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Ich hab Season 5 und 6 im o-ton gesehen und muss sagen, die Stimmen der deutschen Synchro sind einfach sehr geil. Besonders die Stimme von Pauly ist grandiosnein, ehrlich: ich bin keiner von diesen "also ich guck ja nur im originalton, alles andere geht ja mal gar nicht"-protzern. ich gucke gerne synchros und bin auch gerne mal faul beim fernsehen. nur bei den "sopranos", doch --- da liegen welten zwischen o-ton und synchro.![]()
quatsch. das gesamte italienische flair der famiglia geht verloren.
This post has been edited 1 times, last edit by "dignity20" (Apr 20th 2009, 2:07pm)
quatsch. das gesamte italienische flair der famiglia geht verloren.
Voll deiner Meinung, da ist selbst Primeval hochwertiger
2 neue Serien entdeckt. Bones und Torchwood, die kann ich wirklich empfehlen.
nach fünf oder so folgen halte ich fest: torchwood ist stinkenöde. jedes plothole wird mit action zukleistert, jede oberflächlichkeit der charaktere mit sex. jack harkness war bei doctor who ein unglaublich starker charakter. bei torchwood ist er ein stück pappe. es sollte zu denken geben, dass nur ein einziges mitglied des teams sowas wie charakterliche konturen hat, der rest --- ist einfach da.
nee, torchwood ist bis dato ein reinfall. da bleibe ich beim doc.

This post has been edited 1 times, last edit by "El Pistolero" (Apr 20th 2009, 2:13pm)
Ich hab Season 5 und 6 im o-ton gesehen und muss sagen, die Stimmen der deutschen Synchro sind einfach sehr geil. Besonders die Stimme von Pauly ist grandiosnein, ehrlich: ich bin keiner von diesen "also ich guck ja nur im originalton, alles andere geht ja mal gar nicht"-protzern. ich gucke gerne synchros und bin auch gerne mal faul beim fernsehen. nur bei den "sopranos", doch --- da liegen welten zwischen o-ton und synchro.![]()
quatsch. das gesamte italienische flair der famiglia geht verloren.
Ich finde, mit protzen hat das nichts zu tun.. ich schaue auch soviel wie möglich im englischen Original (und würde das auch bei anderen Sprachen so machen, wenn ich sie könnte).
Hauptgrund dafür ist, dass eine Synchro - so gut sie auch sein mag - nie genau das rüberbringen kann, was im Original erdacht wurde. Übersetzungen sind immer eine Interpretation des Originals (die mehr oder weniger nah an der Vorlage liegen). Es geht dabei immer etwas verloren, das reicht von Formulierungen im Dialog bis hin zu der Art und Weise, wie ein Schauspieler eine Zeile ausspricht (nicht nur vom Tonfall, sondern auch von Dialekten, die oft dafür sorgen, dass einem Charakter mehr Tiefe/Hintergrund gegeben wird. Deutsche Synchros klingen in meinen Ohren oft etwas hölzern). Vom schlecht-übersetzbaren Wortwitz mal ganz abgesehen.
Klar können diese Interpretationen auch gut sein, aber ich persönlich möchte ein Werk gerne sehen, wie es ursprünglich erdacht wurde. Genauso variieren dt. Übersetzungen in der Nähe, die sie ans Original haben. Bei Serien wie Sopranos, Buffy oder BSG ist eine möglichst originalgetreue Übersetzung sicher viel schwieriger als bei irgendwelchen Crime-Serien, bei denen die Stories mehr im Vordergrund stehen als sprachliche Spielereien..
2 neue Serien entdeckt. Bones und Torchwood, die kann ich wirklich empfehlen.
nach fünf oder so folgen halte ich fest: torchwood ist stinkenöde. jedes plothole wird mit action zukleistert, jede oberflächlichkeit der charaktere mit sex. jack harkness war bei doctor who ein unglaublich starker charakter. bei torchwood ist er ein stück pappe. es sollte zu denken geben, dass nur ein einziges mitglied des teams sowas wie charakterliche konturen hat, der rest --- ist einfach da.
nee, torchwood ist bis dato ein reinfall. da bleibe ich beim doc.
Quoted
aber was ist mit japanischen, französischen, heavens, usbekischen filmen?
Quoted
insofern halte ich dieses "ich schaue nur im orioginal"-gehabe weiterhin für protzen und im endeffekt für eine große mißachtung durchaus existierender guter synchro-arbeit.
Nur sehe ich diese (in der Tat blöde) Extremposition hier nirgends; mir scheint eher die Praxis vorzuherrschen, bei ausreichender Sprachkenntnis erst mal das Original zu testen und für den Fall, dass man damit nicht zurande kommt, zur Synchro zu greifen. So mache ich's zumindest, und die Ergebnisse sind durchaus unterschiedlich: "Scrubs" sehe ich auf deutsch (zu schnelle englische Dialoge und unterträgliche Originalstimme von Zach Braff), "Friends" habe ich lange auf deutsch gesehen, ziehe aber mittlerweile die Originalversion deutlich vor, "My name is Earl" kann man im Grunde nur im Original sehen, da die Figuren sehr eigene Sprachgewohnheiten und Dialekte haben, die man kaum übertragen kann, ohne dass es lächerlich wird, bei den Simpson ist's mir weitgehend gleich, wobei mir die deutschen Stimmen einen Tick besser gefallen und so weiter und so fort...ist es klar? wenn jemand sagt "ich schaue NUR filme/ serien im original", dann gilt bei den "sieben samurai" kein rückzieher.
übersetzungen ja - synchros nein? wieso datt denn?

Ist aber auch eine Gewohnheitssache...
Dann gibt es noch Sachen wie B5 die ich fast auswendig kenne. Wenn ich die dann auf deutsch sehe, bin ich immer entsetzt wie schrecklich die Synchro, die deutschen Stimmen, die deutschen Titel sind... 



zumal jeder ein werk auf seine weise sieht, es also automatiosch subjektiv gefiltert wird. von verständnisbarrieren bei komplexeren themen etc. ganz zu schweigen. da hat man dann als fremdsprachler kein original mehr, weil man das werk schon wegen der fremdsprache ganz anders sieht, als es die zielgruppe wahrnimmt, für die es sich um ein muttersprachliches werk handelt.
ich vermute fast, dass eines der probleme hier ist, dass das gros der anwesenden tatsächlich fast nur kultur konsumiert, die aus dem englischen sprachraum stammt. deswegen hat sich da so ein "ausländisch = englisch" eingebürgert.
ich vermute fast, dass eines der probleme hier ist, dass das gros der anwesenden tatsächlich fast nur kultur konsumiert, die aus dem englischen sprachraum stammt. deswegen hat sich da so ein "ausländisch = englisch" eingebürgert.
Was fiele mir denn ein? Gelegentlich französischer O-Ton auf arte. Hm.... Ich sehe einfach nicht genug fern... Oder ist Englisch die einzige Sprache, die die meisten (ich eingeschlossen) hier ausreichend gut beherrschen, um Originalversionen überhaupt in Betracht ziehen zu können? Anders gesagt: ich mache mein Film-, Buch- oder sonstiges Interesse nicht vom Herkunftsland abhängig, greife aber bei japanischen, usbekischen oder anderen von mir nicht zu verstehenden Originalen auf Übersetzungen zurück.ich vermute fast, dass eines der probleme hier ist, dass das gros der anwesenden tatsächlich fast nur kultur konsumiert, die aus dem englischen sprachraum stammt. deswegen hat sich da so ein "ausländisch = englisch" eingebürgert.
Ich finde dieses "ich schau nur auf orginal" Gehabe auch total bescheuert. Die deutsche Syncho ist die Beste auf der ganzen Welt, warum sollte ich die Syncho dann nicht nutzen? Außerdem kannst du noch so viel English lernen, solange es nicht deine Muttersprache ist, ist das Verständnis einfach komplett anders. ZB wenn ich mir Alexander auf english ansehe, wirkt der Film komplett fremd auf mich, weil ich genau weiß, dass die Makedonen und Griechen damals nicht english gesprochen haben,
Oder ist Englisch die einzige Sprache, die die meisten (ich eingeschlossen) hier ausreichend gut beherrschen, um Originalversionen überhaupt in Betracht ziehen zu können? Anders gesagt: ich mache mein Film-, Buch- oder sonstiges Interesse nicht vom Herkunftsland abhängig, greife aber bei japanischen, usbekischen oder anderen von mir nicht zu verstehenden Originalen auf Übersetzungen zurück.ich vermute fast, dass eines der problemeprobleme hier ist, dgrosdas gros der anwesenden tatsächlich fkulturr kultur konsumiert, die aus dem engsprachraumsprachraumbürgert.
In der Muttersprache kann man sich einfach besser hineinversetzen.