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Nania

Batlady

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301

Sunday, September 28th 2008, 5:14pm

definitiv. Zum Thema Damenkleider hast du sicherlich recht, ich werds noch ändern.
Am dunklen Himmel leuchtet das Licht am hellsten.
(Andreas Tenzer)



302

Tuesday, September 30th 2008, 5:25pm

ich habs mir erst mal alles rauskopiert und werde es noch mal zusammen lesen,
erst mal danke für die mühe, das ist ja echt viel, das könnte richtig eine eigene mini werden.
RESPEKT
Das ist keine Pfeife.




Nania

Batlady

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303

Friday, October 17th 2008, 7:18pm

So. Leider hat dieses Kapitel etwas darunter leiden müssen, dass ich mir einen Finger eingeklemmt habe und das ich jede Menge Klausuren geschrieben habe. Ich hoffe, dass nächste (vorletzte) kann ich schneller schreiben. Leider gibt es auch hier eher wenig Action. Ich verspreche, im nächsten Kapitel wirds mehr


4. Arkham Asylum


Als Bruce in die Höhle hinabgekommen war, lehnte Dick schon an der linken Seite des Batmobils. Bruce knurrte etwas Missverständliches und Dick fragte sich, ob mit seinem Mentor wohl alles in Ordnung sei. „Lass uns aufbrechen, Dick.“ Er zog sich die Maske über. „Wo fangen wir an?“, fragte Dick. „In Arkham“, murrte Batman, während er zu sah, wie sich sein ehemaliger Sidekick seine Maske aufsetzte. Dick war groß geworden. Manchmal fragte Bruce sich, ob Dick nicht schon bald einen besseren Batman abgeben würde als er es jemals gewesen war.
Wenig später saßen sie in dem schneidigen Batmobil und verließen die dunkle Höhle in Richtung Arkham. Bruce war sehr schweigsam und Dick traute sich nicht, etwas zu sagen. Er wollte zu gerne wissen, was Bruce über Pamela dachte, vor allem, wenn man in Betracht zog, wie er sich ihr gegenüber verhielt.
Das Auto raste über die Fahrbahn. Am Himmel stand ein prächtiger Vollmond in Mitten von hellen Sternen. Manchmal – so glaubte Dick – passte das Wetter genau zur Stimmung, doch im Moment wäre für seine Stimmung ein dicker Nebel passender gewesen. Der Wagen erreichte die Irrenanstalt. Düster, wie ein altes Gespensterschloss ragte der alte Bau in die dunkle Nacht hinein. Gerne hätte Dick gesehen, dass hier nach dem Erdbeben ein moderner Bau entstanden wäre, doch es war immer noch die gleiche, hässliche, alte Anstalt wie zuvor. Dick hasste sie. Die alten, gotischen Fenster, das viele verschnörkelte Metall. Er hatte schon viele unheimliche Dinge in seinem Leben gesehen, doch Arkham war für ihn immer noch am unheimlichsten. Bruce schien damit ganz anders um zu gehen. Er schien solche Sachen zu lieben.
Der Wagen hielt vor dem großen, schwarzen Tor, welches knarrend auf ging und den Weg für das schwarze Auto frei machte. Sie hielten vor der Tür. Zwei Wachmänner mit Maschienengewehren standen vor der großen Tür und – auch wenn sie sie schon mehrmals gesehen hatten – traten eingeschüchtert zurück, als Batman auf sie zu ging. So, wünschte sich Dick, wäre er manchmal auch gerne, nicht der einfache Sidekick, der ewig kleiner, der ewige zweite und was Batman zu dem auch konnte – einschüchtern mit seinem Auftreten. Ja, so wäre er auch gern.

Barbara war bereits sämtliche polizeibekannte Verbrecher, Gangster, Geisteskranke und sonstige Irre durchgegangen, um herauszufinden, wer der tote Mann gewesen war. Doch sie hatte noch nichts gefunden, noch gar nichts. Sie ärgerte sich. In ihrem Kopf wirbelten viele, unterschiedliche Gedanken. Sie versuchte sie zu ordnen. Sie brauchte einen klaren Kopf, um herauszufinden, wer der unbekannte Tote war. Es hätte quasi jeder sein können.
Aber wen würde man mit Ivy zusammen in einen Keller stecken um sie dort sterben zu lassen? Wenn es kein Rivale war, dann musste es jemand sein, der in den Plan von Mr. X involviert gewesen war, ein Wissenschaftler, ein Professor, möglicherweiße auch nur ein einfacher Lehrer. Sie ordnete ihre Gedanken und setzte sich dann wieder an ihren PC. Sie würde die Bilder von Schulen und Universitäten absuchen, sich die Lehrpersonen eingehender betrachten, vielleicht würde sie ja dann etwas finden.

Batman legte einen starken Schritt vor, er wollte den Besuch möglichst schnell hinter sich bringen. Auch wenn er die meisten der „Bewohner“ schon mehrfach wieder hier her gebracht hatte und mit den meisten von ihnen schon mehr als ein Gespräch hier und anderswo geführt hatte, waren sie ihm ab und an noch unheimlich. Das Gebäude, die Gedanken dieser Irren und die vielen lauten und stillen Schreie, die sich immer wieder in sein Gedächtnis hineinfraßen, wie ein bösartiges Geschwür. In all den Jahren hatte er gelernt, damit umzugehen, sie zu verdrängen, doch in manchen Träumen kehrten sie wieder und er spürte Angst vor diesen Menschen und Wut über sein Unvermögen, etwas zu tun. Er hätte sie am liebsten alle nicht in Gotham gehabt, geheilt, oder aus einem unglücklichen Zufall Tod. Aber nicht in Gotham? Diese Monster gehörten nach Gotham, wie er. Wo anders würde keiner sie in Schach halten können. Hier war er. Und er konnte ihnen noch Gegenwert bieten. Manchmal dachte er an die dunklen Tage, wenn er einmal nicht mehr sein sollte. Nightwing als sein Nachfolger? Er glaubte, dass niemand, diesen Job besser machen könnte, als er, dennoch, er wusste nicht, ob er Dick diese Bürde aufbinden wollte.
Hinter einer Scheibe, die aus doppeltem Panzerglas bestand, saß ein Wachmann und schlief. Batman blickte den Wachmann an, und sagte sich dann, dass er mit dem Menschen später ein Wort reden würde, jetzt ging es darum, herauszufinden, wer hinter Pamelas seltsamer Wandlung steckte. Seine Liste möglicher Täter war lang, aber nicht allzulang. Ganz oben stand Scarecrow, gefolgt von Joker, und Hush. Der Rest waren eher kleine Fische. Irgendwelche Verrückten, die mal mit Gift experimentiert hatten, sie waren aber eher der Perfektion halber auf der Liste, nicht wegen deren Gefährlichkeit.
Batman kannte sich aus, Nightwing folgte ihm auf dem Fuße.
„Batman, wohin geht’s eigentlich?“, fragte Nightwing in seiner gewohnten, etwas frecheren Art. Er erwartete von seinem Mentor keine freundliche Antwort. „Scarecrow.“ Knapp und präzise. Das war Batman. „Meinst du, er hat was damit zu tun?“, fragte Nightwing. Besser man ging sicher. „Ja!“, sagte Batman bestimmt, ihn schien die doch ziemlich naive Frage geärgert zu haben. Nightwing wollte gar nicht weiterfragen. Also versuchte er die Frage, inwiefern Scarecrow in der Sache drin hing, sich selbst zu beantworten. Batman schritt ein wenig langsamer, vorbei an den zahlreichen Zellen, aus denen immer wieder gequälte Schreie, aber auch resignierte Seufzer tönten. Batman wünschte sich, Dr. Arkham würde endlich mal sein Haus sanieren, neue Zellen einbauen, durch die man die gequälten Stimmen derer, die nicht zum gleichen Kaliber gehörten, wie Joker, Scarecrow oder jemand ähnlichem, zu hören waren. Denn die Leute wie Joker, die sagte meistens gar nichts.
Sie erreichten Scarecrows Zelle. Batman blieb stehen und – hätte Nightwing ihm in die Augen sehen können, hätte er gesehen, dass er starrte – blickte in die Zelle hinein. Dann schlug er wütend mit der Faust gegen die Zelltür. Das konnte doch nicht war sein. Erst Ivy, jetzt Scarecrow. Es reichte, es reichte ihm wirklich!
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(Andreas Tenzer)



bbb

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304

Friday, October 17th 2008, 11:49pm

WAS!? WAAAASS!?
will wissen wie es weitergeht. da baust Du so viel spannung auf und dann das!?


Nun gut, aber mein Beileid bezüglich des Filngers, und der Klausuren, hoffe Du hast die stressige Zeit jetzt hinter Dich gebracht.

Ich finde Du hast die Geschicthe schön weitergesponnen, nur ist dieser teil äußerst kurz geraten(wenn man bedenkt, dass zuerst 2 posts für einen teil nötig waren....)
aber wie der anfang meines posts so schön zeigte: spannung sit da, cliffhanger auch, und mir gefielen vor allem die gedankengänger der einzelonen. wirklich sehr schön gemacht.


http://befilmbebook.wordpress.com/ mein Blog über Filme, Bücher, Comics, Spiele sowie der ganze andere Kram

Nania

Batlady

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305

Friday, October 31st 2008, 7:27pm

5.Dornröschen



Barbara saß vor ihrem PC. Vor ihren Augen flimmerte es schon. Sie hatte etliche Personen durch ihr Suchprogramm laufen lassen, mehr als sie erwartet hatte. Sie hatte angefangen mit den Grundschulen, hatte dann mit High Schools und Colleges weiter gemacht. Als letztes stand die Universität an. Sie hatte geglaubt, die Lehrpersonen allein in Gotham durchzugehen, würde schneller sein, als die Verbrecher, aber ihre Theorie war leider nicht aufgegangen. Anscheinend gab es eine Menge mehr Lehrer. Sie begann mit der Liste der Professoren. Einer nach dem anderen glitt über ihren Bildschirm, wurde rasend schnell von ihrem Programm erfasst und mit dem Gesicht des Toten verglichen. Kein Treffer. Gar nichts. Barbara barg ihren Kopf in den Armen. Eigentlich hatte sie gehofft, diese Nacht etwas Schlaf zu bekommen. Danach sah es jetzt leider nicht mehr aus. Aber sie war sich sicher. Hier und jetzt würde sie etwas finden. Die Bilder rasten an ihr vorbei. Plötzlich blickte sie auf. „Ein Bild zurück bitte“, sagte sie und griff nach ihrer Maus.

„Wo ist Scarecrow?“, donnerte Batman dem schläfrigen Wachmann entgegen. Er war sauer, stinksauer und dann war er nicht mehr zu bremsen. „Ich... ich... ein gewisser Simon irgendwas hat ihn heute Mittag mit einem hoch offiziellen Papier abgeholt“, stotterte der Wachmann verschlafen, „ich dachte...“ „Denken Sie noch mal genau nach, wie der Mensch hieß“, donnerte Batman weiter. „Warten Sie... äh....äh... Batman. Ich werde...nach...nach...nachsehen. Es gibt...“ „Das interessiert mich nicht. Ich will diesen verdammten Namen und zwar JETZT.“
Nightwing hatte Batman selten so sauer erlebt, sauer – ja, aber dass er seinem Ärger solche Luft machte, war eher selten. Er hoffte nur, er würde dem Wachmann nicht zu viel Angst machen, Personal für Arkham war schwer zu finden – und gutes Personal erst recht. Der Wachmann kramte in einer Schublade herum, in der, wie Nightwing vermutete, einige Akten standen. Er zog eine heraus, und öffnete die Klappe. „Da hätten wir es. Ein gewisser Simon P. Assmann. Er hatte dieses Dokument bei sich.“ Er reichte es Batman durch einen schmalen Schlitz im Fenster. Das Papier, so konnte Nightwing erkennen, trug das offizielle Regierungsemblem. Batman allerdings schien nicht sonderlich begeistert zu sein, als er das Papier in der Hand hielt.
„Ist hier KEINER auf die Idee gekommen, zu prüfen, ob dieser Simon P. Assmann wirklich ein Regierungsmitglied ist?“, fragte er harsch. „Ich... ich.... es sah alles so.... echt aus. Ich dachte... dachte... wenn ich etwas falsch macht, kann ich dafür verantwort... verantwortlich gemacht werden.“ Batman verzog fast verächtlich einen Mundwinkel. „Es wird jemand verantwortlich gemacht werden“, antwortete er dann jedoch gewohnt düster. Er nahm den Zettel, drehte sich zu Nightwing um, sah ihn eine Moment lang wortlos an und lief dann auf die großen, schwarzen Tür zu, die hinausführte in eine Stadt, die ebenso düster war, wie dieses Gefängnis der Seelen.

Robin kniete auf einem Hausdach und spähte in die Dunkelheit hinab. Der Robinson-Park grenzte direkt an die Südseite des Gebäudes und bot damit einen guten Aussichtspunkt. Nur leider war wegen der düsteren Bäume kaum etwas zu erkennen und auf grund der lauten Umgebungsgeräusche auch nichts zu hören. Aus dem Park, so hatte man auf einem Polizeirevier erzählt, seien schrille Schreie ertönt, aber man hatte niemanden dort gefunden. Robin hatte sich dem Problem angenommen. Trotzt das das Erdbeben Jahre her, Ivy in Wayne Manor und der Park von oben harmlos aus sah, traute Robin dem Frieden nicht. Wenn er eines gelernt hatte, dann war das, niemals dem Frieden zu trauen. Deshalb saß er hier und wartete, dass etwas passierte. Er wusste nicht, ob er alleine runter gehen sollte, oder ob er nicht Nightwing oder Batman rufen sollte, entschloss sich aber immer wieder dagegen. Er ahnte, dass die beiden etwas vor hatten, denn keiner von ihnen hatte sich bisher bei ihm gemeldet. Plötzlich war er sich sicher, dass da unten im Park wieder etwas hauste. Es war nur so ein Gefühl, aber ein Gefühl, welches so stark war, dass sich Robin sicher war, dass da unten etwas sein musste. Er schwang sich über das Geländer hinunter in den Park.

Pamela saß in einem gemütlichen, weißen Bademantel mit Wayne Embleme auf der Tasche, auf einer breiten Couch vor einem Fernseher. Sie schaute sich einen alten Liebesfilm an und kuschelte sich bei jeder Szene mehr in den Bademantel ein. Sie fühlte sich seit langem – zumindest meldete ihr Körper das – wieder erholt, glücklich und zufrieden. Eines wünschte sie sich noch zu ihrem Glück. Sie nippte an dem grünen Tee, den der Butler Alfred ihr hingestellt hatte. Er schmeckte fantastisch und sie genoss jeden noch so kleinen Schluck. Plötzlich ging hinter ihr die schwere, dunkle Eichentüre auf. „Es ist ganz schön spät, Pamela“, meinte Bruce, der hinter das Sofa trat und sich über die Rückenlehne beugte. „Ich weiß. Du bist spät.“ Bruce lächelte. „Stimmt. Das Meeting hat länger gedauert, als ich gedacht hatte.“ Pamela erhob sich aus ihrer liegenden Position und schwang ihre langen, weißen Beine über die Kante des Sofas. „Setzt dich neben mich“, bot sie ihm an und klopfte mit der Hand auf die Sofafläche neben sich. Bruce ging um die Couch herum und nahm neben ihr Platz. „Du bist ein seltsamer Mensch, Bruce“, sagte Pamela, „aber mir gefällt das.“ Bruce lächelte erneut. „Jeder Mensch hat Geheimnisse. Ich habe welche, du hast welche und Alfred hat sicherlich auch welche.“ Pamela brach in ein helles Lachen aus. „Alfred und Geheimnisse? Das scheint gar nicht zu einander zu passen.“ Bruce sah Pamela an. Lange hatte er keine Frau mehr so offen angelächelt wie Pamela in diesem Moment. Sie war wunderschön. Sie war als Ivy natürlich auch ein Wunder der Schönheit gewesen, allerdings wirkte sie als Pamela soviel natürlicher, soviel lieber, menschlicher. Er blickte in ihre grünen Augen. Sie waren so rein, so ehrlich, so ohne Lüge. Wie ein unschuldiges Kind.
Pamela blickte hoch und sah in Bruce Augen. Sie waren blau und tief, schienen Geheimnisse gerade zu anzuziehen. Und sie fragte sich erneut, was sich hinter diesem oberflächlichen Äußeren verbarg. Auf der anderen Seite allerdings fragte sie sich, ob sie es überhaupt wissen wollte. Sie wollte in dem Moment eigentlich etwas ganz anderes. Sie beugte sich ein Stückchen vor, so dass sie Übergewicht bekam und in Bruce Armen landete. Sie spürte, wie diese sie sanft auffingen und merkte dabei, welche Muskeln sich unter dem unscheinbaren Shirt verbargen. „Pass auf, Pamela“, meinte Bruce freundlich und schenkte der wunderschönen Frau in seinen Armen ein bezauberndes Lächeln. „Bruce?“,fragte Pamela. „Mmh?“ „Würdest du mich als Hübsch bezeichnen?“ Einen winzigen Augenblick lang wusste Bruce nicht, was er sagen sollte, dann bekam er eine bessere Idee zu reagieren. Er nahm ihren Kopf in seine Hände und küsste Pamela mitten auf den Mund. Ihr Lippen schmeckten fantastisch. Eine Mischung aus Rosen- und Pfefferminzduft, weich und warm. Keine Spur eines gefährlichen Giftes, welches den Verstand betört und den Menschen tötet. Sein Kuss wurde heftig erwidert. Pamela genoss den Kuss mindestens ebenso sehr wie Bruce. Sie fühlte sich in seinen Armen geborgen und seine Lippen waren so verzaubernd. Sie wünschte sich, dieser Kuss würde niemals enden. Niemals. Langsam glitten Bruce' Hände über ihren Rücken, über den weißen Bademantel. Starke, kräftige Hände, so voller Energie und Wolllust. Auch ihre Hände glitten ganz ohne Zutun unter das weiße Hemd, öffneten die Knöpfe einzelnd und streiften es ihm dann über die Arme. Pamelas Blick fiel auf Bruce muskulösen Oberkörper, seine Arme, seinen Bauch – und die zahlreichen Verletztungen auf dem Rücken und den Armen. Sie schrak zurück. „Alte Verletztungen“, meinte Bruce, „vom Polo.“ Er zog die Bademantelschnur aus dem weißen Bademantel. Überrascht, wenn auch nicht ganz unerwartet, sah er auf ihren nackten Körper, der sich ihm unter dem Bademantel da bot. Sie war wunderschön. Bruce hatte Poison Ivy gesehen, auch große Teile ihres Körpers, aber Pamela war noch weit aus schöner. Wie das sein konnte er wusste es selber nicht. Er strich ihr sanft über den Rücken. „Lass uns“, meinte Pamela während sie ihre Hände über seinen Hals, seine Brust, seinen Bauch und schließlich in seinen Schritt gleiten ließ, „die Reste der Nacht für uns nutzen.“ Sie küsste ihn lang und gefühlvoll.

Robin landete geschickt auf der grünen Rasenfläche des Parks. Er blickte sich aufmerksam um. Auf den ersten Blick war nicht viel zu erkennen. Bäume, Blumen, eine Parkbank und eine Reiterfigur, die er auf Anhieb nicht zuordnen konnte. Ansonsten nichts. Eine unauffällige weiß-grau gestreifte Tigerkatze war auf nächtlicher Jagd. Aber Robin merkte, dass in diesem Park etwas ganz und gar nicht stimmte. Es war kein Geräusch, nichts sichtbares. Er schnüffelte. Da lag ein ganz und gar betörender Duft in der Luft. Rose, gemischt mit Jasmin. Er lag schwer über dem Park. Das er nicht sofort aufgefallen war, verwunderte Robin. Sollte er möglicherweise doch Nightwing oder Batman rufen? Wenn es sich hierbei allerdings bloß um einen Drogendealer mit einem Hang zu Duftwasser handelte, war das alles eher peinlich. Also vorsichtig sein und langsam anpirschen – an wen auch immer. Es geschah lange Zeit gar nichts. Niemand war zu sehen, noch zu hören. Nur der schwere Duft von Rose und Jasmin lag unaufhörlich über dem Park. Robin war mulmig. Er griff zu seinem Funkgerät.
Am dunklen Himmel leuchtet das Licht am hellsten.
(Andreas Tenzer)



Nania

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306

Friday, October 31st 2008, 7:27pm

Barbara griff ebenfalls zum Telefon, sie wählte zuerst Bruce Nummer, erreichte ihn aber nicht. Beim dreizehnten Klingen ging Dick an den Apparat. „Babsi?“, fragte er, ein bisschen müde, aber fit, „hast du was finden können?“ „Ja. Sag dem Boss, bei dem Toten handelt es sich um eine Professor Doktor Robert J. Holzbaum. Professor für Mikrobiologie an der Universität, besonderes Augenmerk legte er in den letzten Jahren auf der Erforschung von Mutationen im menschlichen Körper. Hatte im letzten Jahr einen beachtlichen Erfolg erzielt, indem er an Mäusen die Gene verändern konnte. Er hatte sie zuvor einer ähnlichen Mutation unterworfen wie Poison Ivy, und hatte diese Mutation rückgängig machen können. Er hatte einen Antrag darauf gestellt, mit Ivy Experimente durchführen zu dürfen – aber es ist ihm nicht genehmigt worden.“ Dick atmete tief durch. Das musste Bruce unbedingt wissen, besser früher als später. „Ach – noch was. Ich habe mal versucht herauszubekommen, wie der Regierungsbeamte hieß, der Ivy aus Arkham holte. Es war ein Mr. William Ian Timotheus Zacharias Bold.“ „Das ist mal ein Name“, bemerkte Dick, der ihn jedoch genauso wenig wie Simon P. Assmann für eine richtigen Namen hielt. „Damit hast du wohl recht. Der Witz an der Sache ist, dass es bei der Regierung tatsächlich einen Mann gab, der so hieß.“ „Gab?“ „Ist vor drei Jahren an einem Herzinfarkt verstorben.“ Dick fasste sich an die Stirn. Noch mehr Namen, die er nicht zuordnen konnte. Zumindest nichts, was er kannte. Er musste dringend mit Bruce sprechen. Traute sich aber irgendwie nicht, die Höhle zu verlassen und nach oben zu gehen. Sein Mentor – sein Vater – benahm sich in letzter Zeit so seltsam. Wusste der Herr, was er da oben gerade machte. Und er fragte sich, ob er es überhaupt wissen wollte.

„Robin an Batgirl, Batgirl bitte kommen“, flüsterte Robin leise in sein Funkgerät. Ihm war unwohl. „Batgirl hier. Was gibt’s, Vögelchen?“ Robin hatte jetzt keine Lust, auf die Provokation zu reagieren. „Ich bin im Robinson Park. Komm doch bitte mal vorbei. Ich hab hier ein ganz seltsames Gefühl.“ „Verstanden. Over and Out.“ Robin wusste, dass sich Batgirl sofort auf den Weg machen würde. Sie war zuverlässig. Sehr zuverlässig. Wenn er recht überlegte, war sie nach Nightwing Batman am ähnlichsten. Manchmal wünschte er sich, wenigstens so sein zu können wie sie. Robin drückte sich an einen Baum. Schlich langsam weiter. Er hörte irgendwo einen Hund bellen. Plötzlich hörte er jemanden leise neben sich atmen. Batgirl war leise wie eine Feder neben ihm gelandet. „Was ist los, Wunderknabe?“ „Ich glaube, hier im Park ist irgendetwas unnatürliches“, meinte er leise. „Riechst du das auch?“, fragte Batgirl, ohne näher auf Robin einzugehen. „Klar. Jasmin und Rose.“ Batgirl nickte. „Jasmin und Rose – und das ziemlich stark.“ Batgirl zeigte nach Nordosten. „Wir sollten da lang gehen, da kommt der Geruch her“, sagte sie. „Sicher?“, fragte Robin zögerlich. „Ganz sicher.“ Batgirl ging vor, Robin folgte ihr durch den dunklen Park. Sie schien recht zu behalten. Sie führte ihn in den düsteren Wald hinein. Auch wenn er mitten in der Stadt lag, je weiter sie vom Weg weggingen, desto dichter standen die Bäume, desto dunkler wurde es – und um so intensiver wurde der Geruch. Batgirl schien sichtlich recht zu behalten.
Robin fühlte sich unwohl. Irgendwas ging hier nicht mit rechten Dingen zu. Irgendjemand oder irgendetwas war hier in dem Park. Das wusste er ganz genau und das schrie gerade zu nach Überprüfung. Plötzlich blieb Batgirl vor ihm stehen. Robin spähte in die Dunkelheit hinein, konnte aber vor lauter Bäumen und Büschen nichts sehen. „Fällt dir was auf?“, fragte Batgirl. Robin nickte. „Ne ganze Menge Bäume.“ Batgirl verzog sichtbar die Mundwinkel. „Zu viele Bäume“, antwortete sie knapp. „So viele Bäume habe ich seit dem Niemandsland hier nicht mehr gesehen“, fügte sie noch hinzu. Robin schluckte, er ahnte worauf Batgirl hinaus wollte. „Wir müssen weiter“, sagte er schließlich und machte einen Schritt nach vorne ins Dunkel hinein. „Warte Ro..“, schrie Batgirl plötzlich, doch es war zu spät. Eine riesige Wurzel schoss aus dem Boden heraus, packte Robins Knöchel und schleuderten ihn zu Boden. Er schlug hart auf. Batgirl wirbelte herum. Sie hatte die Bewegung der Wurzel registriert und vermutete sofort Ivy hinter der Sache. Robin kämpfte mit der mächtigen Wurzel, konnte sie jedoch nicht aus eigener Kraft befreien. Batgirl trat neben ihn und wollte ihm helfen, als sich plötzlich die Äste zweier großer Trauerweiden sich auseinanderbogen und den Blick frei gaben auf....

Nightwing brütete immer noch über den beiden Namen. Simon P. Assmann und William Ian Thomas Z. Bold. Der zweite Namen klang so künstlich, dass er schon fast wieder echt sein konnte. Und genau das war sein Problem. Wie er es bisher auch gedreht und gewendet hatte, im Englischen gab dieser Name keine Sinn. Zwar konnte man einige Wörter aus ihnen bilden, aber nichts genaues. Dick entschied sich, Bruce so schnell wie möglich zu fragen. Möglicherweise konnte er ihm eine Antwort geben. Zwar wäre er über eine Störung sicherlich nicht glücklich, aber was wollte er denn machen? Ihm den Kopf abreisen? Er tat das mit seinen Feinden nicht – dann auch sicherlich nicht mit seinen Verbündeten. Außerdem war er irgendwie merkwürdig gelaunt gewesen in letzter Zeit. Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut. So ein wenig, verstört, ohne es selbst zu wissen. Manchmal glaubte Dick, dass Bruce unter dem Einfluss Poison Ivys stand, auch wenn das dem biologischen Scan nach unmöglich war. Aber Dick hatte gelernt, in Gotham City war vieles möglich. Die Stadt der tausend Möglichkeiten – zumindest für Kriminelle. Dick lächelte, den Witz fand er gut.
Als er hinter der alten Standuhr hervor kam, lief er Alfred über den Weg, der mit einer großen Porzellantasse auf einem Tablett, den Flur hinunter lief. „Guten Abend, Master Dick?“ sagte er, galant wie immer. „Wohl eher guten Morgen, Al. Sag mal, hast du Bruce gesehen?“, fragte Dick zurück, während er sich die Porzellantasse mit duftendem Kaffee vom Tablett nahm. „Ich habe ihn das letzte mal gehört, als er mit Miss Isley die Treppe hinaufgegangen ist.“ Freundlich wie immer, dachte Dick und musste grinsen. „Wollen Sie ihn sprechen, Master Dick?“, fragte Alfred. „Wegen der Poison Ivy Sache, ja. Wenn es ihm gerade Recht ist – wir wollen ihn ja nicht bei irgendwelchen Geschäften stören, oder?“, meinte er. In seinem Tonfall war sowohl bitterer Sarkasmus als auch Spaß zu hören. „Ich glaube, dass werden Sie nicht mehr tun, Master Dick“, meinte Alfred und zeigte den Flur hinunter. Bruce kam den Flur hinunter, schien gerade geduscht zu haben und summte vor sich hin. Dick klappte die Kinnlade nach unten. Bruce und summen? Summen? SUMMEN? Und dann noch irgendetwas Fröhliches? Das glich schon fast einem Wunder. Einem wirklichen Wunder. Keiner Wiederauferstehung eines Toten, nein, ein richtiges Wunder. „Was gibt es Dick?“, fragte er und summte dann weiter. „Barbara hat herausgefunden, wer der Tote ist, und ich bin mit meinen Nachforschungen in einer Sackgasse und wollte dich fragen, ob du eine Idee hast.“ „Gut, dann sag mal, was Barbara herausgefunden hat.“ Dick erzählte, was er von Barbara erfahren hatte, fragte aber nicht nach Pamela. Er wollte es gar nicht wissen. Als er berichtete, dass es sich bei dem Toten um einen Biologen gehandelt hatte – und dann noch um einen, der sich im Bereich der Mikrobiologie gut auskannte – kam Bruce wieder zur Besinnung, so schien es zumindest Dick.
Am dunklen Himmel leuchtet das Licht am hellsten.
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307

Friday, October 31st 2008, 7:28pm

Robin und Batgirl starrten auf das, was da aus dem Dunkeln hinaustrat. Hatten beide bisher gedacht, es gäbe keine betörende, schönere Frau als Ivy, wurden sie eines besseren belehrt. Aus dem Dunkle trat eine hochgewachsene, blonde Frau. Ihr langes Haar fiel ihr über die Schultern und über den Rücken. Ihre Haut hatte einen ähnlichen Farbton wie ehemals Ivys, ein bisschen rot schimmerte hier und da auf. Ihre Kleidung bestand aus einem Einteiler in rosarot, in dem, wie bei einem Rosenstrauch, immer wieder grüne Blätter heraus schauten. Sie lächelte. Ihre roten Lippen glänzten in der Dunkelheit. „Hallo ihr beiden“, hauchte sie mit einer Stimme wie Samt. „Ihr seit bestimmt Batgirl und Robin. Hab ich Recht?“ Robin bekam den Mund nicht mehr zu. Batgirl konnte nur nicken. „Ich darf mich vorstellen. Meine Name ist Sleeping Beauty.“ Batgirl konnte die Benommenheit von sich abschütteln. „Das ist kein sonderlich einfallsreicher Name“, konterte sie. „Mag sein.“ Plötzlich, noch ehe Batgirl reagieren konnte, wurden ihre Füße von Rosenranken gegriffen und sie wurde von den Beinen gezogen. Sie landete hart auf dem Waldboden. „Und du, mein kleiner Robin, was sagst du?“ Robin bekam den Mund immer noch nicht zu. Er schien ganz gefangen in den grünen Augen dieser Schönheit. „Glaubst du nicht, ich könnte deine Freundin ganz leicht“, sie schwänzelte um ihn herum und ließ ihre Finger über sein Gesicht und seine Schultern gleiten, „töten?“ Sie machte eine schnelle Handbewegung und eine feste, dornige Ranke legte sich um Batgirls Hals. „Weißt du, meine Vorgängerin, diese Poison Ivy, hat nicht einmal annähernd meine Fähigkeiten bessesen“, flüsterte sie Robin ins Ohr. „Meine Dornen sind wesentlich effektiver. Sie her.“ Sie drehte Robin um und zeigte auf Batgirl, die verzweifelt versuchte, sich aus den Dornen zu befreien. Wieder machte sie eine Handbewegung. Die Dornen, vorher aus natürlichem Material begannen metallisch zu glänzen. „Scharf. Scharf wie ein Kampfmesser. Glaube mir, die zerschneiden alles. Eine Dorne ritze in Batgirls Anzug. Rot floss aus dem sehr schmalen Spalt frisches Blut. „Dass er Kinder schickt“, flüsterte sie, „hätte ich nicht erwartet. Und dass ihr so schnell kommt, auch nicht. Ich hatte doch bloß diese Obdachlosen geholt, ich bin eine fleischfressende Pflanze.“ Batgirl, die sich noch weiter in den Dornen verstrickt hatte und sich mittlerweile vorkam, wie einer der Prinzen in diesem Märchen. Wie passend. Plötzlich hatte sie ihre Hand am Gürtel. Robin stand immer noch da, wie verzaubert. Wieso schien die Macht dieser Frau nicht auch auf sie so betörend zu wirken? Sie wusste doch, Ivy hatte das auch gekonnt. „Ich glaube, kleiner Robin, dein Daddy, der böse Batman, wäre ziemlich sauer, wenn dir etwas geschehen würde, oder?“, fragte Sleeping Beauty und lächelte verführerisch.
Batgirl tastete sich an ihrem Gürtel entlang und bekam plötzlich etwas zu fassen, was hier helfen konnte. Gott sei dank war sie ja feuerfest.

„Simon P. Assmann. Spassmann“, sagte Bruce, als er neben Dick vor dem Bildschirm seines Computers stand. „Richtig. So weit war ich auch schon. Aber was heißt das?“ „Schon mal in ein Wörterbuch gesehen?“, fragte Bruce. „Nein“, war Dicks ehrliche Antwort, auch wenn er peinlich berührt war. „Im Internet habe ich bloß Namen von Personen gefunden, aber keine Bedeutung.“ Bruce runzelte die Stirn. „Ich habe dir so viel beigebracht. Und darauf bist du nicht gekommen? NImm einen solchen Begriff auseinander. Sieh ihn dir an. Spass. Spaß ist das deutsche Wort für „Fun“, „Gag“ oder „Joke.“ Plötzlich ging Dick ein Licht auf. „Dann passt da auch der zweite Name zu“, fuhr Bruce vor, „Nimm die Initialen des Vornamens und des Nachnamens und du erhältst: Witzbold. Das ist ein Wort für „Joker“.“ „Du hast es gewusst“, seufzte Dick, „und mir nicht gesagt.“ Bruce nickte. „Dick“, sagte er plötzlich sehr betont und leise, „irgendwann werde ich nicht mehr da sein und dann wird es an dir liegen, solche Rätsel zu lösen. Ich wollte, dass du von alleine auf die Lösung kommst. Du hast um Hilfe gebeten, dass ist kein Fehler, es wird immer Leute geben, die einem helfen können. Aber Dick, du musst lernen, hartnäckig zu sein, ohne Scheu. Ich wusste, dass du mich fragen würdest, wenn du nicht mehr weiter kommst. Ich wusste auch, dass du hier vor einem Problem stehen wirst. Aber irgendwann – glaube mir – wirst du jede Sprachversion von „Joker“ oder einem Wort das damit zu tun hat, kennen gelernt haben.“ „Joker also“, murmelte Dick. „Warum? Warum hat er das gemacht? Wieso hat er Scarecrow zusätzlich entführt?“ „Das Dick“, antwortete Bruce, „müssen wir herausfinden. Auch wenn es, wie ich Joker kenne, nicht einfach wird.“

Hinter Robin explodierte etwas in einem gewaltigen Feuerball. Der Knall riss ihn aus seiner Betäubung. Batgirl saß hinter ihm ihn einem Haufen verbrannter Dornen. Hinter ihr knisterten die Flammen, als sie einen Baum verschlangen. Batgirl schüttelte sich und überprüfte ihren Anzug. Vor wenigen Wochen erst hatte Bruce ihr einen neuen besorgt, ihr alter war ziemlich zerissen gewesen. Glücklich würde er nicht sein. Hatte sie doch durch die Explosion keinen Schaden erlitten – ihr Anzug leider wohl. Einen weiteren Flammenstoß würde er wohl nicht überleben und sie nur mit Verbrennungen. Robin schnellte vorwärts, riss sein linkes Bein nach oben und trat der Frau in die Magengegend. Sie krümmte sich, blieb aber erstaunlicherweise auf den Beinen stehen. Sie machte erneut eine Handbewegung und riesige Dornensträucher wuchsen aus dem Boden und umgaben Robin. Batgirl hatte sich inzwischen kampfbereit gemacht und in dem Moment, als sie Robin eingesperrt hatte, packte Batgirl sie und warf sie mit Schwung zu Boden. Sleeping Beauty kam schneller auf die Beine, als Batgirl es für möglich gehalten hatte. „Da staunt ihr, was?“, kreischte sie mit einer schrillen, viel zu hohen, unnatürlichen Stimme, „ich bin nicht so leicht zu besiegen, wie meine Anhängerin. Hab ich schon erwähnt, dass ich äußerst zäh bin?“ Sie sprang mit einer gewaltigen Kraft in die Luft und machte einen Salto über Batgirls Kopf hinweg, die mit einem galanten Sprung ihr hinterher flog. Robin indess hatte sich aus dem Dornengestrüpp befreien können. Er wartete genau an der Stelle, wo Sleeping Beauty landen wollte und packte sie, noch bevor sie auf dem Boden aufkam. „Ich kann Märchen nicht ausstehen“, spie er ihr ins Gesicht und schlug ihr mit der Handkante so gegen die Kehle, dass sie bewusstlos in sich zusammen sackte. Batgirl applaudierte, als sie geschickt neben ihm landete. „Gut gemacht, Boywonder“, sagte sie . „Die wird sich erst einmal einige Sekunden nicht rühren“, meinte Robin selbstsicher und drehte sich einen Augenblick weg von seiner neuen Feindin. Diesen Handkantenschlag konnte er selten einsetzten, er war aber äußerst effektiv. Zufrieden mit sich selbst wollte er die neue Pflanzenlady fesseln, doch als er sich wieder zu ihr umdrehen wollte, lag sie nicht mehr am Boden. Sie war verschwunden.




So.... noch ein Kapitel. Hoffentlich gefällts alles in allem, hab mir ne ganze Menge Gedanken gemacht.

Auch wenn ich mit der Kampfszene imo noch nicht einverstanden bin

Wie gesagt: Kritik und Lob immer gerne gesehen
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(Andreas Tenzer)


This post has been edited 2 times, last edit by "Nania" (Nov 2nd 2008, 12:58pm)


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308

Friday, October 31st 2008, 9:22pm

Quoted

„Alte Verletztungen“, meinte Bruce, „vom Polo.“
:thumbsup: :thumbsup: :D

Ansonsten: GRANDIOS
Wie Du die neue Feindin eingeführt hast, wirklich toll, Aber Ivy hatte doch die Macht über jedwede Art von Pflanzen, also auch von Rosen. Apropos: du hast Sleeping Beauty kurz als Rose bezeichnet, etwas verwirrend. und natürlich auch einige Rechtschreibfehler.
Was mir nicht so gefallen hat war der Part mit "Spassmann" und diesem Dialog zwischen Batman und Nightwing, der passte mMn nicht, den Satz mit dem "ß" kannst du getrost weglassen, man konnte ja bislang in Blockschrift das "ß" durch ein "ss" ersetzen(apropos: das "ß" wird ja demnächst einen Großbuchstaben bekommen, aber das jetzt nur nebenbei :D )
Gut, und du hast den Joker auch eingebaut, hatte eigentlich gehofft, dass er nicht in jeder batmangeschichte mitmischen würde, aber ich lass mich gern noch vom Finale überraschen.

Aber dass Du ein Schreibtalent hast, hab ich Dir ja eh schon gesagt.


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Nania

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Saturday, November 1st 2008, 5:31pm

Diesen Fehler, wo ich Sleeping Beauty Rose nenne, hab ich noch nicht gefunden - der ß-Satz ist gestrichen :P
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bbb

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310

Sunday, November 2nd 2008, 10:48am

Diesen Fehler, wo ich Sleeping Beauty Rose nenne, hab ich noch nicht gefunden - der ß-Satz ist gestrichen :P

Quoted

Wieder machte Rose eine Handbewegung.

12 Zeile von oben, im letzten Post vom 31.10.

und in der Zweiten Zeile: "Aus dem DunkleN"

Jetzt passt der Absatz mit Batman und Nightwing


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Sunday, November 2nd 2008, 12:57pm

habs gefunden - der ursprüngliche Name war mir einfach zu doof
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Tuesday, November 4th 2008, 3:53pm

habs gefunden - der ursprüngliche Name war mir einfach zu doof


LOL

Ach ja: da dir der kampf nicht so gefällt, kannst ja im nächsten teil ja eine "2. Runde" machen. vl gefällt Dir der Kampf dann besser :)


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Friday, December 19th 2008, 6:49pm

Sooo, letztes Kapitel, wie versprochen. ^^ Es wird noch ein Prolog folgen, der wird allerdings nicht annähernd so lange sein. Tut mir leid, dass es so lange gedauert hat. Hatte wohl eine Schreibblockade.

6: Der Clown

„Robin an Batman“, knackend erwachte das Funkgerät. „Batman hier“, knurrte es dumpf aus dem Gerät zu Robin. „Batgirl und ich sind auf jemand Neuen gestoßen. Ihr Namen ist Sleeping Beauty, gleiche Fähigkeit wie Poison Ivy, Hang zum Töten. Sie konzentriert sich anscheinend vor allem auf Rosen, deren Dornen sie in Metallspitzen verwandeln kann, zudem besitzt kann sie – wie Ivy – Männer und Frauen in ihren Bann ziehen, selbstverständlich ohne sie vorher zu küssen.“ „Danke Robin“, ertönte schlecht gelaunt Batman aus dem Funkgerät. „Willst du dich nicht....“, fragte Robin, bereute es aber im nächsten Moment sofort wieder. „Nein – wir kümmern uns später um diese Märchenfigur. Kommt beide zur Höhle, Dick und ich machen uns auf den Weg ins Arkham Asylum.“ Robin fragte nicht weiter nach, sondern sah sich nach Batgirl um, die auf dem Boden saß und gedankenverloren in den Himmel blickte. „Wir sollen uns in die Höhle zurückbegeben“, sagte Robin enttäuscht, er hatte sich mehr von dem Abend erhofft, auf der anderen Seite spürte er auch eine gewisse Erleichterung, da er sich endlich hinlegen konnte, wenn auch nicht wirklich schlafen.

Wieder saßen Nightwing und Batman nebeneinander im Batmobil. Batman schwieg. Nightwing schaute ebenfalls schweigend aus dem Fenster. Er dachte nach. Da war wieder dieses ungute Gefühl, dieses dumpfe Gefühl, dass etwas nicht stimmte und das hing definitiv mit Bruce zusammen. Er fühlte, dass mit seinem Mentor etwas nicht stimmte. Mit Ivy, Pamela, war alles sehr schnell gegangen, viel schneller als bei irgendeiner Freundin, an die sich Nightwing sonst erinnerte, Selina vielleicht mal ausgenommen. Aber Poison Ivy, Pamela? Sie war da doch jemand anders als Selina. Er traute sich nicht, etwas darüber zu sagen, auch wenn er wusste, mit Bruce konnte er über alles reden. Irgendwie fühlte es sich aber nicht richtig an, Bruce gerade darauf anzusprechen. Je tiefer er in Gedanken versank, desto mehr fühlte er, dass Bruce, nach all den Jahren immer noch nicht bereit war, ihm alles zu verraten – und vielleicht war das auch besser so.

Pamela saß auf dem großen, gemütlichen Sofa in einem der vielen Räume von Wayne Manor. Ihr gefiel das alte Gebäude gut und sich merkte mehr und mehr, wie sie sich in den gut aussehenden Mann verliebte. Sie hatte inzwischen gehört, dass er nicht derjenige, war, der gut zu halten war. Sie wusste, dass er dafür bekannt war, neue Bekanntschaften auch schnell wieder zu verstoßen, aber irgendwie hatte sie auch das Gefühl, dass es bei ihr anders sein würde. Dass sie vielleicht Pheromone besaß, die ihn anregte. Pheromone. Ein seltsames Wort. Es war ihr so gefährlich bekannt. Bilder schossen in ihren Kopf. Pheromone. Männer, Verführerin. Pheromone. Pamela schüttelte den Kopf und sah wieder zum Fernseher hin. Bilder über Bilder, eindringliche, in ihrem Kopf. Pflanzen, Rosen, Macht. Sie versuchte die unzusammenhängenden Bilder zu vertreiben. Doch es gelang ihr nicht.
Es klopfte an der Tür.

Nach doch recht kurzer Fahrt erreichten Batman und Nichtwink das Arkham Asylum. Wieder ragte das Gebäude düster und schwer in den dunklen, gefährlichen Himmel. Dick spürte die Angst, die von ihm ausging, noch eindringlicher als bei seinem ersten Besuch. Noch grausamer. Sein Herz fror. Er hoffte, niemals in diesem Gebäude sitzen zu müssen und rückte seine Maske zurück. Masken – Anonymität, Sicherheit. Masken, hinter denen sich der wahre Mensch verbarg. So war es auch bei Bruce. Aber wer war hier die Maske? Bruce oder Batman? Immer öfter stellte sich Dick diese Frage und immer öfter merkte er, dass er sich da nicht mehr sicher war. Er hatte immer Robin, später Nightwing als die Maske gesehen. Aber bei Bruce schien dies zumeist nicht der Fall zu sein. Im Gegenteil, es gab wieder und wieder Momente, wo Dick fühlte, dass hier Bruce die Maske war, nicht Batman, wie es hätte sein sollen. Masken. Sie spielten in den dunklen Mauern von Arkham ihre ganz eigene Rolle. Ob positiv oder negativ, oft war dies nicht zu bewerten, doch Dick war von mal zu mal erleichtert, wenn er an solchen Abenden seine Maske abnehmen und sich selbst im Spiegel ansehen konnte. Manchmal fragte er sich, ob Bruce das Gefühl kannte.
Die großen Tore der Anstalt öffneten sich, Batman lenkte den Wagen durch das Tor und stellte ihn vor der Tür ab. Die beiden düsteren Gestalten stiegen aus, liefen die weite Treppe hinauf und traten durch die schwere Tür. Die dunklen Wände wirkten bedrohlich und tödlich. Da war etwas in ihnen, was Dick Angst machte. Ganz im Gegensatz zu Batman. Dieser schien die Wände zu ignorieren. Die Wände fürchteten ihn. Genauso wie die Innensaßen. Dick wusste, so lange er Angst hatte, hier in diesem düsteren Gemäuer, Angst hatte vor den Masken, die sich ihm wieder und wieder boten, konnte er niemals Batman sein. Er musste es lernen, lernen, mit der Angst, umzugehen. Der Angst, die sich in diesem Gemäuer ausbreitete wie ein dunkler, toter Nebel, den er wieder und wieder durchschritt, jedoch nie sah, was sich wahrhaftig um ihn herum befand. Tod, Verderben, Hölle.

Batman blieb stehen. Die Zelle vor der er stand kannte er gut genug. Kannte seinen einzigen Innensaßen. Man besetzte die Zelle gar nicht, wenn er nicht da war und nun lümmelte er sich auf der harten Metallliege und hielt ein abgewetztes Buch in den Händen. Stephen King. Nicht gerade die Lektüre, die Batman dem psychopathischen Clown empfohlen hätte. Er grinste, als er erkannte, wer vor der Tür stand, legte das Buch beiseite und stand auf. „Hallo“, tönte es dumpf durch die wenigen Löcher in der gläsernen Zellenwand. „Schön, dich mal wieder zu sehen. Und dich auch, Robin.“ Nightwing reagierte nicht. „Ich hatte schon damit gerechnet, dass ihr beiden Spaßvögel hier irgendwann auftaucht. Ich hatte eigentlich schneller mit euch...“ Batman machte einen Schritt näher an die Zellenwand, in der sich plötzlich eine fast unsichtbare Tür öffnete. Batman trat durch die Tür, Nightwing stand dahinter, blockierte sie. Er bliebt draußen stehen, während Batman sich innen Joker packte. Weit und breit war keine Wache zu sehen. „Joker! Wo ist Scarecrow? Was hast du Ivy angetan? Dem Professor? Warum?“ Bei jeder Frage, dass bemerkte Nightwing, schlug Batman Joker ins Gesicht. Doch der Clown tat das, was ein Clown immer tat – er lachte. „War das nicht mal eine echt gute Idee? Ivy, schön und gefährlich und vor allem für dich, oder irre ich mich da?“, fragte Joker lachend. „Der Professor hatte Glück, dass er Teil von meinem genialen Plan werden konnte. Ebenso wie Scarecrow. Eigentlich brauchte ich ihn gar nicht, als ich von dem Professor erfuhr – aber...“ Joker spukte Blut auf den Boden. „... ich dachte, es wäre schön einen Ersatz für die gute Ivy zu haben. Sie war doch ein so süßes Mädchen. Hast du sie eigentlich gefunden? Sicherlich hast du das. Sie war doch... ach... manchmal glaube ich, die arme Ivy, oder Pamela, hat es sehr genossen, Ivy zu sein, ob sie nun wollte oder nicht. Aber ich weiß noch etwas, Batsie, und das wird dich schocken.“ Batman schlug erneut zu und Nightwing zuckte etwas zusammen. Diese ganze angestaute Wut, woher kam sie?
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Nania

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Friday, December 19th 2008, 6:52pm

Pamela drehte sich zur Tür um. Alfred trat ein, der Tee in der Tasse auf dem Tablett dampfte noch heiß und duftete wunderbar. Pamela streckte ihren Arm aus und nahm die Porzellantasse von dem Tablett, dann wandte sie sich dem laufenden Fernseher zu.
Nachrichten liefen gerade. Es ging um eine Professor an der hiesigen Universität, der wohl vor wenigen Wochen erst von einem irren in einen Keller gesperrt worden war, zusammen mit einer noch unidentifizierten Person, von der man aber annahm, es handle sich um die ebenfalls seit einer Woche verschwundenen Poison Ivy. Ein Bild wurde eingeblendet. Pamela ließ die heiße Tasse fallen, der Tee ergoss sich über ihre Beine und den Boden. Den Schmerz spürte sie nicht. Sie erkannte sich, in den Bildern, die über den Bildschirm flackerte. Schmerzen, unerträgliche Schmerzen breiteten sich in ihr aus. Bilder über ihre Taten wurden gezeigt, Leichen von Männern, von Frauen. Ihr liefen Tränen über die Wange. „Das“, flüsterte sie, „hab ich gemacht?“ Alfred schwieg. „Antworte mir!“, herrschte Pamela ihn an. Alfred schwieg.

„Ivy mag schon lästig gewesen sein. Aber Scarecrow, die Scheuche, hat mal wieder alles dran gesetzt, noch einen oben drauf zu setzten. Sleeping Beauty. Schöne Frau oder? Ach, du hast sie noch gar nicht getroffen?“ Batman erwiderte nichts. Warum musste sich die ganze Situation so entwickeln? Konnte es nicht einmal einfach sein?
„Wo ist Scarecrow?“, zischte Batman. Nightwing trat in die Zelle hinein. „Scarecrow, Scarecrow“, begann Joker zu summen. „Ganz ehrlich? Such ihn doch. Ich behaupte, er bewacht sein Experiment. Die schöne Sleeping Beauty. War doch eine Glanzidee? Ivy, sie war so unberechenbar, aber sie, sie ist mein Produkt, nur weiß der gute Scarecrow davon nichts“, er betonte den Namen Scarecrow auffällig. „Sie ist mein Kind, mein Geschöpf, unterliegt meiner Kontrolle. Und du, und auch nicht Scarecrow wird etwas daran ändern können, verstanden, kleiner Flattermann?“ „Wo“, wieder stieß Batman den Clown brutal gegen die Wand, „ist Scarecrow?“ Joker grinste und spukte einen Zahn auf den Boden. „Du willst es wissen? Gut, gönne ich mir den Spaß. Im Hafen gibt es eine alte Lagerhalle, dort baut er ein neues Labor auf, Angstgas, Giftgas, alles, was damit zu tun hat und ich glaube, es würde mir im Endeffekt eine Höllenspaß bereiten, wenn er hier sitzen würde und ich ihm erzählen könnte, wie erbärmlich er versagt hat. Gegen dich – was nichts neues wäre und gegen mich – im Endeffekt auch nichts neues.“ Joker grinste. Batman ließ den Clown los, der ziemlich unangenehm auf den Boden fiel. „Lass uns gehen, Nightwing“, grummelte Batman und machte dabei einen zufriedenen Eindruck.

„Pamela, es tut mir Leid“, dies war Alfreds einfache, effektive Antwort. Pamela erzitterte, eine Träne rollte über ihre Wange, dann einen zweite. „Alfred, wieso hab ich das getan? Wieso kann ich mich nicht mehr daran erinnern? Was ist passiert?“, schluchzte sie. „Ich habe auf Ihre Fragen leider keine Antworten.“ „Und Bruce?“, fragte Pamela, „hat er sie?“ Alfred schüttelte mit dem Kopf. „Nein, Madam.“ Ihm fiel es schwer, ihr gegenüber zu Lügen, aber er wusste, dass es keine andere Möglichkeit gab. Pamela atmete tief ein. Eine weitere Träne lief über ihr Gesicht und benetzte ihr Haut. Alfred hätte ihr gern geholfen – konnte aber nicht.
„Wissen Sie, Alfred. Vielleicht hat es nicht sein sollen. Vielleicht sollten Bruce und ich nicht zusammenkommen. Vielleicht“, sie blickte aus dem Fenster in die Nacht hinaus, „gibt es da etwas, was es wieder und wieder verhindern wird.“ Alfred stellte sich neben das Sofa. „Ich weiß nicht“, meinte sie weiter, „ob ich in Gotham bleiben will. Ich weiß nichts mehr. Ich kann man nicht an die Taten erinnern, ich kann mich nicht an mich selber erinnern. Wer bin ich? Wer war ich? Was bin ich? Bin ich nur eine Maske?“, fragte sie sich selber. Alfred schwieg. „Ich kann nicht hier bleiben, Alfred. Ich kann nicht...“ Eine weitere Träne rollte über die Wange. „Ich werde gehen. Richten Sie Bruce aus, dass es mir, dass es mir Leid tut. Und sagen Sie auch diesem mysteriösen Batman, sollten sie ihn mal sehen, dass es mir Leid tut. So etwas will ich nicht. Habe ich nicht gewollt.“
Pamela stand auf, zog ihre Bluse zu recht und sagte: „Alfred, ich verabschiede mich von Ihnen. Sie brauchen mich nicht zur Tür zu begleiten, ich finde den Weg alleine.“ Alfred blieb stehen. „Wollen Sie nicht, dass ich sie irgendwo hinbringe?“ „Nein, danke, Alfred. Ich...ich... muss erst einmal mit mir selbst ins Reine kommen und das werde ich am besten können, wenn ich alleine bin.“ „Ich verstehe“, meinte Alfred diskret. „Dann bleibt mir nicht mehr viel übrig, als Ihnen Lebewohl zu sagen und ich hoffe, wir sehen uns irgendwann wieder.“ Pamela sah ihn ein letztes mal an. In ihrem Gesichtsausdruck erkannte er den Schmerz, den Pamela zu empfinden schien. „Das hoffe ich auch, Alfred. Das hoffe ich auch.“ Sie ging. Nahm nichts mit. Verließ das Zimmer, dann das Haus. Alfred stellte sich an das Fenster und blickte hinaus in die Nacht, wo er Pamela den langen, dunklen Weg zum Tor hinunter gehen sah. Regen setzte ein. Sie drehte sich nicht einmal um. Grausame Stadt, dachte Alfred, drehte sich um, und begann die Reste des Tees vom Boden aufzuwischen.
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Friday, December 19th 2008, 11:51pm

Du meinst es folgt ein EPILOG, also ein Nachwort.
Ist mAn auch bitter nötig.

Hmmm, wenn ich ejtzt meine ehrliche Meinung wiedergebensoll, jetzt wo ich die Geschichte frisch im Kopf habe... muss ich dagen, dass das Schlusskapitel etwas schwächelt im Vergleich zu den anderen Kapiteln.
Das mit den Masken, und die Gedanklen Dicks sind überaus interessant, und auch toll geschrieben(ich wünschte ich könnte so schreiben), und auch die Beschreibungen, zb die von Arkham: einfach Wow.
wenn du aber schreibst, dass Batgirl gedaneknverloren in den Himmel blickte, also ich hätte da gern mehr davon erfahren.
Und im Prinzip bleibt ja alles offen, was Jokers Plan war, wie er es angestellt hat, wer/was Sleeping Beauty ist, warum das alles passierte, und was vor allem mit Bruce los ist!!!
außerdem hätte mich interessiert, warum die Geschichte "Schattenschritte" heißt?

Das Ende ist sehr schön geschrieben, erinnert aber doch auch an das Ende von Hush.

Und es sind wieder ein paar Fehler vorgekommen, vor allem im ersdten Post: zB "Nichtwink" :D

Mein Gesamtresümee wird aber dann kommen, wenn ich auch den Epilog gelesen habe.


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Saturday, December 20th 2008, 6:57pm

Gut, dass du das sagst. ^^
Ich habe vor, noch eine zweite Geschichte zu schreiben, die sich vor allem mit Sleeping Beauty befasst, deshalb wollte ich zu der Person noch gar nicht so viel verraten :P

Aber wie ich ja schon zu Anfang sagte, ich werde die Geschichte, wenn sie fertig ist, sicherlich noch mal überarbeiten, weil dann auch alles ganz sicher steht.
Vielleicht wird Joker aber auch gar nicht mehr über seinen Plan verraten ^^
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Saturday, December 20th 2008, 7:36pm

Ok, gut. Mein endgültiges Resümee erfolgt wie gesagt, wenn der Epilog heraussen ist und die Geschichte überarbeitet.
Bin dann schon gespannt wie die Geschichte um Sleeping Beauty weitergeht.

Ps: also, bei der Szene mit ihr, also ich hab da schon etwas erotische Spannung gespürt zw ihr und Robin, kannst ja auch ausbauen. *amkopfkratz*

edit: hätte noch eine Idee für das Ende, warum halt Pamela dann abhaut: füg doch hinzu dass sie

SPOILER!

sich nicht sicher ist, ob sie wieder so wird wie früher, und Bruce niht gefährden will oder so

ist halt nur ein vorschlag


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Monday, January 12th 2009, 10:46pm

Wie versprochen, der Epilog. Werde selber noch mal drüber lesen und mir an der ein oder anderen Stelle Gedanken machen, und die Story dann als ganzes Posten.

Epilog



Nightwing saß alleine auf einem Haus mitten in Gotham. Batman hatte ihn gebeten, ihn allein zu lassen, Nightwing sollte sich um den Rest der Gangster kümmern, die diese Nacht für ihre Schandtat missbrauchten. Nightwing war froh, weg zu sein von seinem Mentor, war froh, dass er ihn nicht sehen musste, auch wenn er nicht genau wusste warum. Er hatte Batman lange nicht mehr so voller Wut gesehen, lange nicht mehr so aggressiv. Er fragte sich weshalb und wusste selber darauf keine Antwort. Vielleicht, so glaubte er, lag es an Pamela. Vielleicht hatte sie ihn durcheinander gebracht, ohne dass einer von beiden es bemerkt hatte. Nightwing setzte sich auf die Kante des Daches. Die beiden Einbrecher sollten sich sicher fühlen und in aller Ruhe anfangen, dass Haus auszuräumen. Er würde sie schon noch erwischen und sie gleichzeitig richtig erschrecken. Das machte ihm Spaß. Er war nicht so düster wie Batman, und das wusste er. Er war nicht so düster, wie sein Mentor und würde es wahrscheinlich niemals werden. Niemals.

Scarecrow blickte nach oben, als ein dunkler Schatten über seine Arbeit fiel. Dann blickte er ganz langsam nach oben. Nicht jetzt, dachte er, nicht jetzt. Doch schon brach die dunkle Gestalt durch das Dach. Batman landete auf Scarecrows Labortisch und zerbrach dabei sämtliche wertvollen Proben und Testobjekte. Reflexartig schoss er mit Angstgas auf seinen verhassten Feind, in dem Wissen, dabei nicht den gewünschten Erfolg zu erzielen. Batman landete sprang von dem Tisch runter und landete vor Scarecrow auf dem Boden, der zwar sein Kostüm, nicht aber die Maske trug. Keine Maske, keine Anonymität. „Hallo Crane“, knurrte Batman. „Wie ich höre, hast du dich jetzt auch auf Mutationen und DNA-Veränderungen konzentriert. Reichte das Angstgas nicht mehr.“ Scarecrow erwiderte nichts. Batman packte ihn. „Ich habe dich etwas gefragt“, zischte er. „Na und?“ kam die freche Antwort. „Ich muss dir nicht antworten.“ Batman packte Scarecrow und warf ihn unsanft zu Boden. „Du weißt, ich kann dir Schmerzen an Stellen bereiten, von denen du nicht mal weißt, dass du dort Nerven hast. Und ich werde dir so lange Schmerzen zu fügen, bis du mir alles erzählt hast, was ich wissen will.“ Batman packte Scarecrow am Kragen und zog ihn ganz nah vor sein Gesicht. „Willst du mir jetzt was verraten?“, fragte er und grinste böse. Scarecrow antwortete nicht. „Poison Ivy“, spuckte Batman aus, „Was hast du mit ihr gemacht?“ Scarecrows Augen funkelten wahnsinnig. „Jokers Plan war nett. Hat mir versprochen, aus dem Drecksloch Arkham raus zubringen. Ein Wissenschaftler wie...“ „Erspare mir dein Eigenlob“, zischte Batman und drückte Scarecrow erneut gegen die Wand. „Er wollte eine neue Poison Ivy und die alte am besten neutralisiert. Ich habe seinen Wunsch wörtlich genommen. Es war einer Herausforderung. Die Schauspieler für die Wachen, die gefälschten Papiere, alles kein Problem und um aus Arkham raus zu kommen, du weißt, ich als...“ Batman ließ Scarecrow unsanft fallen. Er rieb sich die aufgesprungene Unterlippe. Batman drehte sich um. „Ich habe dich gefunden“, grummelte er. Scarecrow setzte sich auf den Boden und ließ die Schultern hängen. „Gut. Joker, er wollte etwas neues. Er sagte mir, dass ihm die alte Ivy zu langweilig geworden wäre. Er betrachtete sie öfter mal als weibliche Form der Künstlerin, als die er sich betrachtet. Sie war ihm aber zu wenig kreativ geworden.“ Hätte man es sehen können, hätte man erkannt, das Batman missbilligend die Stirn runzelte. „Ich fand die Idee ganz interessant. Eine Kreatur vernichten, eine neue erschaffen.“ „Es war wohl eher Zufall, dass Ivy deine Prozedur überlebte.“ „Ein Wissenschaftler von...“ Batman drehte sich wieder zu Scarecrow um. „Schon gut“, sagte er schnell, „Natürlich habe ich nicht einfach drauf losgelegt. Ich dachte, eine Pamela Isley könnte ganz interessant werden für dich. Schließlich ist sie immer noch eine äußerst attraktive Frau, mit äußerst gut funktionierenden Pheromonen.“ Eine Erkenntnis durch fuhr Bruce. „Die habe ich ihr unwissentlich wohl gelassen. Sie selber weiß auch nichts und, ich denke, du hattest deinen Spaß mit ihr.“ Batman riss Scarecrow wieder von den Beinen. „Und Joker? Was hast du ihm präsentiert?“ „Hast du sie noch nicht kennen gelernt? Sleeping Beauty. Eine Schönheit. Sie ist mir gut gelungen. Und sie ist ebenso tödlich wie Ivy, wenn nicht noch besser.“ Scarecrow stieß ein furchterregendes Lachen aus. „Joker hat die volle Kontrolle über sie, so glaubt er. Und der verrückte Clown glaubt doch glatt, dass ich das nicht wüsste. Ich, der geniale Wissenschaftler! Ich kontrolliere sie. Ich allein, ich, ihr Vater, ihr Schöpfer. Ich bin der einzige, auf den sie hört, der einzige!“ Plötzlich begann Scarecrow zu weinen. „Ich bin doch ihr Vater....Was hat sie mir angetan?“

Batman ließ Scarecrow mit seinem Nervenzusammenbruch gefesselt in seinem Labor zurück. Sollte sich das GCPD um sie kümmern. Er wollte zurück zu Pamela, wusste noch nicht, wie er ihr es beibringen sollte. Er hatte sie geliebt, weil er, ja warum eigentlich? Sie war attraktiv, klug, gebildet, aber... Er dachte über Scarecrows Aussage nach. Die Pheromone hatte er ihr gelassen. Wieso?
Er musste sich von ihr trennen. Auch wenn es ihr sicherlich nicht gefallen würde und ihm nicht leicht fiel. Er kontaktierte Alfred. Auf dem kleinen Monitor tauchte Alfreds Kopf auf. „Sir?“ „Ist Miss Isley noch im Haus?“, fragte er. „Das wollte ich Ihnen gerade mitteilen, Sir. Miss Isley hat uns verlassen, sie hat sich als Ivy wieder erkannt. Ein Fernseh....“ „Danke Alfred“, meinte Bruce. Er trat aufs Gaspedal. „Kommen Sie nach Hause, Sir?“, fragte der Butler. „Ich fürchte nein, Alfred. Ich werde... werde meiner Arbeit nachgehen und eine Märchenschönheit aufspüren.“ „Geht es Ihnen gut, Sir?“, fragte Alfred. „Besser, Alfred. Besser.“
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Tuesday, January 13th 2009, 3:59pm

Cooler Epilog.
aber man merkt, dass du Deine nsorgen bezüglich Batman RIP in der ganzen geschichte eingebaut hast.
Das mit ivy fand ich echt gut gelöst, und ich freu mich schon auf die endgültig fertige fassung!!!


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Tuesday, January 13th 2009, 4:20pm

ich lese gerade drüber und ja, ich habe meine Gedanken zu Rip eingebaut. Wie mein Englischlehrer jetzt sagen würde:

Die auffälligen Stellen bitte unterstreichen :P
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