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Vorteile:
- Platzsparend
- billiger
- immer und überall verfügbar(für mich als Pendler genial!)
- sehr gute Bildqualität
- Same day as Print
- keine Knicke, keine Eselsohren
Nachteile:
- Splashpages
ich denke, es wird noch eine enorm lange zeit diese papierform geben. es gibt einfach noch ncht den großen absatzmarkt. viele leser greifen immer noch zur papierform.Ich versuche mich nur schonmal drauf ein zu stellen das ich irgendwann vielleicht umsteigen muss weil die Verlage unter Umständen irgendwann die Schnauze voll haben von Druckkosten?!![]()
na sag ich doch. beweislastumkehr und somit muss ich als beklagter agieren. und ein comic mit dem drm-verfahren (oder ähnlichem) stell ich mir als recht zeitintensiv und kostspielig vor.hierbei gilt es also dann eine grauzone zu überwachen, die mit sicherheit die nächsten jahre noch stehen wird. gerade der einfache nutzer, der comics kauft und später weiterverkauft wird doch dann in die pflicht gestellt zu beweisen, dass er die comics nicht mehr besitzt und somit die unerlaubte verbreitung nicht unterstützt.
Quoted
Zur Lösung dieses Problems steht es dem – „herkömmlichen“ oder „digitalen“ – Vertreiber frei, technische Schutzmaßnahmen, etwa Produktschlüssel, anzuwenden.
direkt aus dem Urteil
hm... dann bin ich aber wieder mal schwarzmaler und behaupte, es gibt eine "vorrichtung", dass der vertreiber auch via "update" die comics aus meiner app löschen kann.Am PC / Laptop kann man nur online lesen muss dann aber auch angemeldet sein.
Bei Tablets (z.B. iPad) gibt es eine extra App die die Sachen dann auf das Tablet runter läd, aber auch nur wenn Du zum Zeitpunkt des runterladens angemeldet bist. Das wird dann IN der App gespeichert so das man von Außen nicht so leicht dran kommt und kopieren kann.
Warum, geht bei Büchern doch auch bestens und da hat man vor 2 Jahren auch noch nicht im Ansatz daran gedacht das so schnell mehr digitale wie echte Bücher verkauft würden.na sag ich doch. beweislastumkehr und somit muss ich als beklagter agieren. und ein comic mit dem drm-verfahren (oder ähnlichem) stell ich mir als recht zeitintensiv und kostspielig vor.
Aktuell fragt z.B. ComiXology nach ob die ein Heft aktuallisieren dürfen weil das "verbessert" wurde, denke aber mal das es ein leichtes ist das auch ohne Fragen zu tun.
hm... dann bin ich aber wieder mal schwarzmaler und behaupte, es gibt eine "vorrichtung", dass der vertreiber auch via "update" die comics aus meiner app löschen kann.
beispiel sind doch die itunes podcasts. da wurde auch schon munter gekickt...

na sag ich doch. beweislastumkehr und somit muss ich als beklagter agieren. und ein comic mit dem drm-verfahren (oder ähnlichem) stell ich mir als recht zeitintensiv und kostspielig vor.
Holzauge hat völlig recht.
Warum, geht bei Büchern doch auch bestens und da hat man vor 2 Jahren auch noch nicht im Ansatz daran gedacht das so schnell mehr digitale wie echte Bücher verkauft würden.
Aktuell fragt z.B. ComiXology nach ob die ein Heft aktuallisieren dürfen weil das "verbessert" wurde, denke aber mal das es ein leichtes ist das auch ohne Fragen zu tun.
wie oben schon erwähnt, denke ich nicht, dass printmedien verdrängt werden. mit sicherheit wird der absatz ein anderer sein, die zielgruppe wird sich ändern... aber gänzlich wird er sicherlich nicht verschwinden. allein schon wegen der zielgruppengestaltung...Auf lange Sicht werden die digitalen Inhalte die Printmedien verdrängen oder zumindest an den Rand drängen. Man sieht es ja jetzt schon, Auflagen werden immer kleiner und damit auch oftmals teurer. Das zieht sich über so gut wie alle Inhalte hinweg, Zeitungen, Magazine, Comics...
Erinnert mich alles ein bisschen an den Beginn des MP3 Zeitalters...auch da war ich erst skeptisch, bis ich mir dann eine Archos Jukebox mit 20 GB Speicher gekauft hatte(sozusagen als Pionier, noch vor der Ipod-Schwemme). Der einzige Unterschied: Man bezahlt für digitale Print-Inhalte und unterstützt somit weiterhin die Leute die sich dafür den Hintern aufreißen(ausser Druckereien, Papier- und Farbproduzenten). Damit tut man erstens seinen Finanzen was Gutes und zweitens schont man auch die Umwelt damit, ein schöner Nebeneffekt.
Naja so zeitintensiv und kostspielig ist es auch wieder nicht. Digitales Wasserzeichen etc. sind ja alles schon Technologien die vorhanden sind. btw hier ist der gesamte Wortlaut.
EDIT: und bei der Löschaktion. Denkt einfach an das Kindle/1984 beispiel. Das ist ein Imageschade gewesen, der ihnen bis heute nachhängt obwohl sie da eigentlich ein Buch gelöscht haben, dass sie gar nicht verkaufen hätten dürfen. Das kann Bitterböse ins Auge gehen, vorallem für KMUs
Comics sind eher Sammlerobjekte als Bücher das ist richtig, aber alles andere ist für die Betrachtung irrelevant oder entwickelt sich schon in eine andere Richtung:
Nun, ich denke aber, dass gerade hierbei ein gewisser unterscheid in punkto comic und buch zu finden ist.
bücher kosten einfach ein paar euros mehr. da ist ein anderer nutzen von schutzprogrammen da. ein comic wird ja oftmals schon für 0,79 eur angeboten.
des weiteren ist der absatzmarkt bei comics ein gänzlich anderer. mir kann niemand erzählen, dass ein verlag beim drucken von variants genauso verdient,wie bei herkömmlichen heften. variants hingegen bei digitalen würden ihren reiz verlieren.
oder die messen: wer geht von euch dann mit seinem ipad zu capullo und läßt sich dort ein "heftcover" signieren?![]()

EDIT: und bei der Löschaktion. Denkt einfach an das Kindle/1984 beispiel. Das ist ein Imageschade gewesen, der ihnen bis heute nachhängt obwohl sie da eigentlich ein Buch gelöscht haben, dass sie gar nicht verkaufen hätten dürfen. Das kann Bitterböse ins Auge gehen, vorallem für KMUs

EDIT: und bei der Löschaktion. Denkt einfach an das Kindle/1984 beispiel. Das ist ein Imageschade gewesen, der ihnen bis heute nachhängt obwohl sie da eigentlich ein Buch gelöscht haben, dass sie gar nicht verkaufen hätten dürfen. Das kann Bitterböse ins Auge gehen, vorallem für KMUs
Denkst Du wirklich das dieser Imageschaden sich in finanzellen Schaden umgesetzt hat?
Holzauge hat völlig recht.
Ich denke sogar, dass so etwas dem ganzen digitalen Markt einen erheblichen Schlag versetzen könnte. Denn man würde sich nach sowas wohl hüten überhaupt noch digitale Comics (mit DRM) zu kaufen.Das ist bei einer Firma wie amazon nicht so dramatisch, aber wenn plötzlich massiv viele Leute das Vertrauen an zB Comixology verlieren, dann können die schon in Schwierigkeit geraten.



Was vergleichbares. Bei diesem Dingen wurde das auch nochmal versiegelt.also dein ipad sieht wirklich genial aus! okay, was das signieren und doodlieren hat (*hrhr*) geb ich mich geschlagen.
ist das auf dem ipad mit edding?
ich bin dennoch der meinung, dass sich das mit den digitalen und den printmedien erst noch zeigen wird. kann sein, dass es irgnedwann recht parallel zueinander läuft, kann aber auch sein, dass digital irgendwann wegen irgendwas floppt oder umgedreht.
das weiß man ja heut noch nicht.
ich für meinen teil bleibe bei meiner ersten aussage:
in erster linie nur printmedien und us-ausgaben als digitale medien.

Ich denke es wird weiterhin das gedruckte Bild und Wort geben.
Es verändert sich sehr sehr viel in unserer Industrie Welt wir vergessen nur das es auch hier genug Leute gibt die viele Schritte nicht mitmachen wollen und das sind nicht nur die Alten.
Wie oft wurde schon erzählt die Schallplatte ist tot, die CD wird durch Download abgelöst etc.
Märkte verschieben sich, das war es aber auch schon.

Wie Du das für Dich entscheidest ist natürlich Deine Sache. Aber man sollte sich schon bewußt sein wo das hingeht. Das kaum noch CD's verkauft werden im Vergleich zu MP3 Downloads dürfte bekannt sein. Das in den USA die digitalen Bücher die gedruckten ebenfalls überholt haben vielleicht nicht, ist aber trotzdem der Fall. Die Zahlen für Comics habe ich oben schon genannt.
Das in den USA die digitalen Bücher die gedruckten ebenfalls überholt haben vielleicht nicht, ist aber trotzdem der Fall.
na gut, ich würde jetzt nicht so weit gehen und printmedien mit cds vergleichen. wie schon angeregt: es gibt nach wie vor schallplatten und auch wenn es heutzutage große boards zum mixen von musik gibt, setzen sehr viele musiker immer noch auf die platte. es ist einfach ein anderer klang. und auch die großen virgin-stores in england haben noch reißenden umsatz was cds angeht.
Zielgruppe für Comics sind jenseits der 18: http://www.newsarama.com/php/multimedia/…gid=4181&page=8
auch ist die zielgruppe bei büchern eine andere, als bei comics. in den usa ist nach wie vor der hauptabsatzmarkt für die regulären superhelden comics die bevölkerung zwischen 8/9 bis 18/20. ich sage nicht, dass es dort auch ältere gibt, aber in dem alter werden neue leser rekrutiert. dort zu sagen, dass sich ein kind statt dem heft einen digitalen download zulegen soll, wäre bei der wirtschaftslage der usa eine dezent verkehrte. als ich im winter drüben war, hab ich dort einige dieser tempel gesehen. dagegen sind unsere comicshops erbärmlich.
ComiXology hat eine ähnliche Vormachtstellung wie Amazon und bei denen hat das mit den Büchern toll funktioniert. Es braucht hier keinen ausbalancierten Markt, das ist ein Mythos. Der Kunde will Lesen und seine Sachen einfach finden. Optionen sind für einen Durchschnittskunden im Grunde schlecht.
meiner meinung nach ist es momentan noch zu früh, etwas in dieser richtung zu prognostizieren. zunächst benötigen wir ja mehrere anbieter der digitalen comics (in sachen vertrieb), dass es überhaupt zu einem ordentlich ausbalancierten markt kommt. danach wird sich zeigen, wohin der trend geht. bis es soweit ist, vergehen aber sicher noch zwei drei jahre.
