Dreadstar
Starlin, andere
Marvel/First
Im Grunde habe ich ja nur die fehlenden Ausgaben bzw. die für mich jetzt neuen Ausgaben gelesen. Aber sind wir mal so frei.
Die ersten zwölf Hefte haben deutliche "Star Wars"-Anleihen. Das Design von Z ist im Grunde ein rot angemalter Darth Vader. Ist aber in Ordnung. Dreadstar & Company wollen den Krieg zwischen der Church of the Instrumentality und der Monarchy beenden. Dabei haben sie u. a. das Problem, dass sich keine der beiden Supermächte leisten kann, dass der Konflikt endet. In beiden Fällen hängt die Wirtschaft zu sehr von der Rüstungsindustrie ab. Der schwache King Gregzor der Monarchy steht unter der Fuchtel seines Generals Z. Dennoch wird diese Gruppe als die schwächere betrachtet (Dreadstar nimmt schon seit dem Ende von "Metamorphosis Odyssey" Einfluss auf ihn) und man geht ein Bündnis ein. Dreadstar erhält sogar ein Schiff von Gregzor. Z intrigiert jedoch und verbündet sich seinerseits mit dem Lord High Papal von der Instrumentality. Dadurch wird der Krieg doch noch beendet und die Leute um Vanth Dreadstar stehen der Übermacht durch den Lord Papal alleine gegenüber. Z können sie jedoch erledigen. Dreadstar glaubt zunächst, dass es sich um seinen "Mentor" Aknaton aus der "Metamorphosis Odyssey" handelt. In Wahrheit ist es aber ein Zygotean, der gemeinsam mit Dreadstar und Aknaton überlebt hat und nun Rache für das Ende seiner Rasse will. Am Ende, wie gesagt, unterliegt er jedoch. Im Laufe dieser zwölf Ausgaben geht Dreadstars Outfit den Weg alles zeitlichen. Ersetzt wird es durch ein sehr superheldiges Kostüm. Das ist die größte Schwäche dieser Ausgaben.
Bis zur Ausgabe 26 erschienen die Hefte seinerzeit noch bei Marvel. Im weiteren Verlauf schleicht sich scheinbar ein Verräter ins Team, Dreadstar übernimmt das Kommando über die übrigen Monarchy-Schiffe und Oedi stirbt scheinbar im Kampf gegen Anton Mezlo. Die Instrumentality holt zum entscheidenden Schlag gegen Dreadstar & Company aus und jagt sie durch die Galaxie, bis ihr Teleportantrieb nicht mehr mitmacht. Das Schiff wird in eine "Pan-Dimension" gezogen und nur Syzygy Darklock kann für Rettung sorgen. Jedoch muss er sich darauf konzentrieren, die Gefahren dieser Dimension abzuhalten wodurch Dr. Delphi den Antrieb reparieren muss. Dies gelingt ihm zwar, aber die Strahlung des Antriebs entfernt ihn aus der Realität. Die Beauty stürzt ab und Lord Papal selbst greift in den Kampf ein. Dreadstar wird schwer verletzt und sein Schwert zerstört. Darklock verbindet die Energie des Schwertes mit Dreadstar und rettet so sein Leben. Zu seinem Superheldenkostüm erhält er jetzt eine Energiefaust und kann fliegen. Nützt aber nichts. Alle werden gefangen genommen und sollen hingerichtet werden. Überraschend werden sie von Anton Mezlo gerettet. Ab da ging es dann bei First Comics weiter. Mezlo ist in Wahrheit Oedi, der mittels eines Tarnanzugs Mezlos Identität angenommen hat. In Wahrheit starb er beim Kampf auf Tempest-7. Im folgenden wird die Instrumentality ziemlich schnell besiegt (bis zur Ausgabe 30). Dreadstar besiegt den Lord Papal wird dabei aber schwer verwundet und liegt dann für zwei Jahre im Koma.
Die Macht des Schwertes, einst ein lebendes Wesen, hilft ihm bei der Genesung. Als er erwacht ist Oedi Chef einer Sonderpolizei mit "Superwesen" und irgendwie ist die Luft raus, aus der Serie. Mag auch daran liegen, dass Starlin den Zeichenstift abgab, who knows. Starlin blieb noch bis Ausgabe 40 Autor bevor Peter David und Angel Medina übernahmen. Auch die neue Regierung hat Dreck am Stecken, aber Oedi war nicht in der Lage etwas daran zu ändern. Schließlich ist es Willow, die eingreift und ihr Menschsein aufgibt, um den alles bestimmenden Zentralcomputer übernimmt. In seinen letzten zwei Ausgaben findet Starlin dann wieder den alten Schwung. In Ausgabe 39 besiegen Dreadstar und Darklock die Twelve Gods der Instrumentality, womit Darklock seine Aufgabe erfüllt hat, und in der letzten brechen Dreadstar und sein neues Team (Oedi und Skeevo sind noch dabei) zu neuen Abenteuern auf. Die Serie lief dann noch bis zur Ausgabe 64 und einige Jahre später gab es noch eine Mini bei Malibu. Alles von Peter David.