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3,221

Wednesday, August 15th 2007, 10:16pm

Quoted

Original von CatClaw
es fallen eben immer die besonderen ausreißer nach oben und unten auf.


Das tun sie, die nach unten ganz besonders ...

Quoted


nimm z.b. termi: der bewertet ja auch alles wo x-men draufsteht mit 10/10 ;)


Erst seit kurzem hat er sich auf diese "Minimalwertung" zurückgezogen, vorher hieß das meistens 1000000000/10, 100000/10 oder 1000/10 ;) ;)

Was Comics angeht, bin ich halt letztlich "Fan" (wenn auch, wie gesagt, nicht unbedingt der Marvel-Fan): Ich bin oft begeistert, wenn ich was lese, und zuweilen sehr enttäuscht, aber selten dümpeln die Werke aus meiner Sicht im belanglosen Mittelfeld.

Ich kann mich nur wiederholen: Leute wie termi mit ihrer geäußerten Euphorie sind mir lieber als die nivellierten Mittelmaßler.

3,222

Wednesday, August 15th 2007, 10:22pm

Quoted

Original von L.N. Muhr

Quoted

Original von jensen
Aber das ist noch nicht einmal der wesentliche Punkt. In dem Moment, in dem hier ein "Raum" nicht nur ein Bewusstsein hat, sondern eine menschenähnliche Gestalt annimmt, bin ich geistig eh aus dem Werk ausgestiegen. Das ist mir einfach zu abgefahren. Und so etwas findest Du, mit Verlaub, bei Star Wars nicht, mögen dort auch allerlei verschrobene Gestalten rumlaufen


leider.

phantasie sollte sich nicht selbst begrenzen. überraschenderweise sind es grade die phantastischen genres, die sich begrenzen, am häufigsten in form ewiger redundanz, aber gleich danach auch in form fehlenden mutes. 90% aller science fiction und fantasy sind in meinen augen ausdruck fehlenden erzählerischen mutes und geschicks.


Aber müssen nicht auch fantastische Geschichten so etwas wie "innere Begrenzungen", also Dinge, die nicht möglich sind, beinhalten, um überhaupt Spannung erzeugen zu können? Gerade die hier immer wieder diskutierten Wiederauferstehungen von Comicfiguren sind für mich ein gutes Beispiel dafür, wie die wiederholte Verletzung bestimmter Grenzen, in diesem Fall eben der des Todes einer Figur, einigen hier nach und nach den Spaß an gewissen Serien nimmt, weil alles beliebig wird und jede Entwicklung in den Geschichten durch irgendein hanebüchenes fantastisches Element zurückgenommen werden kann (ging mir zumindest bei Batman mit Jason Todds Rückkehr so. Na gut, die anhaltend schrottigen Stories werden auch einen gewissen Anteil gehabt haben... ;)).
"Rock-Paper-Scissors-Lizard-Spock!"

CatClaw

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Wednesday, August 15th 2007, 10:23pm

Es gibt eben Comics die sind keine 0 und keine 9 bzw. 10. Viele wollen sich nach oben und unten auch Luft lassen. Man weiß ja nicht wie schlimm ;) oder gut es nochmal kommt.
Ich glaube: Alle die kein English lesen wollen/können aber intelligent genug für Comics sind, sind auch Panini Kunde.

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3,224

Wednesday, August 15th 2007, 10:38pm

Quoted

Original von CatClaw
Es gibt eben Comics die sind keine 0 und keine 9 bzw. 10. Viele wollen sich nach oben und unten auch Luft lassen. Man weiß ja nicht wie schlimm ;) oder gut es nochmal kommt.


Seltsam, gerade eben wollte ich noch genau auf dieses schwachsinnige "Luft nach oben oder unten lassen" als typisches Beispiel eingehen, dann dachte ich mir, lass es. Also, jetzt deutlich: Tinnef!
Was soll das? Ist ein Comic gut oder nicht? Interessiert mich heute, was da noch kommt? In letzter Zeit ist mir das bei anderen Leuten öfter aufgefallen, und ich kann das überhaupt nicht verstehen. Ich bewerte einen vorliegenden Comic danach, ob er mir gefällt, ob er mich unterhält und meinetwegen auch, ob er sein Geld wert ist. Trifft das heute alles mit "bestens" zu, gibt's 'ne 10, trifft das absolut nicht zu, gibt's 'ne 0, was denn sonst?! (Dazwischen gibt es natürlich Abstufungen)
Ist doch egal, was da noch kommen mag.

Ganz ehrlich: Dieses "Luft nach oben oder unten lassen" finde ich halbherzig, farblos und - ja! - sogar feige, weil man sich damit auf eine bequeme Position zurückzieht. Ich warte erstmal ab ... :rolleyes: :rolleyes:

CatClaw

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Wednesday, August 15th 2007, 10:44pm

vielleicht geht es dir ja auch irgendwann mal so, dass du etwas mit einer 10 bewertest und später etwas liest, was nochmal um einiges besser ist und die gegebene 10 relativiert. :) dann verstehst du vielleicht den ansatz.
Ich glaube: Alle die kein English lesen wollen/können aber intelligent genug für Comics sind, sind auch Panini Kunde.

3,226

Wednesday, August 15th 2007, 10:46pm

Quoted

Original von Floyd

Aber müssen nicht auch fantastische Geschichten so etwas wie "innere Begrenzungen", also Dinge, die nicht möglich sind, beinhalten, um überhaupt Spannung erzeugen zu können?


müssen sie denn überhaupt spannung erzeugen? längst nicht jedes erzählen dient einzig und allein dem spannenden erzählen. (hier müssten wir natürlich "spannend" definieren. ich meine hiermit - und wahrscheinlich auch du - ein rein positiv unterhaltsames, konstant auf einen höhepunkt ausgerichtetes werk oder teil eines werkes.) im bereich des mainstreams würde ich "maus" etwa als werk sehen, das komplett unspannend ist: jeder, aber auch wirklich jeder weiss, wie es ausgeht, und auch die schritte dahin sind weitgehend klar. die faszination, die von "maus" ausgeht, ist eine rein erzählerische, ist also das WIE, nicht das WAS.

und diesen mut, geschichten losgelöst von einem reinen spannungsreflex zu erzählen, wünsche ich mir öfter. merkwürdigerweise sind grade im comic die werke, die nicht der phantastik zuzuordnen sind, hierbei kreativer als jene, die der phantastik zuzuordnen sind.

Quoted

Gerade die hier immer wieder diskutierten Wiederauferstehungen von Comicfiguren sind für mich ein gutes Beispiel dafür, wie die wiederholte Verletzung bestimmter Grenzen, in diesem Fall eben der des Todes einer Figur, einigen hier nach und nach den Spaß an gewissen Serien nimmt, weil alles beliebig wird


ja, aber hier wird nicht das phantastische element - also die erklärung - als störend empfunden. sondern eben die redundanz: dass im grunde jeder, der stirbt, auch wiederkommt. genau das ist eben auch fehlender mut: eine tote figur auch einmal tot sein zu lassen.

letztlich ist jede schilderung einer auferstehung hanebüchen, querverweis -> siehe "macguffin" irgendwo im netz. weil man die auferstehung einer figur nicht erzählen kann, ohne den realitätssinn der leser in irgendeiner form zu strapazieren, ist es nahezu wurscht, wie ein charakter wiederkommt. schlimm ist, daß jeder charakter es tut.


“I am just a human being… I’m not a guru or a leader or a demigod of any kind.” – Grant Morrison

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Wednesday, August 15th 2007, 10:55pm

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Original von CatClaw
vielleicht geht es dir ja auch irgendwann mal so, dass du etwas mit einer 10 bewertest und später etwas liest, was nochmal um einiges besser ist und die gegebene 10 relativiert. :) dann verstehst du vielleicht den ansatz.


Maybe, bisher jedenfalls nicht, und ich weiß nicht, ob das unbedingt mit Quantität einhergeht. Gerade heute habe ich noch in einem anderen Thread die für mich "besten" Spidey-Comics aufgezählt, und ich meine nur díe "besten" - da reicht nach wie vor eine Hand (wenn auch "ausgereizt"), ein Teil davon liegt jetzt schon weiter zurück, und ich würde keine einzige 10 davon revidieren. Im Gegenteil, ein Schuh wird erst andersherum daraus: Ich habe inzwischen "meine" vier, fünf Referenzwerke, und alles, was noch kommt, ebenso alles, was ich noch an älteren Sachen und Klassikern lese, muss sich daran messen lassen.

JackOLantern

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Thursday, August 16th 2007, 6:20am

Quoted

Original von jensen
Ich habe inzwischen "meine" vier, fünf Referenzwerke, und alles, was noch kommt, ebenso alles, was ich noch an älteren Sachen und Klassikern lese, muss sich daran messen lassen.


Heißt das, Du "nimmst" auch keine (für Dich neuen) "Referenzwerke" mehr auf?

Bzw. finde ich die Aussage gefährlich: Jeder Comic, den Du liest ,nimmt, ob gut oder schlecht, ob göttlich oder beschissen, Einfluss auf deine weitere Sicht anderer Werke, älter oder neu, gelesen oder noch zu lesen.

munk12

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Thursday, August 16th 2007, 7:46am

Quoted

Original von JackOLantern

Quoted

Original von jensen
Ich habe inzwischen "meine" vier, fünf Referenzwerke, und alles, was noch kommt, ebenso alles, was ich noch an älteren Sachen und Klassikern lese, muss sich daran messen lassen.


Heißt das, Du "nimmst" auch keine (für Dich neuen) "Referenzwerke" mehr auf?


Ich denke nicht, dass er so verstanden werden will. Es bedeutet doch letztlich nur, dass man für sich einen Maßstab bildet, an dem man neu gelesene Sachen messen kann. Das schließt ja nicht aus, dass man von einem Comic so begeistert ist, dass man es als weiteres Referenzwerk aufnimmt.


„Life doesn’t have plots and subplots and denouements. It’s just a big collection of loose ends and dangling threads that never get explained.“.
- Grant Morrison als "er selbst" in Animal Man, vol. 3: Deus ex machina

Seppstock

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Thursday, August 16th 2007, 8:05am

New Arden Chronicles: Silent Night 1/5
Eine solide Eröffnung der Storyline. Während die Story direkt fesseln kann, gibt es bei den Zeichnungen sowohl Höhen, als auch Tiefen. Manche Szenen sind exzellent gelungen, andere leider unterdurchschnittlich. Die Hintergründe sind durchweg genial, die schneebedeckte Stadt und der ständige Schneefall sind die absoluten Highlights des Heftes. Außerdem wissen die Kostüm-Designs, trotz eindeutiger Anlehnungen, zu gefallen.
7/10

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Thursday, August 16th 2007, 8:40am

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Original von munk12

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Original von JackOLantern

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Original von jensen
Ich habe inzwischen "meine" vier, fünf Referenzwerke, und alles, was noch kommt, ebenso alles, was ich noch an älteren Sachen und Klassikern lese, muss sich daran messen lassen.


Heißt das, Du "nimmst" auch keine (für Dich neuen) "Referenzwerke" mehr auf?


Ich denke nicht, dass er so verstanden werden will. Es bedeutet doch letztlich nur, dass man für sich einen Maßstab bildet, an dem man neu gelesene Sachen messen kann. Das schließt ja nicht aus, dass man von einem Comic so begeistert ist, dass man es als weiteres Referenzwerk aufnimmt.


So ist es!
Gerade letzte Woche noch hat mich Spideys erste Begegnung mit Morlun (Best of Marvel 3) noch so begeistert, dass das prompt auf die Liste kam, die aber überschaubar bleibt. Im Grunde habe ich je Superheld momentan vier, fünf Referenzwerke, in ein oder zwei Jahren sind das vielleicht jeweils zehn, wer weiß. Und vielleicht fliegt auch mal ein Werk raus. Dann würde ich es Zweifel nochmals lesen und neu bewerten, was ich für völlig legitim halte. Das "entwertet" die alte 10 nicht, stellt den Comic aber in ein neues Licht.

JackOLantern

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Thursday, August 16th 2007, 8:48am

Entweder sprichst Du nun sehr bildhaft, oder aber ich gehe da völlig anders ran: Klar habe auch ich meine Meilensteine und Klassiker, aber "Vergleiche" kommen eher intuitiv und unterschwellig, als dass ich Werke wirklich bewusst mit diesen "Referenzen" vergleichen würde ...

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Thursday, August 16th 2007, 9:05am

Quoted

Original von JackOLantern
Entweder sprichst Du nun sehr bildhaft, oder aber ich gehe da völlig anders ran: Klar habe auch ich meine Meilensteine und Klassiker, aber "Vergleiche" kommen eher intuitiv und unterschwellig, als dass ich Werke wirklich bewusst mit diesen "Referenzen" vergleichen würde ...


Ich glaube, ich spreche zu bildhaft: Natürlich lege ich die Morlun-Story nicht neben die "Spinnenjagd" und vergleiche das dann bewusst. Aber wenn mich ein Comic so sehr begeistert, frage ich mich nach dem Lesen schon selbst: Hat das jetzt genug Klasse, um mit meinen Lieblingscomics in einem Atemzug genannt zu werden?
Die ersten Vergleiche, schon beim Lesen, stellt man sicher intuitiv und unterschwellig an. Aber der Schritt, zu sagen "ja, das gehört zu meinen Meilensteinen" geschieht meines Erachtens sehr bewusst.

3,234

Thursday, August 16th 2007, 10:53am

Diese ganze "Zankerei" um die Zahlen in den Review-Threads zieht sich irgendwie wie ein roter Faden durch all diese Threads. Und da frage ich mich dann schon, inweit diese Skala überhaupt immer noch Sinn macht, zumindest für dieses Forum. Ich unterhalte mich auch gerne über Comics. Deswegen bin ich ja auch hier. Aber ich bin nicht hier, um irgendwelche subjektiv gesetzten Zahlen, die eher eine Ergänzung, bzw. Zusammenfassung zu dem eigentlich wesentlich wichtigeren Text sein sollten, zu verteidigen/rechtfertigen. Ich hab schon mittlerweile den Eindruck, dass diese Skala vieeel zu ernst genommen wird. Aber wer diese Skala weiterhin unbedingt beibehalten will, soll das natürlich tun.
Die dt. Punisher Fanpage, nun endlich wieder online:




oder


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JackOLantern

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Thursday, August 16th 2007, 10:57am

Skalen sind, seit es Testhefte gibt, eben eine sehr zarte Versuchung. Ob Autozündkerze, DVD-Ausstattung, Soundqualität, Gleitgel oder Zeppelinflugveranstalter - nicht erst seit Stiftungwarentest kriegt man als Verbraucher die "Wertungen" nur so um die Ohren geknallt. Sei es in Prozent, sei es in Schulnoten, sei es in Punkten, sei es im Dezimalschnitt, sei es in Icons, sei es in ... whatever. Man gewöhnt sich dran. Und nimmt den eigentlichen Texten der Reviews, wie Du so schön sagst, manchmal fast den Wert oder die Aussagekraft, da sie letztlich auf ein Zahlenpaar reduziert werden können.

Umbra Wolf

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Thursday, August 16th 2007, 12:01pm

-Doppelpost-

This post has been edited 1 times, last edit by "Umbra Wolf" (Aug 16th 2007, 12:05pm)


Umbra Wolf

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Thursday, August 16th 2007, 12:03pm

Ultimates Vol. 2

Der Abschluss meiner liebsten UU-Serie so wie ich sie kennen und schätzen gelernt habe.

Storyarc 1 dreht sich um Thor, ein Charakter, der für mich genau zeigt wie ich mir das Konzept des ultimativen Universums vorstelle, wünsche und wie es sein sollte und die Folgen aus dem Amoklauf des Hulks.

Millar gelingt es diesen ambivalenten Alt-Hippie, der nur gutes tun will, genau so darzustellen, dass man sich bspw. sehr gut in Ironman versetzen kann, der sich auch fragt, ob er denn das richtige tut.

Die sehr gute Charakterzeichnung setzt sich denn in der Bannner-Story gut fort, wo man mit dem Charakter auch mitleidet und wieder sieht wie sehr sich UU und 616 unterscheiden.

Schließlich gipfelt das ganze in der Figur des Henry Pyms, den man zwar hassen will (und eigentlich auch muss), aber trotzdem ein gewissen Mitleid verspürt, wenn man sieht wie sein Leben s´den Bach runtergeht.

Auch die Darstellung der Defenders zeigt für mich, wie sich das UU vom klassischen Universeum abgrenzen sollte: Nicht jeder B-Charakter braucht Superkräfte, die er nur dadurch bekommen hat, dass er ein Atomkraftwerk schief angeguckt hat.

Der finale Arc geht dann noch mal in die vollen und wird für meinen Geschmack fast schon zu politisch.
Die Ultimates sind nun endgültig zur Armee verkommen, die auch zu präventiven Schlägen eingesetzt wird. Die einde Amerikas sammeln deshalb ihr eigenes Team und bereiten sich zum Gegenschlag vor.

In diesem Arc gibt es zwar immer noch viele gute Szenen und einen grundsoliden Spannungaufbau, aber trotzdem schwächelt Millar hier:
Perun wird schlicht und ergreifend "vergessen" und der Darth Maul Spruch von Clint ist ein sich selbst kopierender Millar, wie auch das gesamte Finale sehr an das Ende der ersten Staffel erinnert; einige hervorragende Momente (Can you tell Hulk the formula for Coa-Cola?) sind aber immer noch drin.

Des weiteren finde ich es auch leicht klischeebeladen und vorhersehbar, dass Thor nun doch ein Gott und kein Irrer sein soll. Es hätte mich mehr angesprochen, wenn die Frage nach Thors geistiger Verfassung noch in der Schwebe geblieben wäre, wie zum Ende von Staffel 1.

Der Comic hat mich zwar durchgehend gut unterhalten und war stellenweise hervorragend, aber genauso fand ich einige Stellen etwas enttäuschend.
Hitch' Zeichnungen gefallen mir auch hier sehr gut und auch im Layout gab es einige nette Ideen (Falt-Splashpage).

Trotz der kleineren Mängel kann ich die zweite Staffel der Ultimativen bedingungslos empfehlen. Die Ultimativen sind kein Meisterwerk, aber ausgezeichnete und absolut solide Handwerkskunst.

8,5/10

This post has been edited 1 times, last edit by "Umbra Wolf" (Aug 16th 2007, 12:05pm)


idur

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Thursday, August 16th 2007, 1:04pm

Also Zahlen find ich schon gut zur Bewertung. Man muss diese halt richtig einzuordnen wissen. Es macht halt nen Unterschied wer ne 0 und wer ne 10 vergibt. Das System als Begleitung zum Text ist OK.
Ich kann zB bei vielen mit dem Text nichts anfangen, weil ich in dem Comic was ganz anderes geehen habe.

Und im Endeffekt ist alls doch nur subjektive Bewertung. Ich gebe viel eher eine Zahl ohne viel Text, als dass ich mich hier gegenüber jedem rechtfertigem müsste, warum ich den Inhalt falsch beschrieben hätte. Das könnte ich dann ja im jeweiligen Thread tun.

Bin in letzter Zeit zu einigen Panini Comics gekommen:

Civil War 5
Trotz aller Unsinnigkeiten ist die Figur des Punisher noch eine ungewöhnliche Bereicherung des Heftes. Irgendwie ein leichter Trend nach oben. Die Beisatzstories treten etwas auf der Stelle.
6/10

SM & die neuen Rächer 13
Das Heft fand ich durchgehend gut. Sowohl die Iron Man Story (vom Inhalt her) als auch die Hawkeye Story (vom Feeling her). Schöne Abwechslung.
8/10

Spider-Man 39
In der Hauptstory gibts die Verwicklung zu CW sehr gut dargestellt. Der Zeitsprung ist aber blöde. Die andere Story geht solala, die Zeichnungen gefallen mir überhaupt nicht.
6/10

Die Ultimativen 29
Ich bin ja allgemein kein Fan der Ultimativen. Das Heft brachte aber genau das, was man erwarten konnte umrahmt von viel Action und schönen Zeichnungen.
8/10

Wolverine 43
Irgendwie uninteressante Wendung. Origins legt dafür etwas zu.
7/10

X-Men 79
Naja, der Einschub zu CW ist mittelprächtig und hat damit wenig zu tun. Die Supernova Story verspricht dafür einiges und auch die Excalibur Geschichte versprüht Nostalgie. ein besseres Heft.
8/10

MRP

Sage

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Thursday, August 16th 2007, 1:55pm

Superman Sonderband #20 - Camelot fällt

War ein guter Band. Bin gespannt, ob das Ende nochmals aufgegriffen wird. Damit bleibt die Serie (vorerst) im Abo.

8/10

SCARFACE

Unregistered

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Thursday, August 16th 2007, 2:01pm

Spawn 11-13

9/10


Bin mal gespannt was passieren wird, wenn Spawns Zeitzähler endlich bei 0 ist ;)