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This post has been edited 4 times, last edit by "badsoul" (Mar 12th 2007, 10:39am)
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Original von badsoul
Aufgrund der Diskussion um die neuen Batman Hefte stelle ich fest, dass die meisten Menschen einen einseitigen, unrealistischen und tief deprimierten Batman lieber haben als einen Batman, der rational ist und sich (wie es sich für einen Helden gehört) sich um seine Mitmenschen kümmert.
Batman ist ein Held und das was ihn antreibt ist nicht primär die Rache sondern der Wunsch, dass niemandem das widerfährt was ihm wiederfahren ist.
Das was Batman antreibt ist der Wille die hilflosen menschen vor den kriminellen zu schützen. Das was ihn primär antreibt ist also die Fürsorge und Mitgefühl für die Menschen. Darum ist ein a****loch Batman unrealistisch. Batman kann sich aufgrund Bitternis, Niederlage und Enttäuschung vielleicht mal daneben benehmen aber eben nicht für immer!!!
Diese Interpretation von einem isolierten alles hassendem Batman ist deshalb unrealistisch weil es verdammt einseitig ist und weil solch ein Verhalten jeden Menschen nach einer gewissen Zeit zerstört hätte. Es musste eine Wende kommen, in der Batman immer noch als Albtraum der Kriminalität aber zur gleichen Zeit als Hoffnung für die Menschen dargestellt wird. Außerdem kann ich nicht verstehen was daran so Weichei mäßig sein soll, wenn man sich zivilisiert mit jemanden unterhält oder ein Wort der Anerkennung und Respekt von sich gibt. Nein genau solch ein Verhalten ist Mut. Die Anerkennung von seinen Mitmenschen und die Fähigkeit und wille jeden mit dem nötigen Respekt zu behandeln ist wirklicher Stärke. Mut ist sich selbst zu überwinden und seine innerlichen Dämonen zu besiegen.
ganz ehrlich wer einen Charakter will der sich abkapselt, vor niemandem Respekt hat und eine einseitige Hass Maschine ist sollte punischer lesen und nicht Batman.
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Original von breedstorm
Naja, die Figur hat(te) sich dahin entwickelt.
Gerade nach der Identity Crisis wurde z.B. sein Mißtrauen ja sinnvoll erklärt.Wenn man nen grinsenden Batman will, sollte man vielleicht zu alten Ehapa Ausgaben greifen, wie z.B. die Superfreunde. Nicht meine Welt.
This post has been edited 1 times, last edit by "badsoul" (Mar 12th 2007, 12:26pm)
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Original von badsoul
Man kann mit seine freunde und verbündete freundlich umgehen und trotzdem die kriminellen eine Angst einjagen. Es ist ja nicht so, dass er jetzt dem Joker einen Blumenstrauß präsentiert. Es geht darum, dass er den Menschen, die ihn unterstützen und für ihn ihr Leben riskieren mit dem nötigen Respekt entgegenkommt. Außerdem ist es für sein seelisches Gleichgewischt wichtig diese Kontakte zu seine Freunde zu erhalten und zu pflegen.
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Original von badsoul
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Original von breedstorm
Naja, die Figur hat(te) sich dahin entwickelt.
Gerade nach der Identity Crisis wurde z.B. sein Mißtrauen ja sinnvoll erklärt.Wenn man nen grinsenden Batman will, sollte man vielleicht zu alten Ehapa Ausgaben greifen, wie z.B. die Superfreunde. Nicht meine Welt.
Ja sein misstrauen wurde ja erklärt. Aber der punkt ist wie lange muss er noch ein Psychopat bleiben?? Es ist unrealistisch, dass er es für immer bleibt. Die Entwicklung zu einem menschlichen Batman ist die logische Weiterentwicklung. Denn die alternative wäre SELBSTZERSTÖRUNG.
Man kann mit seine freunde und verbündete freundlich umgehen und trotzdem die kriminellen eine Angst einjagen. Es ist ja nicht so, dass er jetzt dem Joker einen Blumenstrauß präsentiert. Es geht darum, dass er den Menschen, die ihn unterstützen und für ihn ihr Leben riskieren mit dem nötigen Respekt entgegenkommt. Außerdem ist es für sein seelisches Gleichgewischt wichtig diese Kontakte zu seine Freunde zu erhalten und zu pflegen.
und zu Stimpy ich bezwecke garnichts. Ich führe lediglich Konversation. wollte wissen wie andere dazustehen.

This post has been edited 1 times, last edit by "Stimpy" (Mar 12th 2007, 1:16pm)
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Original von badsoul
Hi Stimpy du hast recht es scheint als hätte ich mich nicht eindeutig ausgedrückt. sorry.
Mir ging es um den Unterschied vor und nach der infinite crisis.
ich finde die Darstellung nach der crisis genau richtig und begrüße sie auch.
Es ging nur einfach darum, dass einige die nach crisis version (dazu zähle ich mich) besser fanden und einige die vor der crisis version beser fanden.
Batman hat vor der crisis nicht soviel mitgefühl und verständnis gezeigt.
z.B sein Verhalten gegenüber Alfred in infinite crisis 2.

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Original von Neocles
Der Mythos Batman ist und bleibt nun mal die Auslotung der tiefsten menschlichen Abgründe.

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Zudem würde seine Ambivalenz in der Charakterisierung der wahren Person/Maske so nicht funktionieren. Es gibt ja genügend Geschichten, in denen gezeigt wird, dass er als Bruce Wayne deine oben genannten, Menschen unterstützenden Kriterien erfüllt. Wenn er dies sowohl als BW als auch als Batman machen würde, wäre die Doppelidentität nutzlos und wir könnten wieder zu einem Batman der 60er und 70er von Erde 2 zurückkehren. Dies wäre ein offensichtlicher Rückschritt.
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Ich habe nichts gegen einen positiv eingestellten Batman. Aber ich finde, dass er (noch) nicht (unter Berücksichtigung seiner Funktionen)in unser heutiges Weltbild passt.
This post has been edited 1 times, last edit by "Fear of God" (Mar 12th 2007, 2:42pm)
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Original von Fear of God
[klugscheiß]60/70erJahre = Erde-1[/klugscheiß]. Der Bruce Wayne der letzten Jahre hat sich so verhalten, als würde er am Asperger-Syndrom leiden. Was du gegen den Bronze Age Batman hast, ist mir ja ein Rätsel. Hier hat man endlich die perfekte Balance aus den "spaßigen" Jahren des Silver Age und den Pulp-Stories aus den ersten Jahren gefunden. War gleichzeitig für Kinder und für ältere Leute geeignet. Außerdem hatte Batman damals auch sowas wie Moral. Im Grunde genommen wie die Animated-Series.
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Original von Fear of God
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Ich habe nichts gegen einen positiv eingestellten Batman. Aber ich finde, dass er (noch) nicht (unter Berücksichtigung seiner Funktionen)in unser heutiges Weltbild passt.
Welcher Superheld passt überhaupt in unser Weltbild?
This post has been edited 1 times, last edit by "Neocles" (Mar 12th 2007, 3:15pm)
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Original von badsoul
ganz ehrlich wer einen Charakter will der sich abkapselt, vor niemandem Respekt hat und eine einseitige Hass Maschine ist sollte punischer lesen und nicht Batman.
Skandal! Wenn der der Rainer hört.... und wehe du redest dich raus mit "Ich hab den Ennisher" gemeint, dann gibbet abba Haue!

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Original von badsoul
...und zu Stimpy ich bezwecke garnichts. Ich führe lediglich Konversation. wollte wissen wie andere dazustehen.

This post has been edited 1 times, last edit by "executor" (Mar 12th 2007, 5:50pm)
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Original von Herb-Man
Was mir aber ungut aufstößt, ist die abgeschlossene Geschichte am Ende von Batman 3. Da schwingt Batsy auf einen Handtaschendieb zu, prügelt so lange brutal auf ihn ein, bis dieser vor eine fahrende Bahn stürzt und vom Zug überfahren wird. WHAT THE F****???
[...]
Auf den Prügel-Bildern sieht man im Hintergrund Bruces Eltern...was will man uns damit sagen?
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Original von Neocles
Naja, also ich meinte schon den Batman von Erde 2. Den der in einer fröhlichen Welt gelebt hat, geheiratet hat, Polizeichef wurde etc...
Ob Erde-2 so ein fröhlicher Ort war? Immerhin ist das die Welt, in der Batman mit Absicht Menschen umgebracht, gegen Nazis gekämpft hat und seine Frau gestorben ist, nachdem sie erpresst wurde
Da nehmen sich die beiden ersten Erden nicht viel. Aber im Vergleich zum heutigen Gotham City waren das die reinsten Paradise 
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Ich muss ja auch sagen, dass ich mit Tim Burtons Batman (somit auch eher die Neigung zu Millers Batman) aufgewachsen bin. Ich finde auch, dass die 86er Neuinterpretation einfach den Batman zeigt wie er sein sollte. Bei euch (Fear of God, badsoul), soll auch nich bös gemeint sein, bekomme ich aber eher das Gefühl, dass Adam West + Superfreunde + He-Man Moral das richtige Konzept ergeben, und dagegen streube ich mich einfach.
Post-Watchmen-Batman drei paar Schuhe sind. Beim ersten Batman-Film hat man lange am Skript gearbeitet, weil keines richtig funktioniert hat. Schließlich hat man dann eine Mischung aus Batmans ersten Geschichten von 1939/40, etwas Neal Adams-Style und extra viel von Burtons eigenen Visionen (bei Batman Returns dominiert er dann komplett) verwendet. Während "dieser" Batman zwar auch den Tod seiner Feinde in Kauf nimmt, wirkt Bruce Wayne als Person überhaupt sehr verwirrt, das gabs eigentlich in den Comics bis dahin (und auch nachher) nie. (BTW: Tim Burton wollte eigentlich im 3. Teil "Batman Redemption" die Brücke schlagen). Frank Millers Batman war dann zumindest in Dark Knight zwar extrem brutal in seinen Methoden, als Bruce Wayne war er dagegen extrem zynisch, aber doch kein A*******. Da dies alles in einer besonderen Situation passiert isses ja in Ordnung, so isses mit den alten Leuten
. Dagegen ist der Batman den wir seit einigen Jahren erleben, geschrieben von schlechten Autoren, die gerne so "cool wie Frank Miller" wären, es aber nicht sind, ein absolut durchgeknallter Psychopath. Gleichzeitig kann er alles. Chemie, Physik, Ingenieurwesen. Fehlerlos. Wie lahm. Da kann ich nicht mal mit seinen Problemen Mitleid empfinden.
(Grant Morrison hat übrigens zu diesem ganzen Theman, also Batmans Verhalten etc. ganz interessante Ansätze, wenn du willst, kann ich ja mal versuchen, die wiederzugeben).
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Außerdem denke ich, dass der Bronze Age Batman nur wenig mit dem Batman der Animated Series gemeinsam hat.
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Authority? Elite? Punisher? Ein Batman, der den Feind hinter jeder Ecke vermutet?
). In einer realistischen Welt hätte man Batman und den Punisher längst niedergejagt, ganz zu schweigen, dass Leute wie der Joker LÄNGST tot wären (vollkommen irrelevant ob es die Todesstrafe gibt oder nicht).
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Aber wie ich gesagt habe: Man muss das ganze zweiteilig sehen:
die Helden, die das Gute widerspiegeln (Superman) und Batman, der das Böse mit "Bösem" bekämpft. Es geht nicht darum welcher Held in unser Weltbild passt, sonder welcher Held Teilaspekte der realen Welt eher verkörpern (und dazu zählen verschiedene Versionen Batmans).