Die Figur, die für viele US-Fans den Großteil des Jahres über ein heiliger Gral war - und das, obwohl den Charakter bis dahin kaum einer kannte: Transformers Reveal the Shield Scout Class Windcharger.
(Sorry im Voraus für die grobkörnige Pixelung der Bilder. Keine Ahnung, was da passiert ist - selbe Kamera und selber Beleuchtungsaufbau wie die anderen Bilder.)
Als Auto:
Beim Fahrzeugmodus handelt es sich um eine Kreuzung aus dem
Ford Mustang V (zweite Generation ab 2010) und dem
Chevrolet Camaro (fünfte Generation), um die leidigen Lizenzkosten zu sparen. Die Heckfenster-Jalousie basiert auf der
1984er-Originalversion von Windcharger, wird jedoch tatsächlich auch für Mustang und Camaro angeboten.
Als Teil der "Reveal the Shield"-Unterreihe verfügt auch Windcharger über einen wärmeempfindlichen Aufkleber, der bei steigender Temparatur ein Autobot-Logo freigibt:
Als Roboter:
Der Kopf stellt eine sehr freie Interpretation von Generation 1 Windchargers
Zeichentrickdesign dar.
Die Hände lassen sich in Waffen (bzw. "Magnete") verwandeln, inklusive der mittlerweile fast allgegenwärtigen C-Clip-Andockstellen:
Fazit: Cooler Fahrzeugmodus, relativ leichte Verwandlung, beweglicher Robotermodus, der kaum Wünsche übrig läßt, ein paar nette Gimmicks... für Einsteiger, die keine Angst vor Herausforderungen haben, geeignet, für Fans aufgrund der zwischenzeitlich erhöhten Nachfrage vielleicht etwas überbewertet, aber dennoch eine sehr gelungene Figur.
Obwohl Windcharger zu den eher unbekannten Figuren der Originalserie gehört (und das, obwohl die Originalfigur Teil der erste Veröffentlichungswelle des Jahres 1984 war), war die "Reveal the Shield"-Figur in den USA den Großteil des Jahres 2011 über eine gesuchte Rarität. Grund dafür ist, daß er als eine der letzten Figuren der 2010er-"Transformers"-Spielzeugserie veröffentlicht wurde. Und weil zu dem Zeitpunkt bereits die "Dark of the Moon"-Spielzeugserie (zum dritten Kinofilm) in den Startlöchern stand, wurden die letzten Lieferungen der Vorgängerserie von den großen US-Händlern schlichtweg nicht mehr bestellt. So war Windcharger für US-Fans lange Zeit nur über Onlinehändler erhältlich... oder sie mußten ihn aus dem Ausland importieren, wo er in größerer Stückzahl im Laden erhältlich war, beispielsweise aus Kanada... oder Europa. Ich habe über Monate hinweg alle Real-Läden in der Umgebung abgeklappert und gut zwanzig Stück in die USA verschickt, zum Selbstkostenpreis inklusive ein paar Euro Aufwandsentschädigung... und damit die eBay-Abzocker locker unterboten. Erst nach vielen Monaten tauchte die Windcharger-Welle in größeren Mengen in einigen US-Discountketten auf, und die Nachfrage ließ abrupt nach. War in der Hinsicht ein lustiges Jahr.
Übrigens, wer Interesse hat: Einen habe ich noch originalverpackt abzugeben.