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Ja, ungefähr so stell ich's mir auch vor. Im Gespräch vor dem Spiegel (beste Szene des Films!) widerspricht er der Goblin-Persönlichkeit noch (die genauso aussieht wie er), später spricht er nur noch mit der Maske, die über den Stuhl hängt. Er diskutiert nicht mehr, sie schmieden gemeinsam Pläne. Durch 'nen psychischen Schock hätte die Osborn-Persönlichkeit wieder hochkommen können, z.B. wie bei dem Drogen-Comic, wo Spidey ihm Harry zeigt, der Drogen genommen hat... falls das so geschehen ist. Hab nur davon gelesen, die Geschichte selbst kenn ich nicht.
) Pulse, wo Spidey ganz offen zu Urich meinte, dass "Osborn und der Kobold seit jeher zwei Personen gewesen wären", was aber eigentlich nur totaler Bullshit ist. 
Das mit dem Krankenhaus ist ja noch ziemlich am Anfang. Später, so ab der Bank, tickt er ja vollkommen aus: Er packt sich May, er schmeißt die Menschen (geniale Idee für Munition, übrigens!), er will Harry umbringen... denke, er wird gar nicht unbedingt von den Tentakeln beeinflusst, sondern durch den Unfall kam dann einfach nur was Angestautes hoch, was er dann exzessiv auslebt. Er handelt später ja nicht mal mehr rational: Harry sagt ihm, er solle versuchen, über Peter an Spider-Man ranzukommen, aber das erste, was er macht, ist, ein Auto auf ihn zu werfen.
Kennst du die Zeichentrickserie The Spectacular Spider-Man? Da ist Otto auch ein ganz Unterwürfiger und wird immer von Osborn runtergebuttert, für den er arbeitet. Bei einem Unfall will Osborn ihm dann helfen, aber als er Osborns Stimme hört, ignoriert er, was Osborn sagt, sondern erinnert sich nur daran, wie er ihn immer gequält hat, und es macht einmal "Knack" und Octavius tickt aus und wird böse.
Ist ja so Grundkonzept, das sich auch in den Anfangscomics wiederspiegelt: Hochintelligenter Mann, wird aber von allen verarscht, tickt dann im falschen Moment aus und wird böse. Nicht unbedingt durch die Tentakel oder den Unfall, sondern ganz einfach, weil er jetzt den richtigen Zeitpunkt dazu gekommen sieht.
Zum Sandmenschen (nein, ich mein nicht nen Jawa): Der kommt im Film auch gut rüber, was ich aber eben mit dem "Raimi dreht an den Schurken, also kann er auch an Black Cats Charakter einiges verändern" meinte war NICHT: "Raimi versaut alle Schukren, da kann er auch Black Cat versauen", sondern eben "nur", dass er in den Filmen oftmals die Fieslinge anders darstellt, als sie noch in den Comic waren. Das kann gelingen (Teil 1 und 2) oder ziemlich in die Hose gehen und da wären wir dann auch schon beim dritten Teil und
Versteh ich jetzt nicht so ganz, glaube ich. Meinst du, dass die Veränderung vollkommen okay ist, und es dann ganz einfach so an deiner subjektiven Meinung liegt, ob es dir gefällt? Wenn ja, was stimmte dann nicht an Sandman? Dass er letzten Endes zu keinem Zeitpunkt wirklich "böse" war, sondern man die ganze Zeit gemerkt hat, dass er aus der Not raus handelt und so innerlich mit sich gekämpft hat?
Passt übrigens auch bei The Spectacular Spider-Man ganz gut: Sandman will eigentlich nur seinen Schotter, kriegt seine Kräfte und genießt dann erstmal, dass er zurückschlagen kann - speziell bei Spidey -, aber später gibt's dann sowas wie eine Läuterung (Leuterung?) für den Charakter.
)!
VENOM! Die Figur hat Raimi dann ernsthaft versaut und statt moralisch ambivalent zu wirken einen ultra-simple "Ich bin Böse! BÖÖÖÖSE!"-Charakter aufgepfropft, was einfach weh tut, wenn man sich die Figur und ihre Eigenheiten mal in Comicforum zu Gemüte führt.
Wie genau ist Venom denn in den Comics? Ich hab das Gefühl, dass er im Grunde immer gleich dargestellt wird, nämlich einfach als ein im Grunde böser Kerl, dem die große Kraft gerade ganz gut in den Kram passt. So ist er im Film ja im Grunde auch: Privat ja vielleicht ganz nett, mit Gwen und so, aber halt im Herzen ganz menschlich einfach ein Arsch, und als er die Kräfte bekommt, lebt er das voll aus.
Osborn hatte zwar immer wieder entgegengesetzte Gefühle bezüglich Spidey und Co., ein richtiger "Schizo" war er allerdings eben nicht. Im Film wurde das halt praktisch vereinfacht. Fand ich auch ok, ganz abgesehen davon, dass Willem Defoe ein GENIALER Osborn war.
Ja, verstehe was du meinst. In der Serie war das sehr gut gelöst, nur die Geschehnisse im Film dahingehend zu interpretieren halte ich für falsch, da dort ja eben das genaue Gegenteil vorherrschte. Octavius war zwar unter einem gewissen Druck durch Harrys Investition, war aber ansonsten selbstständig und hatte die Liebe seines Lebens, für deren Tod er ja eben nachher Spidey verantwortlich machte. Wäre man den "Demütigungen und Rache"-Weg gegangen, so hätte man das zumindest auch irgendwie im Film andeuten müssen. Und mal so, wo wir gerade dabei sind: Wo im Film wollte Otto denn Harry töten?!?!? ??
Ok, ich meinte, dass ich eben den "Film-Sandman" auch sehr gelungen fand (auch wenn dieser leider durch das DUMME, DUMME Ende der Kinofassung ziemlich vernichtet wird. Ursprünglich kehrte Sandy nämlich nach dem Kampf mit Black Spidey dem Verbrechen den Rücken, bis seine Frau und Tochter von Venom als Geisel genommen werden, damit Sandman ihm nämlich beim Kampf gegen Spidey hilft!!! Was dann auch im Kontext des Endes mit der Vergebung und dem ganzen "Ich wollte das nicht!"-Blabla erst richtigen Sinn macht!). Es ist eben ok, Charaktere für eine funktionierende Filmhandlung etwas umzukrempeln, bei Sandman wäre es ja eigentlich gelungen (hätte man das eigentliche Ende benutzt)!
Als gläubiger Katholik betete er kurz vor dem vermeintlichen Selbstmord nochmal in der Kirche, wo just in diesem Moment Peter sich seines Symbionten entledigte.
Der tropfte dann auf den Armen Eddie und der gemeinsame Hass gegen Spidey ließ Brock seine Todessehnsucht überwinden und den Plan "Tötet die Spinne!" starten. Venom ging zwar nie zimperlich mit Leuten um, aber betonte jedes Mal wie sehr er es hasse, "wenn Unschuldige für seinen Plan sterben müssen" und vermeidet dies so gut er kann. Nachher rettet Spidey auch noch Brocks Ex (und noch viiiel mehr Leute), was Brock schließlich zu der Einsicht bringt, dass Spidey doch kein Schurke ist. Danach macht sich Venom an die Westküste auf und arbeitet dort als "Lethal Protector", so einem Zwischending aus Spidey und Punisher. Und dann kamen die ganzen merkwürdigen Retcons.![]()

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Hiddler: Superman gilt als Homo, weil er irgendwie immer als mega soft und weicheimäßig rüber gebracht wurde in letzter Zeit.
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Pisto: Mainstreamfichte wäre viel treffender gewesen



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Pisto: Mainstreamfichte wäre viel treffender gewesen

Das ist aber immer noch keine offizielle Bestätigung, sondern nur "Maguires Favorit". Zumal das dann auch auf anderen Seiten als nur Kino.de stehen würde.
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Pisto: Mainstreamfichte wäre viel treffender gewesen

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Hiddler: Superman gilt als Homo, weil er irgendwie immer als mega soft und weicheimäßig rüber gebracht wurde in letzter Zeit.
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Pisto: Mainstreamfichte wäre viel treffender gewesen

einführen, nen Job als Tutor, Job bei Connors im Labor, Wiedersehen mit Flash (der vielleich in den Irak muss), MJ als Model, Fernsehstar, und und und. Aber bitte KEINE Aufguss der ersten Teile.
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Hiddler: Superman gilt als Homo, weil er irgendwie immer als mega soft und weicheimäßig rüber gebracht wurde in letzter Zeit.
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Pisto: Mainstreamfichte wäre viel treffender gewesen
