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Du meinst, dass er evtl wieder geboren wird?hm, also mal kurz off-topic: unterm birnbaum & irrungen,wirrungen sind zwar ganz nette bücher, aber fontane find ich ja jetzt auch nicht sooo prickelnd![]()
ich denke, ein besseres beispiel für einen vergleich wäre Matrix.
Neo stirbt am Ende. Er opfert sich. Er stirbt einen Heldentod.
Aber kam das gut bei den Zuschauern an? Ich weiß es nicht (Ich weiß es wirklich nicht!).
Was jedenfalls nicht gut ankam, war eben Matrix Revolution (also Matrix 3). Der Film als ganzes. (Mir hat er sehr gefallen).
Möglicherweise hatte das ja etwas mit dem Tod des Protagonisten zutun? Wer weiß.
Ähm, es gibt einige eute, die dir da widersprechen würden. Es gibt die (leider/ GsD)nicht sehr weit verbreitete Theorie, dass er am Ende überlebt. (warum ist das weitesgehend unbekannt? ) schau dir doch mal das ende von "Matrix" an, und sag mir, was dir auffällt![]()
Du meinst, dass er evtl wieder geboren wird?hm, also mal kurz off-topic: unterm birnbaum & irrungen,wirrungen sind zwar ganz nette bücher, aber fontane find ich ja jetzt auch nicht sooo prickelnd![]()
ich denke, ein besseres beispiel für einen vergleich wäre Matrix.
Neo stirbt am Ende. Er opfert sich. Er stirbt einen Heldentod.
Aber kam das gut bei den Zuschauern an? Ich weiß es nicht (Ich weiß es wirklich nicht!).
Was jedenfalls nicht gut ankam, war eben Matrix Revolution (also Matrix 3). Der Film als ganzes. (Mir hat er sehr gefallen).
Möglicherweise hatte das ja etwas mit dem Tod des Protagonisten zutun? Wer weiß.
Ähm, es gibt einige eute, die dir da widersprechen würden. Es gibt die (leider/ GsD)nicht sehr weit verbreitete Theorie, dass er am Ende überlebt. (warum ist das weitesgehend unbekannt? ) schau dir doch mal das ende von "Matrix" an, und sag mir, was dir auffällt![]()
Hm, also auf die Idee bin ich nie gekommen. Für mich war immer offensichtlich, dass die Gleichung bei 0 = 0 steht und sowohl Smith, als auch Neo sterben.
Vllt mag er ja wiedergeboren werden oder sowas in der art... aber das kann ja jeder Zuschauer selbst für sich entscheiden.
Oder worum geht es in dieser Theorie? Erzähl mal bitte![]()

Wie man das "man" jetzt auch deuten will, wenn man mal ganz weit in sich geht, dann wird wohl ein überwiegender Teil der Kinozuschauer einen Superheldenfilm sehen, der nicht mit dessen Tod endet.
Du hast "man" ganz eindeutig im Sinne von "der Kinozuschauer" verwendet. Und wenn ich ganz weit in mich gehe, kann ich mir immer noch nicht herausnehmen, vorherzusagen, was wohl "ein überwiegender Teil der Kinozuschauer" sehen will. Dafür geben Fimstudios Millionen Dollar an Studien aus, dafür gibt es Testvorführungen etc. Herausgeschmissenes Geld! Sie müssten einfach nur dich fragen!
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Und da gehen doch wohl viele Leute (damit nicht irgendjemand meint, ich würde ihm seine Meinung vorgreifen) mit der Prämisse rein, unterhalten zu werden und Popcorn essen zu können. Die meisten erwarten nicht, dass der Protagonist eines Superheldenfilms stirbt. Wenn ich Fontane lese, gehe ich davon aus, dass der Protagonist am Ende stirbt. Bei einem Superheldenfilm fände ich dies jedoch weniger schön.
Chris Nolan will aber vielleicht auch einen für Blockbuster Verhältnisse hochwertigen Film machen. Und bist du ernsthaft der Meinung, ein Künstler sollte die Erwartungen seines Publikums erfüllen? Wie überaus langweilig! Ich liebe es, wenn ein Regisseur/Autor es schafft, mit meinen Erwartungen zu spielen und diese dann genüsslich durchkreuzt.
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Wenn wir uns jetzt aber mal die bekannten Superhelden ansehen, eben Superman/Spiderman/Batman usw. liegt da die Sachlage etwas anders. Am Beispiel Batman lässt sich verdeutlichen: Um die Figur ist bereits ein gesamtes Universum existent. Das mag zwar vielen Kinobesuchern im Detail nicht bekannt sein, von Robin und Batgirl haben die meisten aber zumindest mal was gehört. Sie wissen nun, dass es um die Figur Batman noch viel mehr Erzählungen gibt, als um den Romanheld XY, der in der in sich geschlossenen Diegese umhergeht
. So lässt er nur Aspekte aus, die vielleicht sowieso eher unbedeutend sind.
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Schauen wir uns mein Lieblingsbuch () Effi Briest an. Die Protagonistin stirbt am Ende. Mag zwar symbolisch eine gewisse Bedeutung haben - mehr aber auch nicht. Es macht den Roman schlicht und ergreifend nicht gut. Die Kritik am System, an der Gesellschaft, das Aufgreifen des Ehrbegriffs, dass zeichnet diesen Roman aus und bildet ehrlich gesagt, auch den spannensten Teil der ganzen Erzählung. Effis Tod am Ende setzt dem ganzen quasi nur noch die Krone auf, macht das Buch aber eben nicht zu dem was es ist.
Richtig, Effis Tod setzt dem ganzen die Krone auf, er macht die Erzählung aber auch rund. Wie inkonsequent wäre die gesamte Erzählstruktur, die Entwicklung der Charaktere etc, hätte Effi überlebt! Happy End? Alle glücklich? Nee, Effis Tod, der in der ultimativen Schuldfrage mündet, und die konservativ-bornierte Gesellschaft ultimativ anklagt, ist der einzig sinnvolle Schluss in diesem Fall. Hätte sie überlebt, dann wäre ja "alles nicht so schlimm".

Was ich wirklich nicht verstehe, ist, dass du dich so an dem Wort "man" aufhängst.
Ich beziehe damit wahrlich nicht alle Zuschauer ein, aber das dürfte auch den meistern hier klar sein.
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Aber ich bin der festen Überzeugung, das ein Großteil der Kinobesucher kein Interesse an einem sterbenden Hauptdarsteller haben.
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2. nicht den Schritt wagen, Kinoeinahmen zu vergeuden, weil der Normal-Zuschauer enttäuscht wird. Ausnahmen gibt es immer und überall, dass kann man nicht leugnet. Aber wäre in dem Sherlock Holmes, der jetzt letztens im Kino lief, Holmes am Ende gestorben, wären denke ich, sehr viele Leute sehr enttäuscht gewesen, weil das nicht sein darf.
Das bewiesen die damaligen Fans auch schon beim Erscheinen von "Sein letzter Fall". Das gab einen riesigen Aufstand, genauso übrigens, wie der Tod von Spock. Nun, was fällt auf? Die Leute wollen sie nicht sterben sehen, weil sie eben Helden sind.
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Ganz ehrlich? Ein Künstler muss sicherlich nicht die Erwartungen des Publikums erfüllen, sollte dies aber zumindest in weiten Teilen tun, wenn er mit dem Streifen Erfolg haben will. Und da rede ich nicht von "uns" Fanboys, sondern vielmehr von den Leuten auf der Straße, die über die paar Batmanfilme hinaus, gar keinen Kontakt mit der Figur hatten.
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Nun, wenn du sagtst, dass du es genießt, wenn der Regisseur/Autor es schafft, deine Erwartungen zu durchkreuzen, hast du nicht dann schon die Erwartung, dass genau das passiert?
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Im Grunde genommen muss ich sagen, dass ich da vielleicht nicht genau auf der Gegenseite stehe, es jedoch so betrachte, dass ein Autor immer auch gewisse Erwartungen erfüllen sollte, sonst gehts einem nämlich wie mir bei dem fünften Teil von Harry Potter. Ich erwartete Spannung und wurde so enttäuscht, dass dieser Roman bis heute der einzige ist, den ich nicht zuende gelesen habe. Im sechsten Teil war ich nur im Kino. Ich erwartete einen Fantasyfilm und bekam eine Seifenoper mit den Liebesverhältnisen von Ron, Hermine, Ginny, Harry, usw. Da waren meine Erwartungen überhaupt nicht erfüllt. Gar nicht. Ja, da hat es der Regisseur tatsächlich geschafft, meine Erwartungen nicht zu erfüllen, ICH war jedoch bitter enttäuscht.
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Das mag Nolan egal sein, mir als Zuschauer allerdings nicht. Er lässt damit nämlich nicht "unbedeutende" Faktoren weg, sonder schlicht und ergreifend alles. Dann hätte man das besser machen sollen wie bei Catwoman. Kein Gordon, kein Gotham City, kein Bullock usw. Dann hätte man sagen können, dass er das Gesamtuniversum weitestgehend ignoriert. So lässt er noch das ein oder andere Detail drin, was natürlich das Herz jedes Fans höherschlagen lässt.. So lässt er nur Aspekte aus, die vielleicht sowieso eher unbedeutend sind.
Nur ob das beim Zuschauer so ankommt, ist eine andere Frage.
Irgendwo hört die "künstlerische Freiheit" meiner Meinung nach auch auf, zumindest bei existenter Vorlage.
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Richtig. Allerdings war der Grund, weshalb sie stirbt, absolut überzogen.
Es war so ein bisschen so, als müsste Effi jetzt unbedingt an gebrochenem Herz stören, nur um die Gesellschaft anzuklagen.
Die gewünschte Wirkung hatte er nämlich vorher schon erziehlt. Zudem baut seine Geschichte ja auch dem Leben einer realen Person auf, die das ganze Drama um ihre Person überlebt.
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Nur allein der Tod macht eben eine Erzählung nicht besonders gut, noch verleiht er ihr den "Touch", dass an dem Buch etwas besonderes dran wäre. Das schaffen andere Romane sehr gut ohne irgendwelche Todesopfer![]()
Oder man entledigt sich eines Charakters, weil von der charakterlichen Entwicklung her in einer Sackgasse gelandet ist. Gwen Stacy und Betsy Braddock.
Weder das Buch noch der 2. Star-Trek-Teil waren allerdings ein kommerzieller Flop - im gegenteil. Der Tod eines beliebten Helden ist geradezu umsatzfördernd! Frag dich doch mal, warum im DC- und Marvel-Universum alle paar Jahre irgendein Held über die Schippe springt! Und da man, wie ja auch deine Beispiele zeigen, in einem fiktiven Rahmen tote Figuren wieder ins Leben zurückholen kann, fördert man bei deren Rückkehr abermals den Umsatz.
Oder man entledigt sich eines Charakters, weil von der charakterlichen Entwicklung her in einer Sackgasse gelandet ist. Gwen Stacy und Betsy Braddock.
Weder das Buch noch der 2. Star-Trek-Teil waren allerdings ein kommerzieller Flop - im gegenteil. Der Tod eines beliebten Helden ist geradezu umsatzfördernd! Frag dich doch mal, warum im DC- und Marvel-Universum alle paar Jahre irgendein Held über die Schippe springt! Und da man, wie ja auch deine Beispiele zeigen, in einem fiktiven Rahmen tote Figuren wieder ins Leben zurückholen kann, fördert man bei deren Rückkehr abermals den Umsatz.

Der Tod eines Helden kann sich immer gut machen - wenn man ihn denn später wieder zurückbringt (wie im Fall von Sherlock Holmes und Spock), oder wenn man eben von einem Genre ausgeht, in dem es einen Protagonisten, aber eben keinen Helden gibt.
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Noch ein Satz zu Harry Potter: Der Film hat mich nicht qualitativ enttäuscht, sondern sehr wohl inhaltlich. Wenn ich qualitativ enttäuscht gewesen wäre, wäre das doch eher aufgrund des Drehs gewesen und weniger aufgrund des Inhalts.
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Ich erwartete Spannung und wurde so enttäuscht, dass dieser Roman bis heute der einzige ist, den ich nicht zuende gelesen habe.
Bedingt. Aber mehr noch mit Struktur, Aufbu und Erzählweise. Das drögeste Thema kann spanned erzählt werden. Und umgekehrt.
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Der Tod eines Helden kann sich immer gut machen - wenn man ihn denn später wieder zurückbringt (wie im Fall von Sherlock Holmes und Spock), oder wenn man eben von einem Genre ausgeht, in dem es einen Protagonisten, aber eben keinen Helden gibt.
Hm, da würden sicher einige widersprechen.
Nun, tatsächlich würde ich Sherlock Holmes nicht als klassischen Helden sehen.
Spock auch nicht.
Ich glaube eher, Du verrennst Dich da in was.
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Ein Held (althochdeutsch helido) ist eine (meist männliche) Person mit besonders herausragenden Fähigkeiten oder Eigenschaften, die sie zu besonders hervorragenden Leistungen, sog. Heldentaten, treibt. Dabei kann es sich um reale oder fiktive Personen handeln, also um Gestalten der Geschichte, aber auch der Legende oder Sage. Die Taten des Helden bescheren ihm entsprechenden Heldenruhm. Seine heldischen Fähigkeiten können von körperlicher Art (Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer etc.) oder auch geistiger Natur sein (Mut, Aufopferungsbereitschaft, Einsatzbereitschaft für Ideale oder Mitmenschen).

This post has been edited 1 times, last edit by "AcidKid" (May 1st 2010, 12:35am)