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In Deutschland Hosen für 10 Euro zu kaufe, birgt die Gefahr irgendwo auf der Welt schlechte Arbeitsbedingungen zu fördern. Da hast Du vollkommen recht. Allerdings muss man auch sehen, dass eine Familie die von ALG 2 lebt und der nur wenige hundert Euro für Nahrung im Monat zu Verfügung stehen, sicher glücklich darüber ist, überhaupt so günstig Kleidung kaufen zu können.
Das sage ich ja nicht. Aber man könnte auch sagen wir können uns unsere Niedrigverdiener nur leisten weil wir anderen weniger zum leben lassen. Und dein Punkt zwei zeigt ja wie sehr wir in dieser Abhängigkeit von einem zweifelhaften System bereits drinstecken...
Was natürlich kein Argument sein darf, dass die Zustände der Ausbeutung in anderen Ländern wichtig ist, damit bei uns die Menschen am Rande der Gesellschaft noch ihre Hosen kaufen können. Und das sind nicht nur ALG 2-Bezieher, sondern auch ein paar Millionen Menschen, die von ihrer Arbeit kaum leben können und sich auch nur diese Billigklamotten leisten können.

Nobler Gedanke, aber ökonomisch irgendwo zwischen sehr schwierig und unmöglich!Im Grunde das Problem, dass ich angesprochen habe.
Ich sage ja: Es gibt Menschen, die sind froh, dass sie eine neue Hose für 10 Euro oder weniger bekommen könnten.
Aber man darf nicht vergessen, wo die Kleidung gefertigt wurde. Meines Erachtens müssten da die Hersteller viel mehr in die Pflicht genommen werden - ich weiß, dass das schwer ist - die Preise einerseits nicht zu erhöhen, aber auch nicht zu versuchen, den Lohn für die Arbeiter/innen in Bangladesh, Indien und Co. noch weiter zu drücken um mehr Profit für sich zu erwirtschaften.
Ich weiß, das klingt arg polemisch, aber ich hoffe, ihr versteht, was ich meine. Grad leider wenig Zeit.
Ehrlich gesagt, kann ich Dir diese Frage nicht beantworten! Ich bin selbst noch nicht so alt und war Gott sei´s gedankt nie in der Situation bei Kleidung allzu sehr auf den Euro (oder die DMark@DK: Wie hat das denn früher funktioniert, wo es keine KIK Läden gab? Ernsthafte Frage, bin zu jung um das zu beantworten.
) achten zu müssen. Zur Zeit unserer Eltern war es wohl so, dass die Menschen einfach weniger Kleidungsstücke hatten (nur 1 oder 2 gute „Sonntagshosen“). 
Natürlich ist das Problem auch wirtschaftlicher Natur. Wir können den ALG2 Satz nicht beliebig erhöhen.Dann reden wir aber nicht von einem wirtschaftlichen Problem, sondern von einem Gesellschaftlichen. Es kann nicht sein, dass wir denen nur deswegen so wenig ALG geben können, weil andere dafür hungern. Oder ausgebeutet werden. Oder beides.
Von "zeemann" habe ich ja noch nie gehört.Dazu kommt, dass es kik zwar erst seit 1994 gibt, die niederländische Kette "zeemann" jedoch schon seit 1967. Und die haben auch damals schon billige Kleidung verkauft. Genauso wie andere Geschäfte.
Gibt es die auch in Deutschland?

Er ist im internationalen Vergleich sogar relativ hoch. Der höchste der großen Industrienationen. Wir sind nicht Luxemburg.@DK: Wir können ihn aber auch nur deswegen so niedrig ansetzen weil andere dafür leiden.
Wenn wir etwas von "einem Euro Stundenlohn" in Schwellenländern lesen, denken wir die Arbeiter würden verhungern. Dass dies unter Umständen dort ein relativ hoher Lohn ist, wird von uns allzu leicht vergessen.Wir drehen uns hier im Endeffekt im Kreis.
Klar, wir können nicht unsere Leute verhungern lassen, aber es ist bedenklich andere dafür hungern zu lassen. Eigentlich wäre das hier DK's große Stunde, so als Mitarbeiter der Handelskammer
Was denkst du denn, was richtig wäre? So wie es jetzt ist kann es ja nicht ewig weitergehen....oder sollte es zumindest nicht.