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@tdk
Das hoffe ich nicht. Ich persönlich halte Frau Kraft zwar weder für unsympathisch noch für politisch unfähig, aber ich glaube, dass sie als Ministerpräsidentin einen guten Platz hat, an dem sie politisch aktiv werden kann.
Ich fand die starken Unterschiede allein in der Werbung von CDU und SPD schon enorm. "Currywurst ist SPD". Einfach genial!
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Er war das letzte große Talent der CDU und kein schlechter Umweltminister.
hat aber nicht mal annähe$rnd das Zeug zur Kanzlerin.
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Zitat von »dk one«
hat aber nicht mal annähe$rnd das Zeug zur Kanzlerin.
warum nicht?
Wenn du mehr als nur diesen einen Beitrag gelesen hättest, wüsstest Du, dass meine Argumentation darauf aufbaut, dass die SPD deutlich geeignetere Personen für diesen Posten hat, alleine in der Troika finden sich 2.Das wüsste ich auch nicht. Ich halte Hannelore Kraft politisch auch nicht grad für ein Schwergewicht in Sachen Kompetenz.
Aber ob jemand das Zeug zum Kanzler hat oder nicht...sieht man halt immer erst WENN er Kanzler ist. Man gewöhnt sich ja letztendlich an jeden Kanzler.
Merkel ist in meinen Augen auch keine Topbesetzung für dieses Amt...aber man hat sich halt an sie gewöhnt.
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Wie geschrieben, fällt es mir schwer Unionspolitiker zu verteidigen, aber hier bin ich klar anderer Meinung.Ich halte sie noch immer nicht für besonders kompetent.
Das sehen die meisten Wirschaftsexperten anders.Ich habe sie in der Krise durch aussitzen wahrgenommen.
Auch, aber mehr noch die des Kanzlers Schröder.Was die Arbeitslosenzahlen betrifft erntet sie heute die Lorbeeren des Ministers Scholz.
Eine gewisse Grundkompetenz und Persönlichkeit sollte man schon mitbringen. Sicher wachsen Leute in dem Amt, aber eine Graupe (nicht dass HK eine wäre) wird auch im Amt nicht zum Superpolitiker.Worauf ich hinaus will ist. Man kann erst sagen, dass jemand ein guter Kanzler wäre.
Wenn er Kanzler ist. Leute wachsen in das Amt.
Wie bereits geschrieben. Man kann sich an alles gewöhnen, nur ob man sich mit allem zufriedengeben möchte, ist die Frage.Und an Hannelore Kraft würde man sich genauso gewöhnen wie an Merkel.
Diskutieren wir, obwohl du mir zustimmst?Was nicht heißt dass ich sie als Kanzlerin sehen wollen würde.
Mein klarer Favorit ist Steinbrück. Er ist eine der kompetentesten Personen im gesamten Deutschen Bundestag und hat auch die persönlichen Voraussetzungen für das Amt. Wird er ein wenig diplomatischer, ist er der perfekte Mann. Steinmeier traue ich es auch zu, er ist menschlich ein Supertyp, wobei ich befürchte, dass er nicht denselben politischen Fortschritt bringen würde wie SB.Wem in der SPD Troika traust du denn Kanzler zu, dk one?
This post has been edited 1 times, last edit by "dk one" (May 17th 2012, 4:47pm)
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Diskutieren wir, obwohl du mir zustimmst?

Mein klarer Favorit ist Steinbrück. Er ist eine der kompetentesten Personen im gesamten Deutschen Bundestag und hat auch die persönlichen Voraussetzungen für das Amt. Wird er ein wenig diplomatischer, ist er der perfekte Mann. Steinmeier traue ich es auch zu, er ist menschlich ein Supertyp, wobei ich befürchte, dass er nicht denselben politischen Fortschritt bringen würde wie SB.
Da hast Du dich hinters Licht führen lassen. Frickes fordert die Quadratur des Kreises. Siehe dazu auch einige der Kommentare unter seiner Kolumne. Das Konsolidierung mit konjunkturfördernden Maßnahmen einhergehen muss steht doch außer Frage und wurde auch von den europäischen Politikern seit Langem erkannt.Thomas Fricke fasst Merkels bisherige "Erfolge" schön zusammen.
http://wirtschaftswunder.ftd.de/2012/04/…chlossgespenst/
Erstens ist es ein fragwürdiger Trend, angelsächsische Ökonomen in den Himmel zu loben und europäische / deutsche Ökonomen per se als quasi Blinde zu belächeln. Besagte Ökonomen konnten weder die amerikanische Immobilienblase noch die Bankenkrise noch die Staatsfinanzkrise vorhersagen, geschweige denn zeitnah effektive Lösungsvorschläge entwickeln.Man kann wirklich nur hoffen, dass Hollande ein starkes Gegengewicht zu Merkel bildet. Des Weiteren ist das auch die überwiegende Meinung von ausländischen Experten. Joseph Stiglitz, Paul Krugman, George Ackerlof, Nouriel Roubini, Bradford DeLong, Dani Rodrick usw. . Alles Ökonomen mit Weltformat und alle kritisieren Deutschland und seine Politik. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit ist ja nicht das Ergebnis einer guten Politik, sondern liegt in der Finanzkrise. All das Geld, was vorher in Ländern wie Griechenland, Spanien, Italien & Co floss, fließt seit der Angst vor der Zahlungsunfähigkeit dieser Länder nach Deutschland. Daher hat Deutschland mittlerweile die niedrigsten Zinsen aller Zeiten. Niedrige Zinsen wiederum beflügeln Investitionen und Beschäftigung. Und dieser Effekt verstärkt sich ständig selbst (das schlimme ist, mit einer expansiveren Fiskal- und Lohnpolitik hätte man das auch vor der Krise haben können, ohne irgendwelche sinnlosen "Strukturreformen" und negativen Konsequenzen für die Nachbarn). Auf der anderen Seite haben wir das Gegenteil. Mit jeder wirtschaftlichen Schwächung der Südländer fließt dort Geld ab und vermindert wiederum die wirtschaftliche Aktivität. Und je mehr dort Ausgaben gekürzt werden, desto stärker sinken die Einkommen und die wirtschaftliche Aktivität geht zurück, weshalb immer mehr ihr Geld abziehen. Der Harvard Professor Larry Summers sagte vor kurzem Deutschland bereichere sich an seinen Nachbarn und sägt sich damit den Ast ab auf dem es sitzt. Und das stimmt, denn wenn die Sparpolitik weitergeht wird der Moment kommen an dem die Südländer nicht mehr zahlen können. Und dann schmiert Deutschland ebenfalls ab, weil 60% der Käufer seiner Waren nicht mehr zahlen können. Eine positive Entwicklung ist das im Moment nicht. Das ist bestenfalls die Ruhe vor dem Sturm, es sei denn Merkel ändert ihre Politik um 180 Grad.
Heute den 2005 verfassten Hamburger Appell zu kritisieren ist lächerlich, da sich durch die Krise die Vorzeichen wesentlich verändert haben. Den darin formulierten Forderungen hätten damals auch viele angelsächsische Experten zugestimmt. Es gab vor der Krise den Konflikt Keynes vs. Hayek/Friedman (deficit spending ja oder nein), es gibt ihn heute und es wird ihn immer geben.Stattdessen haben wir 243 Professoren, die sich tatsächlich bereit erklärten den Hamburger Appell zu unterschreiben. Ein Appell in dem fast jede einzelne Aussage ökonomisch unhaltbar war. Eine Bankrotterklärung der Wirtschaftswissenschaftler.
http://www.wiso.uni-hamburg.de/professur…/unterzeichner/
Das ist die Liste. Sollte irgendein Student seinen Professor wiederfinden, dann hat er mein Beileid. In Deutschland leben halt noch Ökonomen für die Arbeitslosigkeit was mit zu hohen Löhnen und mangelnder Flexibilität zu tun hat. In der die Inflation auf steigende Geldmenge zurückzuführen ist und prinzipiell natürlich immer was Schlechtes ist. In Deutschland glaubt man noch an spontane Marktordnungen. Wahrscheinliche glauben Deutsche Ökonomen tatsächlich daran dass es möglich sein kann, dass es in einer Volkswirtschaft insgesamt mehr Einnahmen als Ausgaben geben kann, wenn alle nur vernünftig wirtschaften würden. Beim Großteil der deutschen Ökonomen dürfte Hopfen und Mals verloren sein.
Quoted
Als Steinbrück für die Förderung des Finanzplatzes Deutschland, für eine lasche Kontrolle und für „Produktinnovationen“ warb, war schon bekannt, dass deutsche Banken in Schwierigkeiten sind. Im Februar 2003 trafen sich Bundeskanzler, Bundesfinanzminister und Bundeswirtschaftsminister mit den Spitzen der Banken und Versicherungen zu einem Krisengespräch mit dem Ziel der Gründung einer Bad Bank. Das kam nicht zu Stande, weil das Treffen vom Handelsblatt bekannt gemacht wurde. Aber die Auslagerung fauler Forderungen in Zweckgesellschaften und ähnliche Bad Banks fand statt. So bei der Industriekreditbank IKB, so bei der Ende September 2003 gegründeten HRE. (In der Anlage zu diesem Beitrag ist der Artikel im Handelsblatt vom 24.2.2003 wiedergegeben. Immer noch lesenswert – vor allem für Menschen, die immer noch glauben, die Finanzkrise habe mit dem Zusammenbruch von Lehman Brothers begonnen)
Das alles wusste Peer Steinbrück. Und dennoch hat er behauptet, die Finanzkrise sei aus den USA über uns gekommen und sie habe ihn wie ein Springinsfeldteufel angesprungen. (Siehe hier und ausführlich in unseren Jahrbüchern)
Peer Steinbrück ist neben Angela Merkel verantwortlich dafür, dass wir mit Hinweis auf die angebliche Systemrelevanz aller Banken sowohl die Industriekreditbank (IKB) als auch die HRE gerettet haben. Der hohe Einsatz von mindestens 8 Milliarden bei der IKB und 142 Milliarden Garantien und darunter Zig-milliarden fällig werdender Zahlungen für die HRE ist aus meiner Sicht nicht nötig gewesen. Der Zusammenbruch von Lehman Brothers hat keine Katastrophe ausgelöst. Ähnlich wäre es mit den beiden anderen Instituten gewesen. Bei uns aber wurde die Möglichkeit einer geplanten Insolvenz dieser Institute gar nicht geprüft. Dafür ist Peer Steinbrück hauptverantwortlich. Er und seine Arbeit kosten uns und unsere Kinder Milliarden.
Quoted
Laut dem Manager Magazin zweifelten auch verschiedene Wirtschaftswissenschaftler unterschiedlicher Schulen den ökonomischen Sachverstand von Steinbrück an. So bezeichnete der Direktor des gewerkschaftsnahen Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung die Ablehnung der Konjunkturprogramme, welche Steinbrück mit Sorge vor Inflation begründete, als „absurd“.[40]
This post has been edited 6 times, last edit by "Rainer" (May 18th 2012, 7:40am)
Ich finde mich nur ungern in der Rolle wieder Kanzlerin Merkel verteidigen zu müssen, aber sie hat den objektiven Beobachter positiv überrascht. Ihr Verhalten in der Krise war nahe am Optimum und bringt ihr zu recht hohe Beliebtheitswerte ein.
Ihre Umfragewerte waren bereits vor der Krise hoch!
Quoted
sie konnte nur überraschen, weil keine erwartungen da waren.
In Anbetracht der simplen Tatsache, dass selbst die Wirtschaftsexperten lange keine Konzepte hatten, was zu tun sei, war ihre Krisenbewältigung natürlich relativ nahe am Optimum. Sie hätte deutlich größere Fehler machen können.
Quoted
und das ihre krisenbewältigung optimal war, kann nur eine deutsch-euro zentristische aansicht sein.
Sorry chaz, aber ich habe große Zweifel, ob Du in der Lage bist die wirtschaftspolitische Kompetenz eines Steinbrücks zu beurteilen..
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die beiden steinis sind beides typische mischungen aus machtpolitikern und politbeamten, bei dem einen mehr das eine, bei dem anderen mehr das andere. Grundkompetenz haben beide nicht, siehe oben.
Dein "siehe oben" bezieht sich wohl auf den lieblos zusammenkopierten Unsinn von Rainer nehme ich an?
und das ihre krisenbewältigung optimal war, kann nur eine deutsch-euro zentristische aansicht sein.In Anbetracht der simplen Tatsache, dass selbst die Wirtschaftsexperten lange keine Konzepte hatten, was zu tun sei, war ihre Krisenbewältigung natürlich relativ nahe am Optimum. Sie hätte deutlich größere Fehler machen können.
Aber für jemanden, dessen einzige Verantwortung die Pflege der eigenen Comicsammlung ist, ist es natürlich leicht pauschal die Menschen zu kritisieren, die die Verantwortung für das Wohlergehen unseres Landes tragen.![]()
ich wiederhole es Dir gern nochmal die Echten!! 
hast Du keine Ahnung