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81

Monday, July 23rd 2007, 1:59pm

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Original von Seth Gecko

Ich habe noch nie, werde niemals eine Elseworld-Geschichte, etc. auch nur anrühren!


Wenn Du's nicht machst, weil's Dich nicht interessiert: normal. Wenn's nur deshalb ist, weil's gegen die Continuity ist: Deine Sache, aber auch irgendwie ... autsch :( ;)
"Rock-Paper-Scissors-Lizard-Spock!"

82

Monday, July 23rd 2007, 3:14pm

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Original von Floyd

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Original von Seth Gecko

Ich habe noch nie, werde niemals eine Elseworld-Geschichte, etc. auch nur anrühren!


Wenn Du's nicht machst, weil's Dich nicht interessiert: normal. Wenn's nur deshalb ist, weil's gegen die Continuity ist: Deine Sache, aber auch irgendwie ... autsch :( ;)


Wobei Punkt 2 (gegen die Continuity) eigentlich schon in Punkt 1 (kein Interesse) fällt.
Es gibt halt Leute, die wollen einfach nur eine fortlaufende Geschichte, und denen das Medium/ die Qualität usw ziemlich egal ist, solange die fiktive Welt ihrer Wahl immer weiter ausgebaut wird.
Im Gegensatz dazu stehen dann Leute, die einfach Unterhaltung/ Spaß suchen, denen die Qualität wichtiger ist als die bloße Geschichte.
Auch wenn ich die erstere Art der "Realitätsflucht" durchaus verstehe, finde ich die zweite Art doch deutlich ansprechender.

Seth Gecko

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83

Monday, July 23rd 2007, 3:43pm

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Original von Clint Barton
Im Gegensatz dazu stehen dann Leute, die einfach Unterhaltung/ Spaß suchen, denen die Qualität wichtiger ist als die bloße Geschichte.
Auch wenn ich die erstere Art der "Realitätsflucht" durchaus verstehe, finde ich die zweite Art doch deutlich ansprechender.


Zu Lesen hab ich auch so genug, ich hab nicht umsonst bei allen Serien ganz am Anfang (also so um 1960) angefangen und arbeite das chronologisch auf. Und das ist Dank US-Ausgaben nie in D erschienener Ausgaben verdammt teuer :D
Sex is like math. Add the bed, subtract the clothes, divide the legs and hope to hell you don't multiply.

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Lebeau

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84

Monday, July 23rd 2007, 7:54pm

@Randy: Ich fand die Stories auch nicht schlecht - besonders die Traum Story und die mit Dr. Strange. Aber warum setzt man so einen guten Autor nicht an ne aktuelle oder neue Serie und lässt ihn frische gute Geschichten schreiben? Warum muss immer in der Vergangenheit herumgewurstelt werden? Schreibt neue Stories, habt neue Ideen. Und es passt einfach nicht. Damals waren die Beatles aktuell - es gab keine E-Mails, X-Boxen, etc.... Untold ist für mich die löbliche Ausnahme. Die Spidey-Stories machten richtig Fun.
'I was blind, but now I see.'

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Hiddler: Superman gilt als Homo, weil er irgendwie immer als mega soft und weicheimäßig rüber gebracht wurde in letzter Zeit.

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Pisto: Mainstreamfichte wäre viel treffender gewesen




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CatClaw

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85

Monday, July 23rd 2007, 8:11pm

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Original von Lebeau
@Randy: Ich fand die Stories auch nicht schlecht - besonders die Traum Story und die mit Dr. Strange.


:prost:

war bei mir genauso. Ist wohl das Marvel-Gen ;)
Ich glaube: Alle die kein English lesen wollen/können aber intelligent genug für Comics sind, sind auch Panini Kunde.

darkphoenix87

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86

Monday, July 23rd 2007, 8:12pm

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Original von Randy Fisk
Ich mag Continuity auch, klar, aber sie sollte einfach nicht das alles beherrschende, alles überwältigende Kriterium bei der Bewertung einer Story sein. Wenn eine Geschichte sonst Spaß macht, gut und frisch und unterhaltsam geschrieben ist, meine Güte, warum dann immer diese Erbsenzählerei? ?( (Die hier, wie gesagt, auch gar nicht so viele Erbsen vorfinden kann, btw.)


Das finde ich auch! Mir ist Kontinuität auch wichtig, aber wenn mal wie hier bei diesem Heft die Anfänge der X-Men einfach etwas neu und moderner erzählt wird, dann finde ich das auch nicht schlimm. Die Original Storys der X-Men werden ja damit nicht ungültig. Ich sehe das einfach irgendwie getrennt. :D Und diese Geschichten manchen ja auch so einfach Spaß! Um es mit Randys Worten zu sagen:

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Mir gefiel es sehr! Sehr erfrischend, sehr unterhaltsam, sehr nett, mit richtig guten Zeichnungen von Roger Cruz :ok: , dabei oft witzig und mit vielen humorvollen Dialogen, auch die Charakterisierungen der 5 Ur-X-Men und vom Prof. konnten mich voll und ganz überzeugen. Sehr schön, wie der Autor quasi beiläufig in der ersten Episode die einzelnen Teammitgleider nach und nach durch bestimmte Szenen vorstellt und näher beleuchtet. Das ist schon sehr gut gemacht. Generell gefiel mir die lockere Atmosphäre mit jeder Menge Gewitzel,...


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Lachen musste ich immer wieder, wie die X-Men hier noch von A nach B gelangen, z. B. als der Satz fiel: "Wir treffen uns in wenigen Minuten am..." Blackbird? Jet? Nö: "...Wagen" :D Oder die Fahrt zu Dr. Strange im Zug. :D


:D Stimmt, das fand ich auch sehr zum Lachen! :D

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Warum man so eine Serie braucht? a) Zur Unterhaltung, zum Spaß, zur großen Lesefreude. Und b) zur angenehmen Abwechslung von den heutigen düsteren Heul-, Jammer-, Zicken- und Out-of-Character-X-Men in gefühlten 87 Ober- und Unterteams in 349 Ober-, Unter- und Nebenserien. :rolleyes: Man kann endlich mal wieder unbeschwerte Geschichten mit geliebten Charakteren lesen, ohne den ganzen Mist der heutigen Zeit. Dagegen ist so eine erfrischende Serie für mich reine Medizin! :ok:


Hierzu kann ich nur ein riesengroßes WORD sagen!!! :ok:

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Klar, die Storys gewinnen keinen Preis für Komplexität und Tiefe, aber davon haben ja auch andere Serien genügend. Das hier ist halt mal locker, leicht, erfrischend, charmant, unbeschwert, mit Charakteren, die man endlich mal wieder außerhalb der heutigen Verfälschungen erleben darf, für mich endlich das X-Men-Pendant zu Busieks "Untold Tales of Spider-Man": Lesespaß pur! :]


Nochmal: :ok:
Das finde ich auch! :)


1958-forever


It's all for love...L.O.V.E

87

Monday, July 23rd 2007, 8:28pm

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Original von Lebeau
Warum muss immer in der Vergangenheit herumgewurstelt werden?

Aber es hat doch sehr vielen gefallen, das ist doch Rechtfertigung genug, denke ich. Es gibt eben viele Leser und Fans, die so etwas mögen. Was ist so schlimm daran, wenn man die Vergangenheit erweitert, ergänzt, mit ihr spielt, Nettes und Unterhaltsames hinzufügt? Das hier beißt sich doch nicht mit den ursprünglichen X-Storys dieser Zeit, nichts wird hier geretcont, keine gravierenden Bestandteile der damaligen Geschichten werden umgeworfen oder neuinterpretiert. Man bleibt den klassischen Geschichten doch treu und fügt neue, harmlose, leichte, unterhaltsame Storys hinzu. Ich sehe das Problem einfach nicht. Du schreibst ja auch, dass dir Busieks Untold Storys gefallen hat, man tut hier ja im Grundprinzip nichts anderes.

Quoted

Und es passt einfach nicht. Damals waren die Beatles aktuell - es gab keine E-Mails, X-Boxen, etc....

Das habe ich oben schon geschrieben: Auch die FV sind nicht mehr in den "60er Jahren" (der Comic-Realität) zum Mond geflogen, auch Spider-Man wurde nicht in der Zeit der Beatles von der radioaktiven Spinne gebissen, auch Tony Stark wurde nicht mehr im Vietnam-Krieg zu Iron Man. Das wurde alles verändert, näher an die Gegenwart herangeholt, ansonsten wären die Helden alle im Rentenalter. Ergo: Es wird bei Marvel pausenlos "Vergangenheit verändert", es werden pausenlos Dinge an die Gegenwart angepasst. Weil sonst die Zeiträume zu groß würden. Deshalb können E-Mails usw. hier doch nicht wirklich weh tun, so etwas tut Marvel doch immer schon.
Aber nicht falsch verstehen: Ich liebe Continuity auch sehr und will die ganz sicher niemandem ausreden.

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Original von darkphoenix87
Mir ist Kontinuität auch wichtig, aber wenn mal wie hier bei diesem Heft die Anfänge der X-Men einfach etwas neu und moderner erzählt wird, dann finde ich das auch nicht schlimm. Die Original Storys der X-Men werden ja damit nicht ungültig. Ich sehe das einfach irgendwie getrennt. :D

Richtig, so kann man das ja auch einfach mal sehen, finde ich. :) Es wird ja von den Ur-Storys nichts weggenommen, was man vielleicht befürchten könnte, sondern etwas hinzugefügt, das Ursprüngliche aber unangetastet gelassen.

88

Monday, July 23rd 2007, 9:45pm

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Original von Lebeau
Aber warum setzt man so einen guten Autor nicht an ne aktuelle oder neue Serie und lässt ihn frische gute Geschichten schreiben?

Mal unbeachtet der Continuity- Debatte, das frage ich mich allerdings auch. Hinterher wird er wie schon Sean McKeever von DC abgeworben, da die ihm einfach die Arbeit an größeren Serien anbieten. Aber ich glaube, solange Parker seine Agents of Atlas schreiben und überall einbauen darf (übrigens werden sie auch in First Class einen Auftritt haben) sind wir erstmal sicher. Hoffe ich.
Dennoch sollte er eine Chance am "echten" Spider-Man bekommen. Finde ich.

Lebeau

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89

Tuesday, July 24th 2007, 2:36pm

Genau das meinte ich Clint. Marvel sollte den "kleineren" Künstlern auch mal ne Chance geben und nicht immer nur auf "Stars" Drehbuchautoren und auf grosse Namen setzen. ;)

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Das habe ich oben schon geschrieben: Auch die FV sind nicht mehr in den "60er Jahren" (der Comic-Realität) zum Mond geflogen, auch Spider-Man wurde nicht in der Zeit der Beatles von der radioaktiven Spinne gebissen, auch Tony Stark wurde nicht mehr im Vietnam-Krieg zu Iron Man. Das wurde alles verändert, näher an die Gegenwart herangeholt, ansonsten wären die Helden alle im Rentenalter. Ergo: Es wird bei Marvel pausenlos "Vergangenheit verändert", es werden pausenlos Dinge an die Gegenwart angepasst. Weil sonst die Zeiträume zu groß würden. Deshalb können E-Mails usw. hier doch nicht wirklich weh tun, so etwas tut Marvel doch immer schon.


Klar, wie kommst Du darauf? Wäre ja seltsam und würde sonst gar nicht mehr passen. Die FF sind nun mal bei dem Versuch die ersten auf dem Mond zu sein, von den kosmischen Strahlen verwandelt worden. Die Zeit im Marvel Universum verläuft halt nur anders/langsam. Was ja hinlänglich bekannt ist. Viele Abenteuer würden ja sonst ihre Bedeutung verlieren (Vietnam, Kalter Krieg, und und und).
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90

Tuesday, July 24th 2007, 3:39pm

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Original von Lebeau
Klar, wie kommst Du darauf?

Weil du kritisiert hattest: Das war die Beatles-Zeit, E-Mails usw. passen nicht...

This post has been edited 1 times, last edit by "Randy Fisk" (Jul 24th 2007, 3:40pm)


terminator_t-101

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91

Saturday, July 28th 2007, 9:21pm

Habe eben nun das Heft zu Ende gelesen und fand die Stories wirklich unterhaltsam.

Das postivieste war, wie hier schon von Randy erwähnt, das die alten Stories unangetastet bleiben und lediglich Stories hinzugefügt wurden, die zwischen den damaligen Heften spielen.
Etwas Negativ fand ich, das Parker alles modernisiert hat. So spielten die Stories nicht wirklich in den 60ern, sondern irgendwann in der Neuzeit.

Aber Parker hat die Hefte schön unterhaltsam und witzig geschrieben. Die beste/witzigste Szene war die, wo sich Warren (oder war es Bobby?) und Hank über Scott lustig gemacht haben:

Hank: "Ob du es glaubst oder nicht, Scott. Wir kommen auch einmal ohne dich klar."
Warren: "Stimmt, wo du es gerade erwähnst. Ich war heute morgen alleine im Bad..."
Hank: "Was? Ohne Scott?"

GENIAL! :D :D :D :D

Lediglich die 3. Story hat mir irgendwie nicht so gut gefallen, da es mir irgendwie viel zuschnell ging, wie die X-Men des Rätsels Lösung fanden. Gut, zugegeben, sie sind clevere Leute, aber dennoch wirkte alles etwas überhastet.

Alles in allen aber wesentlich besser, was in letzter Zeit sonst uns von den X-Men - mal von Astonishen X-Men und The End of Greys abgesehen - serviert wurde.

Bewertung 8/10
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Cibo

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92

Saturday, July 28th 2007, 10:59pm

Hm, ich fand das Ganze nett, locker- flockig zu lesen, annehmbare Zeichnungen, aber das wars auch schon. Nichts, was man brauchen würde, aber für Fans des Urteams sicher schön.
Schön auch die Entstaubung des zeitlichen Kontextes. In einer Welt, in der Zeit vergeht und gleichzeitig auf der Schwelle tritt und jeder aufhört zu altern, bevor er die magische 30 erreicht, kann man das auch ruhig machen. Strenggenommen dürften ja auch nicht jedes Jahr Weihnachts- und Valentinespecials rauskommen, Mode und Technik müssten viel weniger entwickelt sein als in der realen Welt und sämtliche zeitgeschichtlichen und kulturellen Referenzen müssten gestrichen werden. Während es zB zur Etablierung von PCs und Internet im Alltag gut ein Jahrzehnt gedauert hat, müsste das ja im Marveluniversum innerhalb von 2-3 Jahren geschehen sein. So schnell ist man vielleicht mit Shiar oder Stark- Technologie im Nacken, aber doch nicht als Ottonormaldödel. Und so schnell, wie sich die Mode ändert, könnten die Designer gar nicht entwerfen.
It's just a state of mind it's just a state of mind/ And mine is in a state of incomprehension/ A lack of meaning a lack of attention/ It's just a waste of time it's just a waste of time
The Cooper Temple Clause