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CatClaw

Comic Girl

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Saturday, August 12th 2006, 5:20pm

das wäre natürlich noch ein netter nebeneffekt :D
Ich glaube: Alle die kein English lesen wollen/können aber intelligent genug für Comics sind, sind auch Panini Kunde.

JackOLantern

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Saturday, August 12th 2006, 5:43pm

Damit wenigstens einer von uns etwas für seinen Intellekt tut und sich nicht nur immer auf BILD-Niveau bewegt, lese ich derzeit "Der silberne Bogen" des kürzlich - und leider viel, viel, viel zu früh verstorbenen - David Gemmell. Bisher wieder einmal ein Ausnahmebuch aus seiner Feder, genau richtig für alle, die gerne historische Romane, aber eben auch Fantasy lesen. Prädikat: Der modener Robert E. Howard. Großartig.

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Sunday, August 13th 2006, 10:11am

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Original von JackOLantern
Damit wenigstens einer von uns etwas für seinen Intellekt tut und sich nicht nur immer auf BILD-Niveau bewegt, lese ich derzeit "Der silberne Bogen" des kürzlich - und leider viel, viel, viel zu früh verstorbenen - David Gemmell. Bisher wieder einmal ein Ausnahmebuch aus seiner Feder, genau richtig für alle, die gerne historische Romane, aber eben auch Fantasy lesen. Prädikat: Der modener Robert E. Howard. Großartig.

das habe ich auch schon hier gepostet..und L.N. hat mir dann mitgeteilt das David verstorben ist... ;(


Hat dich der Tod von Ochse auch so berührt? Ich fand das Buch großartig und hoffe das der Donnerschild bald kommt. Und das werde ich richtig richtig genießen!
Ich lese z.Z. Tochter der Traumdiebe von Michael Moorcock. Ein Wiedersehen mit dem Albino Kriegerzauberer Elric von Melniboné.

Das Buch beginnt éigentlich mit einem Thema, das ich kaum ncoh hören mag, Deutschland, 3. Reich. Aber es ist sehr interessant Moorcocks Gedanken zu den Deutschen und dieser Epoche zu lesen. Kann es nur empfehlen.

This post has been edited 1 times, last edit by "Darkseid" (Aug 13th 2006, 10:16am)


JackOLantern

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Sunday, August 13th 2006, 12:38pm

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Original von Darkseid
Hat dich der Tod von Ochse auch so berührt?


Ich bin literarisch-emotional verkrüppelt, Darki :D – mich berührt in dieser Hinsicht leider nicht mehr viel. Dazu lese ich u. a. auch zu große Mengen und auch nicht immer nur auf Genuss als Leser *seufz*. Das letzte Buch, das mir richtig nahe gegangen ist, war eigentlich wirklich nur "Blumen für Algernon" *schulterzuck*

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Sunday, August 13th 2006, 3:25pm

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Original von JackOLantern

Quoted

Original von Darkseid
Hat dich der Tod von Ochse auch so berührt?


Ich bin literarisch-emotional verkrüppelt, Darki :D – mich berührt in dieser Hinsicht leider nicht mehr viel. Dazu lese ich u. a. auch zu große Mengen und auch nicht immer nur auf Genuss als Leser *seufz*. Das letzte Buch, das mir richtig nahe gegangen ist, war eigentlich wirklich nur "Blumen für Algernon" *schulterzuck*

Also willst Du mir damit sagen, das Du emotional dodal verkrüppelt bist? :P

Killerspielspieler? :D

JackOLantern

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Sunday, August 13th 2006, 3:47pm

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Original von Darkseid
Killerspielspieler? :D


Nein, Hörr General. Ich bin auch ohne Spiele ein Killer :D

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Monday, August 14th 2006, 9:56am

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Original von LukaZ

Habe die Alte bei Stern-TV gesehen, und was die verzapft, ist einfach nur eine Frecheit. Pauschalisierung pur.


Und gerade damit lässt sich so richtig dolll Kohle verdienen. Mit berechtigter Kritik aber einem differenzierten Bild schafft man es eben nicht in die Medien.


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LukaZ

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Monday, August 14th 2006, 12:31pm

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Original von Luschen-Legionär

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Original von LukaZ

Habe die Alte bei Stern-TV gesehen, und was die verzapft, ist einfach nur eine Frecheit. Pauschalisierung pur.


Und gerade damit lässt sich so richtig dolll Kohle verdienen. Mit berechtigter Kritik aber einem differenzierten Bild schafft man es eben nicht in die Medien.



So sieht es aus. Die hat so gegen die Lehrer gehetzt, dass war einfach nur unverschämt.
"AUFGEPASST! DIESER MANN IST KEINER VON UNS - ER HAT EINE FREUNDIN!!!"

JackOLantern

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Monday, August 14th 2006, 8:21pm

Jack goes old school tonight - genauer gesagt endlich an die verlockende, leider mit einem hässlichen Cover ausgestattete Neuübersetzung von Poul Andersons erstem Dominic Flandry-Roman. Neben Asimovs Lucky Starr, diversen Werken Vance' und Heinleins und natürlich dem ein oder anderen Leiber wohl einer der markantesten und bedeutensten Zyklen, der die Military Science Fiction endgültig aus den Pulps gehoben hat, ohne dass sie gleich ihren Charme verloren und Ringo'sche Krachbumm-Ausmaße angenommen hat. Außerdem ist Andersons kraftvoller Stil schon immer ein Genuss gewesen - egal ob er nun die Saga des zerborstenen Schwerts oder die Geschichte der Zeitpatrouille erzählt hat, es war immer amazing. Mh. Ich komme mir gerade euphorisiert vor, irgendwie.

Citicobra

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Monday, August 14th 2006, 11:09pm

Jack frisst ein Buch nach dem anderen. Im Zeitalter von E-Mail, SMS, MMS, etc., in dem sich jeglicher Papierverbrauch erübrigen sollte, frage ich mich, wie es dennoch zu einem Anstieg der Papierproduktion kommen kann.
Du scheinst da einer der Gründe zu sein.

Über Geschmack an der Auswahl lässt sich ja bekanntlich streiten; trotzdem löblich, wenn jemand der gewaltigen Medienindustrie den Rücken kehren, und seine Rübe in ein nettes Buch stecken kann (oder einen Comic). Ist immerhin allemal anstrengender als sich durch die Flimmerkiste durchzuzappen. :ok:

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Monday, August 14th 2006, 11:25pm

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Original von Citicobra
Über Geschmack an der Auswahl lässt sich ja bekanntlich streiten; trotzdem löblich, wenn jemand der gewaltigen Medienindustrie den Rücken kehren, und seine Rübe in ein nettes Buch stecken kann (oder einen Comic). Ist immerhin allemal anstrengender als sich durch die Flimmerkiste durchzuzappen. :ok:


oh, einen aronofsky sieht man auch nicht mal so nebenbei runter.

kunst kann fordern, muss aber nicht. "lucky star" ist auch nicht grade die sorte buch, für die man viel hirn braucht. (schöne erinnerungen verbinde ich mit der bastei-gesamtausgabe trotzdem.) anstrengender als TV ist das wirklich nicht.


“I am just a human being… I’m not a guru or a leader or a demigod of any kind.” – Grant Morrison

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Tuesday, August 15th 2006, 9:12am

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Original von JackOLantern
Jack goes old school tonight - genauer gesagt endlich an die verlockende, leider mit einem hässlichen Cover ausgestattete Neuübersetzung von Poul Andersons erstem Dominic Flandry-Roman. Neben Asimovs Lucky Starr, diversen Werken Vance' und Heinleins und natürlich dem ein oder anderen Leiber wohl einer der markantesten und bedeutensten Zyklen, der die Military Science Fiction endgültig aus den Pulps gehoben hat, ohne dass sie gleich ihren Charme verloren und Ringo'sche Krachbumm-Ausmaße angenommen hat. Außerdem ist Andersons kraftvoller Stil schon immer ein Genuss gewesen - egal ob er nun die Saga des zerborstenen Schwerts oder die Geschichte der Zeitpatrouille erzählt hat, es war immer amazing. Mh. Ich komme mir gerade euphorisiert vor, irgendwie.


Jack hat wirklich zuviel Zeit zum Lesen. :D
Aber meistens liest er ja auch interessante Sachen. Anderson war einer meiner frühen SF-Helden. Mittsommernachtssturm ist heute noch eines meiner liebsten Fantasy-Bücher. Zeitpatrouille habe ich auch verschlungen und (ich schäme mich es zuzugeben) das Zerbrochene Schwert steht immer noch in meinem Schrank und wartet darauf gelesen zu werden. Durch seine Zusammenarbeit mit Dickson bin ich auch auf diesen Autor und damit auf den Dorsai-Zyklus gestossen. Den habe ich übrigens nie zu Ende gelesen. War "Die letzte Enzyklopädie" wirklich der Abschluss oder kam danach noch etwas?


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CatClaw

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Tuesday, August 15th 2006, 9:16am

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Original von Luschen-Legionär
Jack hat wirklich zuviel Zeit zum Lesen. :D


nein, er liest nur sehr effektiv.
Ich glaube: Alle die kein English lesen wollen/können aber intelligent genug für Comics sind, sind auch Panini Kunde.

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Tuesday, August 15th 2006, 9:18am

Heute nochmal schnell gelesen:

Der Leutchtturmmörder
von Vincent de Swarte.

Echt erstklassiges Buch mit hohem Norman-Bates-Hommage-Einschlag.

Hm. Wo ich grad dabe bin hab ich wieder Lust "Requiem für einen Wilden" von de Swarte zu lesen. Großes Kino.

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Tuesday, August 15th 2006, 9:24am

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Original von CatClaw

Quoted

Original von Luschen-Legionär
Jack hat wirklich zuviel Zeit zum Lesen. :D


nein, er liest nur sehr effektiv.


Auch dafür benötigt man Zeit. Wenn ich noch nicht mal dazu komme, ein Buch zu öffnen, nützt mir Effektivität gar nichts. ;(


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Tuesday, August 15th 2006, 12:24pm

same here.

meine leidenschaft für romanhefte ist bis zu einem gewissen grad tatsächlich auch zeitgeschuldet. grade für tiefergehende romane, die entsprechende aufmerksamkeit erfordern, fehlt mir schlicht die zeit.


“I am just a human being… I’m not a guru or a leader or a demigod of any kind.” – Grant Morrison

JackOLantern

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Tuesday, August 15th 2006, 1:08pm

Lesen gehört für mich zum Leben wie Atmen. Bücher sind für mich so wichtig wie Sauerstoff, wie Essen und Trinken. Sie sind nicht mein einziges, aber mit Sicherheit doch mein größtes Hobby - sie sind Erholung, Arbeit, Entspannung, Inspiration und Anleitung zugleich. Wenn ich mir nicht die Zeit zum Lesen nehmen würde, ständen die Chancen ganz gut, dass ich zu überhaupt keinem Zeitpunkt mehr meine innere Mitte, meine innere Ruhe finden würde.

Wegen den Old-School-SF-Autoren: Natürlich braucht man für sie nicht sonderlich Hirnschmalz (wobei ich Anderson da noch außen vor nehmen würde, da er stilistisch durchaus anspruchsvoll ist, selbst wenn er pulpig schreibt). Aber gute Lektüre definiert sich nicht durch ihren Anspruch, sondern dadurch, wie sie mit ihrem Anspruch umgeht und aus ihren Möglichkeiten das Maximale herausholt.

Mir ist dabei durchaus bewusst, dass ich auch einiges an Trash lese (so lange es keine Terranauten und kein Maddraxx sind - mh, Hasipupsi? *sfg*) - und das ist auch gut so.

Und bisher hält der Anderson, was ich mir von der Neuauflage versprochen habe (wieso dann aber auf Seite zehn gleich wieder ein Satz Fehler " vor- erst" ist, stellt für mich dann aber doch ein Rätsel dar. Leider häuft sich das bei Bastei in letzter Zeit wieder vermehrt - das hatten die in den 90ern mal besser im Griff, als Stefan Bauer noch den Löwenanteil des Lektorats gemacht hat).

This post has been edited 1 times, last edit by "JackOLantern" (Aug 15th 2006, 2:47pm)


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Wednesday, August 16th 2006, 1:06pm

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Original von JackOLantern
Lesen gehört für mich zum Leben wie Atmen. Bücher sind für mich so wichtig wie Sauerstoff, wie Essen und Trinken. Sie sind nicht mein einziges, aber mit Sicherheit doch mein größtes Hobby - sie sind Erholung, Arbeit, Entspannung, Inspiration und Anleitung zugleich. Wenn ich mir nicht die Zeit zum Lesen nehmen würde, ständen die Chancen ganz gut, dass ich zu überhaupt keinem Zeitpunkt mehr meine innere Mitte, meine innere Ruhe finden würde.

Da sprichst Du mir aber sehr aus dem Herzen Jack!
Da ich aber bisher ein ausgesprochener Fantasyleser bin, möchte ich mich aber auch mal der SF annähern. Was kannst Du mir da empfehlen?

Seppstock

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Wednesday, August 16th 2006, 1:32pm

Als Fantasyleser, der sich der SF annähert empfehle ich "Ringwelt", "Der Wüstenplanet" und auch noch die erste Timothy Zahn Star Wars-Trilogie. Damit bewegt man sich, denke ich, in einer sehr Fantasy-freundlichen Umgebung.

Richtig gut sind 2001, Solaris, Die Foundation-Trilogie, Fremder in einer fremden Welt, Der ewige Krieg, alles von Dick...naja, ich bin nicht so belesen im Sci-Fi-Bereich, aber ich bemühe mich. (Alles empfohlene hab ich natürlich gelesen)

CatClaw

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Wednesday, August 16th 2006, 1:36pm

Wenn du nen Klassiker lesen willst würde ich dir Brave New World von Aldous Huxley empfehlen.
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