Kind des Blitzes Bd. 1: Blutsteine
Er wurde aus der Asche seiner vom Blitz erschlagenen Mutter geboren. Er ist das Kind des Blitzes … Von Moskip, einem Jäger des Däfow-Clans im Wald aufgefunden, wächst der junge Laith bei seinen Zieheltern auf, ohne seine wahren Ursprünge zu kennen. Doch eines Tages entdeckt der Dorfweise, dass Laith jedes Mal, wenn ein Gewitter ausbricht, außergewöhnliche Kräfte entwickelt. Auf der Suche nach Antworten machen sich Moskip und Laith auf den Weg zum Grab von Laiths Mutter. Indes hat sich jedoch Laiths Gabe herumgesprochen, und der Junge muss vor einer Horde blutrünstiger Kriegsherren fliehen, die seine Kräfte für ihre Zwecke nutzen wollen. Ein episches Fantasyabenteuer der Extraklasse, von dem jungen und viel versprechenden Autorengespann Poli und Bichebois wunderschön in Szene gesetzt.
Ein überraschend guter Band. Ich finde es manchmal sehr erstaunlich wie die franzosen aus durchaus kindlichen Zeichnungen eine doch recht erwachsene Story zaubern. Die Geschichte hat mich schon von Anfang an, als Däfow den kleinen Jungen neben der halb verkohlten Mutter findet, in den Bann gezogen. Interessant ist hier auch die Charakterisierung. Trotz sauber angesetzten Spannungsspitzen nimmt sich der Band Zeit einzelne Charaktere gut einzuführen. Cool fand ich dann auch wie die Dorfbewohner auf seine Kräfte reagieren. Trotz dessen dass er dort aufgewachsen ist, wird er aufeinmal verstoßen und so zieht er mit seinem Vater ersteinmal in die Welt hinaus und erlebt ab diesen Punkt, wo sie die Roten Steine bei dem Grab seiner leiblichen Mutter finden, wirklich brenzlige Abenteuer. Ganz groß war dann der Schluss des Bandes, wo ich eine Vorerst abgeschlosse Geschichte erwartet habe, kam dann doch noch der große Knall zum Cliffhanger. Jetzt werde ich wohl um die beiden Nachfolgebände nicht rumkommen
Zurecht wurde dieser Band mit dem
Albert Uderzo Award ausgezeichnet.
Dafür gibt es noch dazu die El Pistolero's Leseempfehlungbullet!