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Rovin

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5,601

Thursday, February 16th 2012, 7:53pm

Ich finde gerade das in der Morrison Schreibe reizvoll. Ist doch im echten Leben auch nicht so, dass man sich jedesmal wenn man nen Bekannten trifft vorerzählt, wer der ist, woher er kommt etc...das bringt Morrison ganz gut rein.:)


dk one

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5,602

Thursday, February 16th 2012, 8:09pm

Interessant, dass so viele hier rückblicken den Morrison Run so differenziert beurteilen.
Vor einem Jahr war ich mit meiner Kritik daran noch ziemlich auf verlorenem Posten.
Es gibt Dinge von Morrison, die ich liebe (All-Star Superman), aber alles in allem denke ich, dass er und besonders sein Batman Run überschätzt wurden.
M.M.n. mochten ihn die Fanboys vor allem wegen seines "auf-jeder-Seite-mindestens-eine-Hommage" Konzepts und weil Fanboys nun einmal wirre Geschichten lieben. Was an der Geschichte keine Anspielung war, also originär von ihm stammt, fand ich größtenteils unkreativ und teilweise lieblos.
Snyder schreibt kohärente und spannende Geschichten, die viel eher an die großen, alten Batman Stories herankommen.
Victoria pax, non pactone parienda.

Argand

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5,603

Thursday, February 16th 2012, 8:18pm

Wenn da plötzlich der Batman von Zur-En-Arrh und Bat-Mite auftauchen, ist das für Eingeweihte sicherlich interessant, für den Gelegenheitsleser aber unverständlich und sinnbefreit.

Naja, aber für Erfindung von Damien bin ich ihm auch nicht wirklch dankbar.
Nicht, weil er nervt, sondern weil er m.E. nicht in die Geschichte rein passt


Damian passt nicht in eine Geschichte, in der es neben Bruce hauptsächlich um ihn geht? o_O


Und das Argument, dass Morrison viel zu kompliziert für Neueinsteiger ist, kann ich absolut NICHT nachvollziehen!
Ich hab' mit Morrisons Batman angefangen und wenn man interessiert ist, kann man auf alles eine Antwort finden - dazu muss man nicht alle bisherigen Batman-Comics gelesen haben. Viele Antworten kriegt man sogar auf wikipedia.
Und abgesehen davon will ich Geschichten, die mich als Leser fordern. Das ist ja gerade der Reiz bei Morrison - selbst nach Antworten suchen, teilweise in seinem Werk, teilweise außerhalb.
Wenn ich das nicht will, kann ich auch TV schauen :whistling: klingt vielleicht etwas harsch... aber ist doch so, findet ihr nicht??
"The Invisibles Lese-Marathon"
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5,604

Thursday, February 16th 2012, 8:20pm

Viele Antworten kriegt man sogar auf wikipedia.

Eine Geschichte hat erhebliche Mängel, wenn ich als Leser bei Wikipedia nachsehen muß, um sie zu verstehen.
I hear the birds on the summer breeze, I drive fast
I am alone in the night
Been tryin' hard not to get into trouble, but I
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I just ride
Just ride, I just ride, I just ride


Rovin

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Thursday, February 16th 2012, 8:24pm

Das kannst so nicht sagen. Viele Bücher verlangen Backgroundwissen ab. Und dann musst eben recherchieren;) Weiß nicht was daran schlecht sein soll. Man sieht ja nicht nach, weils wirr und ungenau ist, sondern weil ein Querverweis auftaucht, den man noch nicht versteht. Ich hab durch die Recherche zu Morrison viel über Bats gelernt;)


Argand

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5,606

Thursday, February 16th 2012, 8:25pm

Viele Antworten kriegt man sogar auf wikipedia.

Eine Geschichte hat erhebliche Mängel, wenn ich als Leser bei Wikipedia nachsehen muß, um sie zu verstehen.


Warum?
Wenn man als Leser vom Autor erwartet, alles in Häppchen geschnitten zu bekommen, erwartet man mMn zuviel.


Das kannst so nicht sagen. Viele Bücher verlangen Backgroundwissen ab. Und dann musst eben recherchieren;) Weiß nicht was daran schlecht sein soll. Man sieht ja nicht nach, weils wirr und ungenau ist, sondern weil ein Querverweis auftaucht, den man noch nicht versteht. Ich hab durch die Recherche zu Morrison viel über Bats gelernt;)


Ganz genau!
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LobsterJohn

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Thursday, February 16th 2012, 8:27pm

Sehe ich ähnlich. Morrison ist wahrlich nichts für Neueinsteiger, was nicht ausschließt, dass Neueinsteiger damit klarkommen können.

Selbst wenn man wirklich aufmerksam liest, blickt man nicht sofort, dass das 3 verschiedene Batmen sind und die ganze Sache mit den Experimenten und Nanda Prada...
Morrisons Geschichte schweben wie Blasen vor dem geistigen Auge und es ist schwer sie zu greifen. Man kann viel Zeit darauf verwenden, um die Verbindungen zu ziehen.

Snyder verfolgt einen völlig anderen Ansatz. Er ist definitiv einsteigerfreundlich. Alles wirkt sehr geerdet, ruhig erzählt, ohne das einem alles auf dem Silbertablett serviert wird.

Wenn ich mir aber solche Gumpengeschichten wie Battle For The Cowl ansehen, wo wirklich jeder alles sofort durchschaut und die Geschichte einfach nur lieblos und stumpf geradlinig. Dazwischen liegen Welten.
Morrison und der Schneider sind ganz außergewöhnlich Autoren und ich möchte sie beide nicht an der Batmanserie missen.

dk one

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5,608

Thursday, February 16th 2012, 8:27pm

Damian passt nicht in eine Geschichte, in der es neben Bruce hauptsächlich um ihn geht? o_O


Und das Argument, dass Morrison viel zu kompliziert für Neueinsteiger ist, kann ich absolut NICHT nachvollziehen!
Ich hab' mit Morrisons Batman angefangen und wenn man interessiert ist, kann man auf alles eine Antwort finden - dazu muss man nicht alle bisherigen Batman-Comics gelesen haben. Viele Antworten kriegt man sogar auf wikipedia.
Und abgesehen davon will ich Geschichten, die mich als Leser fordern. Das ist ja gerade der Reiz bei Morrison - selbst nach Antworten suchen, teilweise in seinem Werk, teilweise außerhalb.
Wenn ich das nicht will, kann ich auch TV schauen :whistling: klingt vielleicht etwas harsch... aber ist doch so, findet ihr nicht??
Wenn man als Leser wirklich gefordert werden möchte, dann greift man vielleicht nicht unbedingt zu Comics. ;) :whistling:
Aber prinzipiell hast Du nicht unrecht, die meisten wünschen sich komplexe, vielschichtige und tief gehende Geschichten, nicht irgendwelches Hack´n´Slay a la Marvel.
Mich stört nur wenn ein Autor seine Geschichten künstlich verkompliziert durch unzählige (oft für die Story irrelevante) Anspielungen.
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LobsterJohn

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Thursday, February 16th 2012, 8:29pm

Das kannst so nicht sagen. Viele Bücher verlangen Backgroundwissen ab. Und dann musst eben recherchieren;) Weiß nicht was daran schlecht sein soll. Man sieht ja nicht nach, weils wirr und ungenau ist, sondern weil ein Querverweis auftaucht, den man noch nicht versteht. Ich hab durch die Recherche zu Morrison viel über Bats gelernt;)
Es geht ja nicht um gut oder schlecht, sondern darum, ob es einsteigerfreundlich ist. Und wenn ich alle paar Seiten was nachrecherieren muss, weil ich sonst den Zusammenhang nicht mitbekomme und mir so wichtige Elemente der Story entgehen, dann ist es nicht einsteigerfreundlich.

LobsterJohn

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Thursday, February 16th 2012, 8:30pm

Wenn man als Leser wirklich gefordert werden möchte, dann greift man vielleicht nicht unbedingt zu Comics. ;) :whistling:
Aber prinzipiell hast Du nicht unrecht, die meisten wünschen sich komplexe, vielschichtige und tief gehende Geschichten, nicht irgendwelches Hack´n´Slay a la Marvel.
Mich stört nur wenn ein Autor seine Geschichten künstlich verkompliziert durch unzählige (oft für die Story irrelevante) Anspielungen.
Wobei Intertextualität grad bei anspruchsvoller Literatur oft zu finden ist. Wenn Morrison das auf Comics anwendet, finde ich das ganz gut.
Lies mal Kram von Karen Blixen. Wenn man da nicht 8 - 10 Bücher vorher gelesen hat, blickt man GAR NICHTS :D

Argand

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Thursday, February 16th 2012, 8:36pm

Es geht ja nicht um gut oder schlecht, sondern darum, ob es einsteigerfreundlich ist. Und wenn ich alle paar Seiten was nachrecherieren muss, weil ich sonst den Zusammenhang nicht mitbekomme und mir so wichtige Elemente der Story entgehen, dann ist es nicht einsteigerfreundlich.


Jetzt mal ganz gemein gefragt: Wen interessieren Neueinsteiger? ^^ Den Verlag verständlicherweise aufgrund gewünschter Verkaufszahlen!!! Aber muss denn jeder Autor es sich zum Ziel machen Neueinsteiger zu versorgen?
Willst du 100x ne Origin lesen oder 1x Origin und 99x geile Sequels?
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LobsterJohn

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Thursday, February 16th 2012, 8:39pm

Natürlich nicht! Morrison hatte sicher auch nicht den Anspruch einsteigerfreundlich zu sein und das ist vollkommen ok.
Ich finds auch super, so kann man sich mit einer Geschichte länger und intensiver beschäftigen! Das ist toll!

dk one

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Thursday, February 16th 2012, 8:41pm

Wobei Intertextualität grad bei anspruchsvoller Literatur oft zu finden ist. Wenn Morrison das auf Comics anwendet, finde ich das ganz gut.
Lies mal Kram von Karen Blixen. Wenn man da nicht 8 - 10 Bücher vorher gelesen hat, blickt man GAR NICHTS :D
Nichts gegen Intertextualität, aber Alles mit Maß und Ziel.
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Argand

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Thursday, February 16th 2012, 8:45pm

Natürlich nicht! Morrison hatte sicher auch nicht den Anspruch einsteigerfreundlich zu sein und das ist vollkommen ok.
Ich finds auch super, so kann man sich mit einer Geschichte länger und intensiver beschäftigen! Das ist toll!


Eben! Das seh' ich auch so.

Versteht mich übrigens nicht falsch: Es geht mir hier nicht um Morrison vs Snyder. Snyder hat in seiner 1. Ausgabe versucht dem Neueinsteiger ein paar kleine Infos zu liefern. Das hat er gut über die Bühne gebracht, aber er geht voran und hält sich damit nicht weiter auf! So ist es richtig.
Zudem muss man auch sagen, dass man bei Morrison, wenn man seinen gesamten Run aufmerksam liest, eigentlich alle Antworten in seinem Run findet. Gerade so Rückblicke wie in "What the butler saw" helfen einem Batman im größeren Kontext zu verstehen. Ich habe immernoch nicht "The Black Casebook" gelesen und trotzdem wage ich es zu behaupten keine Verständnisprobleme mit seinem Run zu haben.
Dass der "Club of Heroes" schon vor 50 Jahren oder so mal aufgetaucht ist, spielt weniger eine Rolle. Immerhin erzählt Bruce in "The Black Glove" ja auch Tim was damals so passiert ist und man sieht ja auch 1-2 Rückblicke.

Aber: Gerade wenn man auf kleine Anspielungen stößt und sie versteht, freut man sich. Gerade wenn man im Internet auf irgendwelchen Blogs oder in Forendiskussionen Infos erhält, die man nicht wusste und nicht bemerkt hat, denkt man sich "ui wie cool!".
Ich fand z.B. in B&R das Panel mit dem echten Oberon Sexton im Grab seiner Frau genial! Eine Anspielung auf ein altes Rolling Stone-Cover (das Magazin) mit John Lennon und Yoko Ono. Ich kannte das Cover vorher nicht, fand es aber ziemlich cool, dass Morrison sich von solchen Sachen inspirieren lässt.
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Rovin

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Thursday, February 16th 2012, 8:45pm

Doch, Lobster, da gings grad um gut oder schlecht;) Mein Post bezieht sich ja auf einen anderen, bitte mit einbeziehen;)


LobsterJohn

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Thursday, February 16th 2012, 8:47pm

Wobei Intertextualität grad bei anspruchsvoller Literatur oft zu finden ist. Wenn Morrison das auf Comics anwendet, finde ich das ganz gut.
Lies mal Kram von Karen Blixen. Wenn man da nicht 8 - 10 Bücher vorher gelesen hat, blickt man GAR NICHTS :D
Nichts gegen Intertextualität, aber Alles mit Maß und Ziel.
Oh, auch darüber streiten sich die Gelehrten ;) Aber schlussendlich hängt es natürlich immer vom eigenen Geschmack ab. Ich kann mit übertriebenen Verweisen auch nicht viel anfangen, wobei ich es bei Morrison vollkommen in Ordnung fand.

Snyder macht das z.B. bei Swamp Thing total häufig. Googelt mal die Namen von Tankstellen, Supermärkten, Motorrädern. Die haben alle irgendwie mal was mit Swamp Thing zu tun gehabt. Wobei das ja eher Easter Eggs für Fanboys sind.

@Rovin
Hast Recht! Das hatte ich übersehen. ;)

Nania

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Thursday, February 16th 2012, 9:02pm

Damian passt nicht in eine Geschichte, in der es neben Bruce hauptsächlich um ihn geht? o_O


M.M.n ist es nicht der Fall, dass Damien nicht in die Geschichten passt, die um ihn herum gestrickt worden sind, sondern in das Gesamtkonzept.
Mir missfällt zum Beispiel sein Alter. Im Gegensatz zum deutlich älteren Tim Drake haben wir hier wieder ein Kind (!) vor uns. Das ist in meinen Augen für die Figur von Robin ein Rückschritt, denn man hatte sich doch mit Drake eigentlich von dem Image "kleiner Wunderknabe" gelöst und eher einen Teenager daraus gemacht. Das passte m.E. viel besser zu einem "realistischeren" bzw. vielleicht auch eher auf das erwachsenen Publikum zugeschnittenen Batman.
Dazu kommt, dass mit dem Relaunch eine großes, zeitliches Problem auf uns zu kommt. Das habe ich an anderer Stelle schon mal rechnerisch dargelegt.

Viele Antworten kriegt man sogar auf wikipedia.


Stimmt. Macht aber das Buch oder die erzählte Geschichte nicht wirklich besser. Eine Erzählung sollte in weiten Teilen verständlich sein, ohne, dass man ein Nachschlagewerk benötigt. Und ich rede nicht von Details, sondern von Figuren, die längere Zeit eine Rolle spielen (Zurr-En-Ahrr, Bat-Mite). Ich meine, ich weiß nicht, wie viel Zeit ihr zur Verfügung hattet beim Lesen, aber ich muss zugeben: hätte ich alles nachgeschlagen, dann wäre ich nicht mehr zum Studieren gekommen. Übertrieben gesprochen. Es war einfach zu viel.

Und ich habe nirgendwo gesagt, dass man die Erzählungen ohne das Wissen nicht verstehen kann. Man kann wahlweise auch einfach drüber lesen und hoffen das es gut wird. In meinen Augen wäre es vielleicht besser gewesen, Morrison - wie ein Buch - in einem Schwung zu veröffentlichen. Und nicht in einer monatlichen Serie.

Und abgesehen davon will ich Geschichten, die mich als Leser fordern. Das ist ja gerade der Reiz bei Morrison - selbst nach Antworten suchen, teilweise in seinem Werk, teilweise außerhalb.


Ich weiß nicht... Innerhalb des Werkes ja. Das ist schon bei Sherlock Holmes der Fall. Aber wenn man die Wikipedia bemühen muss, um das Buch zu verstehen und sich damit weit, weit, weit außerhalb jeglicher Intertextualität bewegt, dann ist das doch eigentlich kein Zeichen für ein gutes Buch? Stelle dir mal vor, was währe, hättest du kein Internet. Es ist ja nicht so, dass Morrison seine Geschichte nur schreiben konnte, weil es die Wikipedia gab.

Viele Bücher verlangen Backgroundwissen ab.


Ja, richtig. Aber die meisten Bücher versteht man ohne ein Backroundwissen. Und Reihen beginne für gewöhnlich mit einer Nummer 1, sind aber, anders als Batman-Comics in der Regel nicht mehr als 70 Jahre alt und belaufen sich vermutlich auf mehrere tausend Erzählungen. Um zurück zum oberen Punkt zu kommen: Wer würde denn schon mehrer 100 Erzählungen wälzen, nur um herauszufinden, wer nochmal Bat-Mite war. Und warum er jetzt wieder auftauchen kann.

Mich stört nur wenn ein Autor seine Geschichten künstlich verkompliziert durch unzählige (oft für die Story irrelevante) Anspielungen.


Richtig. Das Irrelevante in der Geschichte ist das Problem. Meines Erachtens übrigens auch der Grund, warum ich kein besonderes Interesse daran habe, den MorrisonRun nocheinmal zu lesen. Da bin ich ehrlich

Wobei Intertextualität grad bei anspruchsvoller Literatur oft zu finden ist. Wenn Morrison das auf Comics anwendet, finde ich das ganz gut.
Lies mal Kram von Karen Blixen. Wenn man da nicht 8 - 10 Bücher vorher gelesen hat, blickt man GAR NICHTS :D


10 Bücher sind ne übersichtliche Zahl, vergleicht man es mit den Unmengen an Comics, die zu Batman erschienen sind. Intertextualität ist in anspruchsvollerer Literatur sicherlich häufiger zu finden, als im Trivialen, aber - und das ändert nichts an Morrison - es bleibt meistens etwas übersichtlicher. Bzw. man benötigt nicht unbedingt die Wikipedia um es zu verstehen.

Ich sagte in einem anderen Thread mal, dass Morrisons Geschichte sicherlich besser funktioniert hätte, hätte man einen Roman vor sich liegen gehabt und nicht unzähle auseinandergerissene Hefte.
Am dunklen Himmel leuchtet das Licht am hellsten.
(Andreas Tenzer)



Rovin

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Thursday, February 16th 2012, 9:06pm

Sorry, Nania, aber dann bist du schlecht im recherchieren:D Ich hab da nicht ewig lange gebraucht....Das meiste ist zb auch im Black Casebook enthalten;) Davon abgesehen bereitet auch "Batman: Die besten Stories aller Zeiten" gut drauf vor. So enthält dieser zb den ersten Hurt Auftritt.

Und man muss keine 100 Erzählungen wälzen. Man muss nur DC Database bei Google eingeben:D


LobsterJohn

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Thursday, February 16th 2012, 9:07pm

10 Bücher sind ne übersichtliche Zahl, vergleicht man es mit den Unmengen an Comics, die zu Batman erschienen sind. Intertextualität ist in anspruchsvollerer Literatur sicherlich häufiger zu finden, als im Trivialen, aber - und das ändert nichts an Morrison - es bleibt meistens etwas übersichtlicher. Bzw. man benötigt nicht unbedingt die Wikipedia um es zu verstehen.
Wobei man das natürlich nicht vergleichen kann. Ein Buch kann bis zu 1000 Seiten haben und somit mal eben ein paar Jahre Comicgeschichte einer Serie.

Argand

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Thursday, February 16th 2012, 9:20pm

Ich muss aber sagen, dass es z.B. für R.I.P. keine große Rolle spielt, was für eine Funktion Bat-Mite zuvor hatte oder wer oder was Zur-en-arrh ist (richtig geschrieben? ^^) - um die Story zu verstehen. Daran sollte man sich nicht aufhängen.
Bat-Mite wird als "Gnom" (?) der 5. Dimension bezeichnet, kurz bevor er verschwindet. Man sieht als Leser schon, dass er nur in Bruce' Fantasie vorhanden ist. Und Zur-en-arrh wird als Notfallidentität erklärt.

Und das alles IM Morrison-Run. Also wozu noch wo anders nachschlagen? Die Geschichte versteht man auch so. Wenn man wissen will, wo diese Figuren zuvor aufgetaucht sind, würde es ziemlich blöd aussehen, wenn der Editor überall Anmerkungen in das Script schreibt oder Morrison erstmal eine Seite lang die Figur vorstellen muss.
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