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  • "El Pistolero" has been banned

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3,521

Thursday, November 5th 2009, 1:03pm

Also vorab mal: Heroes hat mir von Anfang an nicht gefallen. Konnte mit den Charas nichts anfangen und vieles wirkte zu zerstückelt.

Dass sich Serien mit der Zeit abnutzen, liegt zumindest bei mir bei den längerlaufenden oft am Gewöhnungseffekt und an den Erwartungen. Während man von der ersten Staffel noch weggeblasen werden kann und die zweite vielleicht noch erklärend wirkt, wird alles danach, was im selben Trott daherkommt, als Abstieg gewertet.
Macht man was neues steigen Leute genau weil sie sich daran gewöhnt haben aus, wirft man neue Fragen auf (Lost), gibts auch wieder Kritik. Irgendwie Irrsinn
Zudem gibts ja immer was neues. Wenn ich die 3.Staffel einer Serie kucke, kackt die gegen die 1.Staffel einer anderen Serie oft ab, weil das eben was neues ist. Ergo die sinkenden Einschaltquoten vieler laufender Serien.

Ich werfe daher die gewagte These auf, dass in der heutigen schnelllebigen Zeit eine Serie eine natürliche Begrenzung von max. 5-6 Staffeln (eher weniger) haben sollte und nur in Ausnahmefällen länger dauern kann (so wie eben Filme im Kino nicht regelmäßig auf über 3 Stunden ausgelegt sind).
Ist halt wie bei der Reise zum Mond. Jeder weiß, wer als erstes den Fuß darauf gesetzt hat, aber niemand kann sagen, wer zuletzt dort war.

Der Pöbel braucht immer etwas Neues, spektakuläres und es sollte sich wenn möglich immer steigern ;)

3,522

Thursday, November 5th 2009, 1:19pm


die quoten müssen damals ja da gewesen sein, ansonsten hätte ma ja nicht so lange weiter gemacht, um mal akte x als beispiel zu nennen. dass es da ab staffel 5 berab ging (mein shark-moment ist da sicher die auflösung des rätsels um die invasion und die gruppe um den raucher) bestreite ich nicht, allerdings kamen dann da ja noch 4 staffeln. den heroes ist ja in staffel 2 schon die luft ausgegangen. könnt ihr euch vorstellen dass noch weitere 6 jahre anzuschauen? ich glaube so weit wird es nicht kommen, denn damals haben sich vermutlich viele zuschauer auf wenige serien verteilt, heute ist das angebot an serien sehr viel höher. wackeln irgendwo die quoten wird halt abgesägt, unabhängig von der qualität (veronica mars, T: SCC). um heute auf 6, 7 oder 9 staffeln zu kommen MUSS man sich definitiv was einfallen lassen, dass über eine sehr gute erste staffel hinaus geht. ich kann mich noch gut daran erinnern dass mir bei star trek (TNG, DS9 + VOY) immer die staffeln ab 3 richtig gut gefallen haben. damals dachte ich noch "aha, die staffeln 1 + 2 sind nur so ne art prolog und dann geht los :D.)

Naja, Quoten sind ja bekanntlich nicht immer ein Gradmesser für Qualität. Und viele haben sich bei Akte X irgendwann abgewendet. Die Quoten von damals kenne ich nicht, aber die Verantwortlichen hatten damals auch mehr Geduld, da konnte eine Serie auch mal trotz schwächelnder Quoten länger laufen, heute stürzt das Produzenten-Fallbeil schneller herab. Ich nahm es nur als Beispiel dafür, dass kontinuierliche gute Serien, Serien, die irgendwann einbrechen, Serien, die sich sogar im Laufe der Zeit steigern usw., dass es das alles früher wie heute gegeben hat, abbauende Serien definitiv kein Kennzeichen der Gegenwart sind.


Zu Heroes:
Es stimmt, da hat Ellen schon recht, dass die Serie keine wirklich guten Ideen mehr hat bzw. dass ihr eine übergreifende grundlegende Idee fehlt, wohin das Ganze steuert, was man überhaupt erzählen will. Man hangelt sich halt so von Einfall zu Einfall. Das ist eine Zeitlang unterhaltsam, auf Dauer trägt es aber nicht. Das Potenzial wäre definitiv da, mit den Figuren könnte man noch sehr vieles anfangen. Man sollte neben einem guten Grundplot mMn

a) sich auf weniger Figuren konzentrieren, und denen dann vertiefte und sorgfältigere Plots schreiben, einzelne Charaktere mehr vertiefen, nicht versuchen, in der jeder Folge 27 verschiedenen Charakteren gerecht zu werden. Da kann man sich nur verzetteln.

b) auch mal den Storyideen Raum und Zeit lassen, sich zu entfalten. Man ist so hektisch am Hin- und Herjagen der Figuren und Plotelemente (offenbar von panischer Angst befallen, dem Zuschauer könnte eine Sekunde langweilig werden), dass man den einzelnen Wendungen überhaupt keine Zeit lässt, sich auch mal wirklich auszuzahlen, ihre Wirkung zu entfalten. Ein Beispiel: Peter übernimmt unabsichtlich Sylars „Hunger“. Interessante Idee, man ist gespannt, was sie damit anfangen. Aber sofort danach wird Peter der „Hunger“ schon wieder weggenommen, ohne dass irgendetwas damit geschehen wäre. Ähnliche Beispiele gibt´s jede Menge. Man macht auch aus guten Einfällen zu wenig, weil man sie zu schnell verheizt.

c) die Charaktere sich so entwickeln lassen, wie es in der jeweiligen Figur angelegt ist. Stattdessen müssen sie sich ständig den Ideen der Autoren unterordnen, die etwas willkürlich Plot vor Glaubwürdigkeit des Charakters setzen: „Hey, diesmal machen wir was irre Cooles: Wir machen Sylar gut! Und hey, wir machen Peter und Mohinder böse!“ usw. Das wirkt oft konstruiert: Die Charaktere werden der Story angepasst, nicht die Story den Charakteren.

Die 1. und 2. Staffel fand ich gut (die 1. war natürlich stärker) und wie oben geschrieben, finde ich es nach wie vor durchaus unterhaltsam und schaue immer noch gerne (gestern Abend die Folge fand ich auch nicht übel), aber klar ist auch, dass das, wie anakyn treffend schreibt, keine 6 Jahre mehr in diesem Stil weitergehen kann.

3,523

Thursday, November 5th 2009, 1:21pm

Ich füge übrigens nochmal an: entgegen aller Gerüchte heisst es Gratmesser. Weil Grate damit gemessen werden, nicht Grade, was sprachlich auch mehr Sinn --- ergibt, nicht macht. ;)


“I am just a human being… I’m not a guru or a leader or a demigod of any kind.” – Grant Morrison

3,524

Thursday, November 5th 2009, 1:28pm

Oh, stimmt ja. Das Forum verdirbt mir völlig die Rechtschreibung, demnächst schreibe ich womöglich noch "Stories". 8o :D ;)

3,525

Thursday, November 5th 2009, 1:28pm

Oder benutzt Akzente statt Apostrophen. :P


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3,526

Thursday, November 5th 2009, 1:38pm

Oh, stimmt ja. Das Forum verdirbt mir völlig die Rechtschreibung, demnächst schreibe ich womöglich noch "Stories". 8o :D ;)


Lass Dir Augen im Hinterkopf wachsen. :P
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Oskar

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3,527

Thursday, November 5th 2009, 1:40pm

@LN
Also mir fallen ad hoc einige Serien ein, die mehr als 5-6 Staffeln gekriegt haben (CSI, Law & Order, Smallville, Shield, Akte X, Star Trek NG, DS9 und Voyager, Cold Case, 24 , Gilmore Girls, King of Queens usw..) . Außerdem sehe ich das ja als das Maximum an. viel eher würde ich 3-4 sagen, wobei es auch auf die Anzahl der Folgen ankommt.

Und ich habe auch nicht gemeint, ob die 3. Staffel besser war als die erste, sondern ob sie genügend Zuschauer erreichen konnte.Wo du teilweise Recht hast ist die Einführungsstaffel, ich hab aber langsam das Gefühl, dass der Druck bei den Networks so zunimmt, dass diese schon der absolute Knaller sein muss, sonst gibts die Serie halt nicht.
Und mir scheint auch, dass danach Serien viel früher und schneller abgesetzt werden als noch vor 10 Jahren. Dabei ist das Ende oft unrund. Viel besser fände ich es da, wenn von vornherein feststeht, wieviele Staffeln es gibt.

Hat für mich eben schon was mit der Zeit und dem steigenden wirtschaftlichen Druck zu tun. Und ja, es ist auch Altherrengemecker.

3,528

Thursday, November 5th 2009, 1:46pm

Oh, stimmt ja. Das Forum verdirbt mir völlig die Rechtschreibung, demnächst schreibe ich womöglich noch "Stories". 8o :D ;)


Lass Dir Augen im Hinterkopf wachsen. :P

Wieso ausgerechnet du da jetzt drauf reagierst... :whistling: :D

3,529

Thursday, November 5th 2009, 1:46pm

@LN
Also mir fallen ad hoc einige Serien ein, die mehr als 5-6 Staffeln gekriegt haben (CSI, Law & Order, Smallville, Shield, Akte X, Star Trek NG, DS9 und Voyager, Cold Case, 24 , Gilmore Girls, King of Queens usw..) .


Weil die kurzen - und vor allem die erfolglos kurzen - Serien von weniger Leuten gesehen und schneller verdrängt werden. Sie fallen dir nicht ein - aber sie bilden dennoch (oder gerade deswegen?) die Mehrzahl.

In einem sich diversifizierenden TV-Markt ist der Quotendruck naturgemäß höher, Ursache ist hier also die Veränderung der Medienlandschaft durch Privatfernsehen und digitale (= mehr) Verbreitungsmöglichkeiten. Denn: das Budget der Werbeindustrie steigt natürlich nicht parallel zur Anzahl der Sender, ebenso wenig steigt die Zahl der zahlenden Zuschauer parallel zur Zahl der Bezahlkanähle. (Zählt "zahl"! :D)


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Thursday, November 5th 2009, 2:00pm

@Pistolero

Teste mal Buffy Season 7 an, wird Dir gefallen ;)
Gibt da kein billiges Make Up... einfach nur geil die Season.

Leider schwächelt Season 8 derzeit leider :(


www.spiderfan.org

Ich bin Leser UND Sammler seit Juli 1991 ( Spinne #194 von Condor )!!!

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Thursday, November 5th 2009, 2:04pm

@Pistolero

Teste mal Buffy Season 7 an, wird Dir gefallen ;)
Gibt da kein billiges Make Up... einfach nur geil die Season.

Leider schwächelt Season 8 derzeit leider :(
Damit meinst du jetzt die Comics oder?

3,532

Thursday, November 5th 2009, 2:05pm

Genau davor habe ich bei Buffy angst, sie mal anzutesten. Schlechtes Make Up und billiges Setting :S

Im bewegten Bild sieht so ein Makeup immer anders aus als auf einem Standbild. Und wo in diesem unscharfen Hintergrund erkennst du, dass das Setting billig ist?

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Thursday, November 5th 2009, 2:08pm

Genau davor habe ich bei Buffy angst, sie mal anzutesten. Schlechtes Make Up und billiges Setting :S
Im bewegten Bild sieht so ein Makeup immer anders aus als auf einem Standbild. Und wo in diesem unscharfen Hintergrund erkennst du, dass das Setting billig ist?
Naja ich glaube einfach, dass Buffy vom Style her irgendwie in Richtung Smallville, Charmed, Roswell geht (nicht inhaltlich natürlich) und die haben alle irgendwie einen billigen Look. Irgendwie zu kitschig, wenn ihr versteht was ich meine. :rolleyes:

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Thursday, November 5th 2009, 2:50pm

@Pistolero

Ich weiss genau was Du meinst, sieht dann meist ähnlich billig aus wie Xena ode Hercules damals. Aber deswegen mag ich die Season 7 von Buffy eben, dort gibt es nix billiges. Sehr gut gemacht. Und deswegen liebe ich die Akte X Serie bis Season 8... sah erst ab Season 9 etwas billig aus. Leider, denn den Vergleich mit den Tooms Folgen halten die Gruselfolgen alle nicht stand. Gab damals kein billiges CGI oder ähnliches, auch heute gruselt es mich teilweise vor der Atmosphäre der ersten Staffel ( im guten Sinne ).

Und bei Season 8 von Buffy meine ich die Comics, haste ganz Recht. :)


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3,535

Thursday, November 5th 2009, 3:45pm

Ich habe die Folge durch die Sendezeitänderung verpasst und werde die Gelegenheit gleich nutzen um aus dieser Mistserie, die Heroes inzwischen geworden ist auszusteigen. Schade, war eine sehr gute Serie, die wirklich Spaß gemacht und den Zuschauer auch etwas "gefordert" hat, aber die aktuelle Staffel ist einfach nur Müll.


Ja, Vol. 3 fand ich auch nicht so gut - zumindest im Gesamtbild ist diese Volume recht schlecht. Aber ich finde, das Volume 4 und vorallem Volume 5 wieder besser sind, als die beiden vorangegangenen. Bei den ersten 3 Volumes stört mich auch, das es viele wiederkehrende Elemente gibt, wie z.B.:

Volume 1 - Staffel 1: Hiro reist in die Zukunft und sieht, was er verhindern muss, Nathan stirbt offebar am Staffel Ende.
Volume 2 - Staffel 2: Peter reist in die Zukunft und sieht, was er verhindern muss, Nathan stirbt offebar am Staffel Ende.
Volume 3 - Staffel 3.1: Hiro und Peter reisen in die Zukunft und sehen, was sie verhindern müssen...

:sleeping:

Aber bei Volume 4 und 5 gibt es (bislang) noch keine Zeitreisen in die Zukunft.

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Thursday, November 5th 2009, 3:51pm

Bei "Rome" fand ich es schade, dass sie mit der 2. Staffel schon abgesetzt werden musste. Die Serie ist durchgehend genial, nur den Leuten hat es von nfang an nicht interessiert ;(


???

Also soweit ich weiß, lag es nicht an den EInschaltquoten der Serie (ist ja immerhin eine Pay TV Serie gewesen), sondern eher an den hohen Produktionskosten, das man die Serie nicht weiterführen konnte.

das war der eigentliche denkanstoß meines beitrags vorhin. ich habe gestern zwei folgen der aktuellen und letzten staffel angesehen (u.a. "der pianomann") und muss ehrlich sagen dass die vierte staffel nicht so gut ist wie die staffeln 1 - 3. bei den alten folgen/staffeln war ich immer sofort feuer und flamme. die schlechten folgen konnte ich an einer hand abzählen (u.a. "scar" und "black market") aber ich war immer glühend heiß auf neue episoden. die vierte sehe ich mir "derzeit nur noch so" an um zu erfahren wie es ausgeht. mal schauen: wenn das große finale gut ist wird das sicher auch meine meinung über die letzte staffel aufbessern.


Mhhh... Ich bin da ganz anderer Meinung. Ich finde, das Staffel 4 die beste Staffel der Serie ist und die Folge Scar aus Staffel 2 finde ich auch sehr gut. :] BSG ist für mich eine, der wenigen Serien, wo ich jede Folge gut bis genial finde.

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3,537

Thursday, November 5th 2009, 4:06pm


das war der eigentliche denkanstoß meines beitrags vorhin. ich habe gestern zwei folgen der aktuellen und letzten staffel angesehen (u.a. "der pianomann") und muss ehrlich sagen dass die vierte staffel nicht so gut ist wie die staffeln 1 - 3. bei den alten folgen/staffeln war ich immer sofort feuer und flamme. die schlechten folgen konnte ich an einer hand abzählen (u.a. "scar" und "black market") aber ich war immer glühend heiß auf neue episoden. die vierte sehe ich mir "derzeit nur noch so" an um zu erfahren wie es ausgeht. mal schauen: wenn das große finale gut ist wird das sicher auch meine meinung über die letzte staffel aufbessern.


Mhhh... Ich bin da ganz anderer Meinung. Ich finde, das Staffel 4 die beste Staffel der Serie ist und die Folge Scar aus Staffel 2 finde ich auch sehr gut. :] BSG ist für mich eine, der wenigen Serien, wo ich jede Folge gut bis genial finde.
Sehe ich genauso. Von BSG ist eigentlich so ziemlich jede Screentime Gold wert :thumbup:

Oskar

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3,538

Thursday, November 5th 2009, 4:16pm

@LN
Also mir fallen ad hoc einige Serien ein, die mehr als 5-6 Staffeln gekriegt haben (CSI, Law & Order, Smallville, Shield, Akte X, Star Trek NG, DS9 und Voyager, Cold Case, 24 , Gilmore Girls, King of Queens usw..) .


Weil die kurzen - und vor allem die erfolglos kurzen - Serien von weniger Leuten gesehen und schneller verdrängt werden. Sie fallen dir nicht ein - aber sie bilden dennoch (oder gerade deswegen?) die Mehrzahl.

In einem sich diversifizierenden TV-Markt ist der Quotendruck naturgemäß höher, Ursache ist hier also die Veränderung der Medienlandschaft durch Privatfernsehen und digitale (= mehr) Verbreitungsmöglichkeiten. Denn: das Budget der Werbeindustrie steigt natürlich nicht parallel zur Anzahl der Sender, ebenso wenig steigt die Zahl der zahlenden Zuschauer parallel zur Zahl der Bezahlkanähle. (Zählt "zahl"! :D)


Wobei mir schon auch viele kurze Serien bekannt sind. Ich hab ja nur die langen genannt, weil ich darstellen wollte, dass es sie auch gibt, nicht dass sie die Mehrzahl darstellen. Hab zB gerade American Gothic im Ansehen (hats nur auf eine Staffel geschafft). Viele der gar nicht erfolgreichen Serien kommen ja erst gar nicht zu uns.

Das Problem, das ich dabei habe ist, dass ja nur sehr wenige Sendungen eine vorgegebene Länge haben (wie etwa Lost oder B5) und diese auch einhalten. Die meisten werden entweder weil sie erfolgreich sind, so lange gestreckt, bis sie nicht mehr erfolgreich sind oder sie werden eben sofort abgedreht, wenn sie nicht erfolgreich sind. Es hat sich ja inzwischen fast schon zu einem Spielchen entwickelt, wer abgesetzt wird und wer nicht. Wenn ich da unten zB sehe, dass Fringe nach 2 Seasons gefährdet sein soll (obwohl länger angelegt, stabil in den Zuseherzahlen und kostenreduziert), frage ich mich schon, ob da nicht etwas zuviel nach dem Markt gehandelt wird.

http://www.serienjunkies.de/news/midseason-200910-23758.html

3,539

Thursday, November 5th 2009, 4:24pm

Das Problem ist, dass kurze Serien a) meist sowieso weniger erfolgreich waren und b) bevorzugt lange Serien im TV wiederholt werden - ab 100 Folgen aufwärts. Infolgedessen brennen sich umfangreiche Serien dank stärkerer Präsenz klarer ins Gedächtnis ein.

Ganz ehrlich: wer erinnert sich schon an eine gescheiterte Serie aus den Siebzigerjahren? Die wenigsten. Wer erinnert sich an eine Vielzahl gescheiterter Serien aus diesem Jahrzent (oder irgendeinem anderen, das nicht das aktuelle ist)?


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Oskar

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Friday, November 6th 2009, 9:50am

Also ich nicht. Trotz Altherrengemecker war ich da noch ein Kind. Könnte höchstens eine Zeichentrickserie sein.
Vielleicht die megaerfolglose, nach 2 Staffeln abgesetzte und heute so günstig zu erwerbende Captain Future Serie? ;)

Bin seit gestern fast mit der 1.Staffel von Criminal Minds durch. Das ganze streut schon sehr. Dazu finde ich manche Personen des Teams nutzlos (zB die Presssprecherin) oder unsympathisch (den Haudrauf). Thomas Gibson spielt anscheinend lt. Drehbuch sehr farblos, was er aber deutlich besser kann. Man hätte ihn nicht ganz so stocksteif daherkommen lassen sollen, um ja keinen Gegensatz zu Gideon und dem Genie zu bilden.
Am besten finde ich viele der Serienkiller Folgen, jene mit anderen Themen (wie gestern die 16. um den Indianerstamm) finde ich dann schwächer.

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