All Star Green Lantern #15
Sacrifice Teil 4: A new Hero
London, 20:40 Uhr. Die Nacht ist kühl im Osten Londons. Vor vier Minuten krachte ein Objekt in eine Wohnung, welches sich später als Mann herausstellte.
Der Wohnungsbewohner kniete vor dem Mann, der vom Himmel fiel und zog an seiner Zigarette. Er weiß nicht, das dieser Mann Green Lantern ist. Geschlagen von seinem eigenen, älteren Ich. Parallax.
Er erwachte:
„Wo bin ich ?“
“Du bist in meiner Wohnung, bist gerade reingekracht.“
„Wer bist du ?“
Der Kerl mit der Zigarette nahm mich an der Hand und richtete mich auf.
„John. John Constantine. Und wer bist du ?”
Wer ich bin ? Wer ich bin ?
„Ich....ich weiß es nicht..“
Gleiche Zeit auf dem Mond.
Im Konferenzraum der JLA spielen sich seltsame Dinge ab.
„Wir haben seit 2 Tagen kein Lebenszeichen von Green Lantern.“
“Kannst du ihn nicht mit einem deiner Satelliten ausmachen, Batman ?“
„Die Sensoren und der Radar registrierten eine Erschütterung in der Atmosphäre. Wir wissen jedoch nicht, ob es Green Lantern ist, Kara“
„Wir müssen ihn suchen ! Superman, sag doch was....“
„Wir stellen einen Suchtrupp zusammen. Jeder soll mithelfen.“
Supergirl stellte sich an das Fenster des Wachturms. Sie sah zur Erde. Krank vor Sorge.
Tränen verließen die himmelblauen Augen und liefen die Wange runter.
„Peter......wo bist du ?“
Wer bin ich ? Ich bin in einer Wohnung, fiel angeblich vom Himmel. Hab keinen blassen Schimmer, was hier vorgeht.
„Möchtest du was trinken ?“
Dieser John. Er ist ein komischer Kerl. Seit ich wach bin hat er mindestens 10 Zigaretten geraucht. Und ich bin gerade mal 5 Minuten wach.
„Ja. Danke.“
Ich sehe mich in der Wohnung um, für einen einzigen Bewohner ist sie wirklich groß. Ich sehe komische Gegenstände. Amulette, Karten, Spiegel. Viele Kreuze, in unterschiedlichen Variationen.
„ Bist du sehr gläubig John, oder warum hast du diese Sachen ?“
Er stellte mir ein Glas auf den Tisch.
„Nein. Gott kann mir gestohlen bleiben. Ich mach nur seine Drecksarbeit.“
„Was meinst du ?“
Er zündet sich wieder eine Zigarette an.
„Ich befördere Dämonen, Geister, alles was nicht hierher gehört, wieder zurück in die Hölle.“
Ich setzte mich hin. Nahm das Glas. Als ich den ersten Schluck nahm, merkte ich das es Whiskey ist. Ich trank ihn trotzdem.
Dämonen ? Geister ? Redet er nur solchen Unsinn, weil ihn der Alkohol benebelt ? Oder sagt er die Wahrheit ?
„Wieso musst du das machen ?“
„Weil ich es kann.“
Ich sehe auf einmal einen Mann im blauen Anzug der ein Cape trägt.
‚Weil ich es kann’
„Ja, aber Gott hat dich doch nur so aus Spass erwählt....“
„Frag nicht. Die Dämonen kennen mich unter den Namen Hellblazer. Das reicht.
Sag mal Kumpel, was ist das für ein Ring ?“
Ich sehe auf meine Rechte Hand und sehe einen Ring. Einen grünen Ring.
„Ich hab keine Ahnung Ich...“
Ich erschrak. Plötzlich fing der Ring an zu glühen und lies mich durch leuchten. Ich musste aufstehen, denn die Kraft dieses Lichts war so stark. Durch mich floss ein so reines und helles Licht. John guckte nur und zog an seiner Kippe.
„Hättest ein Glühwürmchen werden sollen. Lass das in Zukunft, ich hab nen Kater...“
„Woah. Hast du das gesehen ?“
John schreckte auf. Als ob ihn jemand gebissen hätte. Er huschte ans Fenster und sah runter.
Danach rannte er schnell zur Tür, ich ging ihm nach.
Er blieb auf der Straße stehen.
„Jepp, ich habs gesehen. Und die auch.“
Er zeigte auf drei Männer im Anzug, die uns auf der anderen Seite der Straße gegenüber standen. Der Kerl in der Mitte, ein großer maskuliner Mann im schicken Anzug trat weiter vor.
„Dieser gefallene Engel gehört uns, Hellblazer.“
„Ach ja ? Du und welche Armee ?“
Der Kerl grinste und schnippte. Auf dem Gebäude hinter ihm erschienen Duzende von komischen Wesen, die Kobolden ähnelten..
Dieses Bild erinnerte mich an was.
„Scheiße, hätte ich nur nicht gefragt..
He, kannst du kämpfen ?“
„Ich weiß nicht.“
„Nimm deine komischen Lichtkräfte, Chas.“
„Wieso nennst du mich ‚Chas’ ?“
„Der Name fiel mir gerade ein. Ich nenn dich einfach so....“
Diese Wesen umzingelten uns. John und ich standen Rücken an Rücken vor dem Feind.
„John, hast du einen Plan ?“
„Nein...“