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2,281

Tuesday, December 21st 2010, 2:43pm

Wednesday Comics: Kamandi
von Gibbons und Sook

Das Erste, das mir auffällt, ist natürlich der altmodische Erzählstil. Statt Sprechblasen und Erzählboxen werden alle Panels von einem kurzen Text begleitet. Ich finde, während Dialogen funktioniert das sogar ziemlich gut, da die Texte so besser ins Bild integriert werden können, als es bei Sprechblasen oft der Fall ist. Aber in anderen Situationen wirkt es schon etwas merkwürdig, denn dann wird oft das eigentlich schon im Bild dargestellte nochmal wiedergegeben. Glücklicherweise nimmt das nicht solche Ausmaße an wie in vielen frühen Silver Age-Comics, dennoch hatte ich den Eindruck, dass viele Textteile etwas überflüssig waren. Da hätte ich mich lieber komplett auf die Bilder verlassen. Diese waren auch sehr beeindruckend, und die integrierten Texte lenkten auch nicht wirklich von ihnen ab.
Ich kannte Kamandi bislang nur ziemlich oberflächlich aus der neuen Batman-Trickfilmserie, und diese Geschichte fügte meinem bisherigen Bild der Figur auch nicht neues hinzu. Solch eine Abenteuergeschichte scheint mir die Standartgeschichte für den Charakter zu sein. Überraschungen erlebte ich eigentlich kaum, auch wenn innerhalb der kurzen Geschichte ziemlich viel passiert. Dennoch hatte ich am Ende das Gefühl, nur den Anfang einer größeren, anderen und vermutlich interessanteren Geschichte gelesen zu haben. Da hätte ich gerne mehr gelesen.
Die Bilder von Ryan Sook sehen sehr, sehr gut aus, und erzeugen eine tolle Athmosphäre. Immer wieder war ich ziemlich beeindruckt, wenn ein neues Element der Geschichte eingeführt wurde, da einfach alles eindrucksvoll dargestellt wurde. Auch deswegen hätte ich gerne mehr gesehen.
Der Hauptnachteil dieser Geschichte ist meiner Meinung nach also die Länge. Außerhalb der Anthologie als eigenständige Serie wäre das sicher noch großartiger geworden.

Als nächstes kommt: Superman. Die erste Seite war jedenfalls schon mal flott zu lesen, und es scheint auch ein interessanter Konflikt für Superman präsentiert zu werden.

This post has been edited 2 times, last edit by "Most Excellent Superbat" (Dec 21st 2010, 2:53pm)


Munk

Sumpfgebieter

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2,282

Tuesday, December 21st 2010, 2:59pm

Preacher #55

Garth Ennis ist ein Genie!


Falsche Zeitform.


Ich weiss nicht- bei Wormwood hatte ich bei annähernd jeder Seite Lachtränen in den Augen.Mag vielleicht an der Thematik liegen, und nicht an Ennis. Wie auch immer, Wormwood war klasse, und traf genau meinen Geschmack.

Von Wormwood hatte ich mir ja noch etwas mehr erhofft. Aber auch seinen Punisher fand ich top. Eine wirkliche Gurke hab ich von Ennis bisher eigentlich aber noch nie gelesen.


Einige The Boys-Ausgaben waren ziemlich lahm.


„Life doesn’t have plots and subplots and denouements. It’s just a big collection of loose ends and dangling threads that never get explained.“.
- Grant Morrison als "er selbst" in Animal Man, vol. 3: Deus ex machina

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Tuesday, December 21st 2010, 3:16pm

Alles von Ennis nach dem Ende von Preacher und Hitman, das ich gelesen habe - und das war einiges - war höchstens noch Mittelmaß. Diverses deutlich drunter.

Hier spielt einfach eine Rolle, dass der Mann seit einem Jahrzehnt die von ihm gesetzte Meßlatte nicht mehr erreicht. Insbesondere nicht auf dem Level der Charakterisierung seiner Figuren. (Ja, das heisst Figuren. Nicht Charaktere.)

Wieso sollte ich mich mit vorhersehbarem Mittelmaß abgeben? Es ist doch ein Trauerspiel, zu sehen, was Ennis einmal konnte und was er jetzt nicht mehr kann. Ennis reht sich da einfach ein in eine Linie mit Claremont, Byrne, Bendis, Joe Kelly, die ihre Kreativität von corporate comics haben aussagen lassen und jetzt eher noch Schatten ihres einstigen Selbst sind. (Faustregel: die wenigsten US-Comicautoren halten die Tretmühle länger als ein Jahrzehnt durch. Die meisten suchen sich nach zehn Jahren neue Jobs oder dämmern im ewigen Mittelmaß vor sich hin.)


“I am just a human being… I’m not a guru or a leader or a demigod of any kind.” – Grant Morrison

2,284

Tuesday, December 21st 2010, 3:24pm

Bezüglich Joe Kelly: Lies "I kill Giants"! *herrgottnochmal*

Was Ennis betrifft, stimme ich dir zu, im Bestfalle kommt noch was unterhaltsames bei rum (The Pro), im schlimmsten Falle aber so ein langweiliger Scheiss wie "Punisher MAX".
Von der erzählerischen Wucht eines "Preacher" oder "Pride & Joy" ist er mittlerweile so weit entfernt wie Greg Land von selbstständigem Zeichnen.

Das Erste, das mir auffällt, ist natürlich der altmodische Erzählstil.


Ist halt eine wunderschöne Hommage an Hal Foster (Prinz Eisenherz) und Alex Raymond (Flash Gordon), die so ihre Zeitungsstrips gestaltet haben.

Zitat

Als nächstes kommt: Superman. Die erste Seite war jedenfalls schon mal flott zu lesen, und es scheint auch ein interessanter Konflikt für Superman präsentiert zu werden.


Das grosse Highlight ist "Supergirl". Das war einfach superkomisch. Ansonsten mochte ich die "Flash"-Geschichte sehr, was an den tollen Zeichnungen und der Art der Erzählung (gesplitteter Handlungsverlauf) lag.

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2,285

Tuesday, December 21st 2010, 3:33pm

Alles von Ennis nach dem Ende von Preacher und Hitman, das ich gelesen habe - und das war einiges - war höchstens noch Mittelmaß. Diverses deutlich drunter.

Titel bitte. Würd mich echt mal interessieren. ;)

Fantastic Four #6
Obwohl ich mit den kosmischen Vier nie wirklich was anfangen kann, fand ich diesen Band recht unterhaltsam. Die Themen der F4 passen mir zwar auch hier nicht so richtig aber Hickman hat die einzelnen Familienmitglieder gut geschrieben. Die Zeichnungen waren okay, sagen teilweise stark nach Hitch aus.

Blackest Night Special #4
Wie bereits bei den meisten Tie Ins erwähnt langweilen mich die Nebenstories der Blackest Night ziemlich. Der Ablauf ist immer der gleiche und meistens interessieren mich die Figuren nicht sonderlich. Die Rogues retten die Flash Ausgabe für mich, denn Captain Cold ist top und zu ihm passen auch die Zeichnungen, im gegensatz zum Flash. Die JSA fand ich dann vollkommen uninteressant und hab die Story eher überflogen.
Bei beiden Geschichten wurden mir die Black Lanterns zu leicht besiegt. Sicher ist es schwierig eine Geschichte mit unbesiegbaren Gegnern zu schreiben, aber wenn die Lantern in der Hauptstory nahezu unbesiegbar sind, dann sollte Mr. Terrific nicht hunderte gleichzeitig killen können.

2,286

Tuesday, December 21st 2010, 3:39pm

Vieles, was ich inzwischen einfach nicht mehr besitze.

Punisher, Vikings, Rifle Brigade, Boys, Pro, der Hitman-Nachklapp, War Stories... diverse Marvel-Miniserien... auf jeden Fall genug, um einen Eindruck zu bekommen.

Von "I kill giants" habe ich die #1 gelesen. Doch, unterhaltsam, aber jetzt nicht so, dass ich den Rest gebraucht hätte.


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2,287

Tuesday, December 21st 2010, 3:43pm

auf jeden Fall genug, um einen Eindruck zu bekommen.

Das wollte ich auch gar nicht anzweifeln. Boys ist wirklich nicht mehr als solides Mittelmaß, den Punisher (MAX) fand ich gut jedoch lange nicht so stark wie Preacher. Wormwood war noch ganz gut, the Pro auch, wobei mehr als eine Fingerübung war das ja wohl kaum.

2,288

Tuesday, December 21st 2010, 4:45pm

Eine wirkliche Gurke hab ich von Ennis bisher eigentlich aber noch nie gelesen.


Frag mal mich. ;)

Hitman-Nachklapp


Was ist das?

Vom Ennis geht mir ja nichts über seine "Hellblazer"-Ausgaben. Besonders Band 2 von Schreiber & Leser (mein Einstand). Aber weil Ihr mir immer alle in den Ohren liegt, habe ich beschlossen "Preacher" noch eine Chance zu geben und mir den ersten Paniniband geholt. Ich bin ja mal gespannt...
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2,289

Tuesday, December 21st 2010, 5:17pm

Von "I kill giants" habe ich die #1 gelesen. Doch, unterhaltsam, aber jetzt nicht so, dass ich den Rest gebraucht hätte.


Doch, brauchst du. Glaub's mir.
Ist einer der wenigen Comics, wo ich mein lumpiges Trade gegen das oversized HC ausgetauscht habe, weil die Geschichte so noch mehr ihre Wirkung entfaltet.
Sollte man jedenfalls nicht nur über das 1. Heft aburteilen.

Was ist das?


http://www.comicbookdb.com/title.php?ID=15365

Wobei mMn der Bodensatz wirklich die "Rifle Brigade" und das ganze "Kev"-Zeugs sind.

2,290

Tuesday, December 21st 2010, 5:25pm

Ach, der Käse... Wobei ich "Hitman" schon ziemlich öde fand. Na ja, das erste Heft vielleicht nicht... Aber danach hats mich ziemlich schnell gelangweilt.

Besten Dank.
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2,291

Tuesday, December 21st 2010, 5:45pm

Hitman hatte seine Chraktermomente. Das war als Geschichte einer Freundschaft schon schönes Zeug.

Ich fand bei Ennis grade seine Charakterisierungsarbeit früher sehr schön. Und genau das hat er ab dem Ennisher im Grunde komplett drangegeben. Darum sagt mir Ennis eben nix mehr. Der für mich entscheidende Teil seiner Arbeit fehlt, es ist oberflächlicher Action-Kram geworden.


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2,292

Tuesday, December 21st 2010, 7:31pm

Wednesday Comics: Superman
von Arcudi und Bermejo

Das fand ich jetzt doch nicht so interessant. Superman macht einen auf Spider-Man und bekommt Zweifel. Dann erkennt er aber die Ursache seiner Probleme, und alles wird gut. Dadurch besteht die halbe Geschichte aus einen vor sich hin grübelnden Superman (und einen Kurzauftritt eines sehr agressiven Batmans), während in der anderen Hälfte Superman die erste Hälfte erklärt, während er die Verursacher verprügelt. Diese Art der Exposition wirkt auf mich immer sehr albern.
Die Bilder sahen zwar schon sehr stimmungsvoll aus, und die Geschichte war eigentlich auch recht temporeich dargestellt, aber interessant fand ich das Dargestellte nicht. Superman nagte an inneren Konflikten, was ja auch okay ist, da man solch eine Figur gerne mit Problemen konfrontieren darf, die sie nicht mit Kraft und Gewalt lösen kann - nur war das am Ende genau die Lösung. Ich hätte aber auch gerne gesehen, wie er zusätzlich ein paar eindrucksvollere Taten vollbracht hätte.

Jetzt folgt Deadman.

crazyass

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Tuesday, December 21st 2010, 7:52pm

Wie gesagt, das war alles Beiwerk. Es geht um Warlock und Thanos. Der kein typischer Schurke ist. Warlocks Tod war in "Avengers Annual" # 7 und "Marvel Two-in-One Annual" # 2 zu sehen. Auf deutsch bei Condor in "Marvel Comic Stars" #s 13 und 14 (in falscher Reihenfolge). Ich hatte Dir kürzlich die Links rausgesucht. Da kannst Du Zusammenfassungen dazu lesen.
Danke Kain! Stimmt, hast mir damals schon den Link gepostet, aber hab ich irgendwie aus den Augen verloren.
Aber diesesmal ist mir dein Post nicht entwischt :D Wie gesagt, in dieser Story hatte Thanos nun mal die Rolle des Schurken, mir hat seine Rolle gefallen :]
Comics in diese Richtung, finde ich generell ziemlich geil, siehe War of Kings etc.
Nur bei den älteren Sachen denke ich, man muss sie mögen oder nicht :)

Ja....wäre schön gewesen, aber was erwartest Du ? Da THANOS ja so allmächtig war, ist's schon eine kleine Freude, daß unsere irdischen Helden auch mal draufhauen durften. ;)
Das schon, aber das alle Helden so nieder gemacht wurden, fand ich einfach zu schlicht. Vor allem ist ja auch Thor ein Gott, der hätte ruhig etwas mehr aushalten können :D :wave:

2,294

Tuesday, December 21st 2010, 7:56pm

in dieser Story hatte Thanos nun mal die Rolle des Schurken,


Eigentlich beginnt hier seine Wandlung zum... nicht mehr ganz so schurkigen Thanos. ;)

Das schon, aber das alle Helden so nieder gemacht wurden, fand ich einfach zu schlicht. Vor allem ist ja auch Thor ein Gott, der hätte ruhig etwas mehr aushalten können


Thor ist aber nicht allmächtig. Schon rund 15 Jahre zuvor hat Thanos gegen Thor und das Ding gleichzeitig gekämpft und sie konnten ihn nicht besiegen. Was soll der Donnerbolzen da also gegen einen Titanen machen, der nahezu allmächtig ist. Zudem war es im Grunde gar nicht Thor sondern Eric Masterson, der die Macht Thors hatte und bei dessen Rückkehr zu Thunderstrike wurde. ;)
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This post has been edited 1 times, last edit by "Kain" (Dec 21st 2010, 8:03pm)


Äffchen

Intermediate

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Tuesday, December 21st 2010, 8:13pm

Bezüglich Joe Kelly: Lies "I kill Giants"! *herrgottnochmal*
Ach Kacke, hab mir das TPB einfach mal bestellt. 12,00 €... kostet ja nicht die Welt. Hast mich neugierig gemacht.

Danke für den Tip. :ok:
A man's attitude... a man's attitude goes some ways. The way his life will be. Is that somethin' you agree with?

2,296

Tuesday, December 21st 2010, 9:05pm

Hitman hatte seine Chraktermomente. Das war als Geschichte einer Freundschaft schon schönes Zeug.

Ich fand bei Ennis grade seine Charakterisierungsarbeit früher sehr schön. Und genau das hat er ab dem Ennisher im Grunde komplett drangegeben. Darum sagt mir Ennis eben nix mehr. Der für mich entscheidende Teil seiner Arbeit fehlt, es ist oberflächlicher Action-Kram geworden.


Die Charakterisierung will ich jetzt mal nur bei HB bestätigen. "Hitman" ist dafür dann doch etwas zu lange her. Und da ich die Lobohefte schon vor einer Weile abgegeben habe... ;)

Ich erinnere mich noch an einen ganzen Haufen seiner Freunde. Nat the Hat und ein paar andere. Da gab es dann auch ein paar witzige Momente. Aber so richtig konnte mich das alles nie packen.


Spider-Man: Blau
Loeb, Sale
Marvel/Panini


Vielleicht liegt es ja an meiner Gwen-Abneigung, aber andere Sachen von Loeb und Sale haben mir besser gefallen. Nicht alle. Und schlecht war das natürlich auch nicht. Fängt natürlich bei Sales tollem Artwork an. Wirkt wie immer recht einfach wenn man es mit manch einem Schnörkelheini vergleicht. Aber gerade dadurch bestechen die Zeichungen von Tim Sale. Unter anderem. ;) Die Story ist dann auch recht gefühlvoll präsentiert. Die Schurken waren halt nur Beiwerk. Wohl nötig. Meinetwegen hätte man sie ganz weglassen können. Schön auch, wie Loeb quasi nebenher auch auf die Verhältnisse zu Harry und Flash eingeht. Ach, und Sale zeichnet Peter so wie Romita sr. es getan hat. Dafür gibt es natürlich Bonuspunkte. :thumbsup:
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crazyass

Master

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2,297

Tuesday, December 21st 2010, 9:22pm

Thor ist aber nicht allmächtig. Schon rund 15 Jahre zuvor hat Thanos gegen Thor und das Ding gleichzeitig gekämpft und sie konnten ihn nicht besiegen. Was soll der Donnerbolzen da also gegen einen Titanen machen, der nahezu allmächtig ist. Zudem war es im Grunde gar nicht Thor sondern Eric Masterson, der die Macht Thors hatte und bei dessen Rückkehr zu Thunderstrike wurde. ;)

Hmm, auch wieder recht, da kann ich ja nicht mal dagegen meckern :D

2,298

Tuesday, December 21st 2010, 9:27pm

Da ich so etwas wie Thanos' offizieller Biograph bin, wäre das auch nicht anzuraten. ;)
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Dinje

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Tuesday, December 21st 2010, 9:29pm

Hitman hatte seine Chraktermomente. Das war als Geschichte einer Freundschaft schon schönes Zeug.

Ich fand bei Ennis grade seine Charakterisierungsarbeit früher sehr schön. Und genau das hat er ab dem Ennisher im Grunde komplett drangegeben. Darum sagt mir Ennis eben nix mehr. Der für mich entscheidende Teil seiner Arbeit fehlt, es ist oberflächlicher Action-Kram geworden.


Zustimmung, daher sind seine neueren Sachen meistens höchstens halbwegs unterhaltsam, versuchen aber nur durch Schockmomente in Erinnerung zu bleiben. Wormwood war da für mich eine positive Ausnahme, aber hier waren auch die Themen Freundschaft und Beziehung wichtig und er schien sich da ein wenig auf seie alten Talente zu besinnen.

in dieser Story hatte Thanos nun mal die Rolle des Schurken,


Eigentlich beginnt hier seine Wandlung zum... nicht mehr ganz so schurkigen Thanos. ;)

Das schon, aber das alle Helden so nieder gemacht wurden, fand ich einfach zu schlicht. Vor allem ist ja auch Thor ein Gott, der hätte ruhig etwas mehr aushalten können


Thor ist aber nicht allmächtig. Schon rund 15 Jahre zuvor hat Thanos gegen Thor und das Ding gleichzeitig gekämpft und sie konnten ihn nicht besiegen. Was soll der Donnerbolzen da also gegen einen Titanen machen, der nahezu allmächtig ist. Zudem war es im Grunde gar nicht Thor sondern Eric Masterson, der die Macht Thors hatte und bei dessen Rückkehr zu Thunderstrike wurde. ;)


Gehört für mich zu den Dingen, die mir an Infinity Gauntlet gefallen, dass die Allmacht auch genutzt wird, dabei auch deutlich wird, dass er eigentlich unbesiegbar ist.
Bitte für Fragen die Fragen-an--die.Community-Threads nutzen, die es in allen Unterforen gibt.
Bitte nicht für jede Frage einen Thread eröffnen, es dient der Übersichtlickeit des Forums.
Nutzt vorher die Suchfunktion um zu überprüfen, ob es bereits ähnliche Threads gibt (da die Suchfunktion des Forums nicht optimal ist, alternativ über Google, Suchbegriffe + Paniniforum eingeben, dann findet man den gewünschten Thread)

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Tuesday, December 21st 2010, 9:39pm


Batman (2001-2003) #13

Jim Gordon hat Geburtstag und feiert im Kreise seine Kollegen in einer Bar. Auf dem Heimweg trifft er auf Catwoman und es kommt zu einem kleinen Kampf infolge dessen Gordon mit drei Schüssen in den Rücken zurückbleibt.
Für die heraneilenden Polizisten ist die Sache sofort klar. Es muss Catwoman gewesen sein.
Während Barbara (Oracle) zu Hause auf die Überbringer der schlechten Nachricht wartet und so tun muss als ob nichts wäre erfahren Batman und Nightwing während eines Kampfes mit Jokers Handlangern vom Anschlag auf den Commissioner, natürlich eilen sofort alle (Robin, Nightwing, Azrael und Batgirl) zu Barbara um ihr beizustehen, bis auf Batman der gleich an Gordons Bett Platz nimmt...
FAZIT:
Der Auftakt zum Officer Down-Mehrteiler ist rasant und zumindest im ersten Teil auch sehr ordentlich und detailliert gezeichnet, aber den Bildern fehlt es an Dynamik. Im zweiten Teil hingegen sind die Bilder dynamisch und actionreich dafür wirken sie sehr cartoonhaft und unproportioniert, fast karikaturistisch. Dennoch wissen beide Teile auf ihre Art zu gefallen und bringen storytechnisch neben der Action, Dramatik und Thrill auch noch eine gehörige Portion Gefühl mit.
Alles in allem ein gelungener Start zu einer hoffentlich guten Storyline.