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Original von Seppstock
Das ist absolut richtig, ändert aber nichts daran, daß das Werk für Otto-Normal-Verbraucher eher weniger zugänglich ist....aber die haben ja jetzt den Film....der ja ganz gut ist, den ich aber irgendwie nicht mit den Büchern, die ich gelesen habe, in Verbindung bringen kann....
Außerdem hat der Hype irgendwie den Zauber von HdR in den Dreck gezogen....jetzt is es auch nur noch ne Geldmaschine...

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Original von Seppstock
Die Sprache ist schon eine andere als in der augenblicklichen Literatur üblich....allerdings rede ich hier auch von der ersten, meiner Meinung nach besseren, Übersetzung (enthalten in den frühen Auflagen der "grünen" Taschenbuch-Edition und in der Klett-Cotta Jubiläums-HC-Ausgabe, zusammen mit der entkindlichten Hobbit-Übersetzung)...die neue Überarbeitung, die vor kurzem rauskam, ist ja moderner gehalten...*würg*....
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Jedenfalls sollte niemand an das Buch herangehen, weil er es mal gelesen haben sollte.
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Original von Seppstock
Seltsam, für mich waren diese Bücher nie "Arbeit", sondern ein absolut faszinierendes Abenteuer.....es kommt wohl auch drauf an wie man rangeht.
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Original von Luschen-Legionär
Ich habe den Hobbit mindestens sechsmal gelesen, davon zweimal auf Englisch und einmal noch die deutsche Kinderfassung. Den Herrn der Ringe habe ich erst mit 22 oder so entdeckt und seitdem ebenfalls dreimal gelesen. Das Buch wird mit der Zeit weder langweilig noch leidet die Spannung darunter, dass man das Ende kennt. Ich denke, es ist eines der bedeutensten literarischen Werke des 20. Jahrhunderts und die Fantasy-Literatur wie wir sie heute kennen, würde ohne diese Trilogie nicht oder in ganz anderer Form existieren.
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Original von L.N. Muhr
der ring ist aber sicher kein literarisches meisterwerk. dazu sind die charaktere letztlich zu platt und eindimensional. er ist sicher interessant auf sprachlicher ebene und er ist für viele sicher ein spannendes werk. daraus aber eine literarische meisterschaft abzuleiten, ist viel zu hoch gegriffen.

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Original von Luschen-Legionär
Ein Buch mit in dem die meisten Charaktere zugegebenermaßen recht eindimensional und platt sind, das aber eine äußerst anspruchsvolle sprachlichen Ebene besitzt und sich von vorher existierenden Werken durch die detaillierte Welt, also das Gesamtwerk, das dahinter stekct, unterscheidtt, kann also kein literarisches Meisterwerk sein? Wieder was gelernt:
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Adios Tom Sawyer, mach es gut Moby Dick ich werde euch dann doch zur Trivialecke stellen müssen.![]()
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Original von L.N. Muhr
aber ist das ein qualitätsmerkmal? lang = gut?

Location: Hanau, Deutschland
Occupation: Student der Technischen Chemie (also alles, was "Bumm!" machen kann)


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Original von L.N. Muhr
hast du die mal in der komplettfassung gelesen? und nicht nur in einer der unzähligen radikal beschnittenen deutschen fassungen? ansonsten: der huck finn schlägt den tom sawyer um längen. sawyer ist ein (brillantes) jugendbuch, huck finn ein amerikanisches epos.?
Was ja nichts daran ändert, dass bis auf Starbuck und Ahab alle Figuren blasse Abziehbilder sind.
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hingewiesen sei auch auf die seit jahrzehnten schwelende debatte darüber, ob moby dick übersetzbar ist und wenn ja, wie..?
Du vergisst die nordischen Sagen, aus denen er kräftig geklaut hat. Da aber jeder Autor Vorläufer hat, kann man ihn nur danach bewerten, wie sehr er sich von diesen Vorbildern unterschiedet oder loslöst. Und da hat tolkien meiner Meinung nach gewonnen.
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ausserdem war tolkien weiss gott nicht der erste, der extrem detailiert mit fremden welten gearbeitet hat. da ist tolkien doch stark in der tradition v.a. der britischen utopisten, stichworte erewhon, flatworld etc.. oder in deutschland (auch wenn tolkien den sicher nicht gekannt hat) paul scheerbart...?
Nöö. Hat ja auch niemand behauptet. Aber wenn etwas lang ist, muss man es ja nicht schlecht reden, nur weil es einem nicht gefällt.
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sicher war tolkien von allen autoren am ausführlichsten (um nicht zu sagen: am ausuferndsten). aber ist das ein qualitätsmerkmal? lang = gut?
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Original von Der Grammaton Kleriker
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Original von Destroyer
Übrigens, ich habe auch die "Grüne" Version gelesen, also die alte Übersetzung.
Also die Grüne Fassung habe ich hier zuhause - ist die Neuübersetzung - die alte Fassung ist (jetzt?) die weisse.



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Original von Seppstock
2. Der HdR ist keine große Literatur!


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Als Schriftsteller bezeichnet man allgemein Menschen, die Literatur verfassen. Der Schriftsteller unterscheidet sich vom Dichter dadurch, dass er meist in Prosa schreibt und eher profane Werke veröffentlicht, allerdings ist die Abgrenzung häufig eher unscharf. Speziell die Autoren von Belletristik werden als Schriftsteller bezeichnet.
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Original von L.N. Muhr
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Original von Gen. Bully
Gerade PR 2238 gelesen. Anton hat's einfach drauf, obwohl mich diese Castoreinschübe immer wieder rausreißen. Ist einfach ein anderer Stil und stört mich etwas.
du bist aber wirklich weit im rückstand...![]()


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