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Saturday, June 14th 2008, 7:41pm

Patricia Highsmith - Der talentierte Mr. Ripley

Ein toller Roman, besser als der Film. Man kann nicht aufhören zu lesen und trotz seiner Morde ist man auf der Seite von Tom Ripley. Man leidet mit ihm, wenn er denkt, er ist kurz davor erwischt zu werden. Genial geschrieben und eine sehr gute Geschichte. Wer Krimis mag, unbedingt lesen :thumbsup: !


Manche haben im Leben einen großen Traum und versäumen diesen Traum. Andere haben im Leben nicht einen Traum und versäumen auch ihn.
Fernando Pessoa

JackOLantern

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Sunday, June 15th 2008, 9:55am

Okay, systematisch: Sapkowkis Schwert der Vorsehung war großes Kino, auch wenn ich vorm Artikel die letzten 50 Seiten nochmal lesen muss, da ich mit Brummschädel und Fieber nicht so bei der Sache war.

Nach drei Jahren bringt die Edition Phantasia endlich mal ein neues Crime-Paperback raus, allerdings überzeugt mich Rex Millers Fettsack ("Slob", 1987) nur bedingt. Hart, Noir, Black Eyed, bla bla - aber auch aufgesetzt brutal und zu schafelig für einen Thriller dieser Art. Bin nach 85/250 Seiten noch nicht so wirklich warm geworden damit.

>>Riz!

Master

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Sunday, June 15th 2008, 12:11pm

Brad Meltzer's Der Code (The Book of Fate)
Sehr spannender Thriller. Wieder einmal ist Meltzers Geschichte in die Amerikanische Politik verwickelt.
Eine totgeglaubte Person taucht wieder auf und tritt eine Lawine von Ereignissen los, die den persönlichen Assistenten des Alt-Präsidenten der USA dazu führt die Geschichte über dessen Tod und seine damit zusammenhängende Entstellung (ein Schuss hat seine Wange durchlöchert und seine komplette Gesichtshälfte gelähmt) wieder aufzurollen und nachzuforschen, was damals tatsächlich passiert ist.
Die Charas sind sehr real dargestellt und ich musste mehr als einmal wirklich laut lachen und ebensooft schaudern.
Die Geschichte bekommt von mir 9/10

JackOLantern

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Thursday, June 19th 2008, 7:07am

Lucius Shepard gehört schon so mit zu den Autoren, auf dessen neueste Werke ich mich sehr freue. Nun ist Hobo Nation bei kuk in der EP erschienen, und das ist schon ein feines Stück: Erst eine Reportage über das Hobotum, also das Leben der amerikanischen (modernen) Güterzugtramps. Dann eine sehr surreale Geschichte, die an Farmers Flusswelt erinnert, und danach wiederum eine etwas bodenständigere, weniger surreale Story, die auch nicht ganz so gut ist. Aber das Buch wirkt duch Shepards lockere Reportage unglaublich geschlossen und ergänzt sich genial. Der direkte Hintergrund der Novelle und der Kurzgeschichte, die dem Report folgen. Das ist schon klasse. Und Shepards Metaphern ... zum Dahinschmelzen. Groß. Sollte man lesen.

TheEastBoy

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Thursday, June 19th 2008, 3:16pm

Habe jetzt mal

"Des Todes dunkler Bruder"von Jeff Lindsay

gelesen.Auf diesem Buch basiert die Serie "Dexter".Obwohl die Serie sehr gut ist,ist das Buch noch einen Ticken besser.Gerade die Gefühlskälte von Dexter wid sehr gut rüber gebracht.

10/10
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Thursday, June 19th 2008, 3:20pm

Jupp, ist ein schönes Buch. Aber die Übersetzung finde ich sehr ungeschickt und gestelzt. Und daß der deutsche Titel im Prinzip ein Riesenspoiler ist, ist ein weiterer Geniestreich des Übersetzers. :rolleyes:
"Too many Urkels on your team, that's why your wins low"

TheEastBoy

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Thursday, June 19th 2008, 3:23pm

Fand die Übersetzung ganz gut,kenne aber natürlich das Original nicht.Aber das mit dem Titel habe ich auch nicht verstanden.Obwohl er ja auch zweideutig ist,und sich es im prinzip ja auch erst am Schluss als Spoiler raustellt,wenn mans dann weiß oder?
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Thursday, June 19th 2008, 11:38pm

Apropos schlechte Übersetzung. Ich kaue mich gerade durch einen Terry Pratchett Doppelband "Gevatter Tod / Wachen! Wachen!"
Langsam verlier ich die Lust an Pratchett, vor allem an den deutschen Bänden. Ist das Original noch albern, ist die Übersetzung schon richtig lächerlich.

Während ich das hier schreibe, lenke ich mich gerade von von Lucius "Verlagswirtschaft" ab. Nette kleine Bettlektüre. :traurig:

This post has been edited 1 times, last edit by "Spielmannsfluch" (Jun 19th 2008, 11:44pm)


Forumskatze

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Friday, June 20th 2008, 12:55am

Apropos schlechte Übersetzung. Ich kaue mich gerade durch einen Terry Pratchett Doppelband "Gevatter Tod / Wachen! Wachen!"
Langsam verlier ich die Lust an Pratchett, vor allem an den deutschen Bänden. Ist das Original noch albern, ist die Übersetzung schon richtig lächerlich.


oO Ketzer...
Ich glaube: Alle die kein English lesen wollen/können aber intelligent genug für Comics sind, sind auch Panini Kunde.

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Friday, June 20th 2008, 1:28am

Naja nach fünf Romanen hat man diese "Dieses Wort ergibt jetzt irgendwie keinen Sinn"-Momente satt. Und Pratchett ist kein Götze dessen Übersetzer man nicht man hinterfragen darf.
Aber das würde einen eigenen Thread brauchen.

Auf jeden Fall schau ich mir erstmal die Verfilmungen an. Zum Glück noch nicht synchronisiert.

4,411

Friday, June 20th 2008, 1:51am

doch, hogfather shcon länger.

aber zwingt dich ja keiner, das auf deutsch zu lesen. und, hey: literatur ist doch hochwertiger als comics, haste selbst gesagt.

ich mag die brandhorst-übersetzung. laß die nerds meckern. andreas hat die existenz einer eigenen welt mit eigenen sprachlichen regeln relativ konsequent und recht gut übertragen.


“I am just a human being… I’m not a guru or a leader or a demigod of any kind.” – Grant Morrison

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Friday, June 20th 2008, 2:16am

Muss ganz ehrlich sagen das ich Bücher vollkommen überbewertet finde. In jeder Richtung hat der Mensch den fortschritt akzeptiert aber stzt sich trotzdem immernoch stundenlang hin und liest irgendwelche vollkommen aus der Realität gegriffenen Bücher... Sicherlich regen Bücher die Fantasy an... Aber das tut der Playboy auch :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :omg: ....

In diesem Sinne Lese ich jeden Tag den Tagesspiegel und halte mich über dinge auf dem laufenden die WIRKLICH passieren.
Das sind lektüren die auch meiner Meinung nach sehr wichtig sind. Was bitte habe ich davon meine Zeit mit einem Buch zu verplempern??? Ein paar Bücher lese ich allerdings auch. Besitze jedes ('hoffe') Buch über die Geschichte des Ersten und Zweiten Weltkriegs...

LG Adrian
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JackOLantern

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Friday, June 20th 2008, 6:02am

Muss ganz ehrlich sagen das ich Bücher vollkommen überbewertet finde. In jeder Richtung hat der Mensch den fortschritt akzeptiert aber stzt sich trotzdem immernoch stundenlang hin und liest irgendwelche vollkommen aus der Realität gegriffenen Bücher... Sicherlich regen Bücher die Fantasy an... Aber das tut der Playboy auch :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :omg: ...


:ok:

Sollte man so im Brockhaus abdrucken. Aber bitte auf der Zauberseite, die nur Leute mit Fantasie am 29. Februar eines jeden Schaltjahres sehen können, wenn sie sich auf dem Bürostuhl im Kreis drehen, Mach 4 erreichen und sich nebenbei mit der linken Hand die rechte Pobacke jucken.

Munk

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Friday, June 20th 2008, 7:02am

Muss ganz ehrlich sagen das ich Bücher vollkommen überbewertet finde. In jeder Richtung hat der Mensch den fortschritt akzeptiert aber stzt sich trotzdem immernoch stundenlang hin und liest irgendwelche vollkommen aus der Realität gegriffenen Bücher... Sicherlich regen Bücher die Fantasy an... Aber das tut der Playboy auch :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :omg: ....

?(

In diesem Sinne Lese ich jeden Tag den Tagesspiegel und halte mich über dinge auf dem laufenden die WIRKLICH passieren.Das sind lektüren die auch meiner Meinung nach sehr wichtig sind. Was bitte habe ich davon meine Zeit mit einem Buch zu verplempern??? Ein paar Bücher lese ich allerdings auch. Besitze jedes ('hoffe') Buch über die Geschichte des Ersten und Zweiten Weltkriegs...

Und warum "verplemperst Du Deine Zeit mit diesen Büchern? Ist doch alles schon passiert und vorbei und daher doch auch nicht so wichtig ?( ;)


„Life doesn’t have plots and subplots and denouements. It’s just a big collection of loose ends and dangling threads that never get explained.“.
- Grant Morrison als "er selbst" in Animal Man, vol. 3: Deus ex machina

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Friday, June 20th 2008, 9:32am

Ja, stimmt. Hogfather hab ich ganz vergessen.

Muss ganz ehrlich sagen das ich Bücher vollkommen überbewertet finde. In jeder Richtung hat der Mensch den fortschritt akzeptiert aber stzt sich trotzdem immernoch stundenlang hin und liest irgendwelche vollkommen aus der Realität gegriffenen Bücher... Sicherlich regen Bücher die Fantasy an... Aber das tut der Playboy auch :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :omg: ....


Hm, also ich studiere Buchwissenschaft und könnte dir jetzt ein seitenlanges, objektives Traktat über den Wert des Buches für unsere Kultur niederschreiben. Aber eigentlich hast du dir den Wert von Büchern schon selbst bewiesen, indem du dich über epochale Geschehnisse schlau machst. Und dazu nimmst/brauchst du Printmedien. ;)

4,416

Friday, June 20th 2008, 10:37am

Muss ganz ehrlich sagen das ich Bücher vollkommen überbewertet finde. In jeder Richtung hat der Mensch den fortschritt akzeptiert aber stzt sich trotzdem immernoch stundenlang hin und liest irgendwelche vollkommen aus der Realität gegriffenen Bücher... Sicherlich regen Bücher die Fantasy an... Aber das tut der Playboy auch :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :omg: ....

In diesem Sinne Lese ich jeden Tag den Tagesspiegel und halte mich über dinge auf dem laufenden die WIRKLICH passieren.
Das sind lektüren die auch meiner Meinung nach sehr wichtig sind. Was bitte habe ich davon meine Zeit mit einem Buch zu verplempern??? Ein paar Bücher lese ich allerdings auch. Besitze jedes ('hoffe') Buch über die Geschichte des Ersten und Zweiten Weltkriegs...

LG Adrian


Was machst Du hier? Ereignisse in Comicheften haben i. d. R. auch nichts mit der Realität zu tun...
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Friday, June 20th 2008, 7:46pm

Es müssen ja nicht immer Bücher sein. An Musik-Zeitschriften lese ich bevorzugt:

Rock Hard - über jeden Zweifel erhaben, ist das die Bibel für alle Freunde der härteren Musik, und das schon seit mehr als 20 Jahren (eigentlich sind es 25, aber angefangen hat man halt als Untergrund-Fanzine). Die Mischung stimmt einfach, die CDs und DVDs sind meistens auch sehr hörens- und sehenswert.

Legacy - das Pfund unter den Metal-Zeitschriften mit über 200 Seiten geballtem Inhalt (zweimonatlich) und mit zwei CDs je Ausgabe! :ok: Hier konzentriert man sich eher auf die Harten der Harten - Black, Death und Thrash Metal bekommen wohl nirgends so viel Raum wie hier. Für mich ist jede Ausgabe erneut der Beweis, dass ich eigentlich eine Brille brauche :wacko: Aber es lohnt sich, das Kleingedruckte zu entschlüsseln (insbesondere bei den Platten-Rezis), denn meistens hat das Hand und Fuß ... ;)

Metal Hammer - lese ich nur gelegentlich, das ist die Bravo unter den Metal-Zeitschriften: wimpy, unlustig und von der Grundausrichtung her einfach viel zu lasch. Lese ich mehr zur persönlichen Belustigung ...

Heavy - ui, Augenkrebs! Die Zeitschrift hat inhaltlich durchaus ihre lichten Momente, Layout und Typographie sind jedoch eine einzige Katastrophe. Daher auch nur ab und zu ...

This post has been edited 1 times, last edit by "jensen" (Jun 20th 2008, 8:53pm)


TheEastBoy

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Friday, June 20th 2008, 9:36pm

...na von den Zeitschriften wirst Du ja ein breitgefächertes Musikwissen bekommen. ;)
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Saturday, June 21st 2008, 6:14pm

Kurt Tucholsky - Schloss Gripsholm

Eine schöne Sommerlektüre, die beim Lesen verzaubert und man in Marifried den Urlaub verbringen möchte. Es weckte Erinnerungen an unseren Stockholm-Urlaub (bei dem wir auch Schloss Gripsholm und Marifried besuchten) vor vier Jahren. Kurt (im Roman Peter oder Fritzchen) verbringt mit Lydia den Sommer im Schloss und es gesellen sich für eine Woche das Karlchen dazu und später Billie eine Freundin von Lydia. Sie verbringen eine ausgelassene Zeit und müssen noch ein Mädchen vor einer schlimmen Heimleiterin beschützen. Klasse Literatur des 20. Jahrhunderts :thumbsup: !


Manche haben im Leben einen großen Traum und versäumen diesen Traum. Andere haben im Leben nicht einen Traum und versäumen auch ihn.
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Saturday, June 21st 2008, 7:00pm

...na von den Zeitschriften wirst Du ja ein breitgefächertes Musikwissen bekommen. ;)


Mir reicht mein schmal gefächertes Musikwissen ;)