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SCARFACE

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Monday, March 17th 2008, 11:31pm

Hab mir jetzt zum zweiten mal "Al Pacino im Gespräch mit Lawrence Grobel" gelesen. Find das Buch sehr interessant und einfach klasse. Pacino hat zwischen 1979 und 2005 mit dem Journalisten und Autor Lawrence Grobel über sein Leben und die Schauspielerei gesprochen. Das Besondere daran ist, dass dieses Buch keine typische Autobiographie ist. Sondern es sind vollständige Interviews und Gespräche zwischen Pacino und Grobel versammelt. Das Ergebins ist ein intimes und aufschlussreiches Porträt über einen der faszinierendsten und scheuesten Künstler der Welt. Ja, wenn man mehr über ihn erfährt merkt man, dass in diesem Mann ein Künstler steckt. Vieles hat mich überrascht. Z.B. dass er für den ersten Teil von Der Pate nur 35.000$ gekriegt hat oder dass er 11 Angebote abgelehnt hat bevor er in seinem ersten Film spielte. Auch sein Aufstieg ist ziemlich interessant. Er war arm und obdachlos. Ich zitier ihn mal: "Ich war wirklich ein Straßenschauspieler, ein Zigeuner, obdachlos und ohne jeden Pfennig. Ich wuchs in den Sechzigern auf. Ich lebte in Bruchbuden und Dreckslöchern, in Pensionen und heruntergekommenen Hotels. Fließendes Wasser und ein Bad waren für mich das Paradies". Grobel versteht sein Handwerk. Davor hatte er schon mit Marlon Brando ein Buch geschrieben. Würde das Buch jedem empfehlen, der mehr über Pacino wissen will :)

EDIT: Pacino hat u.a. die Rolle für den Film Strib langsam abgesagt :D

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Seppstock

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Tuesday, March 18th 2008, 9:07am

Bin endlich dazu gekommen den ersten Band der PKD-Kurzgeschichten-Sammlung abzuschließen. "Der König der Elfen" wäre mit einem tragischen Ende wesentlich besser gewesen... "Beutestück" war recht lustig und "Kolonie" und "Nanny" waren nochmal zwei echte Knaller.

Der zweite Band fängt mit "Die Keksfrau" eher in der Twilight Zone, als in der Science Fiction an. Das Ende war echt böse...

Sayler

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Tuesday, March 18th 2008, 1:26pm

Lese eigentlich sehr gerne Fantasy- und Horrorgeschichten von Stephen King, Dean Koontz und Katzenbach.
Bin aber in letzter Zeit nicht mehr dazu gekommen. :cursing:

Collector

Des Königs Leibgarde (Deputy-Moderator)

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Wednesday, March 19th 2008, 12:54am

Die Colin McIntyre Trilogie von David Weber

Triviale Sci-Fi Literatur in bestem Sinne. Kurzweilg und spannend. Leider kommt die Reihe nicht zu einem richtigen Abschluß und das Weber einen weiteren Band schreibt scheint mir unwarscheinlich da der letzte von 96 ist und Weber mit Honor Harrington sicher gut beschäftigt ist. Schade, der dritte Band war sogar richtig gut.

"Wenn die Gewinne als Dividenden verteilt werden und die Verluste vom Steuerzahler getragen werden, das nennt man freie Marktwirtschaft"
Volker Pispers



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Wednesday, March 19th 2008, 1:12pm

RIP IT UP AND START AGAIN
von simon reynolds.
Interessantes BUch über die POSTPUNK Bands und Musik von 1978 bis 1984, die wohl beste Popmusikzeit ever.

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Thursday, March 20th 2008, 3:36pm

Neil Gaiman´s Niemalsland

fertig gelesen und für sehr gut befunden! macht einfach spaß die reise nach unterlondon gemeinsam mit richard mayhew anzutreten, besonders die intressanten charaktere machen das ganze buch lesenswert, besonders natürlich das killerpärchen mr. croup und mr. vandemar ;)

fazit:perfekte fantasyunterhaltung wie ichs von gaiman schon von american gods gewohnt bin, beide bücher befinden sich etwa auf der gleichen liga auch wenn ich gods ein kleines bisschen besser fand.(irgendwie hat gaiman immer den gleichen gedanken: unsere reale welt mit einer nebenher existierenden fantasywelt zu verbinden- ich steh drauf also les ichs gern auch öfter :) )

hab auch gelesen dass es eine tv mini von BBC dazu gibt, hat die jemand gesehen und kann darüber berichten?

als nächstes auf dem leseplan:
Philip K. Dick´s "Der unmögliche Planet"- zwar schonmal gelesen aber die kurzgeschichten tu ich mir gern nochmal an!

JackOLantern

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Friday, March 21st 2008, 8:17pm

Apropos Neil Gaiman:

Dank unserem Korporal hier hat SANDMAN: TRAUMJÄGER als HC seinen Weg zu mir ins Regal gefunden - endlich! Sehr schöne, schön aufgemachte Ausgabe dieser von Yoshitaka Amano illustrierten Novelle. Japanische Sagenwelt und die Traumwelt der Ewigen vermengt Gaiman mit seiner stets etwas sperrigen, aber dadurch so ... "einmaligen" Prosa zu einer netten Novelle. "Typisch Gaiman" handelt das vielleicht zu schlicht ab, aber darauf läuft es irgendwie hinaus. Nicht immer einfach, nicht immer schön, mit der Grausamkeit und zugleich der Schönheit von Märchen und Legenden - toll! Sehr schön gemacht. Und auch sehr hübsch illustriert.

SCARFACE

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Friday, March 21st 2008, 9:24pm

"Ein gefährlicher Mann" von Charlie Huston

Der letzte Teil der Hank-Thompson-Reihe. Hat mir bis auf das Ende sehr gut gefallen. Den Schluss fand ich ein bisschen fies und traurig zugleich ;( . Huston konnte auch diesmal das Tempo seiner Geschichte halten. Die Story bietet viel Spannung und Action. Er fesselt den Leser einfach und schafft es ihn nach seinem Atem ringen zu lassen. Deswegen wirds beim Lesen schwer zwischendurch mal ne Pause einzulegen :D . Ein verschlungenes Buch und ein zufriedener Leser. Was wünscht man sich mehr? :)

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Saturday, March 22nd 2008, 5:27pm

Der Schluß kam wirklich sehr unerwartet, konnte zuerst gar nicht glauben, was ich da lese. :O
Sehr schockierend, aber gut, auch wenn mir nachwievor Der Gejagte am besten gefällt von den drei Büchern, als nächstes solltest du dir Stadt Aus Blut gönnen, dürfte deinem Geschmack sehr nahe kommen. ;)
"Too many Urkels on your team, that's why your wins low"

Holzauge

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Saturday, March 22nd 2008, 11:27pm

Robert Harris- Pompeji

Harris wollte wohl drei Bücher auf einmal schreiben. Einen Krimi in Sandalen, ein Sittenbild der Flavierzeit in der Provinz und natürlich ein Katastrophenbuch über den Vulkanausbruch. Blöd nur, dass man ein Buch über den Vulkanausbruch erwartet, alles auf diesen vorbereitet und man dann mehr als 2/3 des Buches mit irrwitzigen Begegnungen gelangweilt wird. Da kommt die Hauptperson ganz zufällig in die Villa des ehemaligen Sklaven der sich zufällig so aufführt wie Trimalchio, den Harris wenigstens erwähnt, aus dem Satyricon (von Petronius, der vielleicht aus Quo Vadis bekannt ist), findet die Tochter süß usw., gegen Ende darf er sogar bei Plinius dem Älteren im Boot sitzen und bei seiner letzten Cena teilhaben, damit ein bisschen Action aufkommt
Die Hauptperson ist überhaupt farblos, die einzige Stelle, in der versucht wird ihm ein bisschen Vergangenheit zu geben, ist historisch wahrscheinlich großer Müll. Egal, denn wieviele Leute heute beschäftigen sich mit der römischen Kultur bzw. lernen in der Schule Latein.

Das dritte Drittel ist historisch korrekter, aber auch nur deswegen, weil er nur von Plinius dem Jüngeren abschreiben musste. Das macht er teilweise stümperhaft, teilweise sehr geschickt. Leider haut das Ende dann auch das Drittel zusammen, weil das Liebespaar natürlich die Pyroklastische Welle in Pompeii überlebt. Das macht das Buch dann unglaubwürdig und mies.

Für den Krimi zu vorhersehbar, denn wenn man von vornherein weiß, dass der Großteil der Beteiligten am Ende des Tages Aschegebilde sind, dann liest der sich fade.
Für das Sittenbild einfach zu falsch, dann liebe Sueton, der kann das sehr gut.
Für das Katastrophenbuch zu unglaubwürdig.

Bei mir ist das Buch durchgefallen, ich hätte ganz gern den 1. Teil der Cicerobiographie von Harris gelesen, aber wenn der genauso wird, wie das hier, dann übersetz ich lieber nochmal seine Reden gegen Verres und dann ein bisschen Sallust zur Vorbereitung auf Catilina.
Holzauge hat völlig recht.

JackOLantern

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Saturday, March 22nd 2008, 11:43pm

Bei mir ist das Buch durchgefallen, ich hätte ganz gern den 1. Teil der Cicerobiographie von Harris gelesen, aber wenn der genauso wird, wie das hier, dann übersetz ich lieber nochmal seine Reden gegen Verres und dann ein bisschen Sallust zur Vorbereitung auf Catilina.

Les "Imperium" (Cicero)! Tu es! Los! Los!

Das Ding ist Spitze (und inzwischen bei Heyne auch im Taschenbuch erschienen). Einziges Manko ist der zwar stilechte, aber etwas unglücklich gewählte Satz, aber es geht. Und ja, es ist besser als Pompej. Hiermit für Imperium eine Jack-Empfehlung.

SCARFACE

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Sunday, March 23rd 2008, 6:01pm

Der Schluß kam wirklich sehr unerwartet, konnte zuerst gar nicht glauben, was ich da lese. :O
Sehr schockierend, aber gut, auch wenn mir nachwievor Der Gejagte am besten gefällt von den drei Büchern, als nächstes solltest du dir Stadt Aus Blut gönnen, dürfte deinem Geschmack sehr nahe kommen. ;)


Yup, als nächstes hol ich mir "Stadt aus Blut" :)

JackOLantern

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Tuesday, March 25th 2008, 9:12am

Der lohnt sich, freue mich schon auf die Fortsetzung im Mai.

Gestern habe ich den ersten Band der sehr schön aufgemachten Flusswelt-Neuauflage von Philip José Farmer ausgelesen. Ich muss gestehen: Ich hatte den Stoff nicht so Burroughsnesque und stellenweise moralinsauer in Erinnerung. Setting und Idee überzeugen immer noch, aber die Ausführung holpert doch öfters. Das änderts nix am Klassiker-Anspruch - oder daran, dass ich Teil 2 und 3 der Neuauflage auch noch direkt hinterher weglese. Muss ich ja, hätte ich wohl aber auch so gemacht.

Lizard_King

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Tuesday, March 25th 2008, 9:32am

So, in der letzten Zeit mehrere Sachen gelesen. Der Wechsel in die Nachtschicht erhöht auf jeden Fall meinen Lesekonsum, um in der Friedhofsschicht die Zeit totzuschlagen.

David Eddings - Elenium (Lübbe)

Das Buch wurde mir von einem Arbeitskollgen empfohlen, und ich fands einfach nur zäh. Fast 1000 Seiten nur wörtliche Rede, um die Handlung voranzutreiben, die mit wenigen Worten zusammengefasst werden kann: Öde und vorhersehbar.Irgendwie fehlten mir die Beschreibungen der wohl fremdartigen Landschaften und die Hintergründe, wie die Kirchenritter entstanden. Auch von dem Hass zwischen dem Charakter Sperber und seinem Antagonisten hätte ich gerne mehr erfahren, als die fadenscheinige begründung, dass sein einst bester Freund einen Pakt mit dem Bösen schloss. Das Buch ist leider echt nicht empfehlenswert.

Markus Heitz - Ulldart

Die Dunkle Zeit 1 – Schatten über Ulldart
Die Dunkle Zeit 2 – Der Orden der Schwerter


Das war einfach nur ein guter Auftakt zu einer hoffentlich grandiosen Geschichte, auf den dritten Band freue ich mich schon total. Ich mag Heitz Scheibe, und die Charaktere kommen gut und Glaubwürdig herüber. nur auf was der Autor hinauswill, kann ich noch nicht richtig erkennen, der Storyaufbau ist mir den zwei Bänden wohl noch nicht ganz abgeschlossen. Spannend!

Markus Heitz: Der Krieg der Zwerge.


Wie oben schon gesagt, ich mag Herr Heitz. Auch mit dem zweiten Band der "Zwerge" enttäuscht er mich nicht. Einziger Wermutstropfen: Er scheint mir zu schnell die über mehreren Seiten aufgebauten Bösewichte verheizen. Aber das tut dem Lesevergnügen keinem Abbruch. Kurzweilig und Gut.

Stephen King - Christine.

Ich mag Kings früheren Werke. Dieses besonders, ich hab es vor ein paar Jahren schon einmal gelesen, und fand es damals schon gut. Vor allem der Erzählwechsel von der dritten Person ins "Ich" ab Mitte des Bandes lässt das Buch zu eienem ganz besonderem Abenteuer werden. Man bangt um Arnie und seine geistige Gesundheit, und es trifft einen wie einen Hammerschlag, wenn man erkennt, das nichts rückkehrbar ist. Wieder mal ein Buch, das mir beweist, das Frauen Zicken sind, denen man nicht trauen kann ;) . Auch wenn es sich um eine der Frauen in dieser Geschichte um ein Auto handelt.

Seppstock

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Tuesday, March 25th 2008, 9:44am


Stephen King - Christine.
Ich mag Kings früheren Werke. Dieses besonders, ich hab es vor ein paar Jahren schon einmal gelesen, und fand es damals schon gut. Vor allem der Erzählwechsel von der dritten Person ins "Ich" ab Mitte des Bandes lässt das Buch zu eienem ganz besonderem Abenteuer werden. Man bangt um Arnie und seine geistige Gesundheit, und es trifft einen wie einen Hammerschlag, wenn man erkennt, das nichts rückkehrbar ist. Wieder mal ein Buch, das mir beweist, das Frauen Zicken sind, denen man nicht trauen kann ;) . Auch wenn es sich um eine der Frauen in dieser Geschichte um ein Auto handelt.


Ja, das Buch ist schon richtig gut.... und maßgeblich an meiner King-Begeisterung schuld! ;)

JackOLantern

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Tuesday, March 25th 2008, 10:04am

Das Buch wurde mir von einem Arbeitskollgen empfohlen, und ich fands einfach nur zäh

Probier mal "Athalus".

Biberista

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Wednesday, March 26th 2008, 4:08pm

Ich lese den Spiegel(im Abo) und jeden Monat die deutsche Five und die amerikanische Slam(Basketball für die dies nicht wissen) und die Play3.

Ansonsten lese ich sehr gerne Biographien von diversen Leuten. Mandela, Ali, Mick Foley, Castro, Rodman und diverse andere hab ich schon durch...
Tod den Spoilern! :kette:


JackOLantern

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Thursday, March 27th 2008, 8:26am

Tom Shippeys Der Weg nach Mittelerde: Shippeys "JRRT - Autor des Jahrhunderts" hat mir gefallen. Damit legt er nun nochmal einen oben drauf. Das ist Populärwissenschaft mit inzestuösem Grundton, sprich: Von Akademiker für Akademiker geschrieben. Klett-Cotta verkauft es unter den Tolkien-Sekundärwerken, ist auch in Ordnung, nur: Das ist teilweise schon zu viel des Guten für mich als Laien. Das will ich mir nicht antun. Wird deshalb wohl eher selektiv gelesen werden. Das Glück des Buches ist, dass Shippey ein guter, ein verständlicher Autor ist und das Ding nicht auch noch im Hardcore-Akademiker-Geschachtel verfasst hat. Mal sehen, was ich nach der Lektüre sage.

Farmers Flusswelt, der Neuauflage erster, zweiter und dritter Teil. also: Das erste Buch ist immer noch sehr gut, da gibt es nichts. Und dann geht es mir wie früher: Ich sehe das Potential, und ich sehe, was PJF manchmal draus macht: Zu wenig. Oder schlichtweg: Das Falsche! Ein Klassiker, ein Meilenstein, ja, ja und ja! Aber eben auch so viel Leerlauf, Staub, antiquierte Dialoge, hölzere Charaktermomente und eben eine Unausgenutztheit des Settings, dass es manchmal schon fast weh tut. Der zweite Band ist da das beste Beispiel: Mark Twain und die Wikinger bauen ein Schiff - toll! Da kann man was draus machen. Man nehme Prinz John und Göhring dazu, klingt fantastisch. Auf 300 Seiten liest sich das dann aber teilweise arg zäh. Der dritte Band, der wieder die Erzählfäden vom ersten aufnimmt, kommt auch nie richtig in Fahrt. Das interessanteste sind da noch die SF-Definition von Farmers literarischem alter Ego sowie die Sex-Bekenntnisse von Alice aus dem Wunderland :D "Im Bett mache ich Sachen, von denen andere Frauen meiner Epoche nicht geträumt, ja über die französische Romanciers nicht einmal in ihren künsten Männerfantasien geschrieben hätten." Danke, Alice. Who the fuck wants to fu... ah, lasse wir das. Jedenfalls: Unter all dem Staub ist die Flusswelt definitiv ein Klassiker. Aber eben auch mit all dessen Schwäche und Stärken. Da ändert auch die wunderschöne Neuausgabe nix. Durchwachsen.

Nun, als Entspannungslektüre, habe ich mir mal den ersten HEXER-Band in der dtv-Neuausgabe geholt. Der letzte Wunsch, die Geralt-Saga 1 von Andrzej Sapkowsk, dem polnischen Fantasy-Autor, der damit ja die Vorlage zum Game der Wixxer, hätte ich jetzt fast geschrieben, ich meine, The Witcher geschrieben hat. Triviale Krachbumm-Fantasy, die zwischenrein richtig Laune macht. Trotz Simons Übersetzung holperts ab und zu aber. Mal sehen, wie sich das entwickelt.

Bazillenboy

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Thursday, March 27th 2008, 10:38am

Ich lese gerne Stephen King und empfehle jedem Menschlein hier im Forum DIE-DUNKLE-TURM-SAGA (7 Bücher) - falls man diese noch nicht kennt. Ansonsten lese ich gerade COSA NOSTRA - DIE GESCHICHTE DER MAFIA - habe wohl in letzter Zeit zu häufig Sopranos geguckt!
Im Zeitschriftenregal greife ich regelmäßig zur CINEMA und manchmal zur Play3 und zur BLITZ ILLU...oh...das wollte ich ja für mich behalten! :D
"Rave is the refuge for the mentally deficient. It's made by dull people for dull people" Morrissey

SCARFACE

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Thursday, March 27th 2008, 11:47am

COSA NOSTRA - DIE GESCHICHTE DER MAFIA - habe wohl in letzter Zeit zu häufig Sopranos geguckt!


Hab ich auch mal gelesen. Ist ein cooles Sachbuch :ok: