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Hiddler: Superman gilt als Homo, weil er irgendwie immer als mega soft und weicheimäßig rüber gebracht wurde in letzter Zeit.
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Pisto: Mainstreamfichte wäre viel treffender gewesen

Jaja, der böse, böse Raimi, nichts ist ihm heilig. Selten hat man derart lieblos runtergedrehten Superheldenschund wie seine Spideyfilme gesehen, kein Vergleich zu Meisterwerken wie Daredevil und Wanted.
Jaja, der böse, böse Raimi, nichts ist ihm heilig. Selten hat man derart lieblos runtergedrehten Superheldenschund wie seine Spideyfilme gesehen, kein Vergleich zu Meisterwerken wie Daredevil und Wanted.
) ja schlicht angesprochen, dass Raimi gerne an den (Bösewicht-)Figuren dreht:
Quoted
Osborn ist plötzlich ein Schizo,
Octavius wird von seinen Tentakeln(!) mental beeinflusst,
Und das mit Otto wurde doch auch gut erklärt. Also ich fand die Spideyfilme (bis auf Teil 3) bisher makellos und cool. Und wenn man Raimi machen lässt, wird auch der 4. Film sehr sehr geil!
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Hiddler: Superman gilt als Homo, weil er irgendwie immer als mega soft und weicheimäßig rüber gebracht wurde in letzter Zeit.
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Pisto: Mainstreamfichte wäre viel treffender gewesen

Habe (hier) ja schlicht angesprochen, dass Raimi gerne an den (Bösewicht-)Figuren dreht:
Osborn ist plötzlich ein Schizo,
Octavius wird von seinen Tentakeln(!) mental beeinflusst,
Sandman ist ein missverstandener Mensch mit dem Problemchen, bei der Ermordung eines berühmten Onkel vor Ort gewesen zu sein und
Venon ist statt einer vielschichtigen Figur ein Bösewicht auf simpelstem "Böse sein macht mich glücklich!"-Niveau.

Besser als Teil 2 geht gar nicht. DIE definitive Superheldenverfilmung mit X-Men und Iron Man![]()

Incredible Hulk ist super. Wir sollten da mal ein Voting drüber veranstalten.
-> KLICK Habe (hier) ja schlicht angesprochen, dass Raimi gerne an den (Bösewicht-)Figuren dreht:
Osborn ist plötzlich ein Schizo,
Octavius wird von seinen Tentakeln(!) mental beeinflusst,
Sandman ist ein missverstandener Mensch mit dem Problemchen, bei der Ermordung eines berühmten Onkel vor Ort gewesen zu sein und
Venon ist statt einer vielschichtigen Figur ein Bösewicht auf simpelstem "Böse sein macht mich glücklich!"-Niveau.
Aber findest du nicht, dass gerade diese Veränderungen der Schurkenpersönlichkeiten die Charaktere etwas greifbarer und damit die Filme ganz einfach besser machen? Ich finde jetzt nicht, dass man bei Osborn groß dran rumgedreht hat, denn immerhin war der Witz in den Comics ja eigentlich immer dieser Aspekt, dass er nicht wusste, dass er der Green Goblin ist. Ich mag seine Darstellung, da man irgendwie nie weiß, ob er denn jetzt nur so tut, oder wirklich einen sitzen hat... z.B. im Finale, als er erst einen auf verletzlich macht, dann aber wieder versucht, Spidey umzubringen, am Ende dann doch wieder rumwimmert... kriegt man bestimmt, wenn man zehn Leute fragt, zehn verschiedene Antworten drauf.
Was Doc Ock betrifft, hab ich jetzt schon von vielen gehört, dass sie nicht drauf standen, dass seine Tentakel ihn beeinflusst haben. Aber auch da kann man das bestimmt noch anders auslegen. Der Chip in seinem Rückgrat hat ja 'nen Kurzschluss gehabt, vielleicht sind da einfach ein paar Nerven durchgebrannt, und er meint jetzt, er würde das richtige tun... er macht ja im Grunde auch nichts falsches mit seinem Generator, nur halt der Weg ist der verkehrte.
Dass man Sandman nicht mögen kann, kann ich persönlich überhaupt nicht nachvollziehen... Sand-Fähigkeiten sind immer das coolste wo gibt, aber Sandman ist im Comic ganz einfach ein total platter und langweiliger Schurke ohne Charakter. Raimi hat ihn zu 'ner vielschichtigen Figur gemacht. Ein Kleingauner, der nur aus der Not heraus handelt, also auch einer, der das richtige will, es aber total falsch angeht. Ein Niemand, der große Macht kriegt. Vor allem am Ende schön gedreht, dass man trotz großer Kräfte auch einfach mal eine Sache mit Worten lösen kann (okay, UND mehreren Toten und einem grausamen Alien-Symbionten und Bomben und mehreren Millionen Dollar Sachschaden...).
Zu Venom kann ich nicht viel sagen. Ich kenn ihn nicht so gut, ich mag ihn auch nicht so. Ich kann irgendwie nie ganz nachvollziehen, wie Eddie gerade tickt. Erst wird er als netter Kerl charakterisiert, dann wird er immer mit dem Holzhammer unsympathisch gemacht, am Ende weiß man dann nie, ob er einfach ein von Grund auf böser Kerl ist, oder ob das der Symbiont tut. Bei Spectacular Spider-Man isser gut, da scheint ihn der Symbiont langsam den Verstand zu kosten, und am Ende kann er nicht mehr ohne. Quasi wie 'ne Droge.
Bei Spider-Man 3 funktioniert er aber auch, als Schurke, der von Grund auf böse ist, und nicht nur aufgrund von Missverständnissen und dergleichen.
Will dir jetzt nicht deine Meinung abspenstig machen, ich diskutier nur gerne drüber.![]()
Also, los gehts.
) falsch versteht, ich mag den Film-Octavius sehr gerne, aber der wird ja sehr direkt gezeigt, wie er von seinen Tentakeln in seinem Handeln beeinflusst wird. Anstatt wirklichen Jähzorn zu zeigen und nachher eben, durch die Enthüllung wer Peter Parker ist, dann doch wieder zur Vernunft zu kommen, passiert das Ganze zwar im Film auch "so ähnlich", aber durch den zerstörten Unterbrecher-Chip werden ihm eben viele "böse Entscheidungen" abgenommen. Etwa die Ärzte im Krankenhaus anzugreifen, wo der gute Otto ja nachher doch ziemlich perplex ist, als er sich das angerichtete Chaos anschaut.
): Der kommt im Film auch gut rüber, was ich aber eben mit dem "Raimi dreht an den Schurken, also kann er auch an Black Cats Charakter einiges verändern" meinte war NICHT: "Raimi versaut alle Schukren, da kann er auch Black Cat versauen", sondern eben "nur", dass er in den Filmen oftmals die Fieslinge anders darstellt, als sie noch in den Comic waren. Das kann gelingen (Teil 1 und 2) oder ziemlich in die Hose gehen und da wären wir dann auch schon beim dritten Teil undTu das mal, es dürfte zumindest eine Menge an Auswahlmöglichkeiten geben...-> KLICK

Was den Osborn angeht: In den Comic, soweit ich mich erinnere, war der Gute sich von Anfang an seinem Kobold-sein mehr als bewusst, hat aber des Öfteren story-technisch (durch nen großen Stromschlag, etc.) vergessen, dass er eben der Kobold ist. Am Ende des Films mit dem "Hin und her"-Swichten hab ich das Ganze so interpretiert, dass dort dann eben die Kobold-Persönlichkeit "gewonnen" hat und diese dann natürlich Psychospielchen mit Spidey macht.
Zum Otto: Nicht, dass man mich hier (wieder) falsch versteht, ich mag den Film-Octavius sehr gerne, aber der wird ja sehr direkt gezeigt, wie er von seinen Tentakeln in seinem Handeln beeinflusst wird. Anstatt wirklichen Jähzorn zu zeigen und nachher eben, durch die Enthüllung wer Peter Parker ist, dann doch wieder zur Vernunft zu kommen, passiert das Ganze zwar im Film auch "so ähnlich", aber durch den zerstörten Unterbrecher-Chip werden ihm eben viele "böse Entscheidungen" abgenommen. Etwa die Ärzte im Krankenhaus anzugreifen, wo der gute Otto ja nachher doch ziemlich perplex ist, als er sich das angerichtete Chaos anschaut.
), er will Harry umbringen... denke, er wird gar nicht unbedingt von den Tentakeln beeinflusst, sondern durch den Unfall kam dann einfach nur was Angestautes hoch, was er dann exzessiv auslebt. Er handelt später ja nicht mal mehr rational: Harry sagt ihm, er solle versuchen, über Peter an Spider-Man ranzukommen, aber das erste, was er macht, ist, ein Auto auf ihn zu werfen.Zum Sandmenschen (nein, ich mein nicht nen Jawa): Der kommt im Film auch gut rüber, was ich aber eben mit dem "Raimi dreht an den Schurken, also kann er auch an Black Cats Charakter einiges verändern" meinte war NICHT: "Raimi versaut alle Schukren, da kann er auch Black Cat versauen", sondern eben "nur", dass er in den Filmen oftmals die Fieslinge anders darstellt, als sie noch in den Comic waren. Das kann gelingen (Teil 1 und 2) oder ziemlich in die Hose gehen und da wären wir dann auch schon beim dritten Teil und
VENOM! Die Figur hat Raimi dann ernsthaft versaut und statt moralisch ambivalent zu wirken einen ultra-simple "Ich bin Böse! BÖÖÖÖSE!"-Charakter aufgepfropft, was einfach weh tut, wenn man sich die Figur und ihre Eigenheiten mal in Comicforum zu Gemüte führt.