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Terren

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Thursday, December 24th 2009, 4:40pm

Den Marvel Part würde ich bedenkenlos unterschreiben (wobei natürlich SI fehlt).
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Thursday, December 24th 2009, 5:11pm

Den Austen-Run bei den X-Men halte ich eigentlich für etwas unterbewertet. Hinzu kommt, dass man den zeitlichen Kontext beachten muss. Zur gleichen Zeit hatte man Claremont an "X-Treme X-Men" wodurch die Old-School-Fraktion bedient wurde und Morrison an "New X-Men" der etwas experimenteller ranging. Da bleibt nicht viel übrig als das Mittelding. Das gilt sowohl für Austens Geschichten als auch für die seines Vorgängers (Joe Casey?). Man hätte u. U. eine klarere Trennung zwischen UXM und NXM fahren sollen... Davon abgesehen waren da schon gute Sachen dabei. Und wenn wir mal ausschließlich Panini betrachten... ich fand so ziemlich alles zwischen AoA und der G-Mo-Ära wesentlich schwächer als eben diese Phase der X-Men. Und das schließt "Uncanny X-Men" mit ein. Insofern...

"Identity Crisis" hat aber mal überhaupt nichts auf dieser Liste zu suchen. Wobei die gewählte Begründung durchaus nicht falsch ist. Da fielen mir eher die Rächerausgaben von Geoff Johns (nach "World Trust"), Chuck Austen und das fürchterliche "Avengers Disassembled" ein. "House of M" und "Secret War" fehlen mir irgendwie auch in der Liste...
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Lebeau

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Thursday, December 24th 2009, 6:00pm

Claremont´s Xtreme X-Men waren eher "schnarchig" - wenn da nicht die Hammergeilen Zeichnungen von Larocca gewesen wären. Mit Kordey war die Serie dann endgültig abgehakt. Aber früher gabs das echt nicht, dass Marvel schlechte Autoren so lange an ner Serie gelassen hat. Einer der wenigen Harras Pluspunkte. :D
'I was blind, but now I see.'

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Hiddler: Superman gilt als Homo, weil er irgendwie immer als mega soft und weicheimäßig rüber gebracht wurde in letzter Zeit.

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Pisto: Mainstreamfichte wäre viel treffender gewesen




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Terren

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Thursday, December 24th 2009, 6:57pm

Genau zu dem Zeitpunkt hab ich mir die X-Men quasi abgewöhnt, zuletzt mal wieder reingeschnuppert aber ließt sich immer noch wie jede X-beliebige Soap aus dem Vorabendprogramm.
Ach waren das noch Zeiten mit Morrison am Ruder :] !
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Lebeau

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Thursday, December 24th 2009, 7:19pm

Die besten X-Men der neueren Zeit sind die von Brubaker und Whedon. Den Rest kann man eigentlich getrost vergessen.
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Thursday, December 24th 2009, 8:00pm

Brubakers X-Men sind öder Mist.

Lebeau

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Thursday, December 24th 2009, 8:17pm

Für mich hat er den Geist der X-Men perfekt eingefangen (jetzt die ersten paar Ausgaben mit Land) und hat eine wirklich geile Weltraum-Saga mit Vulcan, den X-Men (ohne Wolverine) und den Shiár geschrieben. Und seine MC Ausgaben waren auch top. Egal, was Bru anfasst, es passt einfach. :ok: Und was wichtig ist, er bleibt den Charaktern treu - ganz im Gegensatz zu vielen anderen, wie die Figuren out-of-Charakter agieren.
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Hiddler: Superman gilt als Homo, weil er irgendwie immer als mega soft und weicheimäßig rüber gebracht wurde in letzter Zeit.

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Terren

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Thursday, December 24th 2009, 8:22pm

Ach stimmt Wheadon's Astonishing Run glatt vergessen, der war natürlich auch sehr lesenswert.

Brubaker hab ich selbst nicht gelesen aber die Kritiken waren eher ernüchternd, evtl hol ich mir das Trade, steh ja grundsätzlich auf den ganzen Marvel Space-Kram.

Mich wundert ein bisschen, dass Fraction bei Uncanny teilweise so positiv gesehen wird.
Hab im Comicshop mal einige Ausgaben gelesen und fand das er es ebenso wenig hin bekommt mehrere parallel laufendene Handlungsstränge voranzutreiben.

Mittlerweile denke ich auch, dass hierauf ein Teil des Soap Opera Charakters der X-Men beruht, getreu dem Motto: "Ich hab hier 20 Charaktere, brauch für meine Main Story aber nur 4...hmm was mach ich mit dem Rest? Hey ich habs; wär doch gelacht wenn sich da nicht die ein oder andere 3-Ecks-Beziehung basteln lassen würde :hdl: !"
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Thursday, December 24th 2009, 8:25pm

Deswegen reicht auch ein festes Team um die 6-7 Personen. Whedon weiss schon, warum er das so gemacht hat ;) Ebenso Brubaker auf seiner Space-Story.

Meiner Meinung nach sind Carey, Fraction und GANZ BESONDERS Way total überhypt. Nee, das lese ich lieber Slott, Millar, JMS oder Brubaker - die toll schreiben, sich mit der Kontinuität und den Charaktern beschäftigen. :ok:
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Thursday, December 24th 2009, 10:19pm

Bru blieb den Charakteren eben nicht treu - Warpath ist mehr als jemand, der ein grosses Messer besitzt und alles abschlachten will, was ihm vor die Klinge kommt.

Terren

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Thursday, December 24th 2009, 11:11pm

Ist Carey der aktuelle Schreiberling bei X-Men Legacy?

Ich find die Serie ebenso fürchterlich wie überflüssig (was allerdings mehr an der Ausrichtung an sich und weniger an Carey liegt). Hab zuletzt mal versucht da reinzulesen, allerdings war das alles schon sehr zäh.

Mal ehrlich wer will denn den x-ten Aufguss von Rogue und Gambit, oder eine Arc über Professor X's Innenleben noch lesen?
Alles viel zu dialoglastik und schon tausendmal da gewesen. Das alles habe ich bereits zu oft gelesen zu als ich mich letztmalig länger mit den X-Men beschäftigte - in den 90ern... :D
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Thursday, December 24th 2009, 11:37pm

Bru blieb den Charakteren eben nicht treu - Warpath ist mehr als jemand, der ein grosses Messer besitzt und alles abschlachten will, was ihm vor die Klinge kommt.


Bei solchen Aussagen frage ich mich immer eines:
"Gibt es einen Unterschied zwischen OUT-OF-CHARACTRE und CHARACTER-DEVELOPMENT?"
;)

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Friday, December 25th 2009, 12:18pm

Claremont´s Xtreme X-Men waren eher "schnarchig" - wenn da nicht die Hammergeilen Zeichnungen von Larocca gewesen wären. Mit Kordey war die Serie dann endgültig abgehakt. Aber früher gabs das echt nicht, dass Marvel schlechte Autoren so lange an ner Serie gelassen hat. Einer der wenigen Harras Pluspunkte. :D


Ich fand damals die XX am besten. ;) G-Mos Run ist über einige Strecken ein bissel überbewertet. Man merkt den XX z. B. jederzeit an, dass Claremont die Figuren kennt. Das ist, als würde man alte Bekannte wiedersehen. Sicherlich nicht herausragend aber durchaus gute Unterhaltung. Und wie schon an anderer Stelle gesagt: wann immer ich nach einer Begründung für die schlechte Meinung über XX frage, wir die Textlastigkeit genannt... Wer Probleme mit viel Text hat, sollte nichts lesen.

Für mich hat er den Geist der X-Men perfekt eingefangen (jetzt die ersten paar Ausgaben mit Land) und hat eine wirklich geile Weltraum-Saga mit Vulcan, den X-Men (ohne Wolverine) und den Shiár geschrieben. Und seine MC Ausgaben waren auch top. Egal, was Bru anfasst, es passt einfach. :ok: Und was wichtig ist, er bleibt den Charaktern treu - ganz im Gegensatz zu vielen anderen, wie die Figuren out-of-Charakter agieren.


MC = "Messiah Complex"? Bishop? OOC ist ohnehin eine Sache... in aller Regel kommen nur angefressene Fanboys mit OOC-Kommentaren. Siehe "Wolverine: Origins"... Man kann Way meinetwegen nicht mögen, aber er muss sich nur den Vorwurf gefallen lassen, dass er recht lahmarschig erzählt. Der Rest passt vollständig zu Wolverine. Eine andere Frage ist da, wie sich all die Ereignisse in die Marvelhistorie eingliedern lassen. Aber mit OOC(haracter) hat das nichts zu tun. Außer für angefressene Fanboys. :P

Aber Bishops Verhalten ergibt für mich keinen Sinn. Jahrelang sucht er nach einem Verräter. Dieser stellt sich als Xavier heraus. Onslaught wird besiegt. Bishop bewundert Xavier weiterhin und galt immer als einer der treuesten X-Men. Er soll nie davon erzählt haben, dass irgendwann ein Mutant für all das verantwortlich ist?! Zumal 616 nach dem Sieg über Onslaught ohnehin anders verlief als seine Zeitlinie?! Finde ich seltsam. :D "Cable" habe ich dennoch gekauft. War neugierig. War aber langweilig und nach der ersten Ausgabe habe ich schon nicht mehr weiter gekauft. :D

Deswegen reicht auch ein festes Team um die 6-7 Personen. Whedon weiss schon, warum er das so gemacht hat ;) Ebenso Brubaker auf seiner Space-Story.

Meiner Meinung nach sind Carey, Fraction und GANZ BESONDERS Way total überhypt. Nee, das lese ich lieber Slott, Millar, JMS oder Brubaker - die toll schreiben, sich mit der Kontinuität und den Charaktern beschäftigen. :ok:


Mit Ausnahme der Juggy-Story neulich gefällt mir Careys Run bisher ganz gut. Gambit und Rogue... ist für mich OK. Hätte zehn Jahre früher kommen können. Endlich aufgelöst. Xavier als bereuender Sünder... gab es in der Form noch nicht. Und das er Dreck am Stecken hat konnte man schon ganz früh in der X-Serie merken. Der romantisierende Schleier unfehlbarer Helden wurde einfach ein Stück zur Seite gezogen. Angefressene Fanboys... Gut, bei Xavier macht man das nun seit "Onslaught" in regelmäßigen Abständen. Aber... Daredevil muss bei Frank Miller leiden wie Sau (Elektra und Bullseye, "Born again"), Ann Nocenti macht es ihm auch nicht gerade leicht (Typhoid Mary), diese idiotischen Geschichten mit dem schwarzen Kostüm bringen ihn sogar so weit, dass er seinen Tod vortäuscht, Kevin Smith lässt Karen sterben, Bendis schickt ihn endgültig durch die Hölle und Brubaker versucht das ganze noch zu überbieten... Im Grunde kann man nach Nocentis Run aufhören DD zu lesen. Alles nur Wiederholungen und auf Dauer langweilig... ;)


Bei solchen Aussagen frage ich mich immer eines:
"Gibt es einen Unterschied zwischen OUT-OF-CHARACTRE und CHARACTER-DEVELOPMENT?"


Nun ja, einer Figur ein Messer in die Hand zu geben und drauf los metzeln zu lassen ist eher Reduzierung auf einen Aspekt der Figur. Ich kenne kaum etwas aus "X-Force" Vol. 1. Für mich war z. B. neu, dass Warpath gesteigerte Sinne hat. Vielleicht ist es auch ganz neu, keine Ahnung. Aber das sehe ich momentan gelassen. Der Aspekt, dass er Xavier einst töten wollte scheint mir zuweilen sträflich vernachlässigt. Aber darauf ist man u. U. schon in "X-Force" eingegangen...
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Friday, December 25th 2009, 12:44pm

In X-Force wurde Warpath von Loeb und dann von Moore zu einer ziemlich vielschichtigen Figur ausgearbeitet, da kann ich Brus Charakterzeichnung wirklich nicht als Entwicklung sehen. Genauso stört mich z.B. die Darstellung von Hawkeye als Skrullkiller. Das passt einfach nicht. Ich könnte aber z.B. mit sowas leben, wenn ein Auto mal über mehrere Hefte hinweg so eine Veränderung entwickeln würde, aber das passiert ja von einem Heft zum nächsten. Siehe auch Austen und Hank Pym. Da werden knapp 20 Jahre Comics ignoriert, damit er wieder der Ehefrauenschläger ist. Oder Bendis und Wanda. Egal, daß ihr Zusammenbruch mindestens 10 Jahre zurückliegt, wenn Bendis das braucht, ist sie halt einfach wieder verrückt. Tralala...

Und bei Claremont sind ja nicht die vielen Dialoge an sich sö ätzend. Der Mann hat ja schon immer viel geschrieben, aber in letzter zeit sind sie entweder zääääääääh (X-Men: True Friends) oder er muss in Dialogboxen noch mal das erzählen, was man gerade auf dem Bild sieht (Ich bin Storm, Anführerin der X-Men, und nehme gerade ein Glas Wasser in die Hand). Trotzdem lese ich CC manchmal noch ganz gerne (und habe auch XXM sehr genossen, nicht nur wegen Kordeys tollen Zeichnungen), vorallemn, wenn er Konzepte nimmt, die ein anderer eingeführt und dann fallengelassen hat und was gutes daraus macht (z.B. Noctuen und Juggernaut bei New Excalibur). Nur sein ewiges Benutzen seiner Fetisch-Charaktere (Kitty, Sage, Storm, Psylocke, Rogue) nervt dann doch etwas. Einer der wenigen anderen Autoren, der sowas macht, ist Peter David, der selbst aus einer Grütze wie "The Other" noch was interessantes machen konnte, nachdem alle anderen Autoren ja schnellmöglichst beschlossen haben, den Kram zu ignorieren, obwohl er erst drei Monate her war.

Lebeau

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Friday, December 25th 2009, 2:22pm

Das mit Hawkeye - und vielen, vielen anderen "Helden" hat Bendis mit verbrochen. :ploed: Ist einfach nicht nachvollziehbar.
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Friday, December 25th 2009, 2:50pm

Jaja, der große böse Bendis... :rolleyes:
"Too many Urkels on your team, that's why your wins low"

Lebeau

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Friday, December 25th 2009, 4:06pm

Der Skrull unter den Marvel-Autoren :D
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Friday, December 25th 2009, 5:26pm

B4 - BigBadBaldBendis. :D Überhaupt müsste es mal endlich eine Erklärung für die doch stark ruppiger werdenden Marvel-Figuren geben. Der Einzige dem ich jetzt grad keinen direkten(!) Mord zutrauen würde wäre Spidey, allen anderen Leutchen aber irgendwie schon...

Und Moonie, nach der Secret Invasion hat Bendis einfach auch die restlichen Pluspunkte (woher er die auch immer hatte:D) verspielt. Die war einfach nur plöd! :P

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Friday, December 25th 2009, 6:28pm

In X-Force wurde Warpath von Loeb und dann von Moore zu einer ziemlich vielschichtigen Figur ausgearbeitet, da kann ich Brus Charakterzeichnung wirklich nicht als Entwicklung sehen. Genauso stört mich z.B. die Darstellung von Hawkeye als Skrullkiller. Das passt einfach nicht. Ich könnte aber z.B. mit sowas leben, wenn ein Auto mal über mehrere Hefte hinweg so eine Veränderung entwickeln würde, aber das passiert ja von einem Heft zum nächsten. Siehe auch Austen und Hank Pym. Da werden knapp 20 Jahre Comics ignoriert, damit er wieder der Ehefrauenschläger ist. Oder Bendis und Wanda. Egal, daß ihr Zusammenbruch mindestens 10 Jahre zurückliegt, wenn Bendis das braucht, ist sie halt einfach wieder verrückt. Tralala...


Zu der Sache mit "X-Force" kann ich nichts sagen. Das Messer an sich finde ich jetzt nicht hundertprozentig unpassend. Ist halt wie gesagt eine Reduzierung. Dadurch aber weder OOC noch Weiterentwicklung. Bei lieb gewonnenen Figuren wird so etwas natürlich nicht gerne gesehen. Andererseits jedoch hat Warpath in der aktuellen "X-Force"-Serie durchaus Zweifel an seiner aktuellen Rolle. Ich weiß ja nicht, ob und wie Marvel da schon voraus plante. Diese Reduzierung kann also durchaus beabsichtigt gewesen sein, damit "X-Force" nichts vorweg genommen wird. Wie gut das letzten Endes gelöst wurde, sei aber mal dahin gestellt.

Das mit Pym fand ich ebenso lächerlich. Seit zwanzig Jahren sind die beiden wieder mehr oder weniger zusammen und dann der Käse. Wurde nicht sogar mal eine Therapie erwähnt? Oder lag das an einer Condorübersetzung?! Zumal "Frauenschläger" ohnehin nie ganz richtig war. Pym war damals vollkommen neben sich. Das ist keine Entschuldigung, aber das macht ihn noch nicht zum Frauenschläger. Dafür hätte es mal eine Gewohnheit sein müssen. Und das wurde es nie. Ganz gleich was Austen oder welcher Autor auch immer sich so aus den Fingern saugt. Und Hawkeyes Verhalten Pym gegenüber... das hat so überhaupt nicht mit dem zusammen gepasst, was in den ersten Heften von "West Coast Avengers" Vol. 2 passiert ist...

Und Wanda dreht durch, weil sie sich an ihre Kinder erinnert?! An die erinnerte sie sich schon zu "Force Works"-Zeiten... Ergibt also keinen Sinn. Wobei das nun wieder eine Sache wäre, über die ich hinwegsehen könnte, wenn "Disassembled" nicht so ein stinkendlangweiliger Schwampf gewesen wäre. Und von HoM will ich gar nicht erst anfangen. :schocker:

Hawkeye... der erste Skrullmord ist sozusagen in Ordnung. Das war ganz klar eine Affekthandlung. Kann jedem passieren. Besonders einer doch recht emotionalen/impulsiven Figur wie Clint. Aber das er danach jeden bisherigen Charakterzug mir nichts dir nichts über Bord wirft passt keinesfalls. Tod und Wiedergeburt sind da für sich genommen auch schlechte Begründungen. Ist ja nicht der erste Marvelheld, der da durch musste.

Und bei Claremont sind ja nicht die vielen Dialoge an sich sö ätzend. Der Mann hat ja schon immer viel geschrieben, aber in letzter zeit sind sie entweder zääääääääh (X-Men: True Friends) oder er muss in Dialogboxen noch mal das erzählen, was man gerade auf dem Bild sieht (Ich bin Storm, Anführerin der X-Men, und nehme gerade ein Glas Wasser in die Hand). Trotzdem lese ich CC manchmal noch ganz gerne (und habe auch XXM sehr genossen, nicht nur wegen Kordeys tollen Zeichnungen), vorallemn, wenn er Konzepte nimmt, die ein anderer eingeführt und dann fallengelassen hat und was gutes daraus macht (z.B. Noctuen und Juggernaut bei New Excalibur). Nur sein ewiges Benutzen seiner Fetisch-Charaktere (Kitty, Sage, Storm, Psylocke, Rogue) nervt dann doch etwas. Einer der wenigen anderen Autoren, der sowas macht, ist Peter David, der selbst aus einer Grütze wie "The Other" noch was interessantes machen konnte, nachdem alle anderen Autoren ja schnellmöglichst beschlossen haben, den Kram zu ignorieren, obwohl er erst drei Monate her war.


"In letzter Zeit" kann man aber inzwischen nicht mehr über "X-Treme X-Men" oder "Fantastic Four" sagen. Der letztgenannten Serie mag man vorwerfen, dass sie sich ein wenig wie eine X-Serie las, aber davon abgesehen fand ich sie nicht so schlecht wie sie von allen gerne gemacht wird. Danach ging es mit den Vieren jedoch bergab und sie haben sich bis heute nicht erholt. Bin aufs nächste Team gespannt. Aber ich erwarte da eigentlich nichts mehr.

Kordeys Zeichnungen bei den XXM fand ich auch in Ordnung. Oder aus dem Zweiteiler "Wonder Years" über Wonder Mans Tod damals (obwohl ich kein Fan von diesem "Wasserfarbenstil" bin). Bei NXM sah er aber total anders aus. Hätte man mich gefragt, hätte ich auf zwei verschiedene Zeichner getippt. :D

"New Excalibur" soweit es hier in Deutschland erschien, fand ich durchaus nicht schlecht. Und mich stört mal gar nicht, dass irgendwelche Figuren bei ihm oft auftauchen. Die Geschichte langweilt mich jetzt sicher nicht, weil Storm ein Glas Wasser hält. :D Das mag bei Superman so sein. :P Aber sonst... ;)

Wegen des DD-Beispiels weiter oben: wenn man von dem Krampf mit dem schwarzen Kostüm absieht (den Autor verdränge ich jedesmal obwohl Lebeau ihn mir bestimmt schon zwanzig mal den Namen gesagt hat) finde ich das alles, was ich eben davon kenne, durchaus gut. Obwohl es letztlich immer das Gleiche ist. Das sehe ich jetzt mal analog zu "Fetisch-Charaktären" bei diversen Autoren. ;)
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Friday, December 25th 2009, 8:25pm

Zu der Sache mit "X-Force" kann ich nichts sagen. Das Messer an sich finde ich jetzt nicht hundertprozentig unpassend. Ist halt wie gesagt eine Reduzierung.


Ich finde es schon OOC. Denn das letzte Mal, daß er wie der letzte Dödel mit dem Messer rumgemacht hat, war IIRC bei seinem ersten Auftritt, als er noch "Thunderbird" hiess.

Quoted

Bei lieb gewonnenen Figuren wird so etwas natürlich nicht gerne gesehen.


Ich mag die Figur nicht mal besonders, da ist es mir nur halt aufgefallen. Aber wo wir bei liebgewonnen Figuren sind... was das Trigger-Happy-Duo aus Rahne gemacht hat, werde ich ihnen nie verzeihen. Das geht komplett gegen ihre streng kirchliche Erziehung, daß sie jetzt in Wolverines Killer-Schwadron mitmacht (und das auch nur, weil sie halt optisch was wolverine-mässiges an sich hat und die zwei Arschgeigen sie dann Peter David wegnehmen mussten). DA könnte ich mich aufregen, aber ich warte halt geduldig auf den unausweichlichen Retcon. Vermutlich ein gelber Parasit oder so.

Quoted

An die erinnerte sie sich schon zu "Force Works"-Zeiten...


Naja... Force Works. Das ist so angesehen, wie die Klonsaga. Selbst Busiek, dem ich eigentlich mehr zutraue, hat ja Ember und die Black Brigade innerhalb von nur einem Panel gekillt, obwohl das eigentlich ziemlich starke Gegner waren. Hat mich aj schon gewundert, daß Suzi Endo in "Iron Man" und "War Machine" kürzlich erst wieder auftauchte.

Quoted

wenn "Disassembled" nicht so ein stinkendlangweiliger Schwampf gewesen wäre. Und von HoM will ich gar nicht erst anfangen.


Also "langweilig" ist eines der wenigen Adjektive, mit denen ich "Disassembled" nicht belegen würde. :D

Quoted

Bei NXM sah er aber total anders aus. Hätte man mich gefragt, hätte ich auf zwei verschiedene Zeichner getippt.


Verständlich. :D

Quoted

Und mich stört mal gar nicht, dass irgendwelche Figuren bei ihm oft auftauchen.


Mich schon, weil das ausser Kitty eigentlich keine Figuren sind, die ich leiden kann und z.B. geht mir sehr auf den Senkel. Das ist CCs "Mary Sue"-Charakter par excellence.

Quoted

Das mag bei Superman so sein.


Der frisst eher Aprikosen.

Quoted

(den Autor verdränge ich jedesmal obwohl Lebeau ihn mir bestimmt schon zwanzig mal den Namen gesagt hat)


Chichester. Und das Design mochte ich. Im Gegensatz zu Glatzen-Elektra. :D

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