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Wir reden hier ja nicht um unsere Welt, sondern um eine Comic-Adaption, die auf "Amazing Fantasy 15" und "Amazing Spider-Man" basiert. Und in dieser Welt ist es Peter Parker, der sein Ego vor allen anderen stellt. Es ist nicht Onkel Ben.
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Und eine Bürde war das ganze für ihn nicht, weil er gegenüber seinem Onkel überhaupt keine Reue gezeigt hat. Das ganze war einfach nur der Versuch Gwen zu beeindrucken.

This post has been edited 1 times, last edit by "The Green Goblin" (Jul 19th 2012, 3:28pm)
Ben Parker's Fähigkeit ist es die eigene Familie zu ernähren sowie als Vater, Lehrer und Freund von Peter darzusein. Das ist seine Verantwortung.
Es ist halt allgemein eine Metapher auf Verantwortung, egal ob man nun für jemanden sorgt, der einen braucht, ob man nun ein Land regiert oder Menschen rettet oder Schurken bekämpft.
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Ben Parker starb, weil er ein Held sein wollte. Shit happens, wenn man meint, mit 60 einen deutlich größeren, stärkeren und jüngeren Kerl um eine Waffe auswrestlen zu wollen. Wie heißt es so schön: Dumm ist, wer dummes tut. Es war nobel von ihm, aber Peter Parker kann nunmal nicht verhindern, dass Leute dumme Sachen anstellen.
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EUnd seine Nichtreaktion sowie sein komplettes Desinteresse für die Wünsche und Sorgen seiner Umwelt ist doch auch gerechtfertigt. Immerhin hat er die Lektion nie gelernt. Er hat keine Ahnung, was "Verantwortung" bedeutet.
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Und über die Sache mit Gwen muss man doch nicht diskutieren. Peter's Outing ist ein riesiger emotionaler Schritt in seinem Leben. Der Comic-Peter würde sich nie outen, um eine Person ins Bett zu bekommen. Aber "The Amazing Spider-Man" hat mit den Comics ja auch nicht wirklich viel gemein.

This post has been edited 3 times, last edit by "The Green Goblin" (Jul 19th 2012, 4:03pm)
Deswegen habe ich oben die beiden Begriffe "Polizist" und "Feuerwehrmann" erwähnt. Ben Parker stirbt nicht bei Ausübung seiner Tätigkeit. Ben Parker stirbt, weil sein Tod für ihn nicht aufhaltbar war. Das ist die Grundessenz von Spider-Man, die Tragödie, die das Leben von Peter Parker bestimmt.
Dieser Ben Parker sieht sich als Held, als jemand, der einen Beruf ausübt, wo er umkommen kann. Es ist belanglos, ob Peter den Typen aufgehalten hätte oder nicht. Der Drang von Ben Parker den Helden zu spielen, hätte eben an anderer Stelle dazugeführt, dass er umgekommen wäre. Der Comic-Ben ist Opfer und nicht tragischer Held. Dieser Ben hatte eine Wahl: Familie oder Ego.
Und welche Folgen hätte es denn gehabt, wenn Ben Parker nicht den Held gespielt hätte? Du siehst, Ben Parker ist nicht Peter Parker. Die Stoy von Peter auf Ben zu übertragen, hat nunmal nichts mit AF15 zu tun.
Comic-Peter erlernt du diese Lektion erst Verantwortungsbewusstsein. Es wird ihm wie mit einem Vorschlaghammer direkt in den Schädel gehauen. Es ist der Grund, wieso er über Jahre in den Comics nie zur Ruhe kommt. Wieso er nie weiß, wie wer mit anderen Menschen umgehen soll. Wie er Gefühle zeigen soll.
Der Garfield-Peter dagegen benutzt seine Geheimidentität, um Gwen Stacy ins Bett zu bekommen. The Amazing Spider-Man kann weiter von der Comic-Vorlage nicht entfernt sein. Im Grunde ist das hier nicht mal mehr eine eher freie Adaption sondern eher eine Parodie.
"With Great Power Comes Great Responsibility" bedeutet, die ihm gegebenen Fähigkeiten so einzusetzen, um der eigenen Verantwortung gerecht zu werden. Ben Parker's Fähigkeit ist es die eigene Familie zu ernähren sowie als Vater, Lehrer und Freund von Peter darzusein. Das ist seine Verantwortung. Man sieht in "Amazing Spider-Man #1" sehr deutlich, was passiert, nachdem er nicht mehr am Leben ist.
Ben Parker's Fähigkeit ist es nicht Nachts durch die Gegend zu laufen und Verbrechen aufzuklären oder zu verhindern. Auch nicht um Leute zu retten. Sein Heldenmut führt zwangsläufig dazu, dass Peter Parker in keinster Weise dafür verantwortlich ist, dass Ben Parker stirbt. Ben Parker starb, weil er ein Held sein wollte. Shit happens, wenn man meint, mit 60 einen deutlich größeren, stärkeren und jüngeren Kerl um eine Waffe auswrestlen zu wollen. Wie heißt es so schön: Dumm ist, wer dummes tut. Es war nobel von ihm, aber Peter Parker kann nunmal nicht verhindern, dass Leute dumme Sachen anstellen.
Es ist auch keine Lektion, die Peter lernt. Okay, er weiß nicht, wie das ganze abgelaufen ist. Aber als Zuschauer ist man schlauer. Und seine Nichtreaktion sowie sein komplettes Desinteresse für die Wünsche und Sorgen seiner Umwelt ist doch auch gerechtfertigt. Immerhin hat er die Lektion nie gelernt. Er hat keine Ahnung, was "Verantwortung" bedeutet. Und ja, ich ignoriere hier einfach den Fall, dass er sich für die Echse verantwortlich fühlt, weil er diese "selbst" erschaffen hat.
Und über die Sache mit Gwen muss man doch nicht diskutieren. Peter's Outing ist ein riesiger emotionaler Schritt in seinem Leben. Der Comic-Peter würde sich nie outen, um eine Person ins Bett zu bekommen. Aber "The Amazing Spider-Man" hat mit den Comics ja auch nicht wirklich viel gemein.
Klar, und deswegen sagt er auch am Ende: "Versprechen sind da, um gebrochen zu werden." Tolle Verantwortung, die er da gegenüber Gwen zeigt. Anscheinend sind ihm die Nächte mit ihr doch lieber als ihr Leben. Ist für mich sehr egoistisch und da hat Peter noch gar nichts dazu gelernt (und wäre für den Comic-Peter undenkbar)...Du meinst "Aus großer Kraft folgt große Verantwortung"? Der Satz fehlte mir in der Tat im Film. Aber die Botschaft wurde in TAS dennoch vermittelt.
Und diese Botschaft setzt sich im Film auch nach und nach in Peter fest. Nachdem er die hilflosen Menschen auf der Brücke rettete, wird ihm Onkel Bens Message immer klarer und er versteht.
Auch hier zeigt er alles andere als Verantwortungsbewusstsein, wer einmal tötet kann auch ein zweites Mal töten.Wenn Peter nach dem Autodieb weiterhin (mehr oder weniger) systematisch nach dem Mörder gesucht hätte, hätte er ihn auch sicher früher oder später entdeckt. Aber ich denke, spätestens nach der Brückszene erkennt Peter, dass es inneren Frieden nicht erlangen wird, wenn er den Mörder zur Strecke bringt. Er wird stattdessen von der Erkenntnis erfüllt, dass er sich seiner Verantwortung stellen muss.
Klar, und deswegen sagt er auch am Ende: "Versprechen sind da, um gebrochen zu werden." Tolle Verantwortung, die er da gegenüber Gwen zeigt. Anscheinend sind ihm die Nächte mit ihr doch lieber als ihr Leben. Ist für mich sehr egoistisch und da hat Peter noch gar nichts dazu gelernt (und wäre für den Comic-Peter undenkbar)...
Der Comic-Peter war übrigens mit MJ lange verheiratet.
Auch wenn es da kein Versprechen gab, so müsste man ihn nach deiner Argumentation ja dann auch als egoistsch bezeichnen. 
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Auch hier zeigt er alles andere als Verantwortungsbewusstsein, wer einmal tötet kann auch ein zweites Mal töten.

This post has been edited 1 times, last edit by "R.I.C.O." (Jul 19th 2012, 9:19pm)
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Hiddler: Superman gilt als Homo, weil er irgendwie immer als mega soft und weicheimäßig rüber gebracht wurde in letzter Zeit.
Zitat
Pisto: Mainstreamfichte wäre viel treffender gewesen

Ach Leute, da scheibt man mal ein paar Stunden nicht mehr und schon hinkt man hinterher ;-)
Also, beginnen wir mit der Sache der Verantwortung: Diese passt defintiv nicht bzw. ist ein viel nagsamerer Prozess als in den Comics. WENN Peter nicht stillschweigend Captain Stacey das Versprechen gibt, DANN macht es auch keinen Sinn, dass er sich von Gwen trennt. Also, entweder oder.
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Es gibt eine klare Aufteilung der Rollen im Hause Parker - May ist die Strenge, Ben der Gutherzige. Es hätte May sein müssen, die Peter eine Standpauke im Film hält und Ben, der ihn in Schutz nimmt, und nicht andersrum.

This post has been edited 2 times, last edit by "The Green Goblin" (Jul 20th 2012, 11:53am)
Spinnensinn hatten wir oft genug-im der Ubahn, mit der Fliege, der Spinne und und und![]()
Ja, Peter hat aufgrund seines Spinnensinns reflexartig reagiert, das stimmt schon. Aber der Spinnensinn selbst wurde ja nicht durch irgendwelche Effekte deutlich dargestellt. Zumindest kam das bei mir nicht so rüber. Vielleicht haben das andere besser empfunden. Ok, den Kritikpunkt nehme ich zurück.Spinnensinn hatten wir oft genug-im der Ubahn, mit der Fliege, der Spinne und und und![]()
Ich weiss schon, warum ich Marvel Verfilmungen zum Kotzen finde. Waren eben drin.
Ich bin so dermassen enttäuscht und sauer, dass ich mich garnicht beruhigen kann: Die Origin-Veränderung war gerade noch zu verschmerzen.(Nackenbiss, Ladenüberfall, Verknüpfung der Eltern mit Oscorp/Curt Connors, den Mörder nicht geschnappt.....ja, klar. Batman lässt grüssen)
Aber Gwen weiss das Peter Spider-Man ist? An der Stelle hätte ich das Kino fast verlassen und hatte schon kein Bock mehr auf den Film.
Cpt. Stacy wird von der Echse ermordet? Die Echse hat ein Plattes Gesicht und ist intelligent? Diese Kostümänderung, musste die sein?
Albern: Die Bauarbeiter, die alle Kräne ausrichten. Die Polizisten, die sich in Echsen verwandeln.
Das wirklich EINZIG Positive an dem Film: Sollte es eine Triologie werden, bekommt Gwen am Ende einen Freiflug von einer gewissen Brücke. Der Plot scheint ja darauf hinzuarbeiten.
Achnee; noch was postives: mechanische Webshooter. Die "Natürlichen" aus den vorherigen Spider-Man Filmen fand ich immer ein bischen Eklig.
Ansonsten war der Film ne herbe Enttäuschung und steht in einer Reihe von schlechten Comicverfilmungen: Hulk von Ang Lee, Elektra, Daredevil, Supermans Return.
Glaub nicht, dass Gwen von der Brücke fliegt, diese Filme haben immer HAPPYEND. Alles andere wäre mehr als seltsam![]()
Der Cpt. Stacy deutet das ja in seiner Sterbeszene an. Das war für mich noch eine der besseren Szenen.
Weitere Änderungen, die mir überhaupt nicht zusagten: Wo war der berühmte Satz von Onkel Ben? Gwen Stacy hat eine Mutter und sogar Geschwister?
Ich versteh dich nicht Lizzard. Das Gwen seine Identität kennt musste gemacht werden um nicht noch mal genau das gleiche aufzuziehen. Dazu sollte die filme nicht zu sehr aqm orginal hängen, weil sons bräuchte es ide filme ja garnicht man weiß dann ja schon was alles und wie alles passiert.
Ich dachte die ganze Zeit bei diesem Film, was er überhaupt noch mit "The Amazing Spider-Man" zu tun. Sie haben sogar den Sinn der letzten Worte von Captain Stacy um 180° gedreht...neee klar am besten Spidey ein ganz anderes Kostüm verpassen und ne ganz andere Story verfilmen..![]()
Onkel Ben erwartet
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Desweiteren
ist die Verantwortungsgeschichte in Spider-Man (Comic und Film) sowieso
eine Metapher. Onkel Ben erwartet von Peter, dass dieser generell
Verantwortung übernimmt. Ihm schwebt da Verantwortung für Schule,
Familie und das Leben allgemein vor. Sicher hatte er damit nicht im
Sinn, dass Peter das Verbrechen bekämpft.
Es ist halt allgemein eine Metapher auf Verantwortung, egal ob man nun
für jemanden sorgt, der einen braucht, ob man nun ein Land regiert oder
Menschen rettet oder Schurken bekämpft.
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Das haben Lektionen so an sich, dass man erst immer nach ihnen schlauer ist.
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Du
meinst Peter würde annehmen, dass Gwen total scharf auf ihn wird, wenn
sie weiß, dass er ein Gansterjäger ist, wie ihr Dad? Ihr Dad, bei dem
sie jeden Abend angst hat, er könnte den Tag nicht überleben? Nochmal,
Peter ist nicht blöd. Was spricht dagegen, mit Gwen sofort reinen Tisch
zu machen. Peter fragt später ja auch unsicher bei Gwen nach, ob sie das
glaubt, was die Polizei über Spider-Man sagt. Er erhofft sich also
Zustimmung und Unterstützung von ihr. Wenn du aber bei den Szenen
zwischen den beiden nur an Sex denkst oder den Dialogen nicht richtig
lauschst, die mitunter viel über die Motivation der Charaktere verraten,
dann ist das dein Problem.
Onkel Ben erwartet
es. Das ist der Sinn. Der Sinn der Origin ist genau dies zu zeigen:
Peter's Ego bricht mit den Lehren seines Onkels und führt unweigerlich
zum Tod von ihm. In diesem Film ist es das Verantwortungsbewusst von Ben
Parker, das ihm den Tod bringt. Es ist nicht mehr Peter's Tragödie und
somit seine zukünftigte Belastung. Der Film bricht mit der Kernaussage
von AF15 und entlässt Peter aus jeglicher emotionalen Verbindung zum
Tod. Deswegen auch die "Rachetour": Er fühlt sich nicht Verantwortlich.
Was wir hier sehen ist also "The Amazing Revenge-Man".
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Ja. Schau den Film. Exakt das passiert. Es gibt einen Satz, der das
anspricht. Aber nachdem Peter ihr sagt, dass er seinen Mist bzgl. der
Echse korrigieren muss und sie dann um Hilfe bittet, mutiert sie gleich
zu Robin.

Und vorallem nicht Nolan's Filme. Da nehme ich lieber Burton's 89' Batman. Und dort tötet er.
Es gilt hier immer noch: Es wurde Peter Parker alias Spider-Man verfilmt, nicht "AF15"![]()
- Momente, dass man das Kino mit einem Schädeltraume verlässt... Kurz zu Batman: Interessiert mich ehrlich nicht.Und vorallem nicht Nolan's Filme. Da nehme ich lieber Burton's 89' Batman. Und dort tötet er.
![]()
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Eigentlich müsste Peter ja wirklich selten dämlich sein weiter Spider-Man zu spielen. Denn anscheinend stirbt man, wenn man den Helden rauslassen will...
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Ben Parker stirbt wegen seiner Überzeugung. Dumm nur, dass er sich eben zu einem anderen Zeitpunkt zum Helden aufspielen würde.
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Sein Rachefeldzug im Film macht keinen Sinn im Kontext des Ausgangsmaterials, weil er weiß, wer der Mörder ist.
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Gwen ist verliebt. Peter auch. Leider traut sich Peter es nicht richtig zu sagen. Gwen stellt ihn vor die Wahl: Sag was oder ich gehe. Er outet sich als Spider-Man und beide sind ein Paar. Jetzt mal abgesehen davon, dass die ganze Dynamik aus Peter's Doppelleben so easy verpufft ist, ist das ganze auch herrlich schlecht geschrieben. Und Gwen wird eben im Film zu seinem Side-Kick, trotzdem sie sich ja soviel Sorgen um ihren Vater, aber auch Peter macht...
