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Location: Köln/ursprünglich Hamburg
Occupation: Student - Politik/Wirtschaft/Geschichte und Latein auf Lehramt
Ja das ist ja nur so'n Spruch.
Die Frage ist wie viel christliche Elemente wirklich Einfluss auf unsere Rechtsordnung haben. Das vermag ich nicht zu beantworten.
Auch das stimmt so pauschal nicht. Viele Grundüberzeugungen des Humanismus stammen direkt aus der christlichen Lehre. Etwa das Verständnis des Glücks des Mitmenschen als höchsten Wert, an dem sich jedes Handeln orientieren soll findet sich so auch in der Bibel: „Und einer von ihnen, ein Schriftgelehrter, versuchte ihn und fragte: Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz? Jesus aber antwortete ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt. Dies ist das höchste und wichtigste Gebot. Das andere aber ist dem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ aus dem Matthäus Evangelium.Der Humanismus, dem die Menschenrechte zu großen Teilen zu verdanken sind, wandte sich klar gegen eine Berufung auf christlich religiöse Traditionen.
Die Menschenrechte sind aber auch nicht vom Christentum abgeleitet sondern eher von verschiedenen antiken Philosophieschulen und einigen aufklärerischen Überlegungen.
Ich bin aber kein Religionsbasher. Ich glaube an soetwas wie einen Gott... ich denke aber Religionen sind tradierte von Menschen gemachte Institutionen. Am christlichen Glauben per se halte ich nicht fest.
This post has been edited 2 times, last edit by "dk one" (Apr 19th 2012, 9:15pm)

This post has been edited 1 times, last edit by "dk one" (Apr 19th 2012, 10:06pm)


This post has been edited 1 times, last edit by "El Guapo" (Apr 19th 2012, 11:57pm)
Dass der Islam auf eine längere Sichtweise historisch vielleicht nicht zu Deutschland gehört, ist ja noch irgendwie vertretbar. Spätestens seit die ersten Gastarbeiter aber hier blieben, Kinder bekamen, Moscheen bauten, ist der Islam auch in Deutschland angekommen und sollte von Politikern und auch Bevölkerung als das war genommen werden, was er ist: Ein Glaube.
Man sollte die Leute nicht mehr kritisieren oder daran messen, dass sie Muslime sind, sondern an gleichen Kriterien, an denen man auch Deutsche misst.
(..)
Was ich meine: Der Islam gehört zu Deutschland, da die hier lebenden Muslime zu Deutschland gehören. Der Islam ist in Deutschland eine große Religionsgruppe, sie ist nach den Konfessionslosen, den Katholiken un den Protestanten die viergrößte Religionsgruppe (4-5% aller in Deutschland lebenden Menschen). Das darf man nicht ignorieren und ja, das gehört heute auch zu Deutschland. Geschichte liegt nicht immer 100 Jahre zurück. Geschichte kann auch 10 Jahre zurückliegen.
Was unser Grundgesetz angeht:
Ich glaube, man kann nicht ganz abstreiten, dass unser Gesetz auf christlichen Wertvorstellungen fußt.
Übrigens meine ich mit Mystik nichts negatives. Und gerade im Fall der Religion als Lebensrichtlinie macht diese eben viel aus.
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Occupation: Student - Politik/Wirtschaft/Geschichte und Latein auf Lehramt
Sorry, aber der Satz ist echt blöd...
Quoted
Sie können nicht akzeptieren dass der Urknall vielleicht aus dem Nichts kommt, aber ein ewiges Wesen das alles mit dem Fingerschnippen erschafft erscheint ihnen dann sinnvoll....
Zitat von »L.N. Muhr«
nur weil man sich scheiße benimmt, hat man noch nicht automatisch recht.
