Spider-Man Unlimited #11 – auf deutsch unveröffentlicht
Deutscher Erscheinungstermin: /
Story-Titel: /
Original-Story-Titel: The Skull Jackets
Text: Fabian Nieceza
Zeichnungen: Dave Hoover
Zusammenfassung:
Spider-Man liest im Daily Bugle von dem Mord an einer gewissen Andrea Havershaw. Des Mordes verdächtig ist eine Frau mit silbernen Haaren. Ben wundert sich, wie klein die Welt ist. Während seiner “verlorenen Jahre” als er in Vermont bei Seward Trainer im Labor arbeitete, verdiente er sich ein kleines Zubrot in dem er Jugendlichen aus der Gegend Nachhilfe fürs College gab. Einer davon war Jason Haversham, den er nicht nur unterrichtete, sondern den er auch unterstützte, damit er nicht auf die schiefe Bahn gerät. Dabei lernte er auch Jasons Mutter kennen und schätzen, da sie ihn an eine (reiche) Version seiner Tante May erinnerte.
Ben will Gerechtigkeit für Andrea. Und er hat einen Verdacht, was die silbernhaarige Frau betrifft. Da aber im Bugle keine Namen genannt werden, will er den einzigen Kontakt nutzen, den er zu der Zeitung noch hat: Ken Ellis.
Dieser trifft sich gerade mit einer Informantin von der Polizei in einem Restaurant. Detective Marcella Celanos zeigt ihm die Bilder der Überwachungskameras aus Andrea Havershaws Villa, auf denen Felicia Hardy, die Black Cat zu erkennen ist. Im Gegenzug verlangt Marcella, dass der Bugle in seiner nächsten Ausgabe Felicias Namen als den der Verdächtigen abdruckt. Die Polizistin hofft dadurch den Druck auf Felicia zu erhöhen, so dass sie einen Fehler macht - denn bisher hat sie nur Indizien, aber keine Beweise gegen die Black Cat. Kaum haben Ken Ellis und Marcella Celanos das Restaurant verlassen, ertönt ein Stöhnen aus der Männertoilette. Heraus kommt ein Mann, der sich fragt, was ihm gerade passiert ist und sich den Nacken reibt. Es ist: Ken Ellis!?
Am gleichen Nachmittag: Paul Proust, der Mitinhaber von Felicia Hardys Detektei wird von Marcella Celanos und ihrem irischen Partner Sean Murphy beschattet. Proust begibt sich in eine Bar, in der die russische Mafia verkehrt. Während die beiden Polizisten im Auto vor der Bar warten, bestellt Proust an der Theke zunächst eine Weißwein, dann einen Rotwein, einen Scotch und ein Bier. Der Barkeeper ignoriert ihn, bis er schließlich einen Vodka bestellt. Da betritt ein russischer Gangsterboss die Kneipe und Proust beschließt zu gehen.
Ein paar Minuten später. Felicia Hardy recherchiert im Mordfall Haversham. Sie reibt sich dabei ständig im Nacken und denkt, ein Insekt müsse sie dort gestochen haben. Da betritt Paul Proust mit nacktem Oberkörper den Raum. Er gibt an im Büro geschlafen zu haben, nachdem er am Vorabend bis nachts gearbeitet hat. Proust kann sich nicht genau erinnern, wie er eingeschlafen ist, aber sein Nacken fühlt sich an, als hätte jemand mit einem Messer reingestochen. Felicia wundert sich. Genau das ist ihr vor wenigen Tagen auch passiert.
Ben besucht den Trauergottesdienst für Andrea Havershaw. Er stößt dort mit Jonah Jameson zusammen, der ihn aber nicht erkennt. Erneut beklagt Ben das Schicksal, dass er eigentlich Peter Parker ist, es aber nicht sein darf. Auch Robbie Robertson ist zugegen und bei ihm ist sich Ben nicht ganz sicher, ob dieser ihn nicht erkannt hat.
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Aber zunächst gibt es wichtigeres zu tun. Jason Havershaw ist auch anwesend und Ben spricht ihn nach dem Gottesdienst an. Jason hat sich verändert. Er trägt die Haare kurz und wirkt selbstbewusster. Den Tod seiner Mutter scheint er relativ gut zu verkraften. Aber auch Jason benötigt einen Moment um Ben zu erkennen, den er ebenfalls mit langen und natürlich dunklen Haaren kennengelernt hat. Als Jason fährt bleibt bei Ben aber ein ungutes Gefühl zurück, denn obwohl alles normal scheint, meldet sich Bens Spinnensinn.
Ken Ellis (derjenige, der aus der Toilette kam) hat inzwischen noch einmal mit seiner Informantin bei der Polizei gesprochen - und er wundert sich, dass er sich an das vorherige Treffen mit ihr im Restaurant, von dem sie ihm vermutlich erzählt hat, nicht erinnern kann. Für Robbie Robertson ist die Story, die Ken bringt, aber noch nicht wasserdicht genug. Er verweigert seine Zustimmung, den Namen der Verdächtigen in der nächsten Bugle-Ausgabe zu drucken. Da erhält Ellis einen Anruf von Spider-Man, der sich mit ihm treffen möchte.
Am Treffpunkt teilt Ellis Spidey mit, dass Black Cat die Hauptverdächtige im Mordfall ist und dass das morgen auch auf dem Titelblatt des Bugle stehen wird, wenn Ellis bis Mitternacht noch genügend Beweise sammeln kann. Also schwingt Spidey zum Büro von Felicia Hardy, die ihn - als Black Cat - beim Spionieren am Fenster erwischt. Beim Anblick von Felicia, hat Ben etliche Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren:
Felicia: “Du denkst doch nicht, dass ich gefährlich sein könnte, oder?”
Ben (in Gedanken): “Atombomben. Krebs. Galactus. Die Art wie sie dieses Kostüm ausfüllt.”
Ben (in Worten): “Neeeein! Warum sollte ich so etwas denken.”
Spidey informiert Felicia, dass sie auf dem Videoband einer Sicherheitskamera zu sehen ist. Sie behauptet, dass sie das nicht gewesen ist und fordert Vertrauen ein, Vertrauen, dass Peter ihr immer entgegen gebracht habe. Im folgenden Dialog (mehr ein Flirt) offenbart Felicia Ben, dass Sie für Andrea Haversham gearbeitet hat, weil diese ihren Sohn in Verdacht hatte, ihr Geld zu stehlen. Dabei stellte sich heraus, dass Jason dem russischen Mafiosi Kasatanov eine sechsstellige Summe schuldete. Spidey fällt auf, dass Felicia ihren Nacken reibt. Auf ihre Erklärung, warum sie das tut, schildert Spidey, dass der Reporter, den er zuvor getroffen hat, ebenfalls Schmerzen im Nacken hatte. Spidey fragt, ob das Chameleon hinter allem stecken könnte, aber Felicia klärt ihn auf, dass der in Ravencroft einsitzt und derzeit nicht bei Verstand ist. Spidey und die Black Cat beschließen, zusammen zu arbeiten, um den Fall zu klären.
Ben besucht daraufhin Jason Haversham zuhause. Dieser will ihn nicht einlassen - die von der Polizei gezeichneten Umrisse seiner toten Mutter sind noch auf dem blutbesudelten Teppich im Eingangsbereich zu sehen - aber die beiden unterhalten sich. Dabei fällt Ben auf, dass Jason ihn Benny nennt (das hat er früher nicht getan) und dass Jason auch nie so arrogant war.
Jason fährt nach dem Gespräch zu einem Lagerhaus, in dem er den russischen Mafiaboss trifft, den wir zuvor schon in der Bar mit Paul Proust (oder einem Doppelgänger) gesehen haben. Im Gespräch der beiden ergibt sich, dass der Russe jener Valeri Kasatanov ist, dem Jason Haversham Geld schuldet. Der Gangsterboss ist ungeduldig, denn er will endlich die Kohle haben. Jason fordert ihn auf geduldig zu sein, denn die Sache sei kompliziert, aber am Ende würde Valeri hundertmal so viel bekommen, wie Haversham ihm schulde.
Spider-Man hat Jason zwar verfolgt, aber das Gespräch bekommt er nicht mit. Dafür fällt ihm auf, dass er nicht der einzige ist, der Haversham folgt. Ein Polizeiauto beschattet ihn ebenfalls.
Als Jason wieder zu hause ist, betritt er einen dunklen Raum. Hier hält er den echten Jason Haversham gefangen, der immer noch lange aber schüttere Haare hat, ein zerrissenes Hemd trägt und offensichtlich von dem Jason-Doppelgänger mit Drogen versorgt wird. Der Jason-Doppelgänger verspottet den vor ihm kriechenden Junkie, dann löst sich seine Gestalt wie in einem Nebel auf und verwandelt sich in einen gold-schwarz gerüsteten Schurken , der sich Skull-Jacket nennt.