Was den Start angeht: Jep.
So wird der Film vermutlich schon im Netz herumgeistern, bevor er in die deutschen Kinos kommt.
Aber zum Titel:
Ich finde ich ganz ehrlich unglücklich für eine Trilogie.
Denn "The dark knight rises" würde eher - wie "the empire strikes back" zu einem zweiten, als zu einem dritten Teil passen.
Hätte man den ersten Film "The Dark Knight" den zweiten "The Dark Knight rises" und den dritten "The Dark Knight - Legend" (Bsp.) genannt, wäre der Titel weniger - sagen wir - konstruiert.
Ich weiß auch nicht, ob man daraus ableiten kann, dass Batman nicht stirbt.
Was mich enttäuschen würde, wäre, wenn James Gorden-Levitt die "Rolle" übernehmen würde, da ich in ihm die Helena Bonham-Carter von Christopher Nolan sehe. Und das ist mir ehrlich gesagt, auch im Hinblick auf die Comics, einfach zu wenig. Und erst recht zu wenig, um eine Figur derart zu rechtfertigen.
Wie ich an anderer Stelle schon schrieb: Ein Tod Batmans alias Bruce Wayne wäre vorstellbar, aber m.E. wäre es ein Fehler von Nolan, dann zu sagen, man würde die Aufgabe weiter verteilen.
Für mich ist und bleibt eines der Hauptattribute von Batman, dass die Rolle doch recht fest an Bruce Wayne gebunden ist. Dick war zur Abwechslung ein netter Batman - aber in seiner Rolle als etwas flapsiger Nightwing echt besser aufgehoben.
Zu Batman gehört einfach der einsame Zug, das Herz eines Mannes, dass im Grunde genommen nur für Gotham schlägt und der eben genau die Entstehungsgeschichte durchmachte, die er durchmacht.
Anders als etwa bei Green Lantern, der sch durch seinen Ring auszeichnet und die Gabe, sich Dinge vorstellen zu könne (etwas platt formuliert), gehört zu Batman ein viel, viel tiefgehendere Entstehungsgeschichte, die sich - ohne sie fast 1:1 zu kopieren - meines Erachtens nicht übertragen lässt.
Batman - und ich glaube, da brauche ich keine Textbelege - ist nun mal einer der tiefgehensten Helden, die Marvel und DC so zu bieten haben und genau das zeichnet ihn m.E. auch aus. Aber solche "Tiefe" ist nicht nur an die Handlungen einer Figur gebunden (siehe Dick) sondern vor allem an die Konzeption der Figur als Charakter.
Man hat damals mit Jason Todd den "Fehler" gemacht, Dick zu klonen - und hat dann beschlossen, dass das wohl nicht so ganz die gute Idee war. Die Umgestaltung hat der Figur gut getan und m.E. zu einer der beeindruckensten Geschichten um Batman herum geführt.