Hi, möchte auch meine DC-Story zum Lesen
anbieten. Man merkt sicherlich meine Liebe zu
Grant Morrisons JLA. Meine Story spielt etwa kurz vor der
Blackest Night unserer Comiczeit. Ich orientiere mich natürlich an Morrisons
JLA und was etwas an Frank Millers Dark Knight.
Nachher, könnt ihr gerne über die
Geschichte, schimpfen, loben, anmerken was ihr wollt. Über Grammatik und Co
will ich aber nix hören.
DC UNIVERSE
Der Wandel
Story by Kaspian
Es war spät abends und Lois Lane Kent saß wie sooft allein
auf ihrer Couch und sah das Abendprogramm. Sie hatte sich daran gewöhnt ihren
Mann mit der Welt mehr als nur zu teilen. Sie nahm ihr Handy und seufzte auf.
23Uhr 22. Mürrisch stand sie auf und ging ins Bad. Sie betrachtete sich im Spiegel. Sie begann
ihre Zähne zu putzen. Sie spülte und spuckte das Wasser aus.
Als sie ihren Kopf
nach oben hob sah sie eine fremde gestalt im Spiegel. Lois erschrak, ihr Kopf
wurde aber in derselben Sekunde bereits gegen den Spiegel geschlagen. Der
Spiegel zersplitterte etwas und hinterließ tiefe Wunden in ihrem Gesicht. Sie
knallte gegen das schwere Waschbecken. Der Fremde packte sie am Haarschopf und
knallte sie mit all seiner Kraft erneut gegen das Becken.
Blut klaffte aus mehreren Wunden. Der Fremde wiederholte den
Schlag mehrmals. Lois Wangenknochen, Stirn und Nase zerbersten. Einige ihrer
Zähne landeten in einer Blutlacke am Boden. Der Fremde betrachtete Lois zermatschtes
Gesicht. Der Fremde legte seine gewaltige Hand um ihren Kopf und drehte ihren
Kopf 360° im Uhrzeigersinn. Die Wirbelsäule knackste.
Der Fremde lockerte seinen Griff und sie viel plump zu
Boden. Der Fremde tauchte mit seinem Zeigefinger in Lois Gesicht. Mit ihrem
Blut schrieb er auf den zersplitternden Spiegel das Wort: „Wandel“.
Dumpfe Schritte ertönten als der Fremde die Wohnung verließ.
Nur das Tropfen des Blutes war noch zu hören.
Es war vier Uhr morgens als Clark als Superman ihre Wohnung
anflog. Bereits hunderte Meter vorher konzentrierte er sich auf Lois
Herzschlag. Als er ihn nicht hörte flog er schneller… er setzte bereits seinen
Teleskop und Röntgenblick ein. Er durchbrach knapp über den Dächern Metropolis
die Schallmauer.
Er raste durch das immer offene Fenster der Wohnung…ein
Schrei ertönte den kein Bewohner Metropolis überhörte. In der Nacht als
Supermans Frau, Lois Lane ermordet wurde sollte keiner mehr schlafen.
Superman saß mit Lois in den Armen indem Blutverschmierten
Badezimmer und weinte.
In dieser Nacht starb nicht nur Lois Lane, auch ein Teil von
Superman.
Superman hielt Lois noch bis zum späten Nachmittag in den
Armen. Er überhörte alle Telefonanrufe. Ihm war klar dass der Planet anrief.
Warum beide Kents nicht zur Arbeit kamen. Ihm war auch klar das wenn er nicht
rangehen würde sie kommen würden und nach ihm zu sehen.
So raffte er sich auf und rief bei der Polizei von
Metropolis an um einen Mord zu melden. Den Mord an Lois Lane, Ehefrau von Clark
Kent.
Jimmy Olsen war es, der auserkoren wurde nach den Kents zu
sehen. Aus Respekt gegenüber seinen Freunden unterdrückte er seinen
Reporterdrang Fotos zu machen. Er versprach im Planet bescheid zu geben und
verabschiedete sich. Clark wurde mit aufs Polizeirevier gebeten. Unter anderem
musste er sich rechtfertigen wo er bis drei war und warum er erst am späten
Nachmittag den Mord meldete.
Clark gab für die späte Heimkehr einen langen Tag in den
Archiven des Planet an. Clark bedauerte diese Ausrede sofort. Denn es gab keine
Zeugen das er in den Archiven war. Es könnte sogar sein das einer seiner
Kollegen in den Archiven war und nun das
Gegenteil aussagen würden. Clark wurde bewusst das er jetzt aufpassen musste.
Doch war es ihm auch egal.
Der Polizei schien die Erklärung von Clark, warum er erst
etliche Stunden später den Mord meldete milde zu stimmen. Er war baff, weinte
sich in den Schlaf, vergaß die Zeit und hätte sich nicht die Arbeit gemeldet,
würde er wohl noch immer im Blut verschmierten Badezimmer kauern. Er verschwieg
ihnen auch das mit Blut geschriebene Wort „Wandel“ im zersplitterten
Badezimmerspiegel. Clark hatte es noch kurz betrachtet ehe er es abwusch.
Dies war kein Attentat auf Clark Kent, sondern auf Superman.
Jimmy war ganz anders. Lois war tot. Was jetzt? Was?
Ohne es zu merken wanderte er die bis tief in die Nacht
durch Metropolis. Er hätte bereits seit Stunden daheim sein können. Er
vergaß sogar im Planet Bescheid zu
geben. Jimmy war wie in Trance als er in die Menschenleere Gasse sah. Der Vollmond
legte die ganze Stadt in einen unheimlichen Schleier. Jimmy wachte auf. Er
schüttelte sich und überlegte wie er jetzt nur schnell in belebtere Gegenden
kommen könnte. Es ertönte eine Glockenuhr. Es war 23 Uhr.
Jimmy ging schneller…als ein Auto an ihm vorbei fuhr hatte
er für kurze Zeit angst. Dann verspürte er aber Erleichterung als er sah dass
es ein ganz normaler Van eines Packetlieferdienstes war.
Einige Autos mehr kreuzten seinen Weg, zwar keine Fußgänger,
aber Autos mehrten sich und so schreckte er nicht auf als ein weiteres Licht
hinter ihm erschien und die Nacht erhellte.
Er stutzte erst auf als das Licht größer wurde, jedoch kein
Motorengeräusch ertönte. Sein Magen zog sich zusammen und er begann sich
langsam umzudrehen. Instinktiv griff er zu seiner Signaluhr, er war bereit sie
zu betätigen.
Er schaffte es nicht mehr. Etwas Metallisches traf ihn am
Kopf und er brach zu Boden. Er landete hart und ehe er verstand was geschah
begann eine Kette von harten Schlägen gegen seinen Körper. Mit jedem Schlag zersplitterten in Jimmys
Körper Knochen. Arme, Beine, Rücken, Brustkorb, sein Kopf. Blut floss auf die
kalte, nächtliche Straße. Es war 23Uhr15 als William Olsen seinen letzten
Atemzug nahm.
Der Angreifer rammte ein Metallrohr in Jimmys Körper.
Tags darauf wurde die Leiche von einigen Straßenwärtern
gefunden. Jimmys Körper lag mit dem Rücken zum Boden auf dem Fußgängerweg. Das Metallrohr steckte immer noch in ihm.
Geschockt betrachteten die Arbeiter die Leiche. Jimmy trug eine Jacke, darunter
ein von vorne zerrissenes Hemd. Nackte Haut blitzte hervor. Die Arbeiter
stupsten mit ihren Kehrbesen Jimmy an. Ein in seine Brust geritztes Wort wurde
Sichtbar: WANDEL