Hallo Scorpion,
wurde schon ein Buch von dir veröffentlicht? An was schreibst du gerade?
Nein es wurde noch kein Buch veröffentlicht. Ich habe auch noch keines an einen Verlag geschickt. Im Moment schreibe ich an "Abatsja Teil 1: Das Vermächtnis". Vorher schrieb ich "Maxon Teil 1: Aufmarsch der Klone" und "Maxon Teil 2: Der Leuchturm". Hier eine kleine Leseprobe zu Abatsja (Leider habe ich mir vorgenommen niemandem mehr als Prolog+ 1.Kapitel zu zeigen, da ich beabsichtige dieses Buch zu veröffentlichen. Ich bin aber momentan bei Seite 52!
Kritik ist erwünscht!!!) :
Weit entfernt, noch hinter der Nebelfaust und den Lichtschwaden, die im Wind glänzen liegt ein geheimnisvoller Ozean. Mitten in diesem Ozean liegt die sagenumwobene Insel Abatsja. Dort leben Riesen, Trolle, Zwerge, Drachen, Meerleute, andere Fabeltiere und Menschen.
Abatsja
Insel im Meer
Das Vermächtnis
Prolog: Abatsja
Meeresvolk
Vor 2 Jahren:
Es war ein kühler Abend und der Atem den man produzierte konnte man sehen. Er sah aus wie eine kleine Nebelwolke, die sich in den Strömungen des Wassers ziemlich schnell zu Sauerstoffbläschen verwandelte. Franklin bekam diese Nebelwolke im Moment öfter zu sehen, da sein Atem Stoßweise aus ihm herauskam. Er wusste: Lange konnte er diese Verfolgung nicht mitmachen.
Es waren noch zwei Meilen zu seiner Heimatstadt entfernt. Er lebte in einer eher kleineren Stadt bei nicht gerade reichen Eltern. Diese Stadt hieß „Thang“ und war nicht weit entfernt von der Sagen- umwobenen Stadt „Atlantis“.
Vor ein paar Stunden hatte Franklin noch seinen Fischschwarm gehütet. Er hatte ihn zu seinem 10. Geburtstag bekommen und dies galt als Vertrauensbeweis bei den Fischmenschen. Denn so wurde der Grundstein für seinen eigenen Fischschwarm gelegt. Die Bauern und Farmer die keine Viehzucht mit Fischen, Robben oder sogar Seedrachen hielten, hatten eindeutig einen Nachteil. Denn Seetang war zwar Nahrhaft und auch ein schönes Wuchergewächs, aber wer will so was heutzutage noch haben? Nur alte Menschen!
Die Reichste Bevölkerungsgruppe war, außer der Königsfamilie, die der Krieger. Sie verdient Geld und falls ein Krieg kommen sollte, währen sie bereit zu sterben. Aber wer möchte Krieg mit dem Meervolk haben? Niemand! Das dachte Franklin bis zu diesem Abend jedenfalls.
Als die Fische Satt waren ging er gemütlich nach Hause. Warum hätte er sich auch hetzen lassen sollen; Er hatte ja noch ganz viel Zeit. Plötzlich kam ein Riesiger Schatten. Er kannte ja die Meeresdrachen, aber so etwas hatte er noch nie gesehen. Die Flügelspannweite des großen Tieres betrug fünf Meter. Auf dem prächtigen Tier saß ein Mensch, gewand in eine silberne Tracht. Der Mensch hatte eine lange und Spitze Waffe in der Hand. Franklin wusste, dass er keine Chance hatte und er rannte in Richtung Heimat.
Jetzt waren es etwa noch zwei Meilen und der Drache, der sich im Wasser natürlich nicht so gut bewegen konnte wie in der Luft, kam viel schneller voran als er. Auf einmal kam Franklin eine Idee. Aber er musste schnell handeln, wenn er den Reiter überraschen wollte.
Schell nahm der Junge seinen Dreizack. Die Waffe traf das gewünschte Ziel und blieb in den feinen Schuppen stecken. Blut kam aus der Wunde und bleichte das Wasser in ein sehr dunkles Rot. Dieser Überraschungsangriff hielt den Reiter für einen Moment auf und Franklin schwamm um sein Leben. Eine Meile später hatte der Reiter ihn wieder eingeholt. Franklin sah eine weitere Möglichkeit sich zu verstecken. Die Möglichkeit dem Reiter zu entgehen war ein kleiner Fels, groß genug das Franklin dahinter platz gefunden hätte. Er sprang. In diesem Moment bohrte sich ein Schwert in seine Seite. Plötzlich atmete Franklin nur noch Blut ein und die Umgebung wurde dunkler.
Es war strahlender Sonnenschein und die Sonne kam hinter dem Haus vor dem Königspalast hervor. Man hörte einen Spitzen Schrei und kurz darauf war der Morgen für die Frau von Neptun kein so wunderschöner Morgen mehr. Vor ihr lag die Leiche eines Bauernjungen den sie im Bereich zwischen zehn und zwölf Jahren einschätzte. Er hatte eine klaffende Wunde, wahrscheinlich von einem Schwert oder Dolch. Außerdem schmeckte sie im Wasser noch Drachenblut. Noch sollte der Zusammenhang nicht klar sein, doch schon bald würde er sich lüften. Kurz darauf kam Neptun und sah eine Leiche und die davor kniehende Frau. Er schmeckte zusätzlich Drachenblut und bekam tränende Augen.
„Eine Kriegserklärung!“
Abends sagte Neptunia zu ihm:
„Ich kann so nicht leben.“
„Wie?“
„Mit der Erfahrung eine Leiche zu sehen.“
„Wir können nichts tun!“
Neptunia schaute Neptun tief in die grünen Augen.
„Doch. Eine Rebuldia Beschwörung!“
Die Rebuldia Beschwörung war eine Zeremonie die fünf Priester ausführten. Sie soll angeblich tote zum Leben erwecken. Diese Zeremonie durfte nur mitten in der Nacht ausgeführt werden. Eine kümmerliche Musik leitete die Beschwörung ein.
„Können die nicht einmal gleich zur Sache kommen.“
„Ich glaube nicht!“
Nach einer langen, qualvollen Zeremonie, ging die Beschwörung Rebuldias dann endlich los. Zuerst führten sie einen Tanz auf. Er war nicht besonders amüsant, aber das ist umstritten. Danach wurde gesungen. Plötzlich, eine gellender Blitz und der Junge richtete sich auf.
„Wo bin ich?“
„In Atlantis! Du brauchst dir keine sorgen zu machen!“
„Was ist passiert?“
„Das wollten wir dich fragen!“
„Ich weiß es nicht!“
Nach einer Zeit fragte Neptunia:
„Wie ist dein Name?“
„Franklin!“
„Franklin, wir wollten dich fragen ob du vielleicht Mitglied der Familie Neptuns werden möchtest?“
Lange schauten die beiden sich tief in die Augen. Dann sagte Neptunia:
„Du kannst dich erinnern!“
„Ja!“, sagte Franklin trocken.
„Ja und es ist grausam!“
Dann steckte Franklin Neptunia die Hand entgegen.
Franklin reichte ihr die Hand und der glücklichste Teil seines Lebens fing an. Die Zeit im Königshaus.
Gebirgshorde
Es war ein warmer Mittag. Jutsa, der Troll lag auf dem Boden und Sonnte sich. Er hatte für den Heutigen tag genuggetan. Drei Säbel-zahntieger hatte er erlegt. Er hielt einen seiner grau- grünen Finger hoch und zählte mit tiefer Stimme:
„Berg einer!“
„Meer zweier!“
Sprechen und rechnen gehörte nicht gerade zu seinen Stärken. Sein Leitspruch war:
„Hab Keule, mach Beule!“
Plötzlich kam ein Riesiger, gelber Drache; die Erklärung eines Krieges in seinem Land.
Blitzschnell nahm er seine Keule und warf sie in Richtung Drachen. Sie verfehlte ihr Ziel nicht und der Drache viel tot zu Boden. Ein riesiger Haufen Staub lag in der Luft, als der Drache mit einem lauten krachen auf den Boden stürzte.
„Jetzt sein fünf Tiere!“
Abends in der Trollversammlung teilte Jutsa es allen anderen mit. In gesprächiger Runde saßen sie da, aßen und tranken, erzählten und erzählten. Daher hielten alle anderen es für dummes Zeug als Jutsa die Geschichte erzählte.
„Dann war Drache und Keule macht Beule. Drache auf dem Boden. Ich nehmen Keule. Dann gehen hier her.“
Die Antwort war ein lautes Grunzen und Gackern.
„Ich sagen so.“
Wieder das Grunzen und Gackern.
„Ihr mir nicht glauben!“
Ein weiteres mal das Grunzen und Gackern.
„Ich gehen nun!“
Damit ging Jutsa aus dem Zelt und guckte die Sterne an. Es war eine von Sternen beleuchtete Nacht und das einzige was er sah waren der helle Mond und die Sterne.
„Sterne schön!“
„Das finde ich auch!“
Erschrocken drehte sich Jutsa um. Er sah eine kleine Trollfrau so groß wie seine Keule (Das bedeutet sie ging ihm bis zur Schulter)
„Sterne so schön wie du!“
Inseln
Die Nebelwand. Ein riesiger Schleier umgab Scorpio. Mit dem Ruderboot segelte er durch das Meer. Warum bekam das Handy kein Signal? Langsam Lichtete der Nebel. Als sich seine Augen an das Licht gewöhnt hatten, sah er es: Eine Riesige Insel stach aus dem Meer. Direkt vor ihm war eine etwas kleinere Insel, in der er, wie er dachte etwas zu Essen kaufen konnte.
Als er ins Stadtinnere kam sah er dass alle Läden zu waren. Man hörte aber leise Musik im Stadtkern. Sofort rannte er hin. Die Menschen dort veranstalteten eine Beerdigung.
Unbemüht fragte er jemanden: „Wer wird denn hier beerdigt?“
Der Mann schaute Scorpio an. „Wie lautet dein Name?“
„Scorpio!“
„Bist du neu hier Skorpion?“
„Ich heiße Scorpio!“
„Ich fragte ob du neu bist Skorpion!“
„Ach egal, ja ich bin neu. Wer wird hier beerdigt
„Manhel wird beerdigt, unser König!“
Nach der Zeremonie lief Scorpio zum Grabstein. Auf ihm waren unverständliche Worte eingemeißelt:
Lange wird’s niemand mehr wissen,
und lange wird niemand es missen!
Doch einer der mächtigen Heerscher,
wird gehen und kommen ins Meere.
Dort wird die Liebe züngeln
und die Hoffnung auf einen Anfang,
nicht mehr findet den Anhang.
Und doch wird sich einer versetzten,
und den Skorpion am Stachel verletzen.
Im Winter bei Eis und Schnee,
wird brennen die Fackel!
Und erlöschen wird sie doch nicht!
Und der Skorpion wird Sinnen
Nach Rache!
Bekommen wird er sie nicht!
Die beiden werden vereinen
Was lange nicht hat gestört!
Doch du, der Meister,
hast alles gesehen
Du wusstest schon Gestern
was wird geschehen!
Doch Feuer und Eis zusammen,
kann hindern den Stachel zu flammen.
„Was heißt das?“ fragte Scorpio.
„Das ist…!“
Auf einmal erhob sich ein riesiger Schatten über der Insel. Alle gerieten in Panik. Alle schrieen.
„Oh mein… Was ist das?“