Ob Puck den Totenkopfritter gekannt hatte in seinem einstigen Leben ist zur Zeit noch unklar. Puck erkannte höchstens eine ihm vertraute Aura am Ritter, womöglich wegen seiner Rüstung, die dieser vielleicht vom Elfenkönig erhalten hat...
Ich bleib immer noch bei meiner Theorie, dass Puck ein Elfenprinz sei und schelmischen Unsinn treibend einfach mal die Welt draussen kennenlernen wollte.

Was zur Rolle von Puck im Manga betrifft, so unterschätzen ihn viele Leute. Er ist eines der wichtigsten Figuren überhaupt, der auf Guts ebensoviel Einfluss hatte wie Griffith. Immerhin lernt der Leser ja Puck zusammen mit Guts schon im ersten Kapitel kennen. Nur Puck ist es zu verdanken, dass Guts
a) noch lebt. Ohne sein Elfenstaub wäre der Kerl schon längstens verblutet, und in eine der Rückblenden aus dem goldenen Zeitalter sieht man ja auch, dass Judeau Elfenpulver erhalten hatte von einer uns bekannten Figur, ohne welches Guts sogar schon viel früher mit seiner Karriere als Söldner-Hauptmann hätte aufhören müssen.
b) nicht ein kindermordender, total blutrünstiger Irrer auf der Suche nach abscheulichen Monstren ist. Man vergleiche Guts im 1. Band als der schwarze Ritter, wie er eine ganze Stadt geopfert hatte, um den Boss der Koka-Bande erwischen zu können und dann wieder im 14. Band im Kapitel der verlorenen Kinder, wo er Jills Leben vor den Flammen rettet.
c) ein Gewissen hat und einen wahren Freund, der ihm die Meinung sagt. Für mich der wichtigste Aspekt. Puck, der mindestens 100 mal kleiner ist als Guts, ist durchaus bereit, Guts einen A-R-S-C-H zu nennen, wenn dieser sich mal wieder ein solcher verhält.
Puck stellt das gute Gewissen dar und holt Guts jedesmal vom Abgrund zurück, in welches ihn Griffith hineingestossen hat.
Wenn man es so nimmt, so ist Puck der Anti-Griffith. Der wahrste Freund, den Guts jemals hatte. .
Ausserdem kennt Puck natürlich den Weg nach Elfheim, wo Kjaskar sicher aufgehoben sein wird, was ihn ziemlich unersetzlich für Guts macht.
Den roten Faden des Schicksals verbindet beide lange schon seit der Zeit nach Guts unglaublicher Tat, wo er die hundert Söldnern im Alleingang erledigte.