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541

Thursday, February 3rd 2005, 10:41am

Quoted

Original von Seppstock
Das ist absolut richtig, ändert aber nichts daran, daß das Werk für Otto-Normal-Verbraucher eher weniger zugänglich ist....aber die haben ja jetzt den Film....der ja ganz gut ist, den ich aber irgendwie nicht mit den Büchern, die ich gelesen habe, in Verbindung bringen kann....
Außerdem hat der Hype irgendwie den Zauber von HdR in den Dreck gezogen....jetzt is es auch nur noch ne Geldmaschine...


Ich finde das Werk nicht gerade unzugänglich (wenn man vielleicht von den Anhängen absieht). Die Sprache ist nicht kompliziert oder gestelzt, man benötigt kein großes Vorwissen, die Charaktere sind nicht von überbordender Komplexität. Gerade in D. ist es glaube ich eher eine Sache des sich für Fantasy interessieren oder nicht. Im angloamerikanischen Sprachraum verhält sich das ein wenig anders.

Dass mit den Filmen eine gnadenlose Merchandising-Maschinerie angelaufen ist ist natürlich bedauerlich, aber in fünf Jahren wird davon hoffentlich auch niemand mehr reden und die Filme werden gleichzeitig mit Ben Hur im Abendprogramm ausgestrahlt, ohne dass man sofort wieder überall entsprechende Comics, Kaffeetassen, Toilettenreiniger etc. zu kaufen bekommt. Dann wird man das Buch auch wieder ganz normal geniessen können ohne sich verteidigen zu müssen: "Ich fand das vor der Verfilmung schon gut."


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Seppstock

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542

Thursday, February 3rd 2005, 10:52am

Die Sprache ist schon eine andere als in der augenblicklichen Literatur üblich....allerdings rede ich hier auch von der ersten, meiner Meinung nach besseren, Übersetzung (enthalten in den frühen Auflagen der "grünen" Taschenbuch-Edition und in der Klett-Cotta Jubiläums-HC-Ausgabe, zusammen mit der entkindlichten Hobbit-Übersetzung)...die neue Überarbeitung, die vor kurzem rauskam, ist ja moderner gehalten...*würg*
Man benötigt nicht unbedingt großes Vorwissen, allerdings ist Tolkiens Welt größer angelegt als nur Der Hoobit und HdR....spätestens da erreichen dann viele ihre Grenzen, denn das Silmarillion ist schon ziemlich weit von der Roman-Form entfernt... aber gerade diese übergreifende Mythologie zeichnet Tolkiens Werk wirklich aus. Der HdR ist ja mehr eine Detailaufnahme eines bestimmten Abschnittes von Tolkiens Gesamtkonzept.... aber das geht schon wieder zu sehr in die Tiefe. ;)
Jedenfalls sollte niemand an das Buch herangehen, weil er es mal gelesen haben sollte. Entweder man steht dazu und ist bereit ganz in Tolkiens Kosmos abzutauchen, oder man kuckt doch lieber den Film....

543

Thursday, February 3rd 2005, 11:04am

Quoted

Original von Seppstock
Die Sprache ist schon eine andere als in der augenblicklichen Literatur üblich....allerdings rede ich hier auch von der ersten, meiner Meinung nach besseren, Übersetzung (enthalten in den frühen Auflagen der "grünen" Taschenbuch-Edition und in der Klett-Cotta Jubiläums-HC-Ausgabe, zusammen mit der entkindlichten Hobbit-Übersetzung)...die neue Überarbeitung, die vor kurzem rauskam, ist ja moderner gehalten...*würg*....


Kenne die neue Übersetzung nciht, da ich nur Schlechtes davon gehört habe und ausserdem die alte Übersetzung so gelungen fand, dass mich eine neue überhaupt nicht interessierte.

Quoted

Jedenfalls sollte niemand an das Buch herangehen, weil er es mal gelesen haben sollte.


Das gilt aber für alle Bücher, von denen man so gerne sagt, die müsste man gelesen haben: Auch für Goethes Faust, Thomas Manns Zauberberg, und Grass' Blechtrommel.


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544

Thursday, February 3rd 2005, 12:04pm

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Original von Seppstock
Seltsam, für mich waren diese Bücher nie "Arbeit", sondern ein absolut faszinierendes Abenteuer.....es kommt wohl auch drauf an wie man rangeht.


nicht wirklich.

ich bin komplett unbefangen an die alte übersetzung rangegangen... das war so um 98 rum. danach hab ichs (ca. im jahresabstand) immer mal wieder versucht. no chance. absolut boring.


“I am just a human being… I’m not a guru or a leader or a demigod of any kind.” – Grant Morrison

545

Thursday, February 3rd 2005, 12:11pm

Quoted

Original von Luschen-Legionär
Ich habe den Hobbit mindestens sechsmal gelesen, davon zweimal auf Englisch und einmal noch die deutsche Kinderfassung. Den Herrn der Ringe habe ich erst mit 22 oder so entdeckt und seitdem ebenfalls dreimal gelesen. Das Buch wird mit der Zeit weder langweilig noch leidet die Spannung darunter, dass man das Ende kennt. Ich denke, es ist eines der bedeutensten literarischen Werke des 20. Jahrhunderts und die Fantasy-Literatur wie wir sie heute kennen, würde ohne diese Trilogie nicht oder in ganz anderer Form existieren.


du unterschätzt den einfluss von narnia, wind in the willows, watership down etc., die sehr viel stärker die britischen phantastik-autoren geprägt haben. der ring hatte eine starke wirkung in den staaten, v.a. in der hippie-kultur, aber nicht allzugrosse literararische auswirkungen.

hier müsste man dann einen längeren einschub über die bedeutung der phantastik als genre im UK und in den USA einfügen. hab ich aber grad keinen nerv zu.

der ring ist aber sicher kein literarisches meisterwerk. dazu sind die charaktere letztlich zu platt und eindimensional. er ist sicher interessant auf sprachlicher ebene und er ist für viele sicher ein spannendes werk. daraus aber eine literarische meisterschaft abzuleiten, ist viel zu hoch gegriffen.


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546

Thursday, February 3rd 2005, 12:25pm

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Original von L.N. Muhr

der ring ist aber sicher kein literarisches meisterwerk. dazu sind die charaktere letztlich zu platt und eindimensional. er ist sicher interessant auf sprachlicher ebene und er ist für viele sicher ein spannendes werk. daraus aber eine literarische meisterschaft abzuleiten, ist viel zu hoch gegriffen.


Ein Buch mit in dem die meisten Charaktere zugegebenermaßen recht eindimensional und platt sind, das aber eine äußerst anspruchsvolle sprachlichen Ebene besitzt und sich von vorher existierenden Werken durch die detaillierte Welt, also das Gesamtwerk, das dahinter stekct, unterscheidtt, kann also kein literarisches Meisterwerk sein? Wieder was gelernt:
Adios Tom Sawyer, mach es gut Moby Dick ich werde euch dann doch zur Trivialecke stellen müssen. ;)

Ich unterschätze den Einfluss von Narnia und Wind in the Willows glaube ich nicht. Aber Fantasy wird nicht nur in UK gemacht (wo es sicherlich auch zahlreiche Anhänger Tolkiens in der Fantasy-Autoren-Szene gibt) und ich beschränkte mich deshalb in meiner Aussage auch nicht auf bestimmte Länder. Watership Down und Einfluss? Hmm. Sehe ich nicht, aber man kann ja nicht alles kennen.


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547

Thursday, February 3rd 2005, 12:32pm

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Original von Luschen-Legionär
Ein Buch mit in dem die meisten Charaktere zugegebenermaßen recht eindimensional und platt sind, das aber eine äußerst anspruchsvolle sprachlichen Ebene besitzt und sich von vorher existierenden Werken durch die detaillierte Welt, also das Gesamtwerk, das dahinter stekct, unterscheidtt, kann also kein literarisches Meisterwerk sein? Wieder was gelernt:


korrekt. ein einbeiniger ist kein hürdenspringer.

Quoted

Adios Tom Sawyer, mach es gut Moby Dick ich werde euch dann doch zur Trivialecke stellen müssen. ;)


hast du die mal in der komplettfassung gelesen? und nicht nur in einer der unzähligen radikal beschnittenen deutschen fassungen? ansonsten: der huck finn schlägt den tom sawyer um längen. sawyer ist ein (brillantes) jugendbuch, huck finn ein amerikanisches epos.

hingewiesen sei auch auf die seit jahrzehnten schwelende debatte darüber, ob moby dick übersetzbar ist und wenn ja, wie.

ausserdem war tolkien weiss gott nicht der erste, der extrem detailiert mit fremden welten gearbeitet hat. da ist tolkien doch stark in der tradition v.a. der britischen utopisten, stichworte erewhon, flatworld etc.. oder in deutschland (auch wenn tolkien den sicher nicht gekannt hat) paul scheerbart.

sicher war tolkien von allen autoren am ausführlichsten (um nicht zu sagen: am ausuferndsten). aber ist das ein qualitätsmerkmal? lang = gut?


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Collector

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548

Thursday, February 3rd 2005, 12:35pm

Quoted

Original von L.N. Muhr
aber ist das ein qualitätsmerkmal? lang = gut?


flo würde sagen: Ja ;)

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Destroyer

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549

Thursday, February 3rd 2005, 12:36pm

Puh, es beruhigt mich, dass sogar LN nichts mit Tolkien anfangen kann, mir geht es genauso. Aber ich dachte immer, dass ich da halt einen exotischen Geschmack habe, wie bei vielen anderen Gebieten auch. :)

Übrigens, ich habe auch die "Grüne" Version gelesen, also die alte Übersetzung. Und ich bin nach... 250? Seiten sowas eingepennt, es war mir schlicht zu langatmig und es ging eigentlich ja immer nur ums Reisen und die Dinge um die Helden herum. Das war mir einfach zu sehr fabulieren, zu geschwätzig.

Aber ich bin so nicht gerade ein Fan von Fantasy-Literatur, vielleicht liegt es auch daran. Ich will damit niemandem zu nahe treten, mir persönlich gefällt HdR allerdings nicht.
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550

Thursday, February 3rd 2005, 12:42pm

Quoted

Original von Collector

Quoted

Original von L.N. Muhr
aber ist das ein qualitätsmerkmal? lang = gut?


flo würde sagen: Ja ;)

Höre ich da *****-Neid heraus ;)

Collector

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551

Thursday, February 3rd 2005, 12:46pm

Falls du einen Vergleich herrausfordern möchtest... vergiss es du Waylon

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552

Thursday, February 3rd 2005, 12:48pm

Quoted

Original von Collector
Falls du einen Vergleich herrausfordern möchtest...

Wir sehen uns in Erlangen, Barbie-Boy :D

553

Thursday, February 3rd 2005, 12:50pm

Quoted

Original von L.N. Muhr


hast du die mal in der komplettfassung gelesen? und nicht nur in einer der unzähligen radikal beschnittenen deutschen fassungen? ansonsten: der huck finn schlägt den tom sawyer um längen. sawyer ist ein (brillantes) jugendbuch, huck finn ein amerikanisches epos.?


Wollte auch Huck Finn schreiben. Komplettfassung (Mark Twain Werksausgabe) natürlich gelesen.

Quoted

hingewiesen sei auch auf die seit jahrzehnten schwelende debatte darüber, ob moby dick übersetzbar ist und wenn ja, wie..?
Was ja nichts daran ändert, dass bis auf Starbuck und Ahab alle Figuren blasse Abziehbilder sind.

Quoted

ausserdem war tolkien weiss gott nicht der erste, der extrem detailiert mit fremden welten gearbeitet hat. da ist tolkien doch stark in der tradition v.a. der britischen utopisten, stichworte erewhon, flatworld etc.. oder in deutschland (auch wenn tolkien den sicher nicht gekannt hat) paul scheerbart...?
Du vergisst die nordischen Sagen, aus denen er kräftig geklaut hat. Da aber jeder Autor Vorläufer hat, kann man ihn nur danach bewerten, wie sehr er sich von diesen Vorbildern unterschiedet oder loslöst. Und da hat tolkien meiner Meinung nach gewonnen.


.

Quoted

sicher war tolkien von allen autoren am ausführlichsten (um nicht zu sagen: am ausuferndsten). aber ist das ein qualitätsmerkmal? lang = gut?
Nöö. Hat ja auch niemand behauptet. Aber wenn etwas lang ist, muss man es ja nicht schlecht reden, nur weil es einem nicht gefällt.


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554

Thursday, February 3rd 2005, 1:30pm

Quoted

Original von Destroyer
Übrigens, ich habe auch die "Grüne" Version gelesen, also die alte Übersetzung.


Also die Grüne Fassung habe ich hier zuhause - ist die Neuübersetzung - die alte Fassung ist (jetzt?) die weisse.

555

Thursday, February 3rd 2005, 1:52pm

Quoted

Original von Der Grammaton Kleriker

Quoted

Original von Destroyer
Übrigens, ich habe auch die "Grüne" Version gelesen, also die alte Übersetzung.


Also die Grüne Fassung habe ich hier zuhause - ist die Neuübersetzung - die alte Fassung ist (jetzt?) die weisse.


Es gab die alte Fassung in Grün (Taschenbuch) und weiß (Hardcover).



Die neue Übersetzung (von Wolfgang Krege) gibt es ebenfalls in den grünen Taschenbüchern:



in einer etwas bunteren Hardcoverausgabe:



und noch in ein paar Sondereditionen.


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Seppstock

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556

Thursday, February 3rd 2005, 1:53pm

1. Tolkien war kein Schriftsteller! (sondern Linguist und Historiker)
Er hatte keine große Ahnung wie man einen Roman dramaturgisch geschickt ausleuchtet. Er hatte kein besonderes Feeling für Charakterentwicklung. Der HdR ist nichts als ein Grundgerüst für die Beschreibung seiner Welt...und als nichts anderes sollte man ihn lesen.
2. Der HdR ist keine große Literatur!
Aber das war auch nie die Absicht.....
3. Elben, Zwerge, Zauberer etc.. hatte noch nie jemand vor Tolkien so eingesetzt wie er...aber danach haben es alle fleißig kopiert. Einfluß auf die Fantasy? Check!

Tolkiens Werke sind definitiv keine "must read"s der Weltliteratur. Aber ein einzigartiges Zeugnis eines Mannes und seiner selbstgeschaffenen Welt inklusive Sagen, Historie, Sprachen, Kultur etc ... Das ist es was den HdR auszeichnet!

Wer Tolkiens Welt kennenlernen will: Viel Spaß und gute Reise, es wird Euch gefallen!

Wer einen guten Abenteuer- oder Fantasy-Roman lesen will: sucht Euch lieber etwas anderes!

Fazit:
HdR ist literarisch gesehen vernachlässigbar.
Allerdings auf einer anderen Ebene ein Meisterwerk und ein Stück Weltkulturerbe, da er so viel in Gang gesetzt hat und soviel darstellt.

Ich bin ein riesen Tolkien-Fan und mir vollkommen seiner Fehler bewußt, deshalb sehe ich jetzt schon voraus, daß diese Diskussion nur mit verhärteten Fronten und ohne Ergebnis enden kann...glaubt mir ich kenne das schon... ;)

557

Thursday, February 3rd 2005, 2:10pm

Quoted

Original von Seppstock

2. Der HdR ist keine große Literatur!


Jetzt fällt der mir auch noch in den Rücken! ;)
Aber so lange er dir gefällt... :D

Aber zum Schriftsteller muss ich dann doch noch was loswerden:

Quoted

Als Schriftsteller bezeichnet man allgemein Menschen, die Literatur verfassen. Der Schriftsteller unterscheidet sich vom Dichter dadurch, dass er meist in Prosa schreibt und eher profane Werke veröffentlicht, allerdings ist die Abgrenzung häufig eher unscharf. Speziell die Autoren von Belletristik werden als Schriftsteller bezeichnet.


schriftsteller.adlexikon.de/Schriftsteller.shtml

Weshalb Tolkien klar als Schriftsteller einzuordnen ist, denn um ein solcher zu sein muss man schreiben, aber nicht NUR schreiben.


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558

Thursday, February 3rd 2005, 2:13pm

Quoted

Original von L.N. Muhr

Quoted

Original von Gen. Bully
Gerade PR 2238 gelesen. Anton hat's einfach drauf, obwohl mich diese Castoreinschübe immer wieder rausreißen. Ist einfach ein anderer Stil und stört mich etwas.


du bist aber wirklich weit im rückstand... ?(

So viel zu lesen, so wenig Zeit :(
Kann mich zur Zeit besser drauf konzentrieren mal schnell ein Comic zu schmökern als einen Perry. Aber langsam hole ich auf. Habe gerade 3 Stück in einer Woche gelesen. Wobei die 2 letzten strunzlangweiligen Francisromane mein Lesetempo/lust doch arg gebremst haben. Was bin ich froh, das er aufgehört hat.
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Seppstock

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559

Thursday, February 3rd 2005, 2:14pm

@ Luschen-Legionär: Jajaja....ich meinte ja nur, daß das nur en Hobby von dem Mann war. Er hatte nen ganz anderen Beruf. Sein Lebenswerk ist komplett in der Freizeit entstanden und ohne Druck von Außen (Sohn, befreundeter Verleger etc...) hätte er sicher nie was veröffentlicht...
Er ist kein Schriftsteller im klassischen Sinne.

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560

Thursday, February 3rd 2005, 2:23pm

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Original von Seppstock
Wer Tolkiens Welt kennenlernen will: Viel Spaß und gute Reise, es wird Euch gefallen!


oder eben auch nicht. der wille war ja da...


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