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Wird nicht gerade ein Videospiel zum Buch produziert, oder irre ich mich?Mich schrecken solche Brachialwerbesprüche ja eher ab. Wenn die Herausgeber meinen, dass ein Roman so etwas nötig hat, kann ja nicht viel dahinter sein, denke ich dann immer.
Dmitry Glukhovsky „Metro 2033“
Moskau, nach dem 3. Weltkrieg, Erdoberfläche verstrahlt, restliche Menschheit lebt unter der Erde im U-Bahn-System, auf den verschiedenen Stationen haben sich einzelnen Gesellschaften und Regierungen gebildet, die sich z. T. gegenseitig bekämpfen, organisiertes Verbrechen, Nazis, Kommunisten, Demokratien u. a. Von außen rennen Mutanten an, innen hat man sich u. a. mit Riesenratten und anderen Nettigkeiten auseinanderzusetzen. Die Atmosphäre dieser U-Bahn-Welt beschreibt Glukhovsky ganz großartig, eindringlich, man spürt quasi die Klaustrophobie, die Gefahren, auch was es bedeutet, nur noch unter der Erde leben zu müssen. Genauso wie die Darstellung der einzelnen Communitys, alles sehr stimmig, sehr überzeugend. Der Plot ist großteils interessant, auf seiner Mission kommt der Held fast im ganzen weiten U-Bahn-Netz herum. Aber auch mit manchen Längen, der Roman ist schon sehr weitschweifig (diese Russen immer), verzettelt sich in vielen Nebenepisoden, weltanschaulichen Überlegungen usw., das zieht sich alles, das hätte man doch etwas straffen müssen. Alles in allem aber trotzdem lohnend.




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. eins ist dabei aber immer das "hauptbuch" (im moment kings turm). 
Gestern beendet: Band 3 der "Rachel Morgan"-Reihe. In „Blutjagd“ führt Kim Harrison einige Handlungsstränge gekonnt weiter, neue interessante Figuren kommen hinzu, und 2 bisher „Böse“ erlebt man in einem ganz neuen Licht, sie gewinnen neue Facetten und Tiefe, wie auch mehr und mehr der Gesamtplot. Anders als z. B. Jim Butcher, der in seinen „Dresden Files“ viel zu einseitig auf Action setzt (zumindest in den Bänden 1-3, die ich bisher kenne), und damit auf Dauer ein wenig zu langweilen beginnt, gelingt Harrison die Balance zwischen Dialogen, charaktervertiefenden Passagen und spannender Action ausgezeichnet.
Das Lesevergnügen wird allerdings etwas geschmälert, da die deutsche Fassung offenbar arg eilig unter Zeitdruck erstellt wurde: Der Text ist voller nicht korrigierter Tippfehler, was in dieser Häufung bei einem Verlag wie Heyne sehr ungewöhnlich ist. Viele sprachliche Wendungen lesen sich etwas holprig: die Übersetzung hat man wohl auch eilig rausgehauen, in den ersten beiden Bänden war das noch deutlich besser.
Noch nicht gelesen, da heute erst bekommen: "Glut und Asche" - der elfte Band von Hohlbeins Chronik der Unsterblichen. Nächste Woche ist Urlaub, da werde ich mir den Band mal zu Gemüte führen. Trotz auf und ab und einiger Widersprüchlichkeiten innerhalb der Reihe ist das ganz nette Unterhaltung, was der Wolfgang da zu Papier bringt.
Ebenfalls erhalten : das Portfolio zu Glut und Asche ... ein richtiges Prachtstück - freu mich![]()

Ich muss mir langsam mal Band 9 besorgenAber ich warte immer auf die Taschenbücher
