012, 3:48pm

Die Komplexität eines Problems zu durchschauen ist damit nicht Aufgabe des Wählers. Zu bestimmen, wem er das Durchschauen, das Lösen, zutraut, dass ist seine wichtige Aufgabe.
Der mündige Wähler muss sich mit den Problemen auseinandersetzen um überhaupt beurteilen zu können wem er deren Lösung zutraut.

Ich denke, die Partei wird nicht so schnell wieder in der Versenkung verschwinden, ihr werdet euch an sie gewöhnen müssen, dk one
Ich gewöhne mich an die Piraten, wie ich mich an jede andere Partei mit demokratischer Legitimation gewöhne (sogar die Linke), in dem ich versuche aufzuzeigen, wo sie falsch liegen und noch an sich arbeiten müsse.

Aua. Nein.
Doch. Die letzte außerpateiliche Bewegung, die wirklich etwas in diesem Land verändert (wertungsfrei) hat, war die APO.

Niemand kann den Piraten verbieten Politik zu machen .
Das will doch auch niemand.

Quoted

bei allem nötigen respekt, dk1, du hast da, wahrscheinlich aus soziologischen gründen, eine etwas enge definiton von vielen und vermengst meinugn und argument
Bei allem nötigen Respekt, aber wenn man die Argumente einer Person nicht widerlegen kann, zweifelt man an der Person selbst. Wenn es 2 Personen hier gibt, die versuchen Meinungen und Argumente auseinanderzuhalten, sind es Nania und ich.

Quoted

naja, dass haben ja auch schon andere gesagt und zeigt eher deine persönliche sehr enge Defintion von Politik.
Das ist dei Essenz meiner politischen Lebenserfahrung. Ich wette mit jeder beliebigen Person (Extremisten ausgenommen), dass sie sich nach ausgiebiger Beschäftigung mit der Thematik mit einer der 4 Kernparteien identifizieren könnte. Das Problem liegt, wie bereits mehrfach ausgeführt, an der mangelnden Bereitschaft dies zu tun, weil es mit sehr viel Eigeninitiative verbunden wäre.

Quoted

Du halt, Meinung, kein Argument.
Lies das Piraten Programm und überzeug mich vom Gegenteil, statt immer so pauschal zu antworten.

Quoted

Hui, na das ist repräsentativ.
Wovon soll ich ausgehen, wenn nicht von meiner persönlichen Erfahrungen?

Quoted

Warum du die linken da ausnimmst, kann ich ja nur mal vermuten, ist, weil du gerne die spd als einzige fortschrittliche partei haben willst. Was sie meiner Meinug nicht ist, und in ihrer Geschichte oft nicht war.
Ich nehme die Linke aus, weil ich gravierende Demokratiedefizite bei ihnen erkenne. Dein Seitenhieb gegen die SPD zeigt mangelndes Geschichtsbewustsein.

Quoted

Da könnte ich auch mal kurz nur ein soziologischen EInschub bringen: Auch wenn es so aussieht, hat das vllt nur mittelbar zu tun.
Wer hat Zeit, sich "politisch" (nach deiner Def., also parteilpolitisch zu engagieren?) Aus welcher Schicht, Klasse oder Millieu (oder auch Peer Group) stammen sie?
Wer ist zufrieden? Antworten auf diese Fragen helfen manchen auf die Schliche zu kommen.
Wer hat Zeit, sich parteipolitisch zu engagieren? Worauf willst Du mit dieser Frage hinaus? Personen aus welcher Schicht, Klasse oder Millieu haben Deiner Meinung nach keine Zeit sich zu engagieren?
Victoria pax, non pactone parienda.

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Nania

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169

Tuesday, March 20th 2012, 5:32pm

Die Komplexität eines Problems zu durchschauen ist damit nicht Aufgabe des Wählers. Zu bestimmen, wem er das Durchschauen, das Lösen, zutraut, dass ist seine wichtige Aufgabe.
Der mündige Wähler muss sich mit den Problemen auseinandersetzen um überhaupt beurteilen zu können wem er deren Lösung zutraut.


Der mündige Wähler muss vielleicht das Problem sehen. Es verstehen muss er aber nicht. Das ist heutzutage auch gar nicht mehr möglich, da es unzählig viele Themen gibt, die alle Bürger betreffen, und die zu durchschauen es Jahre dauern würde. Das kann (!) der Politiker nicht vom Bürger verlangen. Und die Politologen verlangen es auch nicht. Es geht darum, einen Repräsentanten zu bestimmen, von dem man glaubt, dass dieser sich der wichtigen Probleme annimmt und sie durchschaut.
Meine Oma sieht: Es gibt eine anscheinend eine steigende Jugendgewalt. Da sie der Ansicht ist, dass das nur durch härtere Strafen in den Griff bekommen zu ist, wählt sie Partei X. Diese Entscheidung ist aus politologischer Hinsicht vollkommen rational - und auch nicht einer Unmündigkeit zuzuschreiben. Denn meine Oma benötigt keine Statistiken über die Arbeitslosenquote unter Jugendlichen, sie braucht keine Statistik darüber, dass heute mehr Jugendstraftaten ihren Weg in die Medien finden, als vor 50 Jahren. Nein, sie muss sich nicht einmal darüber Gedanken machen, ob ihr Mann vielleicht auch in jungen Jahren in eine heftige Schlägerei verwickelt war. Das spielt alles überhaupt keie Rolle. In einer Demokratie, die wie die unsere auf Repräsentanten ausgelegt ist, ist es auch nicht nötig. Meine Oma glaubt, dass heftigere Strafen die bessere Prävention sind, also wählt sie die Partei. Und da sie dieses Thema auch für wichtiger hält, als die Verhinderung von Netzsperren im Internet, interessiert sie sich auch gar nicht für dieses durchaus komplexe und wichtige Thema. Vermutlich denkt sie: Partei X stimmt bei Jugenstrafsachen wie ich das tun würde, sie sind gegen Atomkraft, für die Wiedereinführung der DM und dafür, das kriminelle Ausländer sofort ausgewiesen werden und möchte die Rente erhöhen. Das was sie zu diesem Internet sagt, wird schon korrekt sein.

(Selbstverständlich ist das nur ein fiktives Beispiel. Meine Oma denkt nicht so und Statistiken über Jugendgewalt liegen mir auch nicht direkt vor)

Würde jeder Bürger/Wähler ein Problem - bevor er wählt - ganz genau durchschauen (und im Idealfall die Lösung vor sich sehen) - bräuchten wir keine Repräsentanten mehr. Politker haben die Zeit (es ist immerhin ihr Job) sich mit bestimmten Problemstellungen auseinanderzusetzten und Lösungen zu erarbeiten. Nur dafür sind die Abgeordneten im Bundestag da. Damit der Bürger sich um die Komplexität der Themen und deren Lösung keine Gedanken machen muss.
Vielleicht sollte man ein bisschen gesunden Menschenverstand voraussetzen - z.B. das die Forderung nach einer Todesstrafe für Kinderschänder keine Lösung sein kann - aber gesunder Menschenverstand heißt nicht, dass man grundsätzlich die Eurohilfen für Griechenland ablehnt. Denn DIESES Thema ist tatsächlich etwas komplexer, als die plumpe Forderung nach der Todesstrafe (liegt ja auch eher bei den rechtsextremen Parteien, dieses Thema). Aber daher begann ich diesen Satz auch mit einem zweifelnden "vielleicht".
Am dunklen Himmel leuchtet das Licht am hellsten.
(Andreas Tenzer)



Jean Paul Valley

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170

Tuesday, March 20th 2012, 6:13pm

Das ist dei Essenz meiner politischen Lebenserfahrung. Ich wette mit jeder beliebigen Person (Extremisten ausgenommen), dass sie sich nach ausgiebiger Beschäftigung mit der Thematik mit einer der 4 Kernparteien identifizieren könnte. Das Problem liegt, wie bereits mehrfach ausgeführt, an der mangelnden Bereitschaft dies zu tun, weil es mit sehr viel Eigeninitiative verbunden wäre.


Das ist und bleibt Blödsinn. Eine selbst aufgestellte Tautologie, die immer stimmt: Wenn einer das nicht kann, hat er sich nicht ausgiebig genug damit beschäftigt.

Ich wette einfach mal dagegen.
Zitat von LeoLurch: Comics sammeln und lesen ist ein relativ schwules Hobby.

dk one

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171

Tuesday, March 20th 2012, 6:32pm

@ Nania: Auch, und gerade wenn ich kurze Antworten schreibe, wähle ich meine Worte mit sehr viel Bedacht. Ich schrieb, der mündige Wähler muss sich mit den Problemen auseinandersetzen, bevor er entscheidet wen er mit deren Lösung beauftragen will. Ob er das Problem "versteht" oder "durchschaut", wie du schreibst, ist eine mögliche aber keine notwendige Folge. Was ich kritisiere, ist der verdrehte Prozess der politischen Willensbildung, wie er heute oft stattfindet. Man sucht sich jemanden der sympathisch erscheint und geht automatisch davon aus, er könne die Probleme lösen. Das ist genau der Ausgangspunkt meiner Piratenkritik. Natürlich ist es einfacher die Piraten zu mögen (weil jung, eloquent, attraktiv, alternativ etc. pp.), als die langweilige, konventionelle SPD, CDU oder FDP, die sich immer nur über komplexe und unspektakuläre Sachfragen streiten, aber daraus abzuleiten sie wären politisch fähig, halte ich für einen gefährlichen Trugschluss. Ich habe heute Morgen eine interessante Kolumne bei Deutschlandradio Kultur gelesen, die sehr treffend meine Bedenken gegenüber den Piraten, der Occupy Bewegung, den Stuttgart 21 Demonstranten, den Atomkraftgegnern und ähnlichen politischen Bewegungen beschreibt.



Quoted


Keine kompletten Zitate!
Victoria pax, non pactone parienda.

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Käpt'n Kalamari

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172

Tuesday, March 20th 2012, 6:35pm

du solltest das am besten nicht komplett zitieren. nimm den ersten absatz und verlinke dann zu dem text!
Biete Digital-Codes von neuen Marvel NOW!-Serien! (Titel stehen in meinem Profil)
Bei interesse PN an mich!

dk one

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173

Tuesday, March 20th 2012, 6:40pm

Das ist und bleibt Blödsinn. Eine selbst aufgestellte Tautologie, die immer stimmt: Wenn einer das nicht kann, hat er sich nicht ausgiebig genug damit beschäftigt.

Ich wette einfach mal dagegen.
Mal abgesehen davon, dass es anmaßend und unanständig von Dir ist, etwas was ich als meine "politischen Lebenserfahrung" bezeichne als Blödsinn abzutun, nehme ich die Wette gerne an: Nenne mir eine nicht-extremistische politische Strömung , die in Deutschland nicht durch eine der etablierten Parteien abgedeckt wird.


@ Käptn: Sorry, Du hast Recht, soweit hatte ich in dem Moment nicht gedacht.
Victoria pax, non pactone parienda.

174

Tuesday, March 20th 2012, 6:50pm

Hi dk :)

Bzgl. Deines "Wettangebots"["Ich wette mit jeder beliebigen Person (Extremisten ausgenommen), dass sie sich nach ausgiebiger
Beschäftigung mit der Thematik mit einer der 4 Kernparteien
identifizieren könnte."] halte ich dagegen... :|

...Ich für meinen Teil finde den "Transport" von Inhalten [beinahe] ebenso wichtig wie diese selbst [...Stichwort "Glaub-/Vertrauenswürdigkeit" (...in etwaige "Kompetenzien")] - dbzgl. bin ich aller "etablierten" Parteien "überdrüssig" [...Nicht zuletzt hierin sehe ich den "Erfolg" der Piraten begründet]..!

Verfolge ich die öffentlichen Auftritte[Kommunikation/Rhetorik] jener "Aushängeschilder", fühle ich mich - mein "Kopf", mein "Herz" - zumeist geradezu "beleidigt" [...Zum Teil "abenteuerlichste" Argumentations-"Versuche" (...jener "Stereotype")]..!

Beispiele hierfür würden hier gewiss jeglichen Rahmen sprengen [..."alternativlos" wohl zweifelsfrei die "Mutti" aller "Unsäglichkeiten" (...Auch "schön": Die Merkelsche "Persönlichkeitsspaltung" im Fall(e) zGs oder "Seit Fukushima wissen wir, ...")], daher nur[! :whistling: ?] ein paar ["vielversprechende"] Namen: Dobrindt/Lötzsch/Merkel/Nahles/Roth/Rösler/Söder/von der Leyer/Wester(n)welle/etc.

- Ansichten eines "Extremisten"... :huh:

dk one

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175

Tuesday, March 20th 2012, 6:52pm

Hi dk :)
Hey tdk :wave:

Bzgl. Deines "Wettangebots"... halte ich dagegen... :|
Siehe mein letzter Beitrag. ;)

...Ich für meinen Teil finde den "Transport" von Inhalten [beinahe] ebenso wichtig wie diese selbst [...Stichwort "Glaub-/Vertrauenswürdigkeit" (...in etwaige "Kompetenzien")] - dbzgl. bin ich aller "etablierten" Parteien "überdrüssig" [...Nicht zuletzt hierin sehe ich den "Erfolg" der Piraten begründet]..!
Das ist doch genau meine Kritik. An den Piraten schätzt man vor allem wie sie sich präsentieren, nicht ihre Inhalte.
Victoria pax, non pactone parienda.

Nania

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Tuesday, March 20th 2012, 7:03pm

@dk

Die Piraten sehen es selbst jedoch nicht so und viele Wähler wohl auch nicht. Würde doch vermutlich in der Politik das Thema "Internet und Bürgerrechte" (und nicht Film- und Musikindustrierechte) noch ganz unten auf der To-Do-Liste stehen... Und da steht es für junge Wähler einfach falsch.

In meinem Heimatort beschweren sich die Leute dauernd darüber, dass die Jugenlichen überall herumlungern. Doch anstelle eine vernünftige Beschäftigungsmöglichkeit zu schaffen und mal den Jugendtreff wieder länger offen zu halten, als nur bis 17.00 Uhr, wird überlegt, wo man mehr altengerechte Wohnungen bauen kann. Diese Wohnungen sind nötig, ja. Aber ich wette, wenn wir dann einmal genug haben, dann gibts wieder was anderes, was relevanter ist, als die Jugend. Und dann wundert sich die Stadt, dass sie ausstirbt, bzw. veraltet.

ICH halte die Piraten insofern für politisch fähig, als dass sie noch lernen können und lernen wollen. Und DAS halte ich für etwas, was in unsererm politischen Landschaft eben durch KEINE Partei vertreten wird. Die Auffassung: Ja, ich weiß etwas nicht, aber ich bin bereit, etwas darüber zu lernen und dann nach freiem Gewissen - nach meinem Gewissen - abzustimmen. Durchbrechung von Fraktionsdisziplin, Durchbrechung alter Strukturen - das halte ich für etwas, was in der deutschen Politik fehlt. Warum möchten denn immer weniger Menschen die immer gleichen Gesichter sehen? Weil sie subjektiv gefühlt auch immer das gleiche sagen ;) (Das war polemisch, ich weiß :D)
Es läuft - so scheint es für den Bürger - doch in der politischen Oberschicht vieles falsch. Absprachen hinter verschlossenen Türen, Entscheidungen über den Weg der Partei von oben anstatt von der Basis, keine neuen, frischen - vielleicht auf den ersten Blick utopischen - Lösungsansätze mehr. Das die Piraten diese Mauer versuchen zu druchbrechen, dass rechnen ihnen viele hoch an.

Im Übrigen - mit einem Augenzwinkern - gehe ich davon aus, dass es immer noch "genug" Leute geben wird, die SPD, CDU und Co. wählen und damit Fragen der Wirtschafts- und Finanzpolitik in "fähigeren" Händen bleiben, als in denen der Piraten. Doch weder haben letztere jemals behauptet, eine Lösung für dieses Problem zu haben, noch haben sie sich dieses Problem auf ihre Fahne geschrieben. Und ist es da nicht interessant, dass es Leute gibt (darunter viele Akademiker), die beschließen, die Piraten zu wählen? Naivität oder mangelnde Auseinandersetzung mit politischen Themen sehe ich da nicht. Eher eine Einstellung: "Sie haben gute Ideen in Fragen, die mich betreffen." Ich könnte gar nicht sagen, ob ich in Fragen der Finanzpolitik/Wirtschaftspolitik nun SPD, die Grünen, die Linken oder die CDU wählen sollte. Denn dafür kenne ich mich mit der Materie nicht so gut aus. Und habe neben meinem Literatur- und Politikstudium dazu auch gar keine Zeit ;)


PS: Frank Lisson ist ein Autor der Neuen Rechten. Da bin ich generell vorsichtig.
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Tuesday, March 20th 2012, 7:06pm

PS: Frank Lisson ist ein Autor der Neuen Rechten. Da bin ich generell vorsichtig.
Ist er tatsächlich! Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich seine Kolumne nicht gepostet. Was er schreibt ist trotzdem sehr vernünftig.
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Jean Paul Valley

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Tuesday, March 20th 2012, 7:10pm

Das ist und bleibt Blödsinn. Eine selbst aufgestellte Tautologie, die immer stimmt: Wenn einer das nicht kann, hat er sich nicht ausgiebig genug damit beschäftigt.

Ich wette einfach mal dagegen.
Mal abgesehen davon, dass es anmaßend und unanständig von Dir ist, etwas was ich als meine "politischen Lebenserfahrung" bezeichne als Blödsinn abzutun, nehme ich die Wette gerne an: Nenne mir eine nicht-extremistische politische Strömung , die in Deutschland nicht durch eine der etablierten Parteien abgedeckt wird.


@ Käptn: Sorry, Du hast Recht, soweit hatte ich in dem Moment nicht gedacht.


Ich hingegen finde es anmaßend zu denken, jeder Mensch -ist er nur hinreichend informiert- fühlt sich von einer der 4 Parteien vertreten (die du als etabliert definierst). Vice Versa: Fühlt jemand sich von keiner der 4 Parteien vertreten, ist er nicht gut genug informiert über sie. In dem Sinne empfinde ich solch eine Aussage als Blödsinn.

Und "unanständig": Nun lass mal die Kirche im Dorf, dk one. Das ist TV-Polittalk-Rhetorik, wir sind hier unter uns.
Zitat von LeoLurch: Comics sammeln und lesen ist ein relativ schwules Hobby.

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Tuesday, March 20th 2012, 7:21pm

Ich hingegen finde es anmaßend zu denken, jeder Mensch -ist er nur hinreichend informiert- fühlt sich von einer der 4 Parteien vertreten (die du als etabliert definierst). Vice Versa: Fühlt jemand sich von keiner der 4 Parteien vertreten, ist er nicht gut genug informiert über sie. In dem Sinne empfinde ich solch eine Aussage als Blödsinn.
Ich kenne Deinen Standpunkt. Kannst Du in belegen? Ich behaupte, dass alle existierenden nicht-extremistischen politischen Strömungen von den etablierten deutschen Parteien abgedeckt werde und Du wirst nicht das Gegenteil beweisen können. q.e.d.

Und "unanständig": Nun lass mal die Kirche im Dorf, dk one. Das ist TV-Polittalk-Rhetorik, wir sind hier unter uns.
Blödsinn ist ein Wort, dass in diesem Kontext völlig fehl am Platz war. Ich fühlte mich dadurch beleidigt und "unanständig" war das neutralste Wort um das auszudrücken. Ich hätte auch "unverschämt" schreiben können, aber das erschien mir zu aggressiv.
Victoria pax, non pactone parienda.

Jean Paul Valley

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Tuesday, March 20th 2012, 7:36pm

Blödsinn ist ein Wort, dass in diesem Kontext völlig fehl am Platz war. Ich fühlte mich dadurch beleidigt und "unanständig" war das neutralste Wort um diese Tatsache zu beschreiben. Ich hätte auch "unverschämt" schreiben können, aber das klang mir zu aggressiv.


Ich finde, du bist da ein wenig übersensibel, dk one. Du legst während der Diskussion hier Rovin mal zwischen den Zeilen nahe, sich erst mal zu informieren, bevor er weiter diskutiert. Oder er würde einen verlorenen Standpunkt trotzig weiter verteidigen. Als gäbe es hier eine Jury, die entschieden hätte, der Standpunkt ist durch.

Du bist da nicht zimperlich, und du formulierst Behauptungen manchmal recht dogmatisch. Ich finde deine Wortwahl wie "unverschämt" und "unanständig" im Kontext als Reaktion aggressiver als mein "Blödsinn" im Eifer der Diskussion, aber ich fühle mich jetzt nicht beleidigt.
Das mal zur Erklärung.

Ansonsten entschuldige ich mich, wenn ich dich damit persönlich beleidigt habe, das war nicht meine Absicht. Das war Ruhrpott-Schnauze, die mir persönlich nicht als aggressiv erscheint. Mir erscheint deine Diskussionskultur allerdings sehr geprägt durch Basis-Partei-Alltag.


Des Weiteren:

"Ich kenne Deinen Standpunkt. Kannst Du in belegen? Ich behaupte, dass alle existierenden nicht-extremistischen politischen Strömungen von den etablierten deutschen Parteien abgedeckt werde und Du wirst nicht das Gegenteil beweisen können. q.e.d.


Bevor ich belegen müsste, dass ich deine Behauptung anzweifle, müsstest du erst einmal deine Behauptung belegen. Was nicht möglich sein wird. Und deine Behauptung, die ich anzweifelte, ist nicht identisch mit der Behauptung in diesem Zitat. Nur mal zur Differenzierung. Keine Nebelkerzen schmeißen!
Zitat von LeoLurch: Comics sammeln und lesen ist ein relativ schwules Hobby.