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Seppstock

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Friday, April 4th 2008, 10:48am

Komme im Moment endlich wieder mehr zum Schmökern (nach wie vor in PKD-Kurzgeschichten, aktuell Band 2)

Variante 2
Diese Kurzgeschichte (die als Screamers auf eine trashige Art und Weise sehr gut verfilmt wurde) behandelt das Thema, was passiert, wenn intelligente Waffen zu intelligent werden. Eine schöne Endzeit-Story mit einer gelungenen Wendung am Ende.

Jon´s Welt
Eine Quasi-Fortsetzung zu Variante 2. Auf der Suche nach der verschollenen Technologie, die künstliche Intelligenz möglich macht, reisen 2 Männer per Zeitmaschine vor die Zeit der Greifer-Kriege. Aber ein Unfall bringt das ganze Raum-Zeit-Gefüge durcheinander.
Die Geschichte ist nicht nur eine sehr hübsche Zeitreise-Erzählung, sondern wirft auch etliche gesellschaftliche und metaphysische Fragen auf... sehr gelungen.

Weltraumwilderer
Wenn Geiz, Intoleranz und reine Dummheit dem Menschen zum Verhängnis werden... eine schöne, kurze, prägnant und pointiert erzählte Geschichte...

JackOLantern

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Friday, April 4th 2008, 12:39pm

Ich müsste auch mal wieder weiter lesen bei Dick. Seufz.

Mamatas Unter meinem Dach hat sich als guter Roman entpuppt und seine Qualität behalten.

Quoted


Daniel Weinberg hat die Schnauze voll von Amerika und dem Treiben der Politiker, die in der nicht allzu fernen Zukunft vierzig Staaten feindlich gegenüberstehen oder sogar direkt mit ihnen Krieg führen. Also baut Dan Weinberg mit Hilfe ausrangierter Rauchmelder, die er und sein Sohn auf der nächstgelegenen Müllkippe sammeln, nach Anleitung eine Atombombe und versteckt sie im Gartenzwerg in seinem idyllischen Vorgarten. Danach ruft Weinberg via eMail und Fax das Königreich Weinbergia aus, sichert sich die Sympathien kleinerer Inselstaaten und stellt sich furchtlos gegen das kapitalistische Amerika, das an seiner Garten- bzw. Staatsgrenze schwere Geschütze gegen die neue Atommacht Weinbergia auffährt ...

Dans Sohn »Prinz« Herbert Weinberg - übrigens ein mächtiger Telepath - schildert uns in der Folge, wie der grüne Rasen vor seinem Elternhaus zum militärischen Brennpunkt wird, das kleine Reich seines Vaters zugleich aber auch zum Mekka der Althippies, Kriegsprotestler, Pazifisten und sonstigen gefallenen und verrückten Gestalten, die ein bisschen was von der Publicity von König Daniel abkriegen wollen. Ach ja, und dann sind da natürlich noch die Supermärkte, die sich vom Mutterkonzern lossagen und Weinbergia die Unterstützung der arabischen Länder zusichern ...

Nick Mamatas Erstling »Abärts - Move Under Ground« hat sicherlich nicht Jedermanns Geschmack getroffen. Allerdings war schon nach diesem Beatnik-Lovecraft-Verschnitt klar, dass Mamatas ein Autor ist, mit dessen Werken man in Zukunft rechnen müsste. »Unter meinem Dach« ist der Beweis, dass diese Annahme keineswegs falsch war. Mit dieser Novelle etabliert sich Mamatas endgültig als neue, interessante Stimme der modernen Fantastik, der die Folgen des 11. Septembers auf seine ganz eigene Art und Weise verarbeitet. Sein Schritt zum SF-Roman mag gewagt sein, dessen Inhalt wiederum äußerst provokant und mit spitzer Feder niedergeschrieben - aber er überzeugt.

Nicht nur als humorvolles Zukunftspanorama, bei dem zwischen den Zeilen und unter all dem Klamauk immer wieder substanzvolle Kritik an der zeitgenössischen Politik oder gesellschaftlichen Ausrichtung der Vereinigten Staaten durchblitzt. Auch von der literarischen Qualität her macht Mamatas eigenwillige, herrlich schrullige Geschichte einen exzellenten Eindruck: Kritisch, pointiert und mit einem Gespür fürs Skurrile - so schafft Mamatas ein gelungenes Szenario, das auch einem Philip K. Dick in seinen besten Tagen würdig gewesen wäre. »Unter meinem Dach« strotzt nur so vor klugen Seitenhieben auf die aktuelle politische, gesellschaftliche und mediale Post-9/11-Situation Amerikas und hinterlässt trotz seiner Kürze einen nachhaltigen Eindruck.

Zwischen Matt Ruff und Philip K. Dick - topaktuelle »Science Fiction«, die auch überall außerhalb der üblichen Kreise auf Wohlgefallen stoßen müsste. Außer vielleicht im Oval Office ...


Solider Fantasy-Trash für zwischendurch: der dritte Band von Bill Kings TERRARCH-Trilogie. So Höhepunktlos, aber charmant wie die ersten beiden Bände. Und ja, auch diesmal wieder mit "Betrüger-Satzspiegel" fürs 15-Euro-Paperback gestreckt ... :rolleyes:

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Sunday, April 6th 2008, 4:03pm

Solider Fantasy-Trash für zwischendurch: der dritte Band von Bill Kings TERRARCH-Trilogie. So Höhepunktlos, aber charmant wie die ersten beiden Bände. Und ja, auch diesmal wieder mit "Betrüger-Satzspiegel" fürs 15-Euro-Paperback gestreckt ... :rolleyes:


Bill Kings Blutkrieger ging so zu Ende, wie man es erwarten konnte. Was an diesem dritten Band der Terrarch-Reihe aber so schön ist, das ist die Loslösung von Warhammer. Bis auf ein paar Szenen gelingt das King nämlich endlich (first of all: Besser als in den ersten beiden Bänden), und das wertet die gesamte Weltenschöpfung doch ordentlich auf. Action-Fantasy als leichtes Lesefutter. Wer auf King steht, wird zwar keinen Ersatz für Gotrek und Felix kriegen, aber zumindest solide Action-Dark-Fantasy. Wer mit solcher Art Literatur gar nix anfangen kann, sollte aber bitte die Finger von lassen. Tiefsinnig ist nämlich was anderes. Wer Hunger auf Fast Food hat, krieg thier aber 'nen leckeren Burger.

Wovon lebst Du eigentlich? ist ganz nett. Ich bin mir nach vier Interviews aber noch nicht sicher, wohin der Band wirklich führen möchte. Soll er wirklich einen Überblick bieten? Dass die Musiker Individualisten sind, die Fotografen Künstler und die Schriftsteller eben ... Schriftsteller? Oder soll er den Autoren einfach die Miete für die nächsten Monate sichern? Keine Ahnung. Ist für die Tasche, Mittagspausen und Arztwartezimmer aber genau richtig.

Greg Ruckas SF-Roman Perfekt Dark: Das Virus, also der Roman zum PC-Game, ist ... okay. Actionreich, schnell, trivial, aber 300 Seiten sehr unterhaltsam. Macht auf alle Fälle Spaß, das Teil zu lesen. Aber Rucka bleibt irgendwo dann doch hinter seinen Möglichkeiten zurück. Für zwischendurch aber ein recht schmackhafter Happen.

Collector

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Sunday, April 6th 2008, 5:15pm

Bockmist von Hugh "Dr. House" Laurie


Schlicht und einfach witzig, nicht mehr nicht weniger. Die Story ist weder wirklich gut durchdacht, noch glaubwürdig und die Charaktere alles andere als diferenziert, aber man wird gut unterhalten. Für Freunde des so genannten britischen Humors absolut lesenswert. Hat mir auf alle Fälle gut genug gefallen das Dr. House auch sein Zweitwerk (so es eines geben wird) an den Mann bringen kann.

"Wenn die Gewinne als Dividenden verteilt werden und die Verluste vom Steuerzahler getragen werden, das nennt man freie Marktwirtschaft"
Volker Pispers



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Seppstock

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Monday, April 7th 2008, 8:36am

Mehr PKD am Wochenende:

Über persönliche Welten, verzweifelte, aber friedfertige Marsianer als Opfer von Rassenhass, Selbstausrottung durch Gier, neue menschliche Rassen und Möglichkeiten, die doch noch Realität werden.

Jede Story, auch wenn sie anfangs recht simpel erscheinen, schafft es doch zum Ende dem Leser etwas zum Denken mitzugeben.

Es sind defintiv ein paar schwächerer Geschichten dabei gewesen... aber bei einer Gesamtausgabe ist das wohl auch nicht anders zu erwarten...

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Monday, April 7th 2008, 3:09pm

da muß ich weg aus berlin ziehen und jemand schenkt mit

GOODBYE TO BERLIN von ISHERWOOD

ist die Vorlage zum Musical und zum Film Cabaret.

läßt sich sehr gut an, hat sich scheints nicht soo viel geändert in der großen stadt
Das ist keine Pfeife.




JackOLantern

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Wednesday, April 9th 2008, 5:58am

Ballards Karneval der Alligatoren hat bei der Edition Phantasia eine Neuauflage spendiert bekommen als "Paradiese der Sonne". Liest sich sehr schön, aber sehr schachtelig und komplex an, mal sehen. Muss ich lesen, wenn ich abends nicht so müde und gefrustet bin, um es genießen zu können. Schön aufgemacht, und endlich ungekürzt. Hat lange genuch gedauert ...

Munk

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Wednesday, April 9th 2008, 7:28am

Im Moment lese ich:

Alan Duff - Warriors
Das Buch beschreibt das Leben der Maoris in Neuseeland im Ghetto. Als Neuseelandfan ist das Buch für mich doppelt interessant, da es auch mal die nicht so guten Seiten des Paradieses am anderen Ende der Welt beschreibt. Es handelt von Beth, einer Mutter von fünf Kinder, die in den Strudel der Kriminalität geraten, und von ihrem hünenhaften Mann, der sie regelmäßig schlägt. Die familiäre und gesellschaftliche Situation der Maorie in diesem Ghetto wird beschrieben: Sie leben von der Hand in den Mund, trinken viel, prügeln sich untereinander und auch ihre Frauen. Die Darstellung ist jedoch (bislang, ich bin noch nicht durch) nicht vorwurfsvoll anprangernd verfasst als Folge einer Unterdrückung durch europäische EInwanderer, sondern die Situation liegt im Verhalten der Personen selbst. Duff schreibt völlig ungschminkt und agressiv. Manchmal hat man sogar mühe, seinen Sätzen zu folgen. Sie sind kurz, abgehackt und stellenweise schon wie Slang. Das unterstreicht aber den agressive Atmosphäre in der Familie von Beth.

Empfehlenswert.


„Life doesn’t have plots and subplots and denouements. It’s just a big collection of loose ends and dangling threads that never get explained.“.
- Grant Morrison als "er selbst" in Animal Man, vol. 3: Deus ex machina

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Thursday, April 10th 2008, 6:43am

Paradiese der Sonne

Ist Ballard-like zum Ende hin immer mehr ins Psychische/Surrealistische abgedriftet. Sprachlich aber wieder mal eine Offenbarung. Ich denke, wer Ballard mag, ist hier verpflichtet, zuzugreifen.

Jetzt probiere ich es mal mit John Nivens Musik-Mord-Roman Kill Your Friends, der Anfang des Jahres irgendwann mal still und klammheimlich als dennoch recht plakativ-oldschool aufgemachtes Paperback bei Heyne erschienen ist. Die Kritiken klingen interessant.

JackOLantern

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Friday, April 11th 2008, 6:45am

Jetzt probiere ich es mal mit John Nivens Musik-Mord-Roman Kill Your Friends, der Anfang des Jahres irgendwann mal still und klammheimlich als dennoch recht plakativ-oldschool aufgemachtes Paperback bei Heyne erschienen ist. Die Kritiken klingen interessant.


Fängt sehr gut an. Ja, dieses Kill Your Friends von John Niven ist ein richtig böses, zynisches Ding - und macht großen Spaß! Insider-Roman über die britische/amerikanische Musikszene und eben bitterböse. Ein Protagonist mit einer richtig finsteren Seele. Durch das Hardcore-Label (das ja einige Perlen beinhaltet) von Heyne stilistisch auch recht derb und dadurch auf äusserst rustikale Art "charmant". Es ist eigentlich nicht sonderlich niveauvoll und manchmal auch etwas billig von den sprachlichen Schockeffekten - aber das Gesamtbild stimmt. Ab und an liest man sowas dann doch mal als Abwechslung, um die Skala etwas nach oben auszudehnen.

Die ersten Seiten sprechen für sich: Leseprobe

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Friday, April 11th 2008, 1:23pm

zu seppstock und variante 2:
les gerade dick´s "unmöglicher planet" und da war einer der ersten storys eben variante 2- bis jetz meine lieblingsstory in dem buch, mir gefällt aber der film auch sehr gut, da hat man wenigstens mal nicht die ganze story umgekrempelt (gut ein paar sachenw urden verändert aber nicht ins negative)

die letzte story aus dem buch die ich gestern gelesen hab war "menschlich ist..."
sehr gute story mit einem ende mit demich aber gerechnet hab :)

HobieBrown

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Friday, April 11th 2008, 3:07pm

Soeben habe ich Woad to Wuin beendet. War etwas düsterer als das erste Buch. Besonders die inneren Monologe, bzw. so manche Situationskomik reissen das aber raus. Das Ende entschädigt auch für die ein oder andere Länge.

Jetzt folgt das Finale der Sir Apropos of Nothing Trilogie: Tongue Lashing. :)

Meine Verkaufsthreads: Deutsch & US
DVDs, Spiele und CDs bei EBAY

Al Pacino

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Saturday, April 12th 2008, 11:51pm

Stadt aus Blut von Charlie Huston

Fand ich sehr gut, kommt aber bis jetzt nicht an die Hank-Thompson-Story ran. Irgendwie haben mir hier Hustons Überraschungsmomente gefehlt, die ich bei der HT-Geschichte schon öfters sah. Aber ich denke, er hebt sich das für die nächsten vier Pitt-Romane auf. Hat auf jeden Fall Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Der Autor kann einfach cool erzählen :thumbup:

Seppstock

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Tuesday, April 15th 2008, 8:29am

Wieder einiges an PKD gelesen.

Diesmal war es eine ganze reihe an sehr guten Kurzgeschichten über außerirdische, auf kurze Distanz allmächtige Götter als Reisemitbringsel, über göttliche Umstellungen, das Projekt Erde, Weltkugeln, über eine Familie auf ungewollter Zeitreise, rachsüchtige Apfelbäume, Menschlichkeit und eine vermeintlich neue Rasse.

Der Mittelteil dieses 2. Bandes ist wirklich exzellent und sehr unterhaltsam zu lesen!

Seppstock

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Wednesday, April 16th 2008, 8:26am

Und weiter geht´s:
Der unmögliche Planet schildert die verzweifelte Suche einer Sterbenden nach dem verschollenen Ursprungsplaneten der Menschheit... das Ende ist so typisch für Dick, wie es nur sein kann.

Das gleiche gilt für den Hochstapler... was würde man tun, wenn man plötzlich verhaftet wird und einem vorgeworfen wird, sich selbst ermordet und dann ersetzt zu haben!? Eine Erzählung voller Wendungen und dem perfekten Ende für diese verzwickte Selbstsuche...

JackOLantern

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Wednesday, April 16th 2008, 9:19am

Dick ist bei mir die Luft raus aktuell, kommt bestimmt irgendwann wieder.

Ich hab nun endlich mal Die Fürsten des Nordens von Guy G. Kay angefangen, gibt es ja jetzt als 600-Seiten-Ziegelstein für einen 10er bei Piper. Liest sich ganz nett bisher, mal sehen, ob es die nächsten kleingedruckten 450 Seiten so bleibt. Ist ein ordentlicher Brocken, und eigentlich hätte ich im Moment ja eher Bock auf den zweiten Joe Pitt-Roman ...

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Wednesday, April 16th 2008, 3:26pm

@seppstock:

also irgendwie lesen wir gerade die gleichen dick´schen geschichten, hab erst heute "der unmögliche planet", "hochstapler"(verfilmt als "impostor" mit gary sinise) und "das vater-ding" gelesen!

davon gefiel mir der unmögliche planet am besten, bei hochstapler war das ende sehr stark und das vater ding is eigentlich schon eine horrorgeschichte, dick macht aber einfach spaß und zum nachdenken regt er auch immer wieder an

Seppstock

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Thursday, April 17th 2008, 7:46am

Lustiger Zufall. :)

Das Vater Ding kommt bei mir erst im nächsten Band, soweit ich weiß.

Ich werde wohl erst am WE wieder zum Dick-Schmökern kommen... aber ja, daß er eigentlich immer zum Denken anregt, obwohl er einfach eine unterhaltende Geschichte erzählt mag ich bei ihm am liebsten.

Ich hab vor ein paar Tagen im Gespräch mit einem Kumpel mal alle angekratzten Themen und Denkanstösse in Jon´s Welt aufgeführt... unwahrscheinlich, was er da alles in diese Story reingepackt hat...

Er ist defintiv nicht der einzige, der solche Themen und Ideen ver- und eingearbeitet hat... aber kein anderer kriegt das so unterhaltsam und scheinbar nebenbei hin...

Irgendwie hab ich das Gefühl, in drei Sätzen so ziemlich das gleiche dreimal gesagt zu haben... hmmm... ;)

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Thursday, April 17th 2008, 3:02pm

seh ich genauso, dick schafft es ein eigentlich tiefgründiges thema mit einer lockeren sprache sehr leicht verdaulich rüberzubringen. seine bücher lesen sich ja auch meist recht flott.

heute "verwirrspiel" von dick gelesen:
sehr starke geschichte, wo man auch wieder etwas braucht um dahinterzukommen um was es jetz eigentlich wirklich geht...sehr gut!

JackOLantern

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Thursday, April 17th 2008, 5:38pm

seh ich genauso, dick schafft es ein eigentlich tiefgründiges thema mit einer lockeren sprache sehr leicht verdaulich rüberzubringen.


I dunno. Man sollte sich da bei dick nicht täuschen lassen. Sprachlich anspruchsloser Mainstream, ja, klar.
Aber gerade in seinen Romanen und seinem Romanspätwerk ist es inhaltlich doch völlig gegenläufig zur Sprache.