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5,421

Sunday, July 19th 2009, 5:45pm

Charlie Huston „Das Blut von Brooklyn“
3. Roman der „Joe Pitt“-Serie. Die erste Hälfte ist diesmal etwas langatmig ausgefallen, mit langen Dialogen (bzw. Monologen, Pitt redet ja eher wenig), in denen letztlich nur die bereits bekannten Positionen der ersten beiden Bände wiederholt werden. In Teil 2 des Buches gibt´s dann das gewohnte Schlachtfest, wobei Huston diesmal die Blut- und Gewaltschraube noch einmal deutlich anzieht. Ab und zu nervte mich, wie unüberlegt sich die Hauptfigur ständig mitten in die allerdickste Gülle reitet. Am Ende aber wird der Status Quo angenehm durcheinandergewirbelt, so dass man sehr gespannt ist, wie´s weitergeht. Neben den Kriegen zwischen den Clans fand ich die Handlung um Pitts AIDS-kranke Freundin und seinen diesbezüglichen Zwiespalt interessant. Alles in allem wieder spannend und unterhaltsam, Hustons knallharte Vampir-Clan-Saga, allerdings schwächer als die Teile 1 und 2.

Tony Montana

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5,422

Sunday, July 19th 2009, 7:24pm

Charlie Huston „Das Blut von Brooklyn“
3. Roman der „Joe Pitt“-Serie. Die erste Hälfte ist diesmal etwas langatmig ausgefallen, mit langen Dialogen (bzw. Monologen, Pitt redet ja eher wenig), in denen letztlich nur die bereits bekannten Positionen der ersten beiden Bände wiederholt werden. In Teil 2 des Buches gibt´s dann das gewohnte Schlachtfest, wobei Huston diesmal die Blut- und Gewaltschraube noch einmal deutlich anzieht. Ab und zu nervte mich, wie unüberlegt sich die Hauptfigur ständig mitten in die allerdickste Gülle reitet. Am Ende aber wird der Status Quo angenehm durcheinandergewirbelt, so dass man sehr gespannt ist, wie´s weitergeht. Neben den Kriegen zwischen den Clans fand ich die Handlung um Pitts AIDS-kranke Freundin und seinen diesbezüglichen Zwiespalt interessant. Alles in allem wieder spannend und unterhaltsam, Hustons knallharte Vampir-Clan-Saga, allerdings schwächer als die Teile 1 und 2.


Ehrlich gesagt mag ich es, wie sich Pitt selbst in die Gülle reitet :D . Beim Rest stimme ich dir zu. Die langaimige erste Häfte hat mich auch gestört. Bin jedenfalls gespannt wie es weitergeht. Die letzten Seiten hatten es ja wirklich in sich 8o :ok: .

5,423

Sunday, July 19th 2009, 9:31pm



Ehrlich gesagt mag ich es, wie sich Pitt selbst in die Gülle reitet :D . Beim Rest stimme ich dir zu. Die langaimige erste Häfte hat mich auch gestört. Bin jedenfalls gespannt wie es weitergeht. Die letzten Seiten hatten es ja wirklich in sich 8o :ok: .

Hab grad deine damalige Kritik gelesen, wir sehen´s ja ähnlich. Völlig richtig auch, was du geschrieben hattest, dass der Roman erst mit dem Schluss so richtig die Kurve kriegt. Der ist aber auch wirklich gut.

the_hulk

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5,424

Tuesday, July 21st 2009, 12:07am

Gerade eben mit "Die Känguru-Chroniken" von Marc-Uwe Kling fertig geworden. Kling, seines Zeichens Kabarettist und "Poetry-Slammer", erzählt hier in kurzen Geschichten von seinem WG-Leben mit einem kommunistischen und gewaltbereitem Känguru, dass aus jenem Grund auch stets einen roten Boxhandschuh in seinem Beutel mitführt. Die Idee des Buches und die ersten vier Seiten hatten mich im Buchladen bereits so begeistert, dass ich es einfach kaufen musste. Glücklicherweise, denn bereut habe ich den Kauf nicht, strotzt dieses Buch doch gerade so vor Humor und nicht ganz so verkehrten Ansichten. Empfehlung für Freunde des gepflegten Humors und für alle Tierliebhaber: Kaufen!!! :ok:

Desweiteren gönne ich mir momentan zwischen langatmigen Lernsessions für anstehende Prüfungen ein paar Gedichte von Erich Kästner. "Warnung vor Selbstschüssen" heißt die Sammlung und Kästners Gedichte sind sowieso Pflicht.
Und dann der eine Moment, glücklich ist wer ihn erkennt.
Himmel, Hölle, Arsch und Zwirn, Standing Ovations auf allen Vieren,
und dieses Glas hier ist halbvoll!


5,425

Saturday, July 25th 2009, 10:25pm

Heute fertig gelesen:
Friedrich Nietzsche - Also sprach Zarathustra

Hat mir sehr gut gefallen. Zarathustra sinnt über das Leben und Gott nach, und für ihn gibt es keinen Gott mehr nur noch den Übermenschen.


Manche haben im Leben einen großen Traum und versäumen diesen Traum. Andere haben im Leben nicht einen Traum und versäumen auch ihn.
Fernando Pessoa

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Monday, July 27th 2009, 10:12am

vor kurzem mochte ich kein lesen... hab nur in der schule gelesen und evtl. im internet abund zu eine Zeitschrift... aber jetzt lese ich viel comics aber von bücher bekomme ich augenschmerzen weil ich nicht auf der einen linie bleiben kann.

5,427

Monday, July 27th 2009, 10:59am

Das ist wohl eher eine Übungssache. ;) Fang einfach mit einem dünneren Buch an.
The Symbol of Excellence: Lizard_King, Danbo, Cosmo, L. N. Muhr, Hluhluwe Umfolozi, Kain Wolfshead - The Big Balls Club

5,428

Monday, July 27th 2009, 12:33pm

riedrich Nietzsche - Also sprach Zarathustra

Hat mir sehr gut gefallen. Zarathustra sinnt über das Leben und Gott nach, und für ihn gibt es keinen Gott mehr nur noch den Übermenschen


ich habe gerade eine sehr gute total interessante ausstellung über friedrich in bremen gesehen.
läuft noch bis zum 9. august
siehe da:
http://www.krankenhausmuseum.de/museum/s…rtikel-lang.php
Das ist keine Pfeife.




5,429

Monday, July 27th 2009, 1:22pm


ich habe gerade eine sehr gute total interessante ausstellung über friedrich in bremen gesehen.
läuft noch bis zum 9. august
siehe da:
http://www.krankenhausmuseum.de/museum/s…rtikel-lang.php


Hört sich sehr interessant an, leider werde ich es nicht schaffen, in den nächsten Tagen nach Bremen zu fahren :( . Vielleicht kommt die Ausstellung mal nach München ins Literaturhaus.


Manche haben im Leben einen großen Traum und versäumen diesen Traum. Andere haben im Leben nicht einen Traum und versäumen auch ihn.
Fernando Pessoa

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Monday, July 27th 2009, 3:11pm

sorry für den "gott schütze amerika thread" wollte niemandem schaden und werde (falls ich durch diesen rückschlag je wieder dazu ermutigt sein werde) dann diesen thread nutzen. amen!

Tony Montana

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Wednesday, July 29th 2009, 1:39pm

Ich hab mir gestern "Top Job" von Jason Starr gekauft. Bin mal drauf gespannt :) .

5,432

Thursday, July 30th 2009, 3:55pm

Gott schütze Amerika ( Warren Ellis)

Mmh wer bei dem Buch eine orginelle Story sucht wird vermutlich entäuscht werden ,
vielmehr ist das ganze Buch eine Aneinandereihung von verschiedenen kranken Situationen und Charakteren.
Doch genau das veranlaßte mich dazu das Buch an einem Stück durchzulesen , wer ohne viel Story auskommt und
pechschwarzen Humor mag , dem könnte das Buch ein paar Stunden gute Unterhaltung bieten.
“If you don't know where you are going, any road will get you there.”

5,433

Saturday, August 1st 2009, 11:27pm

Just Can't Get Enough: Toys, Games, and Other Stuff from the 80s that Rocked von Matthew Robinson und Jensen Karp



Sehr kurzweiliges Buch. Logischerweise sehr US-bezogen und mit einigen Sachen kann ich nix anfangen, aber MotU, She-Ra, ThunderCats, Transformers, G.I. Joe (der Flugzeugträger), M.A.S.K., das "Ewok Village"-Playset und die Care Bears haben Einträge. Dafür fehlen essentielle Sachen wie StarCom, Battle Beasts, SilverHawks, die Popples oder die Wauzis. Unverzeichlich! :D

Holzauge

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Monday, August 3rd 2009, 10:41pm

So ich bin jetzt nach 11 Jahren aus Perry Rhodan ausgestiegen. Wurde leider Zeit, eigentlich warens keine kompletten 11 Jahre sondern so ca. 6 weil es die letzten Jahre doch nur noch eine Hop-on Hop-off Beziehung war. Die 2500 hat nun das Grab besiegelt, traurig bin ich nicht.

Schade, dass man immer eine Bedrohung gegen Terra haben muss, schade das die Exposé trotz Hyperimpedanz (oder wie das jetzt heißt) wieder komplett Gigantomanisch arbeiten muss. Wer geglaubt hat, dass die Endlose Armada groß war, der muss mal die Terminale Kollone ansehen usw.
Action, Action Action. Interessante Charaktere werden geschaffen um nach spätestens einem Zyklus wieder zu entfernen und die unwichtigen Personen wie Trim Marath und Kantiran werden weitergeschleppt.
Aber es gab gute Romane, gerade Leo Lukas hat streckenweise sehr schöne Romane abgeliefert.

Wenn ich wieder PR lesen will, dann pack ich die Hefte zwischen 1000 und 1300 aus, die haben mir nämlich am besten gefallen (5. Auflage) und den Meister der Insel in Silberbänden.
Holzauge hat völlig recht.

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Monday, August 3rd 2009, 10:48pm

,

Wenn ich wieder PR lesen will, dann pack ich die Hefte zwischen 1000 und 1300 aus, die haben mir nämlich am besten gefallen (5. Auflage) und den Meister der Insel in Silberbänden.


Von dem bin ich 1 SiBa entfernt, und freu mich drauf :)

Comic-Podcast

Tony Montana

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Friday, August 7th 2009, 7:03pm

Top Job von Jason Starr

Kurze Inhaltsangabe aus Amazon:

Jason Starrs Top Job ist ein rabenschwarzer Thriller aus dem New Yorker Milieu. Bill Moss, ein glückloser Jungakademiker, fristet ein trostloses Dasein als unterbezahlter Telefonverkäufer. Mobbing und Rassismus wegen geringster Vergehen ist bei A.C.A. an der Tagesordnung. Die Schikanen durch die beiden Chefs Ed und Mike sind gewürzt mit Drohungen, die Provisionen einzubehalten, und rassistischen Ausbrüchen. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ticken die Uhren etwas anders als hierzulande. Mobbing gewinnt eine andere Dimension, wenn Schwarz oder Weiss zur Existenzfrage wird und erst ein Job eine Art Daseinsberechtigung verleiht. Bill Moss, dessen jüdische Freundin Julie mehr Geld als er verdient, ist sich dessen bewusst und kämpft mit viel Ehrgeiz gegen Julies unterschwellige Vorwürfe, dass er nur Telefonverkäufer sei, an. Nach einer unerwarteten Beförderung bei A.C.A. zum Assistenten von Ed erfährt Bill ein Zwischenhoch, das aber nur von kurzer Dauer ist. Die Vergangenheit holt ihn ein. Erneut mit der Kündigung konfrontiert, dreht Bill Moss durch. Die Spirale der Gewalt, der skrupellosen Durchsetzung seiner beruflichen Ziele, wird zum nicht mehr aufzuhaltenden Motor, der sich schneller und schneller bis hin zum dramatischen Grande Finale dreht.

Das war vielleicht ein spannendes Buch. Nach der ersten Hälfte hab ich mich allerdings gefragt, ob es sich hierbei wirklich um einen Krimi handelt. Doch spätestens nach Bills Wutausbruch wurde ich eines Besseren belehrt. Mit dem Ausraster reitet sich Bill immer mehr in die Scheiße rein und versucht irgendwie aus dem Schlamassel rauszukommen. Das Ende hat mich ehrlich gesagt überrascht, hatte mir den ganz anders vorgestellt. Sehr gut fand ich, dass Jason Starr die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt. Somit kann man sich gut in Bills Lage hineinversetzen. Alles in allem bin ich ganz zufrieden. Da ich von Jason Starrs Erzählstil beeindruckt bin, hab ich mir vor kurzem "Hard Feelings" bestellt.

Led Sepp

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Friday, August 14th 2009, 8:45am

Das Focaultsche Pendel von Umberto Eco
Nach der Bibel und Ulysses war nun ein weiteres der "unlesbaren" Bücher dran... allerdings verstehe ich diesen streitbaren Titel in diesem Fall nicht...

Immer wieder wurde "Das Focaultsche Pendel" als Musterbeispiel für ein Buch genannt, welches man nicht mit Genuß lesen kann, eine Qual, Selbstfolter... "hab nach 50 Seiten aufgegeben" etc. etc.

Das Buch wird mit einem sehr eigenwilligen Museumbesuch, begleitet von Paranoia und einem Hauch Wahnvorstellung eröffnet... danach folgt ein ganz kleiner Sprung in die Zukunft, um dann zum Auslöser der Ereignisse zurückzukehren... bisher erfüllt das Buch eine Mischung aus Fabulierungsfreude a la Rushdie und unterschwelligem Dick´schen Wahnsinn...

Natürlich bombadiert Eco den Leser mit abschweifenden und zum Nachforschen einladenden Informationen... wäre der Text mit Links unterlegt (es sollte eine Website geben, die den Roman genau so aufarbeitet!) würde man tatsächlich wohl nie zum Ende kommen. ;)

Bisher ist Das Focaultsche Pendel das perfekte Gegenstück zum Da Vinci-Code... eigentlich hat Eco sogar Jahre bevor Dan Brown einen Stift in die Hand genommen hat, einen hochintellektuellen Abgesang auf reißerische Verschwörungsbücher geliefert... und das allein schon mit den ersten paar Kapiteln. ;)

Freue mich auf den Rest des Buches... mal sehen, ob ich fertig werde. ;)

5,438

Friday, August 14th 2009, 9:02am

Das Focaultsche Pendel von Umberto Eco

Immer wieder wurde "Das Focaultsche Pendel" als Musterbeispiel für ein Buch genannt, welches man nicht mit Genuß lesen kann, eine Qual, Selbstfolter... "hab nach 50 Seiten aufgegeben" etc. etc.



Unlesbar war/ist dieses Buch nun wirklich nicht. Ich denke mal, dass solche Statements eher durch entäuschte Erwartungen ausgelöst wurden. "Der Name der Rose" war halt sehr populär und viele Leser haben einen ähnlich zugänglichen Nachfolgetitel erwartet. Da gab es dann halt lange Gesichter, weil "Das focaultsche Pendel" ein klein wenig sperriger ausgefallen ist.

Led Sepp

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Friday, August 14th 2009, 9:49am

Das kann gut sein...

Mir gefällt es jedenfalls bisher. :)

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Friday, August 14th 2009, 9:34pm

Hab mir vor drei Tagen Phillip K. Dicks "Blade Runner-Ubik-Marsianischer Zeitsturm" geholt. Bisher Blade Runner und Ubik gelesen.
Bladde Runner war gut, aber der FIlm ist besser. Im Film werden die Themen besser herausgearbeitet und besser präsentiert.
Ubik war klasse. Fast schon schade das aus der interessanten Anfangslage (Psi-Schutz und so) nicht mehr gemacht wurde, aber so auch sehr interessant. Man kann sich zwar denken was los ist aber am Ende nimmt trotzdem wieder eine interessante und unerwartete Wendung die einen wunderbaren Kreis mit dem Anfang bildet. Nur

SPOILER!

dieses Gedöns mit den Halblebenden die sich untereinander Treffen hat mich etwas gestört. Mir wäres es lieber gewesen wenn Jory ein Telepath gewesen wäre der die Halblebenden einzeln frisst außer eben die Gruppe die durch ihre Kräfte zusammengehalten wird. Das Ubik "erfunden" wurde fand ich auch nicht gut. Wenn das unerklärt gewesen wäre hätte ich es besser gefunden. Das letzte Kapitel ist auch nochmal super.

Bis jetzt hat sich das Buch schon sehr gelohnt. Auf Marsianischer Zeitsturm bin ich mal gespannt.