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Nix. Wollte ich nur mal einwerfen, weil mich immer wieder fasziniert, dass die Mehrzahl der Comicleser eigentlich Comicbetrachter zu sein scheinen bzw. keinen Wert auf sauberes Handwerk legen, solange die Figuren und Hintergründe hübsch aussehen.
Ich denke schon, dass auch zu einer "schönen Figur" ein gewisses Maß an handwerklichem Können gehört. Beides hat auch seine Daseinsberechtigung. Ändert aber nichts daran, dass ich speziell wegen eines bestimmten Zeichners nur selten eine Kaufentscheidung treffe. Bei Autoren kommt das dann doch öfter mal vor. 
Quoted
Leute wie Romita (der ganze Clan), Lark etc. sind eben nicht deshalb gute Comiczeichner, weil das gut aussieht, sondern weil sie ihr Handwerk als Erzähler, als Darleger eines Handlungsfadens beherrschen. Wobei hierzu eben nicht nur Perspektive und Schnitt gehört, sondern - daran scheitern derzeit extrem viele Mainstream-Zeichner - Gestik und Mimik, Zwischentöne etc.. Robinsons Superman-Run ist zu großen Teilen daran gescheitert, dass da einfach die falschen Zeichner für die Skripte am Werk waren, die Morrisons character-driven Plots als action-driven Pages umgesetzt haben. Da steckt dann Sand im Getriebe. Kaum auszumalen, wie viel besser der Run geworden wäre (nicht perfekt, aber besser), wenn die Zeichner am Werk gewesen wären, für die Robinson eigentlich schreibt, reduzierte, figurenorientierte Offbeat-Zeichner. (Vgl. hierzu nicht nur, aber vor allem "Starman".)
Zu JR's Supes kann ich wenig sagen, habe ich nie gelesen. In "Starman" gab es viele tolle Bilder und das auf verschiedene Weisen. Wobei ich die Zeichnungen auch nicht per se erstblicksunästhetisch finde.
Geht also sogar beides.
Aber gut, das ist wohl Frage des Geschmacks. Nix. Wollte ich nur mal einwerfen, weil mich immer wieder fasziniert, dass die Mehrzahl der Comicleser eigentlich Comicbetrachter zu sein scheinen bzw. keinen Wert auf sauberes Handwerk legen, solange die Figuren und Hintergründe hübsch aussehen.
Ich stimme Dir ja größtenteils zu. Insofern ist der Einwurf an der falschen Stelle gewesen.![]()
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Reichen zwei schon für einen Clan? Oder gibt es einen Romita, der sich bisher vor mir verbergen konnte?Zu JR's Supes kann ich wenig sagen, habe ich nie gelesen. In "Starman" gab es viele tolle Bilder und das auf verschiedene Weisen. Wobei ich die Zeichnungen auch nicht per se erstblicksunästhetisch finde.
Geht also sogar beides.
Aber gut, das ist wohl Frage des Geschmacks.
Wieso? Habe ich dir widersprochen?

Ja, du. Aber Snejbjerg ist nicht massentauglich. Zu mignolaesk.

Den mag ich seit "Cosmic Odyssey", war mein erstes Werk von ihm, damals vor langer, langer Zeit. Ich werde alt...

Du kennst ja das Gefühl, wenn man nur was ergänzendes einwerfen will, aber das Gegenüber das für einen Widerspruch hält.
Oder wenn man einfach nicht verstanden zu werden scheint, egal wie oft man nicht widerspricht, aber irgendwie doch.

Auch Harris hatte damals viel zu kämpfen. Das sind eben Leute (so wie Kelly Jones) die ihrer Zeit voraus sind und die bestimmte Sichtweisen überhaupt erst eröffnen. Zehn Jahre später gefällt das dann allen, aber zu Anfang sind die Buhrufer oft nicht zu überhören. Wahrnehmung ist eben auch eine Übungssache und eine Zeitgeistfrage. Das ist nichts zementiertes oder naturgegebenes.
Aber gut, alles kann mir halt nicht gefallen. 
Mir fällt auch auf, dass das Artwork eines Comics hier im Forum fast immer nur darauf beschränkt wird, wie einem die Zeichnungen gefallen, insb., ob auch der letzte kleine Finger anatomisch korrekt dargestellt ist. Das mag auch wichtig sein, aber letztlich erzählt der Zeichner im Ergebnis die Geschichte. Deshalb muss man immer Seitenlayout und Panellayout berücksichtigen. Dazu kommt, wie der Zeichner z.B. Geschwindigkeit vermittelt, wie stellt er die Zeit dar, wie vermittelt er Stimmungen und Gefühl, was passiert zwischen den Panels und damit in unserem Kopf. So kann man durchaus von Zeichnungen nicht so begeistert sein, aber dennoch ergriffen sein vom Storytelling. Oder auch andersrum, wie bei mir z.B. im letzten Soloman Kane Band: Schöne Zeichnungen, aber vielfach absolut unrhythmisch erzählt und daher für mich nicht optimal.

@Kain: Ja, aber dnek dich mal in die Neunzigerjahre zurück und auf wen die Leute zur gleichen Zeit am stärksten abfuhren. Lee, Liefeld, McFarlane ...
Heute sind Mignola, Harris etc. durchaus Mainstream. Damals waren sie Regelbrecher.
McFarlane... scheine ich mich nicht entscheiden zu können. Lee finde ich gut. So hübsche Figuren er malt.
Ist halt auf 'ne andere Art als beim Mignola. Sienkiw... äh Bill fand ich damals als junger Bub arg seltsam ("New Mutants"). Einige Jahre später ("Elektra Assassin") fand ich ihn dann toll. Und dann auch die "alten" Sachen. Da kommt dann auch die Leseerfahrung zum Tragen, denke ich. Zumindest auf persönlicher Ebene. Als ich angefangen habe, wusste ich nicht wer gerade angesagt war. Später habe ich das ein wenig durch mitlesen im "Wizard" mitbekommen und inzwischen halt I-Net. Hat auch praktische Seiten. Sonst hätte ich wohl einen gewissen Horrorcomic nicht entdeckt. Aber darüber sollten wir nicht reden. Wurde mir von so einer Dumpfbacke empfohlen, die nie wieder erwähnt werden sollte.
Witzig, ein ähnliches Thema gabs vor ein paar Tagen im Marvelbereich im Fragen an die Communtiy Thread. Hier mein dortiger Kommentar:
Mir fällt auch auf, dass das Artwork eines Comics hier im Forum fast immer nur darauf beschränkt wird, wie einem die Zeichnungen gefallen, insb., ob auch der letzte kleine Finger anatomisch korrekt dargestellt ist. Das mag auch wichtig sein, aber letztlich erzählt der Zeichner im Ergebnis die Geschichte. Deshalb muss man immer Seitenlayout und Panellayout berücksichtigen. Dazu kommt, wie der Zeichner z.B. Geschwindigkeit vermittelt, wie stellt er die Zeit dar, wie vermittelt er Stimmungen und Gefühl, was passiert zwischen den Panels und damit in unserem Kopf. So kann man durchaus von Zeichnungen nicht so begeistert sein, aber dennoch ergriffen sein vom Storytelling. Oder auch andersrum, wie bei mir z.B. im letzten Soloman Kane Band: Schöne Zeichnungen, aber vielfach absolut unrhythmisch erzählt und daher für mich nicht optimal.
Comics sind einfach mehr als Bilder.

Also ich zähle mich nicht zu diesen engstirnigen Zeitgenossen die munk angesprochen hat
Nur kann ich mich bspw nicht auf das Handwerkliche der Zeichnungen einlassen wenn diese mir nicht zusagen. Wichtig ist hierbei jedoch dass man den Stil einer Zeichnung nicht mit der Qualität gleich setztich persönlich fühle mich durch die verschiedensten Stilarten angesprochen! Egal ob es jetzt das Artwork von Yotsuba, einem nicht mehr so starken MAD!, einem klassischen JRJr, einem mittlerweile sehr experimentellen Bachalo, einem zauberhaften Buckingham, einem eigenwilligen Allred oder einem Babezeicher wie Reis stammt ... alle sind verschieden sprechen mich aber sehr an! Und nur weil ein Zeichner mal ne Panel oder meinetwegen sogar ein Heft "vermasselt" geht noch nicht das Abendland unter ..
Ein Land dagegen löst bei mir nur Kopfschütteln aus und die einzige "Bewunderung" bekommt er von mir für die Tatsache dass er mit seiner Arbeit wirklich noch immer bei Marvel angestellt ist.
Oder Larry Stromann: seine Arbeit kann noch so nglaublich dynamisch, sein Panelaufbau noch so revolutionär sein... ich werde ihn nicht schätzen ( oder zu schätzen wissen?) weil seine Figuren einfach so erzhässlich sind!!

![:]](wcf/images/smilies/pleased.gif)
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Witzig, ein ähnliches Thema gabs vor ein paar Tagen im Marvelbereich im Fragen an die Communtiy Thread. Hier mein dortiger Kommentar:
Mir fällt auch auf, dass das Artwork eines Comics hier im Forum fast immer nur darauf beschränkt wird, wie einem die Zeichnungen gefallen, insb., ob auch der letzte kleine Finger anatomisch korrekt dargestellt ist. Das mag auch wichtig sein, aber letztlich erzählt der Zeichner im Ergebnis die Geschichte. Deshalb muss man immer Seitenlayout und Panellayout berücksichtigen. Dazu kommt, wie der Zeichner z.B. Geschwindigkeit vermittelt, wie stellt er die Zeit dar, wie vermittelt er Stimmungen und Gefühl, was passiert zwischen den Panels und damit in unserem Kopf. So kann man durchaus von Zeichnungen nicht so begeistert sein, aber dennoch ergriffen sein vom Storytelling. Oder auch andersrum, wie bei mir z.B. im letzten Soloman Kane Band: Schöne Zeichnungen, aber vielfach absolut unrhythmisch erzählt und daher für mich nicht optimal.
Comics sind einfach mehr als Bilder.
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What I’m saying is that, by the time, say, Marcos Martin, whom I have a great deal of admiration for, gets anywhere near Spider-Man, both the story and the way it’s told tend to have been largely decided by people who are not Marcos Martin.
What I’m saying is that, under these conditions, it occurs to me that “story” and “art” appear to be separated from each other in a way that inherently contradicts the way comics work as a narrative form.
In other words: Are Chris Ware and John Romita Jr. working in the same medium?

, und bekenne mich insofern schuldig.

Nachdem ich von Tyler darauf hingewiesen wurde, dass hier bereits über Dianas neues Kostüm diskutiert wurde, verweise ich mal auf den Spam Thread, in dem ich meine ausführliche Meinung kundgetan habe.
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