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  • "Thor - Son of Asgard" started this thread

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1

Friday, March 16th 2012, 3:55pm

Conan 17 - Schatten im Mondlicht



Quoted


VERFLUCHTE INSELN

Ihre Flucht führt Conan und Olivia auf eine kleine Insel. Dort treffen sie auf die Rote Bruderschaft und einen alten Fluch.
Eine rasante Adaption von Robert E. Howards "Schatten im Mondlicht", vom cimmerischen Dreamteam Timothy Truman und Tomás Giorello!

Plus: In einer extralangen Geschichte von Ron Marz und Bart Sears gerät Conan zwischen zwei diebische Schwestern und allerhand Verlockungen, die ihn bis auf die Insel ohne Wiederkehr führen ...


Auch dieser Band bietet alles was man von einer Conan-Geschichte erwartet. Die Geschichte schließt nahtlos an den letzten Band an, wo Conan alle seine Männer verlor und sich im Sumpf verstecken musste. Hier rettet er zuerst Prinzessin Olivia und nimmt im gleichen Atemzug Rache an Amurath. Im folgenden geraten die beiden auf eine verfluchte Insel und müssen sich gleichzeitig Monstern und der roten Bruderschaft erwehren.

In der folgende abgeschlossenen Geschichte begegnen wir Conan bei der Flucht aus einem Schlafzimmer über den Dächern Tarantias :D Er wird von 2 Diebinnen gerettet die seine Hilfe bei der Suche nach einem Schatz brauchen. Sie sind allerdings nicht die einzigen die dahinter her sind. Am Ende ist Conan erwartungsgemäß auf sich allein gestellt.

Gefällt mir das die Geschichte aus der Sicht von Olivia geschrieben ist und ihre Gefühle und Gedanken vermittelt werden. Am Anfang noch schlotternd aus Angst vor dem blutrünstigen Barbaren die nur bei ihm bleibt weil sie keine andere Wahl hat, wird sie im Verlauf der Geschichte zu einer Gefährtin für Conan, die ihm das Leben rettet und mit ihm in den Sonnenuntergang segelt.

Auch das Artwork ist wieder sehr gut. Wobei die Qualität in der 2ten Geschichte etwas abfällt

Zitat

Rovin: "Wäre Batman Deutscher würde er BMW fahren...außerdem hat noch keiner bewiesen was für ein Motor im Tumbler steckt :D"


... das machen nur die fröhlichen Glücksbärchies aus Mad Titans Zauberland.

Led Sepp

Rock around the stock

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2

Wednesday, March 21st 2012, 3:14pm

Die erste Geschichte hat mir extrem gut gefallen! Die war ein Beispiel dafür, warum man die Serie lesen muss! :)

Die zweite war ein netter Füller... Sears gefält mir manchmal... hier leider nicht, trotz klaren BWS-Referenzen...

JackOLantern

Atombetriebene Redaktionslaterne

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3

Wednesday, March 28th 2012, 7:53pm

Sears gefält mir manchmal... hier leider nicht, trotz klaren BWS-Referenzen...


Mir ist beim zweiten Lesen das exzellente Storytelling aufgefallen. Beeindruckend.

clawfinger

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4

Friday, April 13th 2012, 7:01am

Die Umsetzung von Schatten in Mondlicht ist hervorragend gelungen. Seien wir ehrlich, die Story ist sicherlich nicht eine von Howards besten Conan-Geschichten und hier holen Truman und Giorello wirklich alles raus. Vor allem die Idee das Ganze aus Olivias Sicht zu zeigen, ist gelungen. Dadurch gibt man der Story nicht nur einen neuen Blickwinkel, sondern verpasst der guten Damen auch gleichzeitig noch ein wenig Persönlichkeit, die ihr im Original ja durchaus gefehlt hat.

Die Ron Marz-Story war absolut okay, wenn jetzt auch nicht umwerfend oder zwingend nötig. Was mir gefallen hat, war, dass Marz Conan nicht nur als hirnlosen Muskelprotz zeigt, auch seine listige Seite wird hier gezeigt. Das Artwork an sich ist sicherlich gut, passt in meinen Augen aber in keinster Weise zu Conan.

Nächstes Mal gibt es die Umsetzung der "Scharlachroten Zitadelle", worauf ich mich schon sehr freue. Weniger freue ich mich über die ebenfalls enthaltene Bonus-Story aus den Savage-Heften von Dark Horse. Die ersten beiden Teile hab ich hier im Original rumliegen und ich glaube man kann mit Recht behaupten, dass es die schlechteste Conan-Story seit Jahrzehnten ist.
Absolute Leseempfehlung:
http://www.jimshooter.com/

Munk

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5

Sunday, August 5th 2012, 6:20pm

Schatten im Mondlicht hat mir extrem gut gefallen. DIe Schilderung der Geschichte aus der Sicht Olivias war dabei ein entscheidender Punkt: Sie kennt Conan nicht und mit ihren Gedanken, Erlebnissen und Beschreibungen lernt auch der Leser Conan noch einmal kennen. Zunächst als roher Barbar, dann aber auch nimmt Olivias Wahrnehmung von Conan eine Wendung. Die Menschen der Zivilisation haben ihr in ihrem Leben mehr weh getan und geschadet, als es Conan tut. Der Barbar als der ehrlichere Mensch, mit mehr Grundsätzen als die MEnschen der zivilisierten Welt. Eines von REHs entscheidenden Themen, wird hier wunderbar interpretiert.

Die zweite Story finde ich eher überflüssig. Sie hat mir schon im Original nicht gefallen. Irgendwas stört mich daran, ich empfinde sie als etwas platt.

Insgesamt aber ein toller Band. Jetzt darf sich auf The scarlet citadel gefreut werden. :ok:


„Life doesn’t have plots and subplots and denouements. It’s just a big collection of loose ends and dangling threads that never get explained.“.
- Grant Morrison als "er selbst" in Animal Man, vol. 3: Deus ex machina