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Ist halt wie bei der Reise zum Mond. Jeder weiß, wer als erstes den Fuß darauf gesetzt hat, aber niemand kann sagen, wer zuletzt dort war.Also vorab mal: Heroes hat mir von Anfang an nicht gefallen. Konnte mit den Charas nichts anfangen und vieles wirkte zu zerstückelt.
Dass sich Serien mit der Zeit abnutzen, liegt zumindest bei mir bei den längerlaufenden oft am Gewöhnungseffekt und an den Erwartungen. Während man von der ersten Staffel noch weggeblasen werden kann und die zweite vielleicht noch erklärend wirkt, wird alles danach, was im selben Trott daherkommt, als Abstieg gewertet.
Macht man was neues steigen Leute genau weil sie sich daran gewöhnt haben aus, wirft man neue Fragen auf (Lost), gibts auch wieder Kritik. Irgendwie Irrsinn
Zudem gibts ja immer was neues. Wenn ich die 3.Staffel einer Serie kucke, kackt die gegen die 1.Staffel einer anderen Serie oft ab, weil das eben was neues ist. Ergo die sinkenden Einschaltquoten vieler laufender Serien.
Ich werfe daher die gewagte These auf, dass in der heutigen schnelllebigen Zeit eine Serie eine natürliche Begrenzung von max. 5-6 Staffeln (eher weniger) haben sollte und nur in Ausnahmefällen länger dauern kann (so wie eben Filme im Kino nicht regelmäßig auf über 3 Stunden ausgelegt sind).
die quoten müssen damals ja da gewesen sein, ansonsten hätte ma ja nicht so lange weiter gemacht, um mal akte x als beispiel zu nennen. dass es da ab staffel 5 berab ging (mein shark-moment ist da sicher die auflösung des rätsels um die invasion und die gruppe um den raucher) bestreite ich nicht, allerdings kamen dann da ja noch 4 staffeln. den heroes ist ja in staffel 2 schon die luft ausgegangen. könnt ihr euch vorstellen dass noch weitere 6 jahre anzuschauen? ich glaube so weit wird es nicht kommen, denn damals haben sich vermutlich viele zuschauer auf wenige serien verteilt, heute ist das angebot an serien sehr viel höher. wackeln irgendwo die quoten wird halt abgesägt, unabhängig von der qualität (veronica mars, T: SCC). um heute auf 6, 7 oder 9 staffeln zu kommen MUSS man sich definitiv was einfallen lassen, dass über eine sehr gute erste staffel hinaus geht. ich kann mich noch gut daran erinnern dass mir bei star trek (TNG, DS9 + VOY) immer die staffeln ab 3 richtig gut gefallen haben. damals dachte ich noch "aha, die staffeln 1 + 2 sind nur so ne art prolog und dann geht los.)

@LN
Also mir fallen ad hoc einige Serien ein, die mehr als 5-6 Staffeln gekriegt haben (CSI, Law & Order, Smallville, Shield, Akte X, Star Trek NG, DS9 und Voyager, Cold Case, 24 , Gilmore Girls, King of Queens usw..) .
) Naja ich glaube einfach, dass Buffy vom Style her irgendwie in Richtung Smallville, Charmed, Roswell geht (nicht inhaltlich natürlich) und die haben alle irgendwie einen billigen Look. Irgendwie zu kitschig, wenn ihr versteht was ich meine.Im bewegten Bild sieht so ein Makeup immer anders aus als auf einem Standbild. Und wo in diesem unscharfen Hintergrund erkennst du, dass das Setting billig ist?Genau davor habe ich bei Buffy angst, sie mal anzutesten. Schlechtes Make Up und billiges Setting![]()
Ich habe die Folge durch die Sendezeitänderung verpasst und werde die Gelegenheit gleich nutzen um aus dieser Mistserie, die Heroes inzwischen geworden ist auszusteigen. Schade, war eine sehr gute Serie, die wirklich Spaß gemacht und den Zuschauer auch etwas "gefordert" hat, aber die aktuelle Staffel ist einfach nur Müll.
Bei "Rome" fand ich es schade, dass sie mit der 2. Staffel schon abgesetzt werden musste. Die Serie ist durchgehend genial, nur den Leuten hat es von nfang an nicht interessiert![]()
das war der eigentliche denkanstoß meines beitrags vorhin. ich habe gestern zwei folgen der aktuellen und letzten staffel angesehen (u.a. "der pianomann") und muss ehrlich sagen dass die vierte staffel nicht so gut ist wie die staffeln 1 - 3. bei den alten folgen/staffeln war ich immer sofort feuer und flamme. die schlechten folgen konnte ich an einer hand abzählen (u.a. "scar" und "black market") aber ich war immer glühend heiß auf neue episoden. die vierte sehe ich mir "derzeit nur noch so" an um zu erfahren wie es ausgeht. mal schauen: wenn das große finale gut ist wird das sicher auch meine meinung über die letzte staffel aufbessern.
BSG ist für mich eine, der wenigen Serien, wo ich jede Folge gut bis genial finde. Sehe ich genauso. Von BSG ist eigentlich so ziemlich jede Screentime Gold wert
das war der eigentliche denkanstoß meines beitrags vorhin. ich habe gestern zwei folgen der aktuellen und letzten staffel angesehen (u.a. "der pianomann") und muss ehrlich sagen dass die vierte staffel nicht so gut ist wie die staffeln 1 - 3. bei den alten folgen/staffeln war ich immer sofort feuer und flamme. die schlechten folgen konnte ich an einer hand abzählen (u.a. "scar" und "black market") aber ich war immer glühend heiß auf neue episoden. die vierte sehe ich mir "derzeit nur noch so" an um zu erfahren wie es ausgeht. mal schauen: wenn das große finale gut ist wird das sicher auch meine meinung über die letzte staffel aufbessern.
Mhhh... Ich bin da ganz anderer Meinung. Ich finde, das Staffel 4 die beste Staffel der Serie ist und die Folge Scar aus Staffel 2 finde ich auch sehr gut.BSG ist für mich eine, der wenigen Serien, wo ich jede Folge gut bis genial finde.
@LN
Also mir fallen ad hoc einige Serien ein, die mehr als 5-6 Staffeln gekriegt haben (CSI, Law & Order, Smallville, Shield, Akte X, Star Trek NG, DS9 und Voyager, Cold Case, 24 , Gilmore Girls, King of Queens usw..) .
Weil die kurzen - und vor allem die erfolglos kurzen - Serien von weniger Leuten gesehen und schneller verdrängt werden. Sie fallen dir nicht ein - aber sie bilden dennoch (oder gerade deswegen?) die Mehrzahl.
In einem sich diversifizierenden TV-Markt ist der Quotendruck naturgemäß höher, Ursache ist hier also die Veränderung der Medienlandschaft durch Privatfernsehen und digitale (= mehr) Verbreitungsmöglichkeiten. Denn: das Budget der Werbeindustrie steigt natürlich nicht parallel zur Anzahl der Sender, ebenso wenig steigt die Zahl der zahlenden Zuschauer parallel zur Zahl der Bezahlkanähle. (Zählt "zahl"!)