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>>Riz!

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281

Saturday, April 12th 2008, 12:37pm

ich dachte mir ich gebe mal bekannt, dass die #1 von Justice League Legacies ((eine Erde-2 Geschichte von DC3) gestern veröffentlicht wurde
Hier mal die erste Szene:
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“Kent! Get in here, now!

The mild-mannered reporter flinched at the outburst, and with an apologetic smile for the colleague he was chatting with, hurried into the office of his editor.

James Olsen, Editor-in-Chief of the Daily Star was holding up the front page of--- not his own newspaper (which might have explained his foul mood)--- but that of the Metropolis Chronicle, their crosstown rival.

“Do you see this headline, Kent?” The cigar in Olsen’s mouth was chewed almost to the nub.

Jonathan Samuel Kent squinted through his horn-rimmed glasses: “Shake-up at LexCorp: Lena Luthor Fights for Her Father’s Empire!” he read. “Yesterday, the Board of Directors was stunned to discover that a majority share of the missing multi-billionaire’s company was quietly bought up by his hitherto unknown daughter Lena Luthor, 24, in an aggressive move to seize control of the world’s most---.”

“Enough!” Olsen growled.

Jon Kent’s mouth snapped shut.

“Isn’t this your beat, Kent?” Asked the editor, in mock uncertainty.

“Yes, chief.”

“Then perhaps you’d be so kind as to tell me how you got scooped on a story this big…” Olsen’s face was turning a dangerous shade of red.

Well, Jon Kent thought, maybe it had something to do with the fact that I spent most of the day yesterday fighting the Galactic Golem in the orbit of Jupiter… But what he said was, “I was at City Hall yesterday, chief, where you sent me to cover the mayor’s---.”

“Great Caesar’s Ghost!” Olsen threw his hands in the air and rolled his eyes. “You’ve got to learn to adapt, Kent, to think on your feet. Your sainted mother had a nose for news unlike any reporter this paper ever had---.”

“Ma’s still alive, sir, she sends her love---.”

“And your father had the uncanny knack of blundering into it,” Olsen went on, ignoring him, “But together they helped to make this a great Metropolitan newspaper for my predecessor Perry White, God rest his soul, when this was still the Daily Planet,”

Jon nodded and looked abashed. He felt ‘the lecture’ coming on.

“Your parents were my good friends, Kent, and taught me a lot about this business. That’s why I want to help you, take you under my wing, make you my star Star reporter! You’ve got a lot of potential; you see angles others miss, and you’re certainly reliable, but you have to develop that nose for news, and trust your instincts…”

A small device like a pager vibrated from Jon’s inside coat pocket; he glanced at it, his JLA signal device. There was an emergency. He had to go.

Olsen had turned to the window and was declaiming to the famed Metropolis skyline, “Why, I remember a time once when Lois had locked herself in a melting down reactor just to get a story, knowing that Superman would---.”

“I’ve gotta go, chief!” Jon, held up his signal device as if it were a cell-phone and he had just received a tip. “Big story developing as we speak! Front page news tomorrow! Hold the presses!”

But if Jimmy heard, he gave no indication; he rambled on to the window as Jon backed out of his office.

The halls of the Star were crowded, but Jonathan Kent navigated them with an old familiarity; he’d practically grown up here. He was loosening his tie and unbuttoning his shirt even before he ducked into the little-used storeroom, chosen for the upper-storey window.

In seconds, Superman was flying across the skies of Metropolis.




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Zur kompletten Ausgabe geht es hier entlang -> Klick

Mehr interessante DC FanFiction findet ihr unter
DC2
DC3

Claw

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282

Saturday, April 12th 2008, 12:42pm

joa, liest sich gut
Wer hats denn geschrieben?
Winter is coming!

>>Riz!

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283

Saturday, April 12th 2008, 12:45pm

Justice League Legacies
An Earth-2 Title!
Issue #1: “Cosmic Crisis, Part One: The Hellstone”
Story and Art by Boris Mihajlovic
Written by David Charlton
Edited by Brian Burchette
Developed from a Concept by Brandon Herren

;)

Claw

Sage

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284

Saturday, April 12th 2008, 12:47pm

Ich glaubs ja nicht 8o
Winter is coming!

>>Riz!

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285

Saturday, April 12th 2008, 1:06pm

warum denn nicht?
Der Plot ist von mir, die schriftliche (und mMn durchaus geniale) Umsetzung von David

Nania

Batlady

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286

Wednesday, September 17th 2008, 10:42pm

Auch wenn dieser Thread UUUUURRRRRAAAALLLLT ist, habe ich ihn mal ausgegraben. Kann man hier eigentlich selbstgeschriebene Sachen posten (auch mehr als Plots) wenn diese über DC Helden gehen?
Am dunklen Himmel leuchtet das Licht am hellsten.
(Andreas Tenzer)



Mr. A

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287

Wednesday, September 17th 2008, 11:02pm

Ja kann man deswegen ist es der Fan Fiction Threat. ;)
Und fürs ausgraben kriegst du die goldene Schaufel. Sehr löblich.

Nania

Batlady

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288

Thursday, September 18th 2008, 6:10pm

Dies ist die vorab Version einer von meinen Geschichten. Ich würde gerne Kritikpunkte hören :) (oder auch Lob) ^^. Wenn alles fertig ist, werd ich selber sicherlich noch einmal darüber sehen :)


Schattenschritte

1. Entführt

Es regnete in Strömen. Wie Öl vielen die schweren Tropfen vom Himmel und schienen die Stadt ertränken zu wollen. Schon den ganzen Tag goss es wie aus Eimern und es stürmte. Aber er konnte sich nicht ausruhen, er wollte es nicht. Es war ihm nicht erlaubt. Er konnte es sich nicht erlauben. Diese Nacht – dass wusste er – würde er gebraucht werden, hier, in der dunklen Stadt, hier in der gottverdammten Stadt, hier, in Gotham City.

Ivy wurde wach. Sie schüttelte ihren Kopf, versuchte sich zu orientieren, doch das einzige was um sich herum war nahm, war Dunkelheit. Kein Lichtstrahl. Ihr war kalt, sie fühlte sich elend. Wie war sie hier hingekommen? Was wollte man von ihr? Wer war dafür verantwortlich?

Er fühlte sich schlecht. Unglücklich. Unwohl. Auch wenn er es niemals zugeben würde, heute war absolut nicht sein Tag. Schon seit Stunden hatte er seine Stadt abgesucht. Keine Spur. Nicht die leiseste Spur. Nicht einmal ein Pieps. Keiner schien zu wissen, wohin man Ivy gebracht hatte. Am Mittag, so hatte man ihm berichtet, war einer von der Regierung ins Arkham Asylum gekommen und hätte Entlassungspapiere für Ivy vorgezeigt. Darauf hin hätte man sie gehen lassen. Batman hätte sie verfluchen können. Es hatte keine zwei Minuten gedauert, bis er erkannt hatte, dass es sich weder um ein Papier der Regierung handelte, noch um einen Mitarbeiter der selbigen. Die Wachmänner merkten, dass der, der da vor ihnen stand, ziemlich wütend war und sie waren selig, dass ihnen nichts geschehen war. Einem von ihnen zitterten jetzt noch die Beine.
Und nun war Ivy weg, verschwunden. Er verfluchte die Wachmänner.
„Nightwing an Batman“, knackte plötzlich das Funkgerät im Ohr, „Batman hier.“ „Ich hab eine Spur gefunden. Du sagtest, ich solle im Hafen nachsehen und dort habe ich ein seltsam gut bewachtes Lagerhaus gefunden.“ Batman runzelte unter der Kapuze seine Stirn. Lagerhaus. Nicht ein Ort, an dem Ivy sich gerne aufhalten würde. Gar nicht. „Kümmerst du dich da alleine darum?“, fragte er leise. „Kann ich machen“, kam die Antwort.

Manchmal konnte Nightwing sich selbst verfluchen. Für seine Dummheit, für seinen Mut und für seine Loyalität gegenüber Batman, die immer noch ungetrübt war. Bruce war manchmal ein Sturrkopf. Wenn er etwas geplant hatte, dann wurde das so durchgeführt, zumindest meistens. Nightwing stand an der Dachkante eines weiteren Lagerhauses und zählte die Männer, die unten mit schweren Maschinengewehren bewaffnet das Lager absicherten. Sieben, acht, neun. Das ging ja sogar. Nightwing beobachtete die gegebene Lage und schätzte seine Chancen hoch genug ein, einen Frontalangriff zu wagen.

Billy fühlte sich ziemlich unwohl. Er hasste Gotham. Am liebsten wäre er in New York geblieben und nicht noch hier her gekommen. Was hatte sich der Boss dabei gedacht, eine solche Aktion zu veranstalten? Aber er konnte es sich ja nicht aussuchen. Schließlich gab es eine Menge Geld, mehr, als er in seinem Job als Tellerwäscher jemals verdienen würde. „Hey, Joe, kennst du die Geschichten, die man sich über Gotham erzählt?“, fragte er seinen Kumpel, der sich zum ersten Mal in der verdammten Stadt befand. „Nein“, antwortete er kühl und berechnend. „Man erzählt sich Geschichten“, flüsterte Billy, „Geschichten über eine Riesenfledermaus, die hier ihr Unwesen treibt. Ein Mensch ist er nicht, man kann ihn nicht töten.“ Joe grinste und zeigte eine Reihe von ungepflegten Zähnen. „So ein Mist. Ich glaube an Superman, ihn sieht man ja manchmal im Fernsehen und Flash – den auch, aber eine Geschichte mit einer Riesenfledermaus, dass glaub ich dir nicht!“ Billy sah sich um, als meinte er, seine Angst stünde genau hinter ihm. „Sag so etwas nicht. Ich glaube sehr wohl – und ich fürchte diesen Batman.“ Joe spukte angewidert auf den Boden. „Ich glaube nicht an Batman, genauso wenig wie ich an Aliens glaube. Glaub mir, hier in Gotham City gibt es nicht mehr, als einige lausige Banditen und Mafiabosse. Glaube mir, dass einzige vor dem du hier Angst haben musst, ist die Syphilis zu bekommen – oder eine schlimmere Krankheit.“
Billys Augen weiteten sich. „Jo...Jo...Jo“ Joe kam nicht mehr dazu zu antworten, denn zwei Füße trafen ihn in den Rücken. Noch ehe Billy reagieren konnte, traf ihn eine harte Faust ins Gesicht, er kippte rückwärts auf den harten Betonboden. Nightwing grinste zufrieden. Zwei von Neun erledigt.

Batman grübelte. Ein Lagerhaus. Was wollte Ivy in einem Lagerhaus? Sie war nicht der Typ für Lagerhäuser. Er überlegte. Wohin würde Ivy gebracht werden, wenn sie nicht freiwillig gegangen war, sondern irgendwo hingebracht worden wäre? Er hatte es auf den Videos deutlich gesehen, Ivy war freiwillig mitgegangen. Sie hatte sich gefügt, keine Anstalten gemacht. Es hatte nicht so ausgesehen, als wäre sie gezwungen worden. Aber da war was, etwas hatte nicht ins Bild gepasst.
Kellerräume, Räume ohne Licht, Bunker. „Oracle, such mir sofort alle Räume in Gotham heraus, die als Bunker zu deklarieren sind! Batman Ende.“ Im selben Moment knackte das Funkgerät wieder. „Nightwing an Batman“ „Ich höre?“ „Ich hab hier etwas gefunden, was du dir ansehen solltest.“ Batman überlegte einen Moment. Wenn Dick etwas in der Richtung sagte, war es zumeist wichtig. „Ich bin unterwegs.“

Nightwing besah sich die Ausbeute. „Neun Männer mit Maschinengewehren“, lachte er, „kein Problem.“ Er setzte sich auf eine der Kisten und beobachtete sein Werk. Alle neun waren ohnmächtig, zwei von ihnen hatten eine gebrochene Nase, drei würden die nächsten beiden Wochen aus Schnabeltassen trinken müssen und der Rest hätte morgen mindestens einen dicken Kopf.
Er hatte bei keinem der Männer einen Schlüssel oder etwas ähnliches finden können, deshalb hatte er versucht, durch eines der Fenster hineinzukommen, aber feststellen müssen, dass alle mit Alarmen gesichert waren. Den Alarm zu umgehen hatte sich aber als weniger schwer herausgestellt, als er vermutet hatte. Wer würden denn so schlampig sein? Schließlich war er in das Lagerhaus gelangt. Dieses stand voller Kisten. In etwa der Hälfte befand sich billiges Plastikspielzeug, aber in der anderen Hälfte, die er geöffnet hatte, waren unter zahlreichen Stofftieren und Plastikgewehren einige Tüten mit einer Substanz aufgetaucht, die Nightwing nicht zuordnen konnte. Es handelte sich weder um Heroin noch um eine andere ihm bekannte Droge.
„Was gibt es?“, knurrte es unfreundlich hinter ihm. „Oh, hey, es freut mich auch, dich zu sehen“, meinte Nightwing und drehte sich zu seinem väterlichen Mentor um. Ein wenig überrascht war er schon, dass Batman es so schnell geschafft hatte. Jedes Mal wenn er Bruce in seinem Kostüm sah, überkam ihn das gleiche Gefühl, welches er gehabt hatte, als er Batman kennen lernte. Er verstand bis heute nicht genau, wo die Faszination an diesem Menschen lag. „Was hast du gefunden?“, fragte Batman kurz angebunden. „Die Substanz“, Nightwing deutete auf eine Kiste, „die ich dort drin gefunden habe, ist dem Computer nicht bekannt. Sie weist auch keine Merkmale eines Giftes oder einer Droge auf, die wir bisher kennen. Ich denke, dass ist ein Fall für dich.“ Batman dachte einen Moment nach. Vielleicht war dieses Lager gar keine so falsche Spur gewesen.
„Ich werde sie analysieren. Nightwing, rufe Batgirl und Robin her, sie sollen Orakels Anweisungen folgen. Wir werden diese Nacht noch Ivy suchen, und sie finden.“
Am dunklen Himmel leuchtet das Licht am hellsten.
(Andreas Tenzer)


This post has been edited 1 times, last edit by "Nania" (Sep 18th 2008, 9:52pm)


bbb

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289

Thursday, September 18th 2008, 8:36pm

Ok, hiernmit erledigt sich die Frage, ob Du auch baman-Geschichten schreibst, von selbst :D

Also, das Intro(1. Absatz) ist einmal weltgeil!! :cool2: :respect:
Und die Geschichte weiß durchaus zu fesseln(hab sogar den Fernseher ausgeschaltet, um in Ruhe lesen zu können), und ich will unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Kritikpunkte: Nightwing ruft Batman erst an, und dann hinterlässt er bei Oracle eine Nachricht für ihn?! Wieso ruft er ihn nicht gleich an?
Und die szene mit der Substanz: nightwing findet sie, analysiert sie schnell, und dann steht schon Batman hinter ihm. das geht etwas zu schnell mMn
Und die szene mit den beiden Ganoven- schreiberisch sehr gelungen- aber es ist etwas unklar, wurden sie von Batman oder von Nightwing erledigt?

Nun, dies sind nur kleine details, die mir aufgefallen sind, die Geschichte finde ich echt gut und gelungen.


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Nania

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290

Thursday, September 18th 2008, 9:53pm

Hab die kleinen Fehler (Nightwing - Orakel - Batman) sowie die Sache wer die Ganoven erledigt hat mal verbessert


(ist übrigens meine erste Geschichte dieser Art)


edit: 300 :)
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291

Thursday, September 18th 2008, 10:00pm

edit: 300 :)


Joa, aber vor 1.000 brauchst Du uns damit nicht zu kommen ... :sleeping: :whistling: :D ;)

Nania

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292

Thursday, September 18th 2008, 10:01pm

ich mag die Zahl :P
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bbb

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293

Thursday, September 18th 2008, 10:06pm

wer mag 300 nicht? :P

also ich hab das damals mit meinem 500. gemacht.

@nania: gut geändert :ok:


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294

Friday, September 19th 2008, 10:47am

guter anfang einer geschichte, gefällt nania! danke!
ich fand auch den gag gut, ich glaube an superman, aber nicht an aliens GGG
hier gibt es doch soviele talentierte zeichner, vllt wäre da ja mal eine zusammenarbeit drin? muß ja nicht einer dieser marveladdicts sein, aber auch ein bouncie ist ja imzwischen ein wenig bei batsie angekommen :D
Das ist keine Pfeife.




Nania

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295

Friday, September 19th 2008, 6:21pm

So, hier kommt der zweite Teil :)
Ich hoffe er ist ähnlich gut wie der erste (auch wenn ich hoffe, dass der nächste - und die Ideen, noch besser werden)

2. Eine seltsame Veränderung


„Wünschen Sie noch einen Tee, Master Wayne?“, fragte Alfred. Auf eine Antwort wartete er gar nicht, denn er wusste, dass sie sowieso positv – oder in dem üblichen Brummen enden würde. Er stellte ihm den Tee hin. „Alfred“, fragte Bruce plötzlich, „bin ich davon besessen, meine Aufgaben immer perfekt zu machen?“ Alfred lächelte vorsichtig. „Nein, Sir, besessen sind Sie sicherlich nicht, Sie wissen, wie man etwas perfekt macht.“ Bruce wandte sich wieder dem Computer zu, der immer noch mit der Analyse der Substanz beschäftigt war. Mittlerweile hatte er feststellen können, dass es sich um ein Gift handelte, nur die Art war völlig neu. So langsam beschlich Bruce ein unangenehmer Verdacht. In Bezug auf das Gift, in Bezug auf Ivy, in Bezug auf die ganze Lagerhaus Geschichte. Nur, wie er das Puzzle zusammenfügen sollte, dass blieb eine Frage für sich – vorerst.
„Robin, Batgirl, schon etwas gefunden?“, fragte Bruce. „Negativ. Bisher nichts. Wir haben mindestens zwanzig Räume abgesucht, die in Frage kämen. Nichts, gar nichts. Nicht einmal ein Grashalm“, antwortete Robin. „Sucht weiter“, knurrte er. Nein, heute war wirklich nicht sein Tag, dabei hatte die Nacht noch einige Stunden vorzuweisen. „Alfred“, fragte Bruce, „was denkst du von diesem Gift?“ „Mmh, scheint bösartig zu sein.“ Die Antwort war sicherlich nicht das Klügste, aber auch nicht das Dümmste „Ganz richtig. Wir haben es hier mit einem Gift zu tun, welches den Verstand beeinflusst. Die Übertragungsweise scheint vielfältig zu sein. Es lässt sich sowohl in Wasser auflösen und entfaltet dort seine Wirkung, es kann aber wohl auch über Ansteckung – Kontakt mit Körperflüssigkeiten – übertragen werden.“ „In wie weit beeinflusst sie denn den Verstand?“, fragte Alfred. „Das ist eine Frage, die wir noch klären müssen. Und zugleich bin ich mir ziemlich sicher, dass wir dafür Ivy finden müssen, denn dieses Gift scheint pflanzlicher Natur zu sein.“

Der Regen hatte immer noch nicht nachgelassen. Doch davon merkte Ivy nichts. Sie bemerkte nur die Dunkelheit. Sie erinnerte sich nicht an viel. Sie erinnerte sich daran, dass man sie aus aus einem düsteren Gebäude mit lauter merkwürdigen Personen herausgeholt hatte, wie und warum wusste sie nicht mehr. Sie wusste auch nicht mehr, was für ein Gebäude dies gewesen war. Sie erinnerte sich an einen Mann, in einem schwarzen Kostüm, wer oder was er war, dass wusste sie nicht. Sie erinnerte sich an Pflanzen, an viele Pflanzen, konnte die Erinnerung aber nicht zuordnen. Pamela, das war etwas woran sie sich erinnern konnte. Ihr Namen? Ja! Das war ihr Namen! Pamela, Pamela Isley. Aber was machte sie hier unten?

Robin fröstelte. Seine Haare waren von dem Dauerregen so durchnässt, dass sie schon in seinem Gesicht klebten. Er beneidete gerade Batgirl, die neben ihm auf der Kante kniete. Mit ihrer Maske hatte sie da weniger Probleme. „Mistwetter, oder?“, fragte er. Batgirl nickte. „Ja. Mistwetter. Hat Oracle schon eine neue mögliche Adresse gefunden?“ Robin schüttelte den Kopf. „Noch nicht. Alle vorerst bekannte Plätze haben wir abgesucht und nichts, gar nichts. Vielleicht ist Ivy längst nicht mehr in Gotham“, meinte Robin skeptisch. Ihm gefiel die Vorstellung gar nicht. Batgirl sah hinunter auf die Straße. „Möglich, aber ich glaube es nicht.“ „Wieso nicht?“ „Ist so ein Gefühl. Batman meinte, wir sollten sie suchen und wir werden sie suchen.“ Robin blickte nun ebenfalls nach unten, wo Autos über die regennasse Straße, wie ängstliche Ratten, fuhren. Robin gefiel die Vorstellung von Ratten manchmal ganz gut, denn einige Bürger in Gotham waren nun mal Ratten. Wäre es nach ihm gegangen, hätte er heute Nacht in aller Seelenruhe im Bett gelegen und geschlafen – morgen stand immerhin eine schwierige Matheprüfung an. Aber wenn Bruce befahl, war er immer zu Stelle, die Prüfung konnte warten. Dennoch ärgerte er sich, dass Ivy ausgerechnet diese Nacht verschwinden musste. Da meldete sich Oracle. „Robin, Batgirl. Einen haben wir noch. Am Hafen gibt es einen alten Panicroom unter einer Halle. War wohl zur Zeit des Niemandsland ein beliebtes Versteck für Schwarzmarktwaren. Bietet sich an. Kein Licht, dorthin führt kein Strom, kein Fenster, kein fließendes Wasser. Nichts, gar nichts.“ Robin lächelte. „Auf geht’s, vielleicht haben wir ja Glück.“

Pamela tastete sich an den dunklen, schwarzen Wänden entlang. Ihr Hände und Füße schmerzten. Unter ihren Händen fühlte sie nur die eisig kalten harten Betonwände. Plötzlich schrie sie auf. Sie hatte etwa angefasst, was fürchterlich spitz war. Über ihre Hand lief etwas heißes. Sie wusste was es war. Ihr eigenes Blut floss dickflüssig über ihre Hand. Pamela setzte sich auf den kalten Boden und began, bitterlich zu weinen. Was wollte man von ihr? Sie war doch nur eine einfache Forscherin, die niemandem etwas zu leide tun konnte? Was hatte sie getan? Was hatte man mit ihr vor. Pamela kroch auf allen Vieren durch den Raum, tastete über den Boden und berührte plötzlich ein paar Männerschuhe....

Robin und Batgirl hatten die Straßenschluchten Gothams hinter sich gelassen und waren im Hafen angelangt. Der Hafen war wie eine eigenen Stadt. Hier gab es mindestens so viele Geheimnisse wie in Gotham City selbst – wenn nicht sogar mehr. Und hier lief alles wie ein Uhrwerk. Die Regierung wusste genau, dass nirgendwo in den Vereinigten Staaten mehr geschmuggelt wurde, als hier in diesem Hafen, aber wenn jemand was sagen wollte, fand man ihn wenige Tage später als Fischfutter in Hafenbecken vor. Aus dem Hafen hörte man deshalb eher selten etwas, wenn man nicht gerade ein Fledermauskostüm trug. Die Polizei hatte schon lange keine Gewalt mehr über den Sündenpfuhl Hafen, es interessierte aber auch kaum jemanden, was hier vor sich ging, es wollte auch keiner wissen – außer Batman und wenn der her kam, war meistens ziemlich schnell Schluss der Stille. Denn die meisten Hafenarbeiter waren verdammt abergläubisch. Die meisten vermuteten, Batman wäre ein Monster, ein Misch aus Fledermaus und Mensch, unglaublich stark, schnell und unsterblich. Manche hielten ihn für das perverse Ergebnis eines Regierungsexperiments, andere für außerirdisch, doch in einem Punkt waren sich alle einig. Er war ihr aller Albtraum.

Nightwing hing den gesamten Abend im Hafen herum. Er hatte versucht, herauszubekommen, wer die Lagerhalle gemietet hatte, in der das Gift gefunden worden war, aber leider war niemand da, der ihm etwas erzählen wollte, oder konnte. Diejenigen, die sich auf einen Kampf mit ihm eingelassen hatten, lagen alle mit gebrochenen Nasen oder blutigen Lippen auf dem Boden, der Rest hatte es gar nicht erst versucht. Zwar fanden die meisten auch Nightwing sehr furchteinflößend, doch Batman machte bei ihnen immer noch mehr Eindruck. Nightwing wanderte durch den Hafen. Es war zu früh für die ersten halblegalen Arbeiter und zu spät für die Mafia. Also blieb ihm nur warten. Warten bis die ersten Arbeiter hier auftauchten. In der Zeit kümmerte er sich um die wenigen Kleinkriminellen, die den Hafen auch um die Uhrzeit noch unsicher machen wollten. Ansonsten hatte er nichts gefunden. Er blickte sich um. Schon seit geraumer Zeit fühlte er sich, als würde er verfolgt werden. Aber da war niemand, den er entdecken konnte.

Robin war dankbar dafür, den Hafen um diese Uhrzeit eher weniger belebt vor zu finden. Sicher, der ein oder andere Mensch arbeitete hier immer noch und sicherlich würde bald die Frühschicht beginnen, aber im Vergleich zu manchen Abenden war es heute möglich Streitereien aus dem Weg zu gehen. Er hätte auch keine Lust gehabt, sich heute noch mit einem Kleinkriminellen zu prügeln.
Batgirl merkte, dass Robin schlecht gelaunt war und sie konnte es ihm nicht verdenken. Irgendwie verbreitete Regenwetter in Gotham City immer schlechte Laune und Depression. Möglicherweise weil die Stadt im Regen noch düsterer wirkte, als sie es ohnehin schon tat. „Dort“, meinte Robin zu ihr und zeigte auf eine alte Lagerhalle, deren Wände zum größten Teil nur noch aus den kalten, nackten Stahlgerippen bestand. Die Glasfenster waren zerbrochen, die noch vorhandenen Innenwände beschmiert und dreckig. „Wieso sollte man hier ein Lager einrichten?“, fragte Batgirl. „Keiner sorgt sich um eine alte Lagerhalle“, meinte Robin kurz und knapp. „Und keiner schaut da rein, außer ein paar Jugendlichen, die bestimmt nicht auf die Idee kommen, nach einem unterirdischen Panicroom zu suchen.“ „Was meinst du“, fragte Batgirl weiter, während sie vorsichtig die Lagerhalle betraten, „wie hat Oracle davon erfahren?“ Robin zuckte mit den Achseln. „Es gibt eine ganze Menge verschiedener Pläne von Gotham. Offizielle, die, die die Stadtverwaltung kennen und die der Mafia. Und glaub mir, die letztere ist verdammt aussagekräftig. Zudem bin ich mir sicher, dass Oracle jede denkbare Karte von Gotham besitzt oder die Informanten für so etwas.“
Robin suchte den Boden ab. Unter dem ganzen Schutt und dem Müll war der Boden nur zu erahnen. Auffälliges war auf den ersten Blick nicht zu entdecken.

Pamela hatte sich an dem Mann hochgetastet. Je weiter sie hoch kam, desto sicherer wurde sie, dass es sich hier um einen Toten handelte. Er war kalt und bewegte sich nicht. Als sie die erste nackte Haut unter ihren Finger spürte, fühlte sie die Kälte des Leichnams. Sie erschrak so heftig, dass sie zurückwich und sich neben die Leiche kauerte. Wo war sie hier gelandet? Wer war der Tote? Sie hatte das Gefühl, verrückt zu werden.
Am dunklen Himmel leuchtet das Licht am hellsten.
(Andreas Tenzer)



Nania

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296

Friday, September 19th 2008, 6:22pm

Batgirl hatte etwas gesehen. Auf den ersten Blick wirkte es harmlos und unauffällig, als würde es genau in die Halle hineinpassen. Erst auf den zweiten Blick wurde ihr bewusst, dass hier etwas nicht stimmte. Sie ging näher heran. Ein Haufen Schutt lag auf der Erde. „Robin, komm her, ich hab was“, meinte sie schließlich. Robin kam zu ihr. Auch er wusste zunächst nichts mit dem Haufen wertlosen Schutts anzufangen. „Schau mal genau hin, was siehst du?“, fragte Batgirl. „Ich sehe einen Haufen – Moment mal. Der Haufen ist lächerlich klein. Dahinten liegt genau der gleiche Schutt, warum hat man hier einen zweiten Haufen aufgeschichtet?“ Batgirl grinste. „Eben. Außerdem verlaufen dort frische Reifenspuren.“ Robin folgte ihrem Fingerzeig. Er bewunderte Batgirl. Sie hatte eine Auffassungsgabe, die der von Bruce gleichkam. Tatsächlich sah man zwei Spuren auf dem Boden, die, wenn man wusste, was sie sein sollten, tatsächlich aussahen wie die frischen Spuren eines LKW's. „Alleine“, meinte Robin, „bekommen wir den ganzen Schutt nicht hier weg.“ Gar nicht allzuweit entfernt wurde ein lauter Motor angelassen, der überall sonst eine ganze Stadt aufgeweckt hätte, dann erstrahlten, wie zwei Augen einer Katze, zwei Scheinwerfer. Das Motorengeräusch verstummte und Nightwing rief aus dem Führerhaus: „Aber vielleicht hiermit.“
Mit Hilfe des Baggers war der Schutt schnell fortgeschafft. Robin und Batgirl beobachteten Nightwing und fragten sich beide, wie er sie so schnell hatte finden können. Was sie nicht wussten war, dass Nightwing sie schon vor einigen Minuten gefunden hatte, quasi seit sie die Lagerhalle betreten hatten.

Unter dem ganzen Schutt befand sie eine Öffnung im Boden, die von einer schweren Metallplatte abgedeckt wurde. Mit vereinten Kräften gelang es, die schwere Platte von der Öffnung zu heben. Der Blick wurde frei auf eine dunkle Treppe, die in die schwarzen Tiefen des Hafens führten. „Ich geh vor, wer weiß, was uns dort erwartet“, meinte Nightwing und schaltete seine, im Ärmel seines Kostüms integrierte, Taschenlampe an, Robin und Batgirl folgten seinem Beispiel. Wie drei Hoffnungslichter stiegen sie in die Dunkelheit hinab. Es war eine schmale Holztreppe, die bei jedem Schritt knackte und krachte. Robin war unwohl. Das gefiel ihm alles gar nicht. Was hatte Ivy geplant? War sie hier unten, oder jemand, den man gar nicht, erwartet hätte?
Die Treppe endete vor einer schweren Metalltür, die mit einem Schloss abgesichert war.
„Die bekommen wir so nicht auf“, meinte Robin. „Nein, mit dem Schloss dran bestimmt nicht“, antwortete Nigthwing. Er holte Säure aus seinem Gürtel. „Das haben wir gleich“, meinte er und goss etwas von der ätzenden Flüssigkeit auf das Schloss. Nur wenige Sekunden später war von der Verriegelung nicht mehr viel übrig. Nightwing öffnete die Tür, die sich zwar schwer öffnen ließ, aber dann doch aufschwang. Der Raum dahinter war stockfinster Erst als das Licht der Taschenlampe wie ein Blitz hineinzuckte, konnte man etwas erkennen. Nightwing erblickte drei Dinge. Das erste war eine Wand, gespickt mit scharfen Metallspitzen, das zweite war die stark verweste Leiche eines Mannes, die auf dem Boden lag und das dritte war Ivy. Sie saß zusammengekauert und weinend in der Mitte des Raumes. Als das Licht hinein fiel, sah sie blinzelnd hinein. Sie war in einem elenden Zustand. Ihre Kleidung wirkte nicht mehr grün, sondern braun, ihre roten Haare hingen wild in ihrem Gesicht, sie sah aus, als hätte sie tagelang nicht geschlafen. „Hallo Ivy“, meinte Nightwing, „lange nicht gesehen.“
Pamela verstand nicht, was der kostümierte Mann ihr sagen wollte. „Wer seit ihr?“, fragte sie. Nightwing stutzte. „Seit ihr die, die mich entführt habe?.“ „Nein, wir wollten dich hier herausholen, Ivy.“ Pamela blickte verwirrt. „Ich heiße nicht Ivy“, antwortete sie schwach. „Ich heiße Pamela, Pamela Isley. Eine Ivy kenne ich nicht.“
Nightwing, Robin und Batgirl blickten sich verdutzt an. „Nightwing an Batman“, meinte Nightwing schließlich, denn so wie Ivy dort auf dem Boden saß, stimmte sichtlich etwas nicht mit ihr, „ich glaube, wir haben ein Problem."
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297

Friday, September 19th 2008, 10:44pm

Eine gelungene Fortsetzung! :thumbup: :ok: :respect: Ich find es vor allem toll, dass du Privatleben der Helden mit einbaust (die mathearbeit), und auch die Maskenproblematik wird endlich mal vorgestellt!! Und das "Bat-antischlossspray" fidn ich auch gut :D :D
Unzufrieden bin ich mit dem cliffhanger, irgendwie langweilig(gut, aber das ist nur meine auffassung), und du hast einige fehler eingebaut:

Quoted

etwaS

Quoted

Unter dem ganzen Schutt befand siCH eine Öffnung im Boden

Quoted

Wer seiD ihr


und pass ein wenig mit wortwiederholungen auf.

aber mach bitte weiter. will ja wissen wie es ausgeht


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Nania

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Saturday, September 27th 2008, 5:55pm

3. Pamela Isley

Dick hatte Bruce lange nicht mehr sprachlos gesehen – so lange er sich zurück erinnern konnte nicht einmal. Doch jetzt war er es. Kaum hatte Dick Bruce benachrichtigt, fiel Ivy, oder Pamela, oder wie auch immer in Ohnmacht. Bis jetzt war sie nicht wieder aufgewacht. Nightwing hatte sie mit Hilfe seines Autos in die Höhle gebracht. Dort hatten Bruce und er sie gemeinsam auf einen Untersuchungstisch gehoben und festgebunden. Schließlich konnte man nie wissen. Dick blickte hinunter auf die leblos aussehende Ivy. „Was meinst du, was ist mit ihr?“, fragte er seinen Mentor und Adoptivvater. Bruce grummelte. Ein Zeichen dafür, dass er noch nicht wusste, was genau los war. „Wie es aussieht, haben wir hier einen ganz normalen Menschen vor uns liegen, kein Hybridwesen“, meinte er. „Kein Hybridwesen“, wiederholte Dick, „das heißt, da liegt tatsächlich Pamela Isley vor uns.“ Bruce nickte. „In der Tat. Es scheint so. Allerdings habe ich Spuren der Substanz in ihrem Blut gefunden, die du in dem Lagerhaus gefunden hast.“ „Du sagtest, sie sei bewusstseinsverändernd.“ „Stimmt, Dick. Aber sie ist sicherlich nicht in der Lage irgendwelche Veränderungen in einem Körper hervorzurufen, die so gravierend sind, wie die in Ivys Körper.“ „Hast du eine Idee, was wir mit ihr machen?“ Bruce hob die Augenbrauen. „Ich würde sie gerne zur weiteren Beobachtung hier behalten. Da wir noch nicht wissen, wer sie entführt und eingesperrt hat, sollten wir es nicht an die große Glocke hängen, dass sie gefunden worden ist. Außerdem traue ich den hiesigen Krankenhäusern, und sie gehört medizinisch beobachtet, nicht.“ Dick schaute Bruce fragend an. „Du willst sie doch nicht...“ „Ich werde ihr erzählten, ihr hättet sie zu mir gebracht. Sie wird es uns schon glauben – vorerst. Wir sehen dann später weiter.“ Dick runzelte die Stirn. Er hieß die Idee in keinem Falle gut. „Meinst du wirklich, dass dies eine gute Idee ist?“, fragte er zögerlich. „Ich glaube es nicht. Aber im Moment fehlen uns noch die Alternativen. Zumindest für heute will ich sie noch hier behalten. Und glaube mir, die Höhle ist dafür kein geeigneter Ort.“ „Was ist mit Leslies Krankenhaus?“, fragte Dick. Bruce antwortete nicht und Dick spürte, dass er etwas falsches gesagt hatte. Seit Leslie nicht mehr da war, schien Bruce sein Vertrauen auch in diesem Krankenhaus verloren zu haben. Wenn ihn jemand darauf ansprach reagierte er meistens gar nicht. „Zu unsicher“, meinte er knapp.

Pamela erwachte. Sie lag in einem großen, weichen, warmen Himmelbett, dass mit einem seidigen Stoff bezogen war. Das Zimmer war, so weit sie es sehen konnte, mit wertvollen Sachen ausgestattet. Bilder hingen an der Wand, die so groß waren, wie anderer Leute Küchen. Einen kristallenen Lüster konnte sie von ihrem Bett aus erkennen. Neben ihr auf einem übergroßen Nachttisch stand ein Glas mit Wasser. Sie nahm es und trank einen tiefen Schluck. Es schmeckte phantastisch. Sie ließ sich in die Kissen sinken. Auch wenn sie wieder nicht wusste, wo sie war, fühlte sie sich hier deutlich wohler. Es fühlte sich zumindest an, wie das Paradies. Plötzlich ging die große, aus teurem Eichenholz bestehende Tür auf und ein älterer Herr, mit weißen Haaren trat, ein Tablett auf den Händen tragend, ein. „Sie sind wach, Miss. Das ist schön.“ Pamela richtete sich auf. „Wo bin ich hier?“, fragte sie vorsichtig. „Dieses Anwesen gehört Bruce Wayne. Es ist das Wayne Manor.“ Der Herr im Anzug stellte das Tablett vorsichtig auf einen wunderschön geschnitzten Holztisch. „Wollen Sie etwas essen, Miss Isley?“ Pamela schwang die Beine aus dem Bett. Sie fühlte sich wundervoll. Sie warf einen Blick auf das Tablett. Neben köstlich aussehendem Orangensaft stand dort ein kleine, aber edel aussehende Schale mit Salat und in einer goldenen Schüssel lagen Äpfel, Birnen, Trauben und einige Bananen. Sie lächelte. „Ich würde gerne etwas essen“, antwortete sie und setzte sich an den Tisch.

Alfred hob eine Augenbraue. Nach allem, was er über Ivy wusste, wäre sie niemals auf die Idee gekommen, Salat zu essen und schon gar nicht mit einem solchen Ausdruck der Freude in ihrem hübschen Gesicht. „Essen Sie“, meinte er in feinstem Oxford-Englisch. „Wer sind Sie?“, fragte sie. „Verzeihen Sie, Miss Isley, mein Name ist Alfred Pennyworth, ich bin Mr. Waynes Butler.“ Ivy/Pamela lächelte freundlich. „Sie sind sehr nett“, meinte sie dann etwas leiser, als wollte sie nicht indiskret wirken. Alfred lächelte. Nein, die Frau war sicherlich nicht die Poison Ivy, von der er so viel gehört hatte.

Als Alfred die schwere Eichentüre wieder hinter sich schloss, stand Bruce vor ihm und blickte ihn, wenn das möglich war, neugierig an. „Und? Was meinst du?“, fragte er. „Sie scheint nicht das böse Mädchen zu sein, als dass sie sie schildern. Sie hat sich mit einem wahren Heißhunger auf alles gestürzt, was ich ihr angeboten habe. Salat, Obst, Saft.“ Bruce blickte erleichtert. „Es scheint so, als wüsste sie nicht, was sie mal getan hat“, fügte er noch hinzu. Bruce wollte zur Tür und sie öffnen. Er musste Ivys Wunderheilung mit eigenen Augen sehen. Auf der einen Seite wollte er es glauben, auf der anderen Seite war ihm die Geschichte äußerst suspekt. „An ihrer Stelle würde ich noch einen Augenblick warten, Master Bruce. Unser Gast kleidet sich gerade an“, merkte Alfred lächelnd an. Bruce lächelte. „Danke Alfred.“ Bruce lief ungeduldig noch einige Minuten vor der Tür auf und ab, dann entschied er sich, zu klopfen. Von innen ertönte die melodische Stimme einer Frau. „Herein.“ Bruce drückte die Tür auf und blieb noch im Türrahmen wieder stehen. Von den verschiedensten Treffen kannte er Ivy. Sie hatte immer verführerisch ausgesehen, die meisten Männer hatten geglaubt, niemals in ihrem Leben einen schönere Frau kennen gesehen zu haben. Bruce konnte nicht leugnen, dass Ivy durchaus eine hübsche, verführerische Frau gewesen war, aber immer auf der Ebene, dass dies alleine mit dem Pheromonen zusammen hing, die sie verbreitete. Nun wurde er, zu seiner eigenen Überraschung eines besseren belehrt. Pamela trug ein weißes, knielanges Kleid ohne Träger, dazu ein leichtes, ebenfalls weißes Jäckchen. Weiße, flache Ballerinas rundeten das Bild ab. Ihr rotes Haar war gepflegt und rahmte ein hübsches Frauengesicht mit schönen grünen Augen ein. „Guten Morgen, Miss Isley“, brachte er dann doch seriös heraus. „Guten Morgen. Sie sind bestimmt Bruce Wayne, oder?“ Bruce schenkte ihr eines seiner seltenen Lächeln. „Richtig, meine Dame.“ „Sie sind aber nicht der maskierte Mann von gestern Abend, oder?“, fragte sie, „Der, der mich aus meinem Verlies befreit hat?“ Bruce brach in ein herzliches Lachen aus.“ „Nein“, antwortete sie dann, „ganz sicher nicht.“ „Wieso hat er mich dann hergebracht und wie hieß er überhaupt?“, fragte sie weiter. „Mein Butler hat Kontakte zu Gothams mysteriösem Beschützer, dem sogenannten Batman. Gestern Nacht brachte einer seiner zahlreichen Helfer ihn hierhin. Er vertraut meinem Butler mehr, als jedem Krankenhaus der Stadt – und jeder Polizeidienststelle. Wer ihn her brachte, dass weiß ich nicht.“ Pamela lächelte. „Ein mysteriöser Batman? Das klingt lustig. Wer mag denn schon Fledermäuse?“ „Da fragen Sie an mir den falschen. Diese Frage stelle ich mir auch immer wieder, lästige kleine Biester.“
Bruce unterhielt sich eine ganze Weile mit Pamela und je mehr sie ihm erzählte, desto sicherer wurde er sich, dass diese Frau nicht die Poison Ivy war, die er kennen gelernt hatte. Diese Frau war jemand ganz anderes. Sie war nett, freundlich, gebildet und schien nicht einmal in der Lage zu sein, einer Fliege was zu Leide zu tun. Bruce Gedanken schweiften zurück zu dem Gift. In Ivys, nein Pamelas Körper hatte man Spuren des Giftes gefunden, aber keinerlei Anzeichen dafür, dass sie die Herrschaft über die Pflanzen inne hatte. Als wäre sie niemals Posion Ivy gewesen - aber Pamela Isley, dass war sie ziemlich sicher. Bruce versuchte, etwas über ihrer Erinnerungen zu erfahren, woher sie kam, was sie am Tag ihrer Entführung gemacht hatte, doch Pamela gab an, dass sie sich an gar nichts erinnerte, bloß daran, wie sie hieß. Schließlich lud Bruce sie ein, eine Runde mit ihr durch den weitläufigen Garten, der schon mehr an einen Park erinnerte zu spazieren. Pamela nahm den Vorschlag gerne an.

Nightwing saß unterdessen metertief unter Wayne Manor und war immer noch mit der Analyse des Giftes beschäftigt. Zwar hatte er einige kleine Fortschritte gemacht, allerdings nicht so weit, dass er genau sagen konnte, war das Gift hergestellt hatte. Pflanzliche Basis. Das klang schon nach Poison Ivy, aber würde sie das Gift in rauen Mengen herstellen wollen, wenn sie es nur selbst nutzten wollte? Außerdem war es alles in allem sehr komplex und er wollte jedes Detail entschlüsselt wissen. Nightwing machte einen neuerlichen Test und noch einen, und noch einen. Er würde so lange testen, bis er etwas verwertbares fand.
Am dunklen Himmel leuchtet das Licht am hellsten.
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Nania

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Saturday, September 27th 2008, 5:56pm

Pamela genoss den weitläufigen Garten, mit seinen vielen exotischen Pflanzen, den teuren Springbrunnen und den Marmorfiguren. Es tat gut, an der frischen Luft zu sein und es tat mindestens genauso gut in Gegenwart eines gut aussehenden Mannes an roten Orchideen und den duftenden rosa Rosen vorbei zu flanieren. Außerdem war er ein äußerst guter Gesprächspartner. Nachdem sie sich quasi an gar nichts mehr erinnern konnte, machte ihr es sichtlich Spaß, zu zuhören und sich über ihre Heimatstadt Gotham, etwas erzählen zu lassen. Bruce schien ein sehr gebildeter und kluger Mann zu sein, zudem war er sichtlich steinreich. An einer Disa Cardinalis, einer weiteren roten Orchidee, blieb sie stehen. „Sie sind ein sehr freundlicher Mann, Mr. Wayne.“ Bruce stutzte. Es war lange her, dass jemand ihn freundlich genannt hatte und meistens war das sowieso Ironie. Dass ausgerechnet einer seiner Feinde, auch wenn sie ehemalig waren, ihn als freundlich titulierte, so wunderte dies ihn schon. Schließlich versuchte er meistens, alles andere als freundlich zu ihnen zu sein. Aber Pamela, sie war so anders. So ganz anders als Poison Ivy. Sie war freundlich, zurückhaltend, nett, vorsichtig und besaß ein herzliches Lachen. Sie schien zwar die Natur zu mögen, aber nicht so abgöttisch wie Ivy es getan hatte. Nein, das war sicher nicht mehr Poison Ivy, der er da vor sich hatte.

Inzwischen war eine sternenklare Nacht über Gotham hereingebrochen. Ein in der letzten Zeit eher seltenes Phänomen. Pamela und Bruce waren ins Haus zurückgekehrt und genossen die köstliche Suppe, die Alfred ihnen aus einer Reihe exotischer Pilze gekocht hatte. Sie unterhielten sich während des Essens über diverse Themen und – ganz im Gegensatz zu seiner sonstigen Art – musste Bruce viel und oft lachen. Da klingelte schrill ein Telefon. Alfred trat durch die Tür, das Telefon schon in der Hand. „Master Bruce“, sagte er vornehm, obwohl er innerlich sehr aufgewühlt war, „es ist Master Grayson am Telefon.“ Bruce Gehirn schaltete sofort um. Seine gute Laune wandelte sich wieder in Ernst. „Entschuldige mich, Pamela. Ich muss dringend telefonieren.“

Vor der Tür meldete sich Bruce am Telefon. „Dick, was hast du herausgefunden?“ „Es wird dich nicht sonderlich glücklich machen, entnehm ich deinem >Pamela<.“ „Was soll das heißen Dick?“, fragte Bruce ernst, ihm wurde ganz seltsam zu mute. „Unserem momentanen Wissen nach ist die gefundene Substanz tatsächlich von Poison Ivy hergestellt worden und von niemandem sonst.“ Bruce Miene verdunkelte sich. „Nightwing, wissen wir, wer der tote Mann war?“, fragte Bruce. „Oracle hat noch nichts gefunden. Zur Zeit befindet er sich in einer Kühlkammer im General Hospital.“ „Ich bin gleich bei dir, Dick. Dann schauen wir ihn uns auch noch mal an. Diese Nacht werden wir aufklären, warum Pamela sterben sollte.“





PS: gerne wieder Kommentare und Anmerkungen
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bbb

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300

Saturday, September 27th 2008, 11:14pm

Zuerst: WANN GEHT ES WEITER!!!??????

Wieder ein sehr guter teil Deiner geschichte. Du kannst mit den Adjektiven wirklich sehr gut umgehen(nein, das ist kein scherz). allerdings verwendest Du in zu kurzem Abstand 2x das wort "Himmel": einmal Himmelbett, und kurz darauf himmlisch, stattdessen könnstes Du schreiben: phantastisch.

und noch ein Fehler:

Quoted

Verzeigen Sie, Miss Isley


Ach ja: woher hatte Bruce die Damenkleider, die Pamela anzog?

ansonsten: wie gesagt mir gefällt die Geshcithe hervorragend, kann das Finale kaum abwarten.
allerdings weiß ich eben nicht, wann ich zuum lesen kommen werde ;(

ich hoffe miene "Kritik" war produktiv


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