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dk one

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741

Thursday, April 19th 2012, 8:15pm

Die Werte und Normen (und somit das Recht) unserer Gesellschaft basieren natürlich auf einem christlichen Fundament. Die Menschenwürde basiert auf dem christlichen Konzept der Gottebenbildlichkeit des Menschen. Nicht umsonst lautet der erste Satz der Präambel des Grundgesetzes "Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen".
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The Hiddler

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742

Thursday, April 19th 2012, 8:37pm

Ja das ist ja nur so'n Spruch.
Die Frage ist wie viel christliche Elemente wirklich Einfluss auf unsere Rechtsordnung haben.
Das vermag ich nicht zu beantworten. Die Menschenrechte sind aber auch nicht vom Christentum abgeleitet sondern eher von verschiedenen antiken Philosophieschulen und einigen aufklärerischen Überlegungen. Der Humanismus, dem die Menschenrechte zu großen Teilen zu verdanken sind, wandte sich klar gegen eine Berufung auf christlich religiöse Traditionen.
Allein die heutige Gleichberechtigung Homosexueller ist ja strenggenommen mit der Bibel auch nicht zu vereinbaren.

Ich bin aber kein Religionsbasher. Ich glaube an soetwas wie einen Gott... ich denke aber Religionen sind tradierte von Menschen gemachte Institutionen. Am christlichen Glauben per se halte ich nicht fest.

dk one

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743

Thursday, April 19th 2012, 9:06pm

Ja das ist ja nur so'n Spruch.

Das ist ein Argument. ;)

Die Frage ist wie viel christliche Elemente wirklich Einfluss auf unsere Rechtsordnung haben. Das vermag ich nicht zu beantworten.

Sehr viele!

Der Humanismus, dem die Menschenrechte zu großen Teilen zu verdanken sind, wandte sich klar gegen eine Berufung auf christlich religiöse Traditionen.
Auch das stimmt so pauschal nicht. Viele Grundüberzeugungen des Humanismus stammen direkt aus der christlichen Lehre. Etwa das Verständnis des Glücks des Mitmenschen als höchsten Wert, an dem sich jedes Handeln orientieren soll findet sich so auch in der Bibel: „Und einer von ihnen, ein Schriftgelehrter, versuchte ihn und fragte: Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz? Jesus aber antwortete ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt. Dies ist das höchste und wichtigste Gebot. Das andere aber ist dem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ aus dem Matthäus Evangelium.

Die Menschenrechte sind aber auch nicht vom Christentum abgeleitet sondern eher von verschiedenen antiken Philosophieschulen und einigen aufklärerischen Überlegungen.

Historic Fail. Auch hier gilt: Die antike biblische Vorstellung der Gottebenbildlichkeit des Menschen bildet eine Voraussetzung für die später im Westen verbreitete Rezeption der philosophischen Lehre des „Menschenrecht“.

Ich bin aber kein Religionsbasher. Ich glaube an soetwas wie einen Gott... ich denke aber Religionen sind tradierte von Menschen gemachte Institutionen. Am christlichen Glauben per se halte ich nicht fest.

Es geht hier nicht darum, ob Du an Gott glaubst oder wie Du die Kirche siehst, sondern um historische Tatsachen.
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El Guapo

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744

Thursday, April 19th 2012, 9:33pm

Wenn ich heute wieder den Kauder höre der Islam gehöre nicht zu Deutschland dann kann ich mir nur noch an den Kopf fassen.
Mal ehrlich, man kann doch nicht Angehörige eines anderen Glaubens und Kulturkreises ins Land holen um zu helfen eben dieses wieder aufzubauen und dann 50 Jahre später den Standpunkt vertreten dass 4 Millionen Muslime nicht auch ihren Platz in diesem Land haben.
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745

Thursday, April 19th 2012, 9:36pm

Hat er das gesagt? Ich dachte seine Rede wäre so moderat gewesen, dass ihn sogar die Oposition lobte.
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El Guapo

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746

Thursday, April 19th 2012, 9:38pm

Ich hätte die Quelle mit anfügen sollen. Mea culpa
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747

Thursday, April 19th 2012, 9:40pm

Ich stand sowieso gerade auf dem Schlauch. Ich meinte Friedrich. :omg:
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Rovin

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748

Thursday, April 19th 2012, 9:42pm

Naja, DK, aber was ist denn eine Religion anderes als der Versuch den Menschen ein Richtlinie für ein vernünftiges Miteinander zu geben? Früher musste man dazu halt mir Himmel und Hölle drohen, es musste eine Mystik besitzen etc...man wusste halt noch nicht viel über die Welt und was die Menschen umgibt.

Sieht man ja an den Geboten: Letztlich ist es eine Art GG, befolgt man es, kommt man gut miteinander klar. Oder das Schweineverbot für Muslime: Schweinefleisch verdirbt schnell. Mit dem Verbot verzichten die Muslime auf das Fleisch und verrecken nicht an einer Lebensmittelvergiftung.

Es sind also auch Gebote und Ansichten aufgeklärter und kluger Menschen, aber mit der Mystikkomponente verkauft sich das ganze halt besser und die Leute halten sich eher dran.

Ich hoffe es kommt raus, was ich sagen will, das Feierabend Bier schlägt heute ganz schön an :D


dk one

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749

Thursday, April 19th 2012, 10:00pm

Prinzipiell gebe ich Dir vollkommen recht Rovin. Ein Aspekt der Religion ist sicher Menschen eine Richtlinie für ein vernünftiges Miteinander zu geben.

Aber Religion hat eben noch eine andere wesentliche Komponente, dass was du als Mystikkomponente abtust. Hier geht es darum, dass Religion versucht Dinge zu beschreiben, die der Mensch durch seine natürliche emotionale und intellektuelle Einschränkung nur bedingt erfassen kann, das sogenannte Transzendale. Dieser Aspekt spielt im Leben eines jeden Menschen eine Rolle. Ob man für diese Erfahrung die Kirche braucht, ist eine legitime Frage. M.M.n. Erleichtert sie durch ihre Liturgie den Zugang deutlich. Warum glauben unter Forschern der theoretischen Physik viele an einen durch ein höheres Wesen ausgelösten Urknall, obwohl das scheinbar ihrer Natur als Wissenschaftler widerspricht. Doch weil die Religion dort ansetzt, wo die Möglichkeiten der menschlichen Verständnisfähigkeit ihr Ende finden.
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Nania

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750

Thursday, April 19th 2012, 10:12pm

Dass der Islam auf eine längere Sichtweise historisch vielleicht nicht zu Deutschland gehört, ist ja noch irgendwie vertretbar. Spätestens seit die ersten Gastarbeiter aber hier blieben, Kinder bekamen, Moscheen bauten, ist der Islam auch in Deutschland angekommen und sollte von Politikern und auch Bevölkerung als das war genommen werden, was er ist: Ein Glaube.
Man sollte die Leute nicht mehr kritisieren oder daran messen, dass sie Muslime sind, sondern an gleichen Kriterien, an denen man auch Deutsche misst.
Wenn einer sagt, er ist Muslime, dann ist das nicht anders zu werten, als wenn jemand sagt, er sei Christ. Und wenn eine Frau ein Kopftuch trägt, dann ist das im Grunde genommen nicht anders, als habe man eine religiöse Christin vor sich, die nur Röcke trägt, die über das Knie reichen. Oder eine Katholikin, die keinen Protestanten heiraten möchten.

Zudem ist das Kopftuch oftmals nicht nur Zeichen einer religiösen Orientierung.

Was ich meine: Der Islam gehört zu Deutschland, da die hier lebenden Muslime zu Deutschland gehören. Der Islam ist in Deutschland eine große Religionsgruppe, sie ist nach den Konfessionslosen, den Katholiken un den Protestanten die viergrößte Religionsgruppe (4-5% aller in Deutschland lebenden Menschen). Das darf man nicht ignorieren und ja, das gehört heute auch zu Deutschland. Geschichte liegt nicht immer 100 Jahre zurück. Geschichte kann auch 10 Jahre zurückliegen.


Was unser Grundgesetz angeht:
Ich glaube, man kann nicht ganz abstreiten, dass unser Gesetz auf christlichen Wertvorstellungen fußt. Aber es ist stark von humanistischen Gedanken durchsetzt, die sich auch in anderen Gesetzestexten finden. Das man nicht morden und nicht stehlen soll, ist in unserem Gesetz genauso festgeschrieben, wie in den Gesetzen islamischer Länder und lässt sich deshalb nicht auf das Christentum allein zurückführen.
Gleichstellung von Mann und Frau, Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Freie Berufswahl, Versammlungsfreiheit, Briefgeheimnis usw. (alles im GG verankert) sind jedoch m.E. nicht aus dem Christentum gewachsen, sondern aus einem humanistischen Menschenbild. Man mag argumentieren, dass der Humanismus aus dem Christentum entstanden ist, aber dann könnte man auch sagen, das wichtige Strafgesetzgebungen (Mord, Totschlag, Diebstahl) aus dem Judentum stammen.
Mit dieser Argumentation (Humanismus entstand aus dem Christentum, daher ist das GG aus dem Christentum entstanden) sind schwierig zu treffen, weil du so alles auf ein "Atom" herunterbrechen kannst und schließlich sprichwörtlich bei Adam und Eva landest.

Ich würde mich eher fragen: Würde das GG in seiner ursprünglichen Form existieren, hätte es den Humanismus und die Aufklärung NICHT gegeben? Und obwohl ich weder Philosoph noch Historiker oder Theologe bin, würde ich sagen: Nein. Denn die Aufklärung hat viele der heutigen Vorstellungen erst hervorgebracht.
Ich habe selbst lange nicht geglaubt, dass Menschen früher nicht "fähig" waren, so du denken wie wir heute (fähig hier NICHT im biologischen Sinne zu verstehen!!!!) denken und habe mich gewundert, warum so Sachen wie Gleichberechtigung usw. erst so spät Eingang gefunden haben. Wenn man aber alte (mittelhochdeutsche) Texte liest, dann fällt einem auf, dass viele Gedankengänge, die uns heute so merkwürdig erscheinen, damals relativ normal gewesen sein müssen, andere dagegen, die für heutige Verhältnisse reaktionär oder grotesk wirken, sehr moderne und auch sehr wegweisende Ansichten waren.

Lest das Nibelungenlied. Ihr werdet da sehr schnell sehen, was ich meine. Und das ist hier wirklich nicht so gemeint, als wäre der mittelalterliche Mensch dumm gewesen, sondern es geht NUR um eine andere Form des Denkens.
Am dunklen Himmel leuchtet das Licht am hellsten.
(Andreas Tenzer)



Rovin

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751

Thursday, April 19th 2012, 10:13pm

Und damit sind wir letztlich wieder bei der Mystik der Antike. Auch dort diente die Religion dem erklären nicht verständlicher Vorgänge. Ich nehme solche Wissenschaftler übrigens nur bedingt ernst. Denn: Sie können nicht akzeptieren dass der Urknall vielleicht aus dem Nichts kommt, aber ein ewiges Wesen das alles mit dem Fingerschnippen erschafft erscheint ihnen dann sinnvoll....leicht schizoid finde ich.

Übrigens meine ich mit Mystik nichts negatives. Und gerade im Fall der Religion als Lebensrichtlinie macht diese eben viel aus.

@Nania: :thumbup:


kaltez

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752

Thursday, April 19th 2012, 10:36pm

ich als Moslem bin gerührt ;(

Ich die deutsche Sprache

El Guapo

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753

Thursday, April 19th 2012, 10:40pm

Und ich als Bayer bin - wenn ich so manches Interview unseres Innenministers lese - peinlich berührt, insofern gleicht sich ja alles wieder aus. :D
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754

Thursday, April 19th 2012, 10:46pm

@ Nania: Im Ganzen stimme ich mit Deinen Aussagen überein, wobei ich Dir in einem Punkt widersprechen muss: Die Gleichstellung von Mann und Frau ging direkt aus der antiken biblischen Vorstellung der Gottebenbildlichkeit des Menschen beiderlei Geschlechts (Genesis = 1. Buch Mose, Gen 1,27 EU) hervor!
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El Guapo

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755

Thursday, April 19th 2012, 11:24pm

Ich finde es etwas unglücklich die Menschenrechte in weiten Teilen über die Bibel abzuleiten. Natürlich kann man entsprechenden Wikipedia Stellen zitieren aber es gibt in der Bibel eben nicht nur diese sehr lebensbejahenden Passagen.

"Doch auch biblische Rechte galten nicht universell. Sonderregelungen gab es für die Vertreibung und Ausrottung von Völkern anderen Glaubens (Exodus = 2. Buch Mose, Ex 23,23-32 EU) und für Sklaven (Leviticus = 3. Buch Mose, Lev 25,44 EU)."Quelle

Von den Stellen zu aus christlicher Sicht heiklen Themen wie beispielsweise der Homosexualität fange ich besser erst gar nicht an.
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756

Friday, April 20th 2012, 9:18am

Dass der Islam auf eine längere Sichtweise historisch vielleicht nicht zu Deutschland gehört, ist ja noch irgendwie vertretbar. Spätestens seit die ersten Gastarbeiter aber hier blieben, Kinder bekamen, Moscheen bauten, ist der Islam auch in Deutschland angekommen und sollte von Politikern und auch Bevölkerung als das war genommen werden, was er ist: Ein Glaube.
Man sollte die Leute nicht mehr kritisieren oder daran messen, dass sie Muslime sind, sondern an gleichen Kriterien, an denen man auch Deutsche misst.
(..)
Was ich meine: Der Islam gehört zu Deutschland, da die hier lebenden Muslime zu Deutschland gehören. Der Islam ist in Deutschland eine große Religionsgruppe, sie ist nach den Konfessionslosen, den Katholiken un den Protestanten die viergrößte Religionsgruppe (4-5% aller in Deutschland lebenden Menschen). Das darf man nicht ignorieren und ja, das gehört heute auch zu Deutschland. Geschichte liegt nicht immer 100 Jahre zurück. Geschichte kann auch 10 Jahre zurückliegen.


Das ist das große Problem der CDU und ihrer Wähler. Man mag sich nicht so recht mit dem Gedanken anfreunden, das die "Gastarbeiter" schon lange keine Gäste mehr sind. Die Realität ist aber eine andere und für die Integration wäre es sicher besser, wenn auch die CDU das mal endlich verinnerlichen würde.
Interessant in dem Zusammenhang fand ich auch den Hinweis, dass unsere allseits geschätze Familienministerin und Erfolgsautorin Mitglied einer evangelikalen Sekte ist, bei der die Frage, ob die mit ihren Ansichten noch zu Deutschland gehören oder gar salafistische Tendenzen aufweißt, viel spannenderzu diskutieren wäre. :D



Was unser Grundgesetz angeht:
Ich glaube, man kann nicht ganz abstreiten, dass unser Gesetz auf christlichen Wertvorstellungen fußt.


Ein Blick in die Präambel des GG spricht für diese These. Da ist von der Verantwortung vor Gott die Rede. :)



Übrigens meine ich mit Mystik nichts negatives. Und gerade im Fall der Religion als Lebensrichtlinie macht diese eben viel aus.


Ich denke, alle Religionen bieten eine Vielzahl von (zum Teil einander entgegengesetzten) philosophischen Ansätzen, die man jeweils auch ohne einen Gottesbezug vertreten kann. Insoweit hat es z.B. das Christentum auch immer gut verstanden, solche außerreligiösen Ansätze (nach erfolgloser Bekämpfung) im Nachhinein als eigene Leistungen zu verkaufen. Der Humanismus ist da ein schönes Beispiel.

Letztlich besonders machen für mich die Religionen letztlich der darin enthaltene Mystizismus. Man muss das nicht mögen, aber das ist für mich das eigentliche Alleinstellungsmerkmal.

The Hiddler

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757

Friday, April 20th 2012, 9:39am

Ich bin skeptisch, was den Anteil des Christentums an unseren heutigen Gesetzen ausmacht. Wenn man sich mal die Bibel anguckt findet man dort (wie bei allen orientalischen abrahamitischen Religionen, also auch judentum und islam) zum beispiel explizite Stellen der Unterscheidung von Mann und Frau. Zum Beispiel im Korinther II: sinngemäß: "Der Mann solle seinen Haupt nicht bedecken, denn er sei Gottes Abglanz, die Frau aber sei des Mannes Abglanz." und "Der Mann ist nicht geschaffen um der Frau willen, aber die Frau um des Mannes willen." und "Christus ist das Haupt des Mannes, der Mann aber ist das Haupt der Frau.".

Auch Gewaltaufrufe kennt die Bibel zu Hauf.

Ist vielleicht immer ne Frage, wie man was interpretiert aber nach unseren heutigen Überzeugungen ist die Bibel in weiten Teilen wohl auch als menschenverachtend zu bezeichnen. ^^

758

Friday, April 20th 2012, 9:45am

Quoted

Sie können nicht akzeptieren dass der Urknall vielleicht aus dem Nichts kommt, aber ein ewiges Wesen das alles mit dem Fingerschnippen erschafft erscheint ihnen dann sinnvoll....
Sorry, aber der Satz ist echt blöd... :thumbdown:
Durch diese klischeehafte Sichtweise ziehst du das ganze ins lächerliche und gehst die Sache auch leider nicht nüchtern und objektiv an.
Gott als Alter Mann mit Rauchebart, der per Fingerschnipp Dinge auf die Erde ploppt ist vielleicht eine Vorstellung von ihm, jedoch eine ziemlich veraltete. Eine andere wäre einfach das formlose allmächtige Wesen, die Verkörperung vom Alles (das Alpha und das Omega...).

Gehen wir mal von dieser Vorstellung aus, dann ergeben sich für die Wissenschaftler zwei Möglichkeiten, woher der Urknall kam: aus dem Nichts, oder aus dem Alles... Beides gleich wahrscheinlich, oder besser gleich unwahrscheinlich.

Nebenbei ist es auch vollkommen unglaublich und unwahrscheinlich, dass plötzlich aus dem Nichts alles entsteht.

lg Task

Zitat von »L.N. Muhr«

nur weil man sich scheiße benimmt, hat man noch nicht automatisch recht.


Wir wählen unser eigenes Heldenteam.
Hier gehts zur aktuellen Runde. Jeder kann mitmachen!

El Guapo

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759

Friday, April 20th 2012, 10:04am

Ich glaube wir brauchen noch einen Philosophie-Thread. :D
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The Hiddler

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Friday, April 20th 2012, 10:06am

Ich glaube wir brauchen noch einen Philosophie-Thread.

Word!