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kaltez

Professional

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1,121

Monday, September 26th 2011, 12:14pm

WAS?
DAS HEIßT DAS STUNTDOUBLE MACHTE DIE STUNTS NICHT IN STÖCKELSCHUHEN?
BOAR FUCK!
Als nächstes wird hier noch aufgedeckt, dass Christopher Reeve gar nicht geflogen ist. :(

:lol: als wär das so wichtig xD

Ich die deutsche Sprache

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Monday, September 26th 2011, 1:08pm

Den Realitätsanspruch den die Noland Fans oft erheben erfüllt er hier nicht.

Und das ist ja gerade das Problem, dass viele Fans so auf diesen Realismus versteift sind, den die Macher der Filme wie gesagt nie direkt versprochen haben. In diesem Teil besteht in der Tat die Möglichkeit, dass es etwas fantastischer/cartooniger als zuvor wird (evtl. Lazarusgruben, Bane, Catwoman, Batcopter usw.). So hätte man zwei "realere" Filme gehabt, bevor man die abgedrehteren Elemente einführt. Ähnlich wie bei Spidey, wo man in den ersten beiden Filmen eher pseudo-wissenschaftliche Gegner hatte und im dritten Teil mit Sandman und Venom dann komplett "unrealitsch" (im positiven Sinne) wurde.
So gesehen hätte ich persönlich bei TDKR da gar kein Problem mit, solange der Film für sich gesehen gut wird. Denn darauf sollte es ja wohl im Endeffekt ankommen.


Hehe, "die Macher haben das nie gesagt"? Dann empfehle ich doch bitte mal einen Querschnitt durch die Making ofs von "Begins" und "Dark Knight", da dort Nolan des Öfteren sagt, "that he wants to ground the batman-stories much more in reality than the previous films", etc. etc.
Gerade bei "Begins" gibt es da extrem viel Geblubber zu.

Der Vergleich mit Spideys Schurkengalerie hinkt da nicht nur, der lahmt schon von Anfang an. Vor allem, da eben "pseudo-wissenschaftlich" gerade dort die Gegner erklärt wurden: Molekularer Unfall beim Sandmann und Venom ist einfach ein Alien-Parasit. Fertig.
Und es wäre wirklich wünschenswert, wenn Nolan nun im dritten Teil etwas phantastischer wird, so dass Lazarusgruben und cartoonigere Elemente auch einzug bei dieser bis dato nüchtern bis zur Langeweile vorlebenden Semi-Real-Gotham-Attitüde. Letztere hat ja selbst aus dem urbanen Goth-Ding Gotham aus "Begins" bereits bei "Dark Knight" schlicht Chicago daraus gemacht. Vielleicht fands Nolan wohl voll doof, dass er diesen Streifen und nicht ein Remake zu "The Untouchables" drehen konnte.

So oder so bin ich froh, wenn nach Nolans drittem Bat-Streifen "seine" Trilogie vollendet ist, damit mal wieder jemand das Ruder übernehmen kann, der nicht große Teile des Batman-Mythos aus Anpassungsgründen einfach über Bord wirft.

@Nania: Keine Sorge, bei "Iron Man 2" fand ich das mit Widows Absätzen ebenfalls doof, aber der Streifen hatte ja auch noch einige andere Fehler zwischendurch. Vielleicht geht es da deshalb öfters mal unter. :D

Herb-Man

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Monday, September 26th 2011, 1:47pm

Der Unterschied bei der "Heelfrage" zwischen Nolans Batsy und Iron Man 2 ist, dass Iron Man voller Humor steckt und der Film sich überhaupt nicht ernst nimmt. Bei Nolan hingegen ... naja, ernster geht's gar nicht mehr. Man nehme nur Inception. Im Grunde total wirr und substanzlos, aber da der Leo (wie auch alle anderen) so toll geübt habt, ernst zu gucken und dabei auszusehen, als ob er gerade was wichtiges denkt, gilt Inception als cleveres Werk.

Mein letzter Beitrag war auch nur ein Test. Und es hat geschlagene 12 Minuten gedauert, bis ein Nolanjünger meinen Einwand als dummes Geschwätz niedergemacht hat. Hätte mit weniger gerechnet...

Aber das soll ja auch kein Vorwurf sein. Die Nolan Batsys sind gut, sie sind spannend, sie tragen eine persönliche Note des Regisseurs. Und sie sind erfolgreich, sie ebnen weiteren Produktionen den Weg. Alleine deshalb schätze ich den Mann und sein Bat-Werk sehr und bin unheimlich dankbar! Wie die meisten hier werde ich nächstes Jahr im Sommer sicher im Kino sitzen und mir (mindestens einmal, wenn nicht sogar mehrmals) mir den dunklen Ritter im Kino ansehen. Auch werde ich sicher wieder Beiträge schreiben, die den "Krieg" zwischen TDKR und den Avengers zu beruhigen versuchen. Beides werden sicher tolle Filme und als Freund von Comics und Film kann es IMHO nicht genug solcher groß produzierten Comicfilme geben. Aber ich freue mich auch schon auf einen Batman, der gegen Metawesen antritt und etwas "phantastischer" wird (in Richtung JLA schiel* ;) )! Und natürlich auf den von Nolan produzierten Zack Snyder Supie ohne Schlübber...

Nania

Batlady

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Monday, September 26th 2011, 2:25pm

Ich weiß irgendwie nicht so richtig, was ihr wollt.
Filme werden fürs große Kino produziert und nicht für den Comicnerd. Dass das manchmal nicht klappt, darüber müssen wir nicht ernsthaft diskutieren. Aber sich an den Schuhen von Catwoman und Nolans Aussage, er wolle "much more in reality than the previous films" aufzuhängen, zeugt von fehlenden, größeren Argumenten. Denn was Nolan sagt, ist nicht, dass der Film so realistisch wie möglich sein soll, sondern, dass er REALISTISCHER sein soll, als die anderen.
Das ist er auch, wenn Catwoman High-Heels trägt.
Und sie wird wohl kaum High-Heels tragen, weil die für die Story sinn machen, sondern weil sie dem Zuschauer gefallen sollen und da tragen die Frauen meistens hohe Schuhe. So irre das auch sein mag.

Was Nolan mit Batman macht, ist ein neuer Ansatz, den er eigentlich auch verdient hat. Burtons Batman hatte einen anderen Ansatz, der aber nicht soooo unteschiedlich war. Bei Schumacher hatten wir einen sehr cartoonigen Ansatz. Ich glaube, ein glaubwürdiges Zwischending zu schaffen, ist schwierig. Meine Theorie, warum Iron Man so gut ankommt: Er nimmt sich selbst auch nicht ganz ernst. Bei Batman wäre so ein Ansatz unpassend, oder wollt ihr bei jeder Äußerung des Helden die Mundwinkel nach oben ziehen? Da würde im Kino nacher jeder den Batman-Film verreißen, weil Batman nun mal nicht lacht. Also... Das ist natürlich übertrieben, aber es ist eine so schmale Gradwanderung, da ist es mir lieber, wir haben einen etwas realistischeren Ansatz ohne Leute wie Freeze oder Clayface (die ich sogar in den Comics irgendwie... komisch finde), der Leute ins Kino zieht und damit die Möglichkeit eröffnet, weitere Comicverfilmungen zu sehen, als einen Film wie die von Schumacher, die man ein-, zweimal sehen kann, die auf ihre Weise natürlich lustig sind, aber bei späterer Betrachtung des Genres nicht mehr viel hergeben, außer vielleicht Batman&Robin als Paradebeispiel, wie man es nicht macht.
Am dunklen Himmel leuchtet das Licht am hellsten.
(Andreas Tenzer)



1,125

Monday, September 26th 2011, 2:34pm

Ich muss Nania da Recht geben.

Es ist auch Unsinn zu behaupten, Nolan würde einen Bogen um jeden Comic-Mythos machen - im Gegenteil: Noch nie hat sich jemand so stark den Batman-Mythos filmisch bedient wie er. Nehmen wir Batman Begins: Die Entstehungsgeschichte wurde filmisch noch nie so gut umgesetzt. Der ganze Film drehte sich um Batman als Mythos, und ähnlich ging es in Teil 2 weiter:

Der Mythos wird überlebensgroß, findet Nachahmer, die zumeist harmols sind, aber manchmal auch gefährlich pervertiert wie der Joker. Auch Harveys Metamorphose ist letzten Endes Produkt der Auswirkung dieses Mythos.

Angst vor Comicmythen? Keineswegs. Nolan hat nur einen sehr intelligenten Weg gefunden, sie in ein gteifbares, eigenständiges Universum zu transportieren.

Und Inception ist kein intelligenter Film, weil DiCaprio ernst gucken kann, sondern wegen eines hervorragenden, intelligen, vielschichtigen Skripts.

The Hiddler

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Monday, September 26th 2011, 2:37pm

Die Nolan Filme sind recht gut. Mir persönlich hat zwar Batman Begins irgendwie besser gefallen obwohl Ledger natürlich gut war. Aber Begins hatte irgendwie in meinen Augen mehr Epicness. Und auf sowas stehe ich.
Ich würde mich aber auch bei der nächsten Trilogie über eine etwas comicnähere Verfilmung freuen. Das kann man auch machen ohne. dass es lächerlich oder "sich-selbst-nicht-ernst-nehmend" daher kommen muss. Das ist ja das tolle heutzutage.
Wir haben ja jetzt die technischen Möglichkeiten. Und unrealistischere Action und ein Batman, der super krasse unreale Moves macht, regelrecht mit den Schatten verschmilzt, noch krassere SciFi-gadgets hat und gegen Gegner wie Clayface oder nen Bane kämpft der sich immer weiter aufpumpt kann genauso gut ein großen Popcornkino-Publikum ansprechen, wie man bei Reihen wie Star Wars sieht.
Die Regel: "Realistischer lockt mehr Zuschauer" trifft nicht zu.
Auch der recht gut angekommene Thor Film war wirklich kein realistischer Ansatz des Stoffes. Und das ist lediglich Thor. Nicht BATMAN.

Ich finde Nolans Interpretation super. Bringt Spaß.
Aber ich fände es schade, wenn das jetzt in Zukunft der Weg wäre den Batmanfilme nur noch gehen würden. Das wäre sehr eintönig und würde Batman nicht gerecht. Batman würde so auf Dauer weit hinter seinen Möglichkeiten zurück bleiben.

1,127

Monday, September 26th 2011, 2:50pm

Ich weiß nicht was ihr wollt. Die Nolan-Filme sind meines Erachtens näher an den Comics als jede andere Zuvor. Gerade der Geist der 70er und 80er, von O'Neil, Starlin und Miller, wird sehr gut getroffen.

The Hiddler

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Monday, September 26th 2011, 2:52pm

Ich weiß nicht was ihr wollt. Die Nolan-Filme sind meines Erachtens näher an den Comics als jede andere Zuvor. Gerade der Geist der 70er und 80er, von O'Neil, Starlin und Miller, wird sehr gut getroffen.

Das heißt ja nicht, dass es nicht noch neuer geht.
Ich beziehe mich hier in keinster Weise auf die alten Filme. BATMAN und BATMAN KEHRT ZURÜCK waren komplett solide Filme, die halt dem jeweiligen Zeitgeist entsprachen. Die anderen beiden wurden dann immer schlechter.
Ich finde die Nolan Filme ja auch sehr geil.
Aber nach der Trilogie würde ich mich auch über ne andere Herangehensweise nicht beklagen ^^

Nania

Batlady

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Monday, September 26th 2011, 3:01pm

Thor fällt aber in die gleiche Kategorie wie Iroin Man. Der Film ist darauf ausgelegt, eine gute Mischung aus Popcorn- und Actionkino zu sein, wobei das Publikum auch (viel) lachen soll. Bei Batman ist dies nicht der Fall, da die Figur mittlerweile selbst einen eher düsteren, ernsten Ansatz hat.

Liest man mal Werke wie "Das erste Jahr" oder "The Long Halloween" oder mal ein paar der alten Adams/O'Neil Comics, dann wird einem schnell klar werden, dass der Film eigentlich sehr daran ist, was Batman ist. Nur lässt er halt Faktoren wie Mr. Freeze außer Acht, weil sie sich eigentlich nicht richtig erklären lassen. Die Erklärungen die die Comics dazu geben, sind "akzeptabel", aber im Grunde genommen meistens doch ziemlich dämlich.

Natürlich ließe sich auch mit Batman reines Popcorn-Kino machen. Aber das würde den Film nicht mehr aus dem Rest der unzähligen Comicverfilmungen der letzten Jahre abheben. Gerade bei den klassischen amerikanischen Helden (sei es Green Lantern, Thor, Iron Man) ist es doch so, dass die meisten Geschichten keinen richtigen Tiefgang mehr haben.
Wenn man sich Batman Beginns (was zur Hölle soll "Epicness" sein, das klingt so nach WoW-Sprech?) oder TDK vornimmt, kann man sehr viel interpretatorisch aus der Figur rausholen und es gut untermauern. Batman ist sehr viel stärker das, was Sci-Fi mal war, als viele Sci-Fi Filme der letzten Jahre.
Betrachten wir uns Star Wars, könnten man schon wieder darüber streiten, ob es nicht viel eher Fantasy ist als Sci-Fi. Sci-Fi beschäftigt sich nämlich eigentlich, in ihrer ursprünglichen Version, mit technischen/gesellschaftlichen Veränderungen und der Auswirkung auf die gesamte Gesellschaft.
Und Batman könnte man ggf. als eine solche Veränderung sehen, die auf die gesellschaft einer maroden Stadt trifft. Man könnte Gotham als Sodom und Gomorrah der Menschheit sehen, wo sich alles schlechte vereint. Sozusagen symbolisch. Joker ist nicht nur ein Mensch, Joker ist die Personifikation des Chaos. Er tritt quasi motivlos auf, man kennt den tatsächlichen Grund für seine Taten nicht und dann beginnt man sich zu fragen: Steht der Joker hier vielleicht für das Chaos der Menschheit? Für das selbstverschuldete Chaos? Das sind jetzt alles nur Ansätze, aber man kann da noch viel tiefer gehen. Man könnte sich z.B. die plötzlich auftretenden "Batmen" ("Ich brauche keine Schulterpolster) ansehen und hätte da schon eine positive Veränderung der Gesellschaft (im Grunde genommen), die man vielleicht als beginnende Selbstreinigung der Stadt und der Menschen sehen könnte. Joker zeigt jedoch, dass es eine alleinige Heilung nicht gibt.
Um jetzt mal mit einer medizinischen Deutung zu kommen (ich weiß, es gibt hunderte verschiedene, das ist jetzt so mein Gedankengang):
Gotham ist ein kranker Wirt, der beginnt, seine Krankheit zu bekämpfen. Doch mit dem Joker taucht ein Virus auf, der so nicht zu fassen ist und sich alleine vielleicht auch gar nicht heilen lässt.

Diese Deutungen würden in einer reinen Comicadaption ohne psychologischen Tiefsinn - den die Comics natürlich auch bieten - wegfallen. Man könnte vielleicht Aspekte der Figur Batman beleuchten, aber es würde schwierig, dem Film eine solche Tiefe zu verleihen, dass er tatsächlich als Gesamtwerk interessant für z.b. Literaturwissenschaftler oder Filmwissenschaftler wird. Vielleicht sogar für Psychologen.

Das Problem bei Comicnähe ist: Ja klar, man kann das computertechnisch alles umsetzten, das ist nicht das Thema. Die Adlerszene im Herrn der Ringe ist auch quasi über Nacht entstanden. Aber das macht den Ansatz nicht besser. Wenn der Ansatz lächerlich ist (was er nicht sein muss), machen Tricks und technische Möglichkeiten ihn ganz bestimmt nicht besser.


@Hitman: Wir sind einer Meinung :!:
Am dunklen Himmel leuchtet das Licht am hellsten.
(Andreas Tenzer)



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Monday, September 26th 2011, 3:16pm

@Hitman: Wir sind einer Meinung :!:

Passiert ja nicht soooo oft, aber passiert! :ok:

bbb

Movienator

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1,131

Monday, September 26th 2011, 3:26pm

Ich stimme Nania daauch voll und ganz zu, und finde diese Deutung großartig!

Auch wenn es schon gesagt wurde, sag ich es auch noch mal mit anderen Worten:
Realistischerer Ansatz ist nicht gleich Realistischer Ansatz ;)


http://befilmbebook.wordpress.com/ mein Blog über Filme, Bücher, Comics, Spiele sowie der ganze andere Kram

The Hiddler

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Monday, September 26th 2011, 4:06pm

dass er tatsächlich als Gesamtwerk interessant für z.b. Literaturwissenschaftler oder Filmwissenschaftler wird. Vielleicht sogar für Psychologen.

Na und? Wenn die sich unbedingt irgendwelche sinnlosen Interpretationen aus den Fingern saugen möchten, können sie das ja weiterhin tun. Literaturwissenschaftler sind ja auch Menschen...und gehen vielleicht auch mal in ihrer Funktion als Mensch, ins Kino um einfach unterhalten zu werden.


Betrachten wir uns Star Wars, könnten man schon wieder darüber streiten, ob es nicht viel eher Fantasy ist als Sci-Fi.

Ja. Star Wars ist für mich definitiv mehr Fantasy als SciFi. Ich weiß nicht genau was dieses "Die Nolan Batman-Filme sind eher SciFi als viele aktuelle SciFi Filme.", mit dem Wunsch einiger Batmanfans zu tun hat, dass auch mal Batmanfilme kommen, die mit all der Düsternis und Härte trotzdem stärker einen fantastischen und comicähnlicheren (Ja Nolans batman Film ist sehr nah an Werken, wie Year One dran, welches aber ja nicht der einzige Batman Comic ist den es gibt) Ansatz verfolgen.

da die Figur mittlerweile selbst einen eher düsteren, ernsten Ansatz hat.

Ja. Ich bin aber der Meinung, dass düster und ernst auch fantastischer geht.


Realistischerer Ansatz ist nicht gleich Realistischer Ansatz

Und fantastischER heißt nicht gleich fantastisch.

Leute hier ist vielleicht ein Missverständnis aufgekommen. Ihr müsst Nolans Batman nicht verteidigen. Denn ich finde ihn gut. Meiner Meinung nach die beste Batman Reihe im Kino.
Aber warum erwehrt ihr euch so dogmatisch der Idee, dass auch andere Herangehensweisen an den Stoff gut sein könnten?
Und zu sagen "Schumachers Filme waren comicmäßig...und guck wie scheiße die waren.", ist ja wohl kein Argument. Die fand ich nicht mal comicmäßig. Die fand ich nur schlecht. Außer Batman 4ever. Als Kind fand ich den Ok. Vielleicht hatte er auch eine andere Zielgruppe.
"300" zum Beispiel zeigt, dass ein Film einen düsteren und künstlerischen Comiclook haben und fantastische Elemente besitzen kann ohne massiv lächerlich zu wirken.
Leute die in so einen Film gehen, wissen doch was sie erwartet und dass man sich drauf einlassen muss und nicht alles mit (den zur Zeit bekannten) Naturgesetzen zu erklären versuchen kann.

Angenommen es gäbe einen Film, wo der Kryogen-Forscher Victor Fries einen Unfall hat und sich in den Prototyp seines Kryogen-Anzugs flüchten muss um zu überleben. Da können die Autoren ein wenig Zeit drauf verwenden um das zu erklären und plausibel zu machen und gut ist. Dann kann man eine schöne Geschichte um Liebe, Rache und Ungerechtigkeit fabrizieren. Wo ist das Problem?

Star Trek benutzt Warpantrieb und Transportertechnologie. Nach heutiger wissenschaftlicher Meinung ist es unmöglich jemals schneller als das Licht zu fliegen und vor allem kann man weder beamen noch replizieren. Grund dafür ist die Heisenbergsche Unschärfe.
Ja aber man muss sich halt darauf einlassen, wenn man Star Trek guckt. Und es kommt ja trotzdem nicht massiv lächerlich vor, dass man sagt "haha ich kann das nicht ernst nehmen, dass die sich beamen...OMG wie lächerlich."

Wie schrecklich wäre das Medium Film, wenn es nur immer eine Richtung gäbe. ALLES MÜSSTE MÖGLICHST REALISTISCH SEIN, SONST IST ES LÄCHERLICH.
Leute. Das schöne am Film ist doch, dass man seiner Fantasie freien Lauf lassen kann. Viel schlimmer als unrealistische oder fantastischERE Elemente sind für mich Logikfehler in der Handlung, DIE machen Geschichten unglaubwürdig und lächerlich.

Ich finde Nolans Ansatz gut und er hat voll und ganz Existenzberechtigung und hat die Batman Kinofranchise mehr als bereichert. Aber dass hier behauptet wird fantastisch geht nur mit Humor oder Lächerlichkeit, kann ich nicht nachvollziehen. Ich finde es gut wenn es viele Ansätze und Stile im Kino gibt. Und jetzt gibt es ja eher einen Batman, der versucht etwas realistischer zu sein.
Ich rede ja nicht davon, dass Batman im nächsten Film durchs All reist und Blue Beetle bei der Bekämpfung von amöbenartigen Alien Ganoven hilft. Ich will ja keine the Brave & the Bold- Filme :)

This post has been edited 1 times, last edit by "The Hiddler" (Sep 26th 2011, 4:12pm)


1,133

Monday, September 26th 2011, 4:14pm

"300" zum Beispiel zeigt, dass ein Film einen düsteren und künstlerischen Comiclook haben und fantastische Elemente besitzen kann ohne massiv lächerlich zu wirken.

Echt? Es gab eine Szene, in der der Film NICHT lächerlich war? Die muss ich übersehen haben. Verdammt!

Quoted

Leute die in so einen Film gehen, wissen doch was sie erwartet und dass man sich drauf einlassen muss und nicht alles mit (den zur Zeit bekannten) Naturgesetzen zu erklären versuchen kann.
Sind das diesselben Leute, die sich darüber mokieren, dass es im Raumschiff keinen Schall gibt, weshalb Star Wars Müll ist?

Quoted

Angenommen es gäbe einen Film, wo der Kryogen-Forscher Victor Fries einen Unfall hat und sich in den Prototyp seines Kryogen-Anzugs flüchten muss um zu überleben. Da können die Autoren ein wenig Zeit drauf verwenden um das zu erklären und plausibel zu machen und gut ist. Dann kann man eine schöne Geschichte um Liebe, Rache und Ungerechtigkeit fabrizieren. Wo ist das Problem?

Dass niemand dieses Dreehbuch für Nolan geschrieben hat? Sondern das Team ein anderer Ansatz mehr interessiert? Was ja nicht heißt, dass es so nicht klappen würde.

Quoted

Ich finde Nolans Ansatz gut und er hat voll und ganz Existenzberechtigung und hat die Batman Kinofranchise mehr als bereichert. Aber dass hier behauptet wird fantastisch geht nur mit Humor oder Lächerlichkeit, kann ich nicht nachvollziehen.

Ich auch nicht... Zumal Nolans Filme voll sind von fantastischen (und Sci-Fi-)Elementen. Aber halt in ein naturalistisches Setting verpackt.

This post has been edited 1 times, last edit by "Hitman" (Sep 26th 2011, 4:37pm)


The Hiddler

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Monday, September 26th 2011, 4:23pm

Ja und das ist doch auch vollkommen okay. Aber es gibt halt auch andere Möglichkeiten einen guten Film zu machen.

btw: 300 war ein super unterhaltsamer Film. Ist natürlich Geschmackssache.

1,135

Monday, September 26th 2011, 4:37pm

Ja und das ist doch auch vollkommen okay. Aber es gibt halt auch andere Möglichkeiten einen guten Film zu machen.


Ja sicha! Aber uns beiden gefällt Nolans ja ganz gut. Ein anderer Regisseur wird einen anderen Ansatz... ob der uns dann noch gefällt, bleibt abzuwarten. :)

Quoted

btw: 300 war ein super unterhaltsamer Film. Ist natürlich Geschmackssache.


Unterhaltsam und lächerlich schließen sich nicht unbedingt aus!

The Hiddler

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Monday, September 26th 2011, 4:52pm

ob der uns dann noch gefällt, bleibt abzuwarten.

In der Tat. Drücken wir die Daumen.

1,137

Monday, September 26th 2011, 5:20pm

Da könnt ihr babbeln, wie ihr wollt, die Anne sieht spitze aus als Katzenweib:




:love:
"Too many Urkels on your team, that's why your wins low"

Nania

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Monday, September 26th 2011, 5:20pm

Mal eben was zu "schneller als das Licht": Erst vor zwei Tagen haben Forscher aus dem Cern bekannt gegeben, dass sie in mehrmaligen Versuchen Neutrinos gemessen haben, die SCHNELLER waren als das Licht.
Ist ganz groß durch die Zeitungen gegangen.

Und nein: Es geht mir nicht um wissenschaftlich oder nicht. Da hast du mich falsch verstanden. Es geht mir um den Ansatz der Geschichte. Und wenn der Ansatz nicht realistischer ist, kann es der Film auch nicht sein.
Du sagts immer, du hättest gerne cartoonigere Ansätze: Erläutere das mal. Dann können Hitman und ich uns vielleicht auch vorstellen, was ihr damit konkret meint. So ist das nämich jede Menge Geschwurbel ohne weitergehenden Inhalt.

Und im Übrigen: Ich wage zu behaupten, dass The Dark Knight vielleicht auch noch in zehn oder fünfzehn Jahren gerne gesehen wird. Andere Filme, wie Iron Man und Thor, die jetzt sicher großartig sind, werden dann eher in der Schublade verschwinden.
Heute will doch auch kaum noch einer Batman Forever sehen, weshalb der Film wohl auch höchstens noch auf RTL II läuft.

Zudem: Schumacher hat nur zwei Batmanfilme gemacht.
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(Andreas Tenzer)



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Monday, September 26th 2011, 5:32pm


Zudem: Schumacher hat nur zwei Batmanfilme gemacht.

...und das waren schon zwei zu viel :D

Zu Catwoman: Ich finde sie sieht "okay" aus. Weder besonders bescheuert noch besonders sensationell - Recht schlicht eigentlich, aber zum Glück nicht krampfhaft auf sexy getrimmt.
Trotzdem hat mir persönlich Tim Burtons Interpretation besser gefallen.



...aber immer noch 1000mal besser als Halle Berry :kotz:

"I try to judge things from a position of ignorance." (Alan Moore)

1,140

Monday, September 26th 2011, 5:43pm

Und im Übrigen: Ich wage zu behaupten, dass The Dark Knight vielleicht auch noch in zehn oder fünfzehn Jahren gerne gesehen wird. Andere Filme, wie Iron Man und Thor, die jetzt sicher großartig sind, werden dann eher in der Schublade verschwinden.
Heute will doch auch kaum noch einer Batman Forever sehen, weshalb der Film wohl auch höchstens noch auf RTL II läuft.

hm, gewagte These, Vorauszusagen, welcher FIlm in Zukunft noch gern gesehen wird. Ud hat leider auch nciht immer mit Qualität zu tun. Ich glaub ja, das sowohl Dark Knight als auch IRon Man überstehen werden.
und das ein Film bei rtl2 läuft oder beim zdf sagt nichts über seine Beliebtheit aus, nur über die Senderechte. Und seid dem Kirch- und dem Kinowelt-Crash ist das kompliziert geworden in der brd.
Das ist keine Pfeife.




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