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mutha

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261

Thursday, July 19th 2012, 7:46am

also ich würde vorsichtig sein gerade Miller, Jones und Lee miteinander zu vergleichen. Alle 3 haben auf jedenfall die Berechtigung als eine der größten Batman-Zeichner zu gelten. Wobei das auf verschiedenen Ebenen funktioniert. Was Lee da zeichnet ist in meinen Augen schon nahe an der Perfektion was Genauifkeit, Realismus und .....das vor allem....Action angeht. Man hat das gefühl, als sitze man im Kino bei nem typischen Blockbuster. Und er ist auf jedenfall der zeitnahste Zeichner.
Sowohl Jones als auch Miller hingegen arbeiten auf einem künsterischen niveau. Sowohl in einzelnen Bilder, Panels oder der gesammten Erzählstruktur. ....aber was wollte ich noch sagen??? :wacko: achso.....ale 3 sind geile Zeichner :thumbup:
Was ist das? Ein Vogel? ein Flugzeug? Nein es ist.......oh, doch, es ist nur ein Flugzeug......

262

Friday, July 20th 2012, 6:31am

Kelley Jones: Batman - Blutroter Nebel
















POSITIV
-mehr Horror
-Jones Zeichnungen übertreffen die vorherigen Bände
-der finale Akt, der die Geschichte des Dark Knight beendet

NEGATIV
-die Schurkenorigins werden schnell und lieblos abgehandelt

Fazit
Der Abschlussband ist der beste.


:thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
5/6

This post has been edited 1 times, last edit by "Rocketeer2" (Jul 20th 2012, 6:42am)


263

Saturday, July 21st 2012, 7:45am

Geoff Johns/Dave Gibbons: Green Lantern Corps - Recharge



Ich hatte mich auf dieses Heft wirklich gefreut, wirklich; stand ja auch Geoff Johns drauf. Aber während Green Lantern hell erstrahlt wie die Sonne, scheint mir Green Lantern Corps eher ein liebloses Spin-off zu sein. Vielleicht wäre meine Beurteilung nicht so hart, wenn es eben nicht die archetektonisch ausgepfeilte Green Lantern Serie gäbe, aber es gibt sie nun mal und man kommt nicht herum ständig den Vergleich zu ziehen.

Positiv
- Erweiterung des Green Lantern Mythos und damit ein nettes Begleitheft zur Green Lantern Hauptserie


Negativ
- Die Story hat kein episches Gefühl, wie bei der Hauptserie
- sprunghafte nicht nachvollziehbare Charakterentwicklungen, wie sie nur Comic bieten kann (Soranik Natus Entscheidung nun doch eine Green Lantern zu werden)
- lieblose Zeichnungen, auch hier bleibt der Vergleich zu den glanzvollen Zeichnungen der Hauptserie nicht aus, die Green Lantern glaubhaft werden lassen
- unübersichtliche Schlachtpanels, auch hier ist die Hauptserie geradezu meisterhaft, was sich besonders schön am Epos Sinestro Corps War zeigt
- Spannungsbogen fehlt, alles plätschert so vor sich hin


Fazit
- Ich halte Green Lantern Corps für einen Rückschritt zu der qualitativen Neuausrichtung DC's nach der Infinity Crisis
- Das Spin-off scheint mir lieblos und daher nicht notwendig, eher wohl für Hardcore Fans
- Für mich besteht daher kein Bedürfnis mehr vom Green Lantern Corps zu lesen

:thumbsup: :thumbsup:
2/6

264

Sunday, July 22nd 2012, 7:09am

James Robinson & Renato Guedes: Superman - Mon-El



Positiv
- Robinson bemüht sich stärker als Johns um eine Charakterisierung der Figuren. Äußerst gelungen ist das parallel gezeichnete Gespräch zwischen Clark und Lois, wie zwischen Clakr und Ma Kent
- wunderbare Zeichnungen von Renato Guedes

Negativ
- Der Band leidet darunter ein Tie-in für die New Krypton Geschichte zu sein. Er ist ein Lückenfüller und damit auch nicht angedacht ein eigenständiges Epos zu sein, wie es New Krypton ist. So bleiben die Geschichten in dem Band auf einem befriedigenden Niveau, mehr aber auch nicht, weil ma zugleich das cinematische New Krypton im Hinterkopf hat
- Mon-El bleibt bis auf ein, zwei Male eine recht eindimensionale Figur, was sehr schade ist. Dies liegt aber auch daran, dass der Band mit zuvielen neuen Figuren überfrachtet ist
- die Panels von Guedes sind an so einigen Stellen unbefriedigend angelegt, so dass man als Leser unsicher ist, wie denn nun das ganze gelesen werden soll, dies unterbricht den Lesefluss ungemein
- die Weltreise Mon-Els wird leider mit Gekloppe verheizt, da hätte man soviel mehr machen können, nämlich die Welt darzustellen, wie sie ein sterbender Fremder wahrnimmt. Dies hätte so viel Tiefe ermöglicht

Fazit
- Brauchbar als Tie-in, mehr aber auch nicht, da hierzu zuviel Potential verheizt wird

:thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
4/6

265

Sunday, July 22nd 2012, 7:50pm

Grant Morrison: Final Crisis



Crisis of Infinite Earths war einmal etwas, dass das DC Universum nachhaltig erschütterte und veränderte. Ein Meilenstein.

Aus irgendwelchen Gründen beschloss DC dann mit Infinite Crisis eine Fortsetzung zu schaffen. Aus meiner Sicht erlitt Geoff Johns damit Schiffbruch. Das einzige, das mich beim Lesen hielt war die Faszination für den Psycho Superboy Prime. Weit davon entfernt die gleiche Bedeutung zu haben, wie das Original, eröffnete Infinite Crisis zumindest den Weg für ein Retro-Silver Age Feeling, das sich insbesondere bei Grant Morrisons Batman und Geoff Johns Superman deutlich machte. Grim und Gritty wurde zurückgefahren und DC Comics machten einfach wieder Spaß zu lesen. Ob diese sanfte Neuausrichtung sich auch finanziell auszahlte?

Gerade einmal drei Jahre später belästigte DC uns wieder mit einer Crisis, diesmal mit der Final Crisis. Diesmal schickte man Grant Morrison, den damals besten Mann bei DC an die Front. Was konnte also schief gehen?

Exkurs: Parallel zu meinem DC-Run lese ich Grant Morrisons Buch Supergods. Ein wirklich empfehlenswertes Buch, das mir ganz neue Tiefendimensionen des Comiclesens eröffnet hat. Es ist in vier Großkapitel unterteilt: The Golden Age, The Silver Age, The Dark Age und The Renaissance. Die ersten beiden Großkapitel sind genial. Doch dann fangen die Probleme an. Mit Dark Age bezeichnet Morrison das gängig genannte Modern Age des Comics und wertet es damit zugleich negativ. Insbesondere seine Verachtung für Alan Moore und Frank Miller ist spürbar und deutlich formuliert. Immer wieder hakt Morrison auf beiden herum, weigert sich auch deren Verdienste anzuerkennen und erscheint dem Leser ein wenig wie ein beleidigtes neidisches Kleinkind. Aber es wird schlimmer, als Morrison von seiner skurrilen esoterischen Trips berichtet, wo er ob durch Drogen, magischen Beschwörungen in Frauenkleider etc. irgendeine Art von Erleuchtung fand und sich seitdem in der Pflicht fühlt eine Renaissance des Comics loszulösen. Wie weit dies wirklich alles autobiographisch ist, sei mal dahingestellt, ich nehme Morrison zwar sein Interesse an metaphysische und esoterische Themen ab, aber glaube auch, dass er sich auch sehr gut selbst zu inszenieren weiß. Etwas, dass er ja auch Moore vorwirft. Wie auch immer, dass Buch beginnt sich also mehr mit dem Leonardo da Vinci unserer Zeit zu beschäftigen als mit Comics an sich. Deutlich wird hierbei, dass sich Morrison wohl als den größten seiner Zunft ansieht. In der Anfangsphase dieser Renaissance sind allenfalls Mark Waid und Alex Ross noch gleichberechtigte Genies. Aber dann, so Morrison selber, läutet er nach seinem JLA-Run eine weitere Phase dieser Renaissance ein, und obwohl er es nicht schreibt wird deutlich, überflügelt er natürlich alle. All dies macht Morrison leider recht unsympathisch. Ironischerweise kritisiert er Autoren wie Alan Moore, die um sich einen Superstarkult aufgebaut haben, dabei sieht er sich doch selber als der Heiland der Comicszene.

All dies macht deutlich, Morrison ist ehrgeizig und gewillt Moore und Miller zu überflügeln.

Doch wie steht es mit diesem Anspruch? Ist Morrison der größte Comicautor unserer Zeit?

Ich persönlich liebte seinen JLA-Run und habe auch große Freude an seinem Batman-Run, ich erkenne auch an, dass sein JLA-Run der beste JLA-Run aller Zeiten war und sein Batman ist erfrischend genial. Dennoch, seine Comics sind nicht bahnbrechend für die gesamte Szene. Bisher hat Morrison mich nicht dermaßen beeindruckt, dass ich auch seine anderen Comics gekauft und gelesen hätte, die nichts mit Superhelden gemein haben. Anders ist dies bei mir hinsichtlich Alan Moore.

Final Crisis war also eine große Chance für Morrison sein ambitioniertes Ziel zu erreichen. Und ich weiß, wie sehr der Band in den Himmel gelobt wurde, allerdings fiel mir bei fast allen Rezensionen auf, dass Morrison zugeschrieben wurde, geniale Ideen in Final Crisis untergebracht zu haben, es ihm aber nicht gelang eine stringente Handlung zu erzählen. Moment mal! Wieso dann diese Lobhudelei? Darf ich daran erinnern, dass ein guter Autor auch in der Lage sein muss eine flüssige logisch nachvollziehbare Handlung zu schreiben? Wir haben es ja nicht mit Aphorismen zu tun.

Und genau dies war mein Problem mit Final Crisis. Der Band scheitert darin, eine nachvollziehbare Handlung zu entwerfen. Es war irgendwann nur noch ein gequältes Lesen.

Was mich aber noch mehr ärgert, ist der Umstand, dass Final Crisis Batman R.I.P. schädigt. Ohne große Erklärungen ist Batman am Anfang von Final Crisis dabei, wird von Darkseid gefangen genommen, dann sieht man lange nichts mehr von ihm und schließlich taucht er wenig nachvollziehbar am Schluss auf und wird durch die Omega Strahlen in die Vergangenheit geschickt. Dies reduziert die Bedeutung von Batman R.I.P. unnötigerweise und lässt mich doch verärgert zurück.

Dies hat auch zur Folge, dass ich das schlechte Final Crisis gelesen haben muss, um die weiteren Geschehnisse in Batman und Robin zu verstehen.

Was ich Morrison auch anlaste, ist seine Unbekümmertheit hinsichtlich der visuellen Umsetzung seiner Ideen. Die Zeichnungen sind durchschnitt und einem solchen Event nicht würdig. Große Ideen müssen auch meisterhaft künstlerisch umgesetzt werden, damit sie uns in Staunen versetzen, doch dies wurde hier gänzlich versäumt. Frank Millers The Dark Knight Returns oder Ronin waren doch auch wegen ihrer zeichnerischen Kraft so überwältigend. Gleiches gilt für Watchmen.

Ich war noch nie so enttäuscht wie von Final Crisis. Besonders ärgere ich mich um die beiläufige Abwicklung der Causa Batman.

0/6

Aber vielleicht irre ich mich ja und hier im Forum können mir doch noch einige vom Gegenteil überzeugen.

266

Tuesday, July 24th 2012, 8:26am

Grant Morrison verläßt DC

http://www.comicvine.com/news/morrison-l…ssue-16/144967/

;( Dabei hatte ich gehofft, er würde der neuen Superman Serie lange erhalten bleiben

267

Tuesday, July 24th 2012, 12:34pm

Habs jetzt nur überfolgen, aber verlässt doch nicht DC sondern "nur" die regelmässigen Serien wie Action Comics und Batman Inc. oder?

268

Tuesday, July 24th 2012, 1:45pm

Also wenn ich es richtig verstanden habe, macht er noch seine DC Projekte fertig (Batman, Wonder Woman Earth One und Multiverse) und sagt dann erst einmal Tschüss, da er erst mal nichts weiteres mit Superhelden machen möchte

PeteSa

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269

Tuesday, July 24th 2012, 9:28pm

Dies hat auch zur Folge, dass ich das schlechte Final Crisis gelesen haben muss, um die weiteren Geschehnisse in Batman und Robin zu verstehen.

Hast du die Nachfolgebände schon gelesen und kannst das mit Sicherheit sagen? Ich hab mir nach R.I.P. erstmal eine Verschnaufpause gegönnt und gehofft, dass ich die Final Crisis, die mich eigentlich nicht wirklich interessiert, einfach auslassen kann. :S Erstrecht nachdem ich deine Rezension gelesen hab - somal du mit deinen Wertungen bisher immer recht nah an dem dran warst, was ich diversen Bänden auch gegeben hätte.

270

Wednesday, July 25th 2012, 2:26pm

Hast du die Nachfolgebände schon gelesen und kannst das mit Sicherheit sagen? Ich hab mir nach R.I.P. erstmal eine Verschnaufpause gegönnt und gehofft, dass ich die Final Crisis, die mich eigentlich nicht wirklich interessiert, einfach auslassen kann. Erstrecht nachdem ich deine Rezension gelesen hab - somal du mit deinen Wertungen bisher immer recht nah an dem dran warst, was ich diversen Bänden auch gegeben hätte.



Lieber PeteSa,
ja man braucht unbedingt Final Crisis, um Batman&Robin und dann später die Rückkehr von Bruce Wayne zu verstehen. Ich habe augenblicklich die ersten beiden Trades von Batman&Robin gelesen und bald folgt auch mein Eindruck.
Aus diesem Grund ist Final Crisis nun doch wieder in mein Regal zurückgekehrt.
!Aber, da ich nur Gutes über Final Crisis gehört habe, frage ich mich, ob ich mich dem Werk vielleicht nicht genug geöffnet habe…ich weiß nicht, ich werde es dieses Jahr nochmal lesen, aber dann langsamer, so wie ich z.B. Watchmen lesen würde, vielleicht revidiere ich dann ja nochmal meine Ansicht!

mutha

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271

Wednesday, July 25th 2012, 3:44pm

ich war von vornherein recht mit voruteilen zur final crisis überflutet worden, da ich erst nach band 2 dann doch eingestiegen bin. natürlich hab ich trotzdem erst band 1 gelesen :P
aber dank diesen vorurteilen bin ich auch sehr behutsam an dieses event ran gegangen. und ich muss sagen, ich wurde positiv überrascht. leider hat der letzte band irgendwie alles versaut, aber bis dahin hatte ich mega spaß mit den comics. aber man muss sich auf die erzählweise natürlich einlassen. ach....ich glaube ich les es einfach auch nochmal, dann bekommt ihr noch ein paar eindrücke von mir ;)
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272

Thursday, July 26th 2012, 8:03am

aber man muss sich auf die erzählweise natürlich einlassen.


Kannst du etwas ausführlicher erklären, wie sich diese Erzählweise darstellt? Und wie würdest du empfehlen FC zu lesen, in einem Rutsch oder in bestimmten Abständen, eben aufgrund der Erzählweise?

Munk

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273

Thursday, July 26th 2012, 10:14pm

Ich kann dir nur mal vermitteln, wie ich dran gegangen bin. Mittlerweile hab ichs bestimmt 4 mal gelesen (den Panini Sammelband). Im Grunde ist die FC eine Schlacht Gut gegen Böse, Darkseid für mich der böseste Schurke des DCU.

Was es interessant macht, ist das Ganze drumherum. Da Du den Vergleich mit Watchmen ansprichst: Auch dort findet man massenhaft versteckte HInweise, Zeichen, Anspielungen, die dort geschickt untergebracht sind und die sich beim ersten Lesen nicht erschließen. Watchman geht aber auf der ersten, vordergründigen Eben ganz linear voran. Da ist die FC anders: Da wird auf vielen Handlungsebenen gesprungen, Dinge sind vllt. unverständlich, ergeben keinen Sinn. Auch hier gibt es Zeichen, die immer wiederkehren (Symbol von Metron), ein riesen Fundus an Figuren, dessen Morrison sich bedient. Warum und wieso diese? Das frage ich mich und will unbedingt wissen, warum. Da versuchte ich mir viel herzuleiten, aber im Ntz gibts auch viele Annotations, die helfen. Hier muss Interesse haben, dann findet man viele interessante Verknüpfungen, die die FC spannend machen. Ich kann aber verstehen, wenn jemand dazu einfach keinen Bock hat.

Daneben gibts aber auch viele tolle Momente, die sich selbst erklären: Barry Allen ist zurück, die Bedrohung der Welten durch die Antilebensformel ist apokalypisch gut, Darkseids Geist übernimmt den Körper von Dan Turpin - ein echter Gänsehautmoment, Batmans Kampf mit Darkseid und der Cliffhanger am Ende der FC, die Schlacht am Ende der FC.

Man sollte vllt. die FC einfach mal als das sehen, was sie ist: Der ultimative Kampf Gut gegen Böse. Das ganze etwas entmystifizieren und dann von da aus die Möglichkeiten entdecken.

Ein Argument Deiner Kritik habe ich übrigens nicht so verstanden: Deine Kritik an der Unbekümmertheit der visuellen Umsetzung. Ronin finde ich persönlich nicht so berauschend. Mit Watchmen oder Dark Knight von Miller würd ich auch nicht gleichsetzen. Aber die FC bietet tolle Atmosphäre, besonders in den Darkseid-Szenen. Dann vermitteln die Bilder vielfach etwas "unfassbares", nicht greifbares - wie auch die FC insgesamt. Das passt für mich schon. Zeichnungen müssen einen nicht erschlagen, sondern ein Gefühl vermitteln. Das finde ich, schafft die FC.

Vllt. versuchst Du es irgendwann noch mal.

Ich empfehle Dir übrigens Jack Kirbys Fourth World, in denen Du viel finden wirst, was Morrison in der FC benutzt. Ein tolle Reise!


„Life doesn’t have plots and subplots and denouements. It’s just a big collection of loose ends and dangling threads that never get explained.“.
- Grant Morrison als "er selbst" in Animal Man, vol. 3: Deus ex machina

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274

Friday, July 27th 2012, 1:17am

Ich persönlich liebte seinen JLA-Run und habe auch große Freude an seinem Batman-Run, ich erkenne auch an, dass sein JLA-Run der beste JLA-Run aller Zeiten war und sein Batman ist erfrischend genial. Dennoch, seine Comics sind nicht bahnbrechend für die gesamte Szene.

Was genau hast du denn alles von Morrison gelesen um das zu beurteilen? Allein sein Animal Man-Run fand ich ziemlich "bahnbrechend". Und dann gibts ja auch noch Doom Patrol, Seven Soldiers etc.

Was mich aber noch mehr ärgert, ist der Umstand, dass Final Crisis Batman R.I.P. schädigt. Ohne große Erklärungen ist Batman am Anfang von Final Crisis dabei, wird von Darkseid gefangen genommen, dann sieht man lange nichts mehr von ihm und schließlich taucht er wenig nachvollziehbar am Schluss auf und wird durch die Omega Strahlen in die Vergangenheit geschickt. Dies reduziert die Bedeutung von Batman R.I.P. unnötigerweise und lässt mich doch verärgert zurück.

Inwiefern schädigt dies die Bedeutung von R.I.P.?
Ausserdem gibt es ja auch noch "R.I.P. - Das fehlende Kapitel" welches ziemlich genau zwischen "R.I.P." und der "Final Crisis" spielt und einiges erklärt.


Und genau dies war mein Problem mit Final Crisis. Der Band scheitert darin, eine nachvollziehbare Handlung zu entwerfen. Es war irgendwann nur noch ein gequältes Lesen.

Sehe ich ganz anders. Die Handlung von "Final Crisis" ist sehr wohl nachvollziehbar.

"I try to judge things from a position of ignorance." (Alan Moore)

mutha

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275

Friday, July 27th 2012, 7:48am

Es ist wohl tatäschlich dieser Entscheidende Kampf zwischen Gut und Böse. Zu meiner Herangehensweise: Schon bei den einzelnen Threads zu den Sonderbänden hat mir ein vergleich ganz gut gefalle - und zwar das man das ganze als "Nachrichtensendung" ansehen soll. Im Ersten Band werden die groben Figuren gesetzt, die Handlung umrissen und das Böse breitet sein Netzwerk aus (Zum Countdown möchte ich nichts sagen....da ich den irgendwie sehr bescheiden fand). Und ab Sonderband 2 sind es dann Ereignisse die während dieser Situation entstehen, gelöst werden und die Geschichte weiter voran treiben. Man erfährt Stück für Stück wie die Welt sich weiter dreht. Ich glaube das Problem war, dass man bei solchen Events bei allen entscheidenden Moment dabei sein will (Also Blackest Knight war da ja Paradebeispiel. Man hat JEDEN EINZELNEN SCHRITT der Helden verfolgen können). Ok, die Final Crisis macht da deutlich mehr Sprünge, bekommt daher aber eine besondere Tiefe.
Was ist das? Ein Vogel? ein Flugzeug? Nein es ist.......oh, doch, es ist nur ein Flugzeug......

276

Monday, July 30th 2012, 11:56am

Ein Argument Deiner Kritik habe ich übrigens nicht so verstanden: Deine Kritik an der Unbekümmertheit der visuellen Umsetzung. Ronin finde ich persönlich nicht so berauschend. Mit Watchmen oder Dark Knight von Miller würd ich auch nicht gleichsetzen. Aber die FC bietet tolle Atmosphäre, besonders in den Darkseid-Szenen. Dann vermitteln die Bilder vielfach etwas "unfassbares", nicht greifbares - wie auch die FC insgesamt. Das passt für mich schon. Zeichnungen müssen einen nicht erschlagen, sondern ein Gefühl vermitteln. Das finde ich, schafft die FC.

Vllt. versuchst Du es irgendwann noch mal.



Lieber Munk, ich meinte damit, dass für mich - ganz subjektiv - die Zeichnungen nicht herausragend sind, sondern eher Durchschnitt. Irgendwie etwarte ich, dass bei einem solchen Event der beste Künstler der Szene ran darf. Ich möchte auch etwas für das Auge haben.

277

Monday, July 30th 2012, 12:02pm

Zitat von »Rocketeer2« Ich persönlich liebte seinen JLA-Run und habe auch große Freude an seinem Batman-Run, ich erkenne auch an, dass sein JLA-Run der beste JLA-Run aller Zeiten war und sein Batman ist erfrischend genial. Dennoch, seine Comics sind nicht bahnbrechend für die gesamte Szene.

Was genau hast du denn alles von Morrison gelesen um das zu beurteilen? Allein sein Animal Man-Run fand ich ziemlich "bahnbrechend". Und dann gibts ja auch noch Doom Patrol, Seven Soldiers etc.


Hier hast du mich missverstanden. Gleichwohl seine Arbeit an Batman genial ist, ist sie innerhalb der Batman Comics genial, aber ich glaube nicht, dass sie darüber hinaus noch große Strahlkraft hat. Miller hatte ja damals mit TDKR generell etwas bahnbrechendes für den Comic geschaffen. So gab es für mich bisher noch keinen Anlass oder besser ich hatte bisher noch nicht die Motivation mehr von Morrison zu lesen, da ich noch nicht das Geniale an ihm entdeckt habe, das mich über die Superhelden-Comics hinaus, an ihm interessieren würde. Leider kann ich nichts dazu sagen, ob Animan Man oder Doom Patrol oder Seven Soldier das Genre neu erfunden haben. Dass weißt du sicherlich besser als ich. Wie ist Morrisons Status unter den Comic-Schaffenden?


Zitat von »Rocketeer2« Was mich aber noch mehr ärgert, ist der Umstand, dass Final Crisis Batman R.I.P. schädigt. Ohne große Erklärungen ist Batman am Anfang von Final Crisis dabei, wird von Darkseid gefangen genommen, dann sieht man lange nichts mehr von ihm und schließlich taucht er wenig nachvollziehbar am Schluss auf und wird durch die Omega Strahlen in die Vergangenheit geschickt. Dies reduziert die Bedeutung von Batman R.I.P. unnötigerweise und lässt mich doch verärgert zurück.

Inwiefern schädigt dies die Bedeutung von R.I.P.?
Ausserdem gibt es ja auch noch "R.I.P. - Das fehlende Kapitel" welches ziemlich genau zwischen "R.I.P." und der "Final Crisis" spielt und einiges erklärt.


Aber das fehlende Kapitel ist nachträglich beigefügt oder etwa nicht? Vielleicht ist es das, was mich stört....


Sehe ich ganz anders. Die Handlung von "Final Crisis" ist sehr wohl nachvollziehbar.


Wie schon erwähnt, ich werde es nochmal lesen.

278

Monday, July 30th 2012, 12:03pm

Für Fans


279

Monday, July 30th 2012, 12:04pm


280

Monday, July 30th 2012, 3:21pm

:?:
Warum ist in Final Crisis #2 Dan Turpin auf freien Fuß, wenn er doch noch in der vorherigen Ausgabe in den Fängen Darkseids war?
Oder ist das schon nicht mehr linear, denn auf Seite 11 wird im Fernseher der gleiche Fernsehprediger wie aus FC #1 gezeigt...Aber welchen Sinn würde es machen hier die lineare Erzählstruktur aufzuknacken?

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