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Wednesday, May 2nd 2007, 11:30am

Quoted

Original von JackOLantern
Terry Pratchetts "Ab Die Post!" war eine göttliche Lektüre für den Zug. Der Anfang war eher etwas mau, sicher (einzig Veterani rockte wie immer), aber zur Mitte und dem Ende hin wurde es immer stärker. Einzig das Pratchett-"Manko" der letzten Bücher ist mir wieder audfgefallen: Irgendwie 'verzockt' PTerry immer häufiger die Schlüsselszenen, indem er zu diffus und "klug" schreibt, nach dem Motto: "Ich weiss, was da abgeht, und die 14,283 Fans, die alle Bücher rückwärts aufsagen können, WISSEN, was hier abgeht, ha!". Das gefällt mir ab und an nicht, und in solchen Szenen wünschte ich, Pratchett würde nicht ständig versuchen, so verdammt klug und hinter- und tiefsinnig zu klingen, sondern stattdessen mal versuchen, einfach straight eine Szene etwas mehr zu beschreiben. Alles in allem aber definitiv einer der besten 'neuen' Scheibenwelt-Romane der letzten Jahre.

Absolut meine Meinung.
Ich fand das Buch auch genial.
Bist Du Feucht? :D

JackOLantern

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Wednesday, May 2nd 2007, 12:08pm

Quoted

Original von Darkseid
Absolut meine Meinung.


Auch das mit PTerrys "Schlüsselszenen-Syndrom"?

Der 'Feucht'-Gag hatte was, sicher, wirkte aber auch etwas bemüht und very unbritisch. Wie gesagt: Vetinari war für mich das eigentliche Highlight des Bandes, gefolgt von den vielen, kleinen wie großen und durch die Bank weg sehr, sehr guten Anspielungen auf das Postwesen und die Historie der Briefmarke - diese Seitenhiebe und der perfekte Umgang mit der menschlichen Geschichte war lange nicht mehr so gut. Fühlte mich stark an 'Die Volle Wahrheit' erinnert.

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Wednesday, May 2nd 2007, 12:17pm

Ja genau. Die beiden Bücher ähneln sich doch sehr.
Vetinary ist eine meiner absoluten Lieblingsfiguren.
Ich mochte Grütze am meisten in diesem Band.


Und das Terry yehr oft "zu" intelligent schreiben will, hat mir auch schon ab und an etwas den Spaß verdorebn...aber wirklich nur ab und an.

JackOLantern

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Friday, May 4th 2007, 9:52am

Robin Hobb – Der Weisse Prophet: Oh, mal wieder ein englisches Fantasy-Buch mit über 1000 Seiten, das ein Verlag geteilt hat. Ist ja nichts neues. Ob es aber so schwer ist, eine TRILOGIE auch als TRILOGIE (DREI!!!) zu veröffentlichen, wenn man auch sonst schon 1200 Seiten-Bücher veröffentlicht hat (mein Gott, Papier etwas dünner, den französischen Bastei-Druckern mal in den Arsch getreten, und dann eben 1,50 vom Preis rauf - zack!), ist mir manchmal ein Rätsel, auch wenn ich die Kalkulationen halbwegs kenne. Der erste Band des Abschlussbandes (ja, sowas kommt bei den Teilungen dann heraus ...) liest sich bis jetzt leider auch nicht soo spannend, die ersten 250 Seiten sind etwas zäh. Hobb neigt dazu, es mit den Soap-Elementen und neuen Figuren zu übertreiben. Und ich vermisse Nachtauge. Bin gespannt, ob der Band sich fängt, oder ob es nun vor sich hin dümpelt ...

Danach heisst es: Kurzgeschichten-Time! Asimovs "Wenn der Wind sich dreht ..." sowie Ballards göttlicher erster von zwei 1000-Seiten-Sammelbänden "Die Stimmen der Zeit" warten bereits sehnsüchtig auf Jack. Und umgekehrt. Fehlt nur noch das schnuckelige Gegenüber als Terassen-Gesellschaft, damit die Lektüre perfekt ist ...

J. G. Ballard - Die Stimmen der Zeit (Complete Stories 1 von 2)
Der Band hält, was er verspricht: Gestern noch bis 3 gelesen, knapp 500 Seiten und damit die Hälfte durch. Wer die Zukunft lesen will, liest Ballard? Etwas hochgestochen. Aber wer einen ganz besonderen, zeitgenössischen Literatren lesen will, der liest tatsächlich Ballard und lässt sich von subtilen SF-Geschichten verzaubern. Sicherlich ist nicht jede Story ein Hit, aber stilistisch sind selbst die etwas schwächeren oder verwirrenderen Geschichten aller erste Sahne. Groß.

This post has been edited 1 times, last edit by "JackOLantern" (May 6th 2007, 11:24am)


Seppstock

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Sunday, May 6th 2007, 6:23pm

ENDLICH FERTIG!!!!

Bibel-Lektüre beendet und ich bin heilfroh..... jetzt stehen erstmal "Ab die Post" und "Gonzo Generation" an....

batmansan

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Monday, May 7th 2007, 9:53am

Also ich hab vor kürzem "Stark" von Steven King angefangen zu lesen.

Kürze Inhaltsangabe:
Der Romanautor Thad Beaumont ist unter seinem richtigen Namen erfolglos, unter seinem Pseudonym George Stark jedoch nicht. Stark schreibt ekelerregende, gewalttätige Roman, die in den Bestellerlisten landen. Ein schleimiger Reporter kommt hinter dieses Geheimnis und erpreßt Thad. Der ist gar nicht so unglücklich darüber, will er sich doch sowieso von diesem ungeliebten Zeitgenossen trennen und nur noch unter seinem wahren Namen ordentliche Literatur schreiben. Thad nimmt ein symbolisches Begräbnis vor, bei dem es sogar einen Grabstein aus Pappmache für sein Pseudonym Stark gibt. Doch aus dem Grab, in dem nie jemand lag, klettert jemand. Und der hat gefallen daran andere Umzubringen. Und dabei hinterläßt er eindeutige Spuren. Thad Beaumonts Fingerabdrücke! Stark ist wiederauferstanden. Diesmal körperlich. Und er will leben. Um jeden Preis. Thad gerät immer mehr in den Verdacht der Polizei, während Stark alle tötet, die von dem Pseudonym wissen. Gleichzeitig verlangt er von Thad, das dieser einen neuen Roman unter dem Namen Stark schreibt, denn nur so kann er am Leben bleiben. Das Thad zwei kleine Kinder hat, macht ihn dabei auch noch verwundbarer! Stark macht Thad das Leben zur Hölle. Er entführt seine Kinder, mordet brutal und hetzt die Polizei auf ihn.

Eines der Bücher bei dem es sich lohnt, es auch ein zweites mal zu lesen. Bizarr, fesselnd und erschreckend glaubwürdig. Gänsehautgarantie!!!

batmansan

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Monday, May 7th 2007, 9:58am

Und ich habe den Drachenbeinthron von Tad Williams gelesen.

Inhaltsangabe:
Dies ist die Geschichte von Simon Mondkalb und Ineluki Sturmkönig und von ihrer tödlichen Feindschaft im Lande Osten Ard.

Auf der uralten Feste Hochhorst wächst der rotschöpfige, wenig anstellige, aber ungemein wißbegierige Küchenjunge Simon auf. Von dem skurrilen, greisen Doktor Morgenes als Lehrling angenommen, lernt er Lesen, Schreib3en und die Geschichte seines Landes. Einst herrschten in Osten Ard die Sithi, ein Elbenvolk, bis aus dem hohen Norden die Menschen kamen und sie mit kaltem Eisen vertrieben. Nur mit Hilfe schwärzester Magie vermochte Ineluki, der Sohn des Elbenkönigs einige wenige seines Volkes zu retten. Er selbst gils als tot.

Simon wird in die letzten Jahre der Regierung des siebten Königs seit jener großen Schlacht hineingeboren. Er ist der schon zu Lebzeiten sagenumwobene Johan Presbyter, der den Feuerdrachen Shurakai erschlug. Aus dessen Knochen ließ sich der König einen Thron aus Drachenbein bauen. Als Johan mit über hundert Jahren stirbt, hinterläßt er zwei Söhne: Elias, der ältere, wird neuer Hochkönig von Osten Ard. Er gerät immer mehr unter den Einfluß seines Ratgebers Pryrates, eines machtgierigen und skrupellosen Zauberpriesters. Aus Mißtrauen gegenüber seinem Bruder Josua schließt Elias zur Sicherung seiner Herrschaft einen Bund mit den Nornen. Von diesen bleichen, schwarzverhüllten Wesen erhält der junge König das Schwert "Leid", eines der drei magischen Schwerter von Osten Ard.

Ohne Elias' Wissen hat Pryrates als Gegenleistung Josuas Leben versprochen. Der Prinz wird von ihm ihn einem der unterirdischen Verliese des Hochhorstes gefangengehalten. Durch Zufall entdeckt ihn dort der stets neugierige Simon und befreit ihn mit Morgenes' Hilfe. Als Pryrates davon erfährt, muß auch Simon in letzter Sekunde fliehen.

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Monday, May 7th 2007, 1:30pm

Quoted

Original von batmansan
Also ich hab vor kürzem "Stark" von Steven King angefangen zu lesen.


steven king (wer immer das ist) hat ein buch geschrieben, dass genau so heisst wie einer der romane von stephen king?


































:D


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Monday, May 7th 2007, 2:11pm

So, (ich weiß, so fängt kein Satz an) ich habe Die Kompanie der Oger von A. Lee Martinez durch und mich echt köstlich amüsiert. Never Dead Ned ist eine echt arme Sau. Ein Unsterblicher der im Sterben wirklich gut ist;). Viele abgedrehte Charaktere, z.B. ein Zauberer der gegen Magie allergisch ist und wirklich teerschwarzer Humor.
Das Buch bekommt von mir 9/10 Punkten.

Freue mich schon auf weitere Bücher von Martinez.

JackOLantern

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Monday, May 7th 2007, 10:18pm

@ Ellen
Hase, der war einfach nur Gähn! ... :rolleyes: ;)

Quoted

Original von Darkseid
Freue mich schon auf weitere Bücher von Martinez.


Das steht bei mir nach dem Ballard auf dem Programm. 'Diner des Grauens' hatte mir, wenn auch ziemlich daneben beworben auf dem Backcover, recht gut gefallen - leichte, witzig-pulpige Lektüre. Erwarte ähnliches von der 'Kompanie der Oger'. Weitere Bücher ... hm, muss man abwarten. Funny-Fantasy-Autoren abseits von Pratchett haben sich in den letzten Jahren zumeist etwas zu schnell abgenutzt. Muss man sehen.

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Tuesday, May 8th 2007, 8:55am

Das stimmt.
Aber ich finde Martinez hat Potenzial. Die Kompanie der Oger hat mir ebenso gut gefallen wie Diner des Grauens und das war echt genial.
Christopher Moore hatte ich schon ein wenige abgeschrieben, aber mit Ein todsicherer Job hat er wieder ein wirklich gutes Buch abgeliefert.
Ich finde aber trotzdem das Tom Sharpe der unangefochtenen Meister des schwarzen Humors ist.

(Bei der Trainingsszene mit Never Dead Ned habe ich richt laut lachen müssen! :D)

batmansan

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Tuesday, May 8th 2007, 1:36pm

Hab jetzt noch das Buch Robert De Niro - Seine Filme - Sein Leben von Meinholf Zurhorst gelesen. War recht interessant, da ich finde das De Niro mit der beste Schauspieler unserer Zeit ist.

Kurze Inhaltsangabe:

Zumindest jeder zweite Typ zwischen 16 und 18 Jahren hatte in seinen "wilden Zeiten" einmal ein Poster von De Niro in seinem Zimmer hängen. Meistens war es das Foto aus "Taxi Driver". Man wollte cool sein, und nachts, nachdem die Discos geschlossen waren, liefen die einsamen Jungs mit gesenktem Blick die Straße entlang.
De Niro wurde spätestens mit "Taxi Driver" zu einem Kultstar, der die Melancholie des düster ausklingenden Hippiezeitalters verkörperte.

Er ist wahrscheinlich der einzige Superstar, der noch unerkannt durch New York laufen könnte, so schreibt Meinolf Zurhorst in seiner sorgfältig recherchierten Biographie. Und vielleicht stimmt diese Behauptung sogar, denn De Niro ist einer der wenigen Stars, die ihre Persönlichkeit aus dem Getöse des Medienrummels fernhalten. Legendär ist die akribische Vorbereitung von der Persönlichkeit auf seine Rollen, nach dem an Stanislawski orientierten Method Acting. Wie es De Niro schafft, in dieser psychologisch nicht ungefährlichen Vorgehensweise seinen eigenen Stil zu bewahren, ist in der vierten Auflage von dieser Biographie nachzulesen.

Das Buch bietet einen umfassenden Einblick in die künstlerische Ausbildung des Filmstars, sowie seiner bekannten Vorgänger. Die Neuauflage wurde um Pressekritiken und Fotos zu den neueren Filmen erweitert und ist in einem flüssig geschriebenen Stil gleichermaßen für den Laien und den Spezialisten interessant.

batmansan

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Tuesday, May 8th 2007, 1:39pm

Quoted

steven king (wer immer das ist) hat ein buch geschrieben, dass genau so heisst wie einer der romane von stephen king?


Ich meinte natürlich Sephen King!!! :D

batmansan

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Tuesday, May 8th 2007, 1:39pm

Quoted

steven king (wer immer das ist) hat ein buch geschrieben, dass genau so heisst wie einer der romane von stephen king?


Ich meinte natürlich Stephen King!!! :D

CatClaw

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Tuesday, May 8th 2007, 3:07pm

hast du schonmal bekanntschaft mit der editfunktion gemacht? ;)
Ich glaube: Alle die kein English lesen wollen/können aber intelligent genug für Comics sind, sind auch Panini Kunde.

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Tuesday, May 8th 2007, 3:32pm

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Original von batmansan
Hab jetzt noch das Buch Robert De Niro - Seine Filme - Sein Leben von Meinholf Zurhorst gelesen.


... der natürlich meinolf zurhorst heisst. ohne h im vornamen.

SCNR. :D

;)


“I am just a human being… I’m not a guru or a leader or a demigod of any kind.” – Grant Morrison

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Wednesday, May 9th 2007, 12:01pm

Quoted

Original von Randy Fisk
Aktuell lese ich "Weltensturm" von Scott Westerfeld, gut geschriebene, unterhaltsame und recht spannende Space Opera

Die Lektüre hat sich dann doch etwas hingezogen, ich muss meine positive Zwischenbewertung (nach einem Drittel des Buches) jetzt am Ende doch etwas zurücknehmen. In der Mitte zieht sich das Ganze schon etwas lähmend dahin, Raumschlachten, die sich über 80 bis 120 Seiten hinziehen, sind mir dann doch etwas zu langwierig, vor allem, wenn sie zum großen Teil aus ausufernden technischen Beschreibungen von Drohnen, Anflugvektoren, Schutzschilden etc. etc. bestehen. Gähn. Mir ist da oft lieber, wenn ein Autor nicht alle physikalischen Lehrbücher auswendig rauf- und runterbeten kann, aber dafür packend und intensiv schreiben kann. Naja. Das Finale war dann wieder gelungen, die Auflösung des großen Rätsels allerdings die erwartete. Guter Anfang, guter Schluss, eher langweiliger Mittelteil.

TheEastBoy

Zivilheld

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Wednesday, May 9th 2007, 3:57pm

Lese zur Zeit den 2.Young Bond Roman "Zurück kommt nur der Tod".Danach wartet der 3.Band "Goldenboy" auf mich!Finde de Serie gerade als Bond Fan sehr gut.Würde mich freuen wenn es noch lange geht.Müssen sich auch glaube ich,nicht schlecht verkaufen!
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Wednesday, May 9th 2007, 9:43pm

Wer schreibt die denn?

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Thursday, May 10th 2007, 12:19am

autoren.

http://www.amazon.de/s/ref=nb_ss_w/302-4…4&Go.y=16&Go=Go

das internet kann soooo einfach sein. :cool:


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