All Star Green Lantern #18
Unfaithful Teil 1
Mein Name ist Peter König, ich bin Green Lantern. Vor drei Monaten kämpfte ich gegen mein 20 Jahre älteres Ich, der versuchte sich in meiner Zeitperiode breit zu machen.
Doch gegen das Problem, was mir wiederfuhr, ist Parallax wie Eis essen.
Ich hatte den üblichen Alltag, den Tag anderer Leute retten. Schon seltsam, mindestens dreimal vereitele ich einen Banküberfall oder sperre Super Schurken wie Dr. Light ein.
Kara und ich hatten eine Zeit ausgemacht, wo wir uns trafen. Als ich fertig war, flog ich zum Wachturm. So wie wir es ausmachten.
Ich kam vielleicht 15 Minuten zu früh, ich dachte mir nichts. Gehst einfach ein wenig durch den Wachturm. Ich sah mir die Trophäen an, sie waren wie beim ersten Anblick fantastisch. Ich sah aus dem Panorama Fenster, wo man ins All und zur Erde sehen konnte. Kaum zu glauben, das ich da draußen war. Ich freu mich auf meine Knuddelmaus.
Ich hörte plötzlich Geräusche. Es machte dumpfe Geräusche, als ob jemand gegen die Wand schlagen würde.
Ich wurde leiser, als Mensch konnte ich schon unbemerkt schleichen und als Green Lantern bin ich lautlos. Hat sich jemand in den Turm geschlichen ? Wenn ja, wer ? Ich musste es herausfinden.
Es wurde lauter. Und lauter. Ich fands unheimlich, denn es war sonst still im Turm.
Doch plötzlich wurde es mir klar, das es keine feindliche Eroberung war. Ich hörte Menschen.
Stöhngeräusche. Ich bekam ein unwohliges Gefühl in der Magengegend.
Ich stand vor einer Tür, die Laute wurden lauter. Man musste schon ein Ignorant sein, wenn man nicht wusste, das da drin jemand seinen Spass hatte.
Nur wer ?
Ich befahl meinen Ring, die Tür leise aufzusperren. Ich wollte nur einen kurzen Blick riskieren, Kara wird’s bestimmt witzig finden. Ich erhaschte einen kurzen Blick.
Ich sah Ollie, war ja klar das der alte Bock was zum schnaxeln hatte. Doch mein Lächeln blieb mir im Hals stecken.
Kara war im Bett.
Ich schlug die Tür auf, riss die Maske runter. Beide sahen mich verschrocken an, völlig fassungslos.
„Peter ?“
Ich brachte kein Wort raus. Ich sah sie nur an. Meine Faust fing vor Fassungslosigkeit an zu zittern, ich war wie paralysiert. Ich sehe meine Freundin mit dem Schürzenjäger der Liga im Bett. Ich fasste es einfach nicht.
Ich sah sie weiter an. Sie sagte einfach nur ‚Peter’. Wie ‚Peter, es tut mir leid’.
Es war mir egal, ich ging aus dem Zimmer und fing an zu rennen. Ich wollte nicht zum
Ausgang fliegen, ich wollte rennen. Ich bin kein besonders ausdauernder Mensch, doch ich wollte rennen.
Diana hielt mich auf, sie kam gerade aus dem Teleporter.
„ Peter ? Was ist los ? Warum weinst du ?!“
Ich nahm meine ganze Kraft zusammen, holte tief Luft. Wollte zeigen, das ich nicht zu weich bin.
„ Ich trete aus der Liga aus“
Ich rannte wieder, nahm den Ring und flog in den Orbit. Diana sah nur verstört hinterher, sie drehte sich um und sah an der Tür Ollie und Kara, die nur mit Bettlaken bekleidet waren.
Ich flog so schnell wie nie. Wie ich hörte, hat John gerade nichts zu tun.....
Derweil im Wachturm.
Supergirl sitzt im Konferenzsaal. Wonder Woman ging um sie herum, sah sie mit verachteten Blick an.
„ Du weißt, was du getan hast ?“
„Ja, Diana“
„ Empfindest du Reue ?“
„Ja, Diana“
„ Warum hast du das getan ?“
Sie antwortet nicht.
„Er hat die Mitgliedschaft zur Liga gekündigt und ist am Boden zerstört.“
„Es tut mir leid, Diana“
Diana wurde wütend.
„ Bei
MIR brauchst du dich nicht zu entschuldigen. Du hast
IHM das Herz rausgerissen !
Weißt du, wie es jetzt in ihm aussieht ? Nein ? Dann sag ich es dir. Er wird die Wut und den Schmerz an der Welt rauslassen.“
Sie fing an zu weinen.
„ Er wird verwirrt durch die Welt fliegen und jeden Kleinkriminellen krankenhausreif schlagen, er wird sich jeden Super Schurken suchen den er finden kann. So lange, bis der Schmerz weggeht. Doch er wird nicht weggehen, denn er denkt an die Bilder in seinem Kopf. Die Bilder, die er sah. Er wird sie nie mehr los.
WAS HAST DU DIR DABEI GEDACHT ??“
Sie gab ihr eine Ohrfeige.
„ Aus solchen Dingen werden Verbrecher. Sie können den Schmerz nur in Gewalt kompensieren.“
„...was soll ich tun ?“
Ihr Stimme ist zittrig, voller Angst.
„Das musst du wissen. Wenn du ihn liebst, dann geh zur Tür raus und suche ihn.“
Sie stand auf, sah Diana an. Sie flog los.
London.
Das Apartment von John Constantine, wieder aufgebaut. Nachdem ich es geschrottet hatte.
Ich sitz hier mit John, einem Dämonen und Geisterjäger. Ich trinke mit ihm. Ich denke an Kara und schenke mir nach und nach den Whiskey ein.
„Pete! Das ist schon dein fünftes Glas.“
„Na und ?“
„...es ist was passiert, nicht wahr ?!“
Ich sah ihn nur an. Er machte ein ernstes Gesicht.
„..Willkommen im Club, Kumpel. Das vergeht schon wieder.“
„ Ich fühl mich so leer, und ich kann es nicht füllen. In der Hölle kanns nicht schlimmer sein“
„ Ich hätte da ne Idee. Trink dein Drink aus und komm“
Ich ging mit John in sein Schlafzimmer. Er wartete vor seinen Schrank.
„ Finds herraus, ob die Hölle schlimmer ist. Ich öffne für dich ein Portal und du kannst die Dämonen verprügeln. Deine Wut herauslassen.“
„ Das isn Scherz ?“
„Ne, diesmal nicht.“
Ich stimmte ihm zu, und er machte es auf.
„Ich werde hier bleiben. Klopf dreimal an die Tür, wenn du fertig bist oder Hilfe brauchst.“
Ich ging durch. Alles war schwarz.
John erzählte mir, das die Hölle für jeden Menschen anders ist. Nichts mit Feuer und Schwefel.
Die Welt erhellte sich. Ich stand in einem weißen Raum. Weit und breit keiner zu sehen.
Plötzlich stand Parallax vor mir. Mit einem dämonischen Grinsen.
>> Willkommen Peter<<
Es hallte furchtbar, ich hörte es mindestens hundertmal. Aus dem Boden erhoben sich widerliche Dämonen. Alle grinsten.
>> Du wirst hier nicht mehr rauskommen. Doch bevor wir dich töten.....
werden wir dich brechen.<<
Der Himmel verwandelte sich in ein Kino, in jeder Himmelsrichtung ein Bild.
Sie zeigten, wie es Ollie und Kara trieben.
>> Dein persönlicher Porno. Gefällt er dir ?<<
Ich verwandelte mich. Ich wurde wütend, biss die Zähne zusammen.
„Frag mich noch mal“
>> Du hast keine Chance, wir sind Milliarden. Du nur Einer.<<
„Mal sehen, wie viel ich schaffe, Arschloch.“