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@kain kennst du denn nicht fichtos fundierte meinung zu zurück in die zukunft?![]()
*verteilt Gewinne*
Mal abgesehen von einer Serie von der Du womöglich schon einen Teil gelesen hast: woher willst Du wissen, ob Du den Protagonisten magst, wenn Du das Buch nicht kennst, Nania?![]()
@ L. N.: For Argument's Sake: wat is' mit "Unity of Effect"? Von wegen Menschen.
@kain kennst du denn nicht fichtos fundierte meinung zu zurück in die zukunft?![]()
Nein, kann ich nicht behaupten. Ich bin aber auch kein sonderlicher Filmfreak und daher auch eher selten in den entsprechenden Threads. Und im Spam-Thread bin ich auch nur phasenweise.
Was soll damit sein? Wenn der utor sich entscheidet, dass er lediglich vorhat, den Leser zu verwirren, soll er. Ich muß es ja nicht lesen.
Oder was meinst du?
Ist halt fraglich, ob man das so bierernst nehmen sollte. Immerhin wird die Sci-Fi als Genre in "Back to the Future" ja nicht als Idiotengenre hingestellt. Insofern... Das hab ich überhaupt nicht gesagt, ich sagte, ich habe bisher noch keine Gelesen weil mir das Drumherum nicht gefiel. Das heißt NICHT, dass ich keine Zeitreisengeschichten lesen würde, wenn ich eine finden würde, bei der mir der Klappentext spontan zusagt.
Mal ganz ehrlich, ich kann mir nicht vorstellen, dass du alle Bücher jedewegen Genres liest, weil sie dich nicht jucken. Schon mal einen von diesen Kitschromanen gelesen? Mit der Frau und dem Mann auf dem Cover, die Frau mit Blume im Haar und der Mann mit nacktem, eingeöltem Oberkörper? Das glaube ich nicht. Wo bleibt da das Ausprobieren des Neuen?
Was soll damit sein? Wenn der utor sich entscheidet, dass er lediglich vorhat, den Leser zu verwirren, soll er. Ich muß es ja nicht lesen.
Oder was meinst du?
Na ja, bei Lovecraft gibt es ja nicht unbedingt so viele Charaktermomente. Die Brücke zum Menschen würde man da eher über Emotionen als über Protagonisten schlagen. Und das sind dann auch eher die eigenen Emotionen als die der Figuren.
@Kain:
ich sags mal so. Bevor ich das Buch anlese, weiß ich das natürlich nicht. Wenn ich aber auf den ersten paar Seiten schon feststelle, dass mir der Protagonist absolut unsympathisch ist und mir das Buch auch ansonsten nichts zu bieten scheint, landet es halb gelesen im Bücherregal.
Und dann sag ich auch: Nein, ich hab das Buch nicht gelesen, weil mir der Protagnost nicht gefiel. Ist bisher nur einmal vorgekommen.
"Unity of effect" ist aber Poe. Und heißt ja nur, dass man dem gewünschten Effekt alles unterordnen soll bzw. dass jedes verwendete Mittel in einer Erzählung einzig dem gewünschten Effekt zu dienen hat.
Quoted
Und an der Stelle fehlt mir jetzt einfach mal die Brücke zu meiner Meta-Aussage. Ich verstehe den Zusammenhang nicht.
Geschichten handeln von Menschen. Geschichten wegen ihres "Drumherum" abzulehnen, scheint mir sinnlos.)
Geschichten handeln von Menschen. Geschichten wegen ihres "Drumherum" abzulehnen, scheint mir sinnlos.)
Ist natürlich abhängig vom Effekt, aber da geht es eben nicht immer um Menschen. Nimm "Landors Landhaus". Das ist 'ne freakin' Ortsbeschreibung (nicht, dass ich die Geschichte schlecht fände).
Zwischen "nicht mögen" und "egal" ist aber auch ein Unterschied.
"Egal" ist eine Todsünde für jeden Autor. Aber eine Figur regelrecht zu hassen und genau deshalb das Buch weiter zu lesen, weil man wissen will, ob den Arsch die gerechte Strafe ereilt, das ist doch durchaus normal, oder? (Um mal eine triviale Grundsatzkonstruktion zu nehmen.)
Ebenso funktioniert Literatur ja oft über einen Reifungs- und Wandlungsprozeß. D.h. grade die Wandlung vom Unsympathen zum Sympathen ist Thema vieler Romane.
Ich kenne den Text jetzt nicht. (Du weißt ja, ich bin nicht bei Festa gelandet.) Eine reine Ortsbeschreibung würde ich aber schwer als Geschichte durchgehen lassen. Nehmen wir als Gegenbeispiel die vollkommen protagonistenlose Erzählung "Es werden kommen leise Regen" von Bradbury. Die beschreibt ein Haus, aber gerade in der Widerspiegelung der Dinge in diesem Haus finden sich die Menschen als indirekte Protagonisten wieder. Insofern handelt sie eben doch wieder von Menschen, indem sie erzählt, weshalb da keine Menschen sind.
Quoted
It is not the purpose of this work to do more than give in detail, a picture of Mr. Landor's residence - as I found it. How he made it what it was - and why - with some particulars of Mr. Landor himself - may, possibly form the subject of another article.
Meanwhile: ist eigentlich in den Staaten was passiert? BTT?

